Einträge für web

  • Mai, 2009
  • Semantische Suchmaschine WolframAlpha

    • Screenshot WolframAlphaIBM bei WolframAlpha
    Am Samstag ging die semantische Suchmaschine WolframAlpha an den Start. dr. web berichtete bereits vorab über den Wissenschaftler Stephen Wolfram, der WolframAlpha entwickelt. Golem beschreibt ein bisschen genauer, für welche Eingaben die Suchmaschine geeignet ist. basicthinking berichtet über Googles weitere Vorhaben und meint, die Pläne hätten damit zu tun, dass WolframAlpha eine Konkurrenz darstellt. Für Astronomen ist die Suchmaschine bisher wohl nur bedingt geeignet, berichtet der Astronom Florian Freistetter in seinem Blog. Absolut genial ist die Liste an witzigen oder zumindest unerwarteten Antworten von WolframAlpha, da müssen schon auch schnuffige Geeks dran gewesen sein. Noch ein paar nette Fragestellungen und Antworten gibts bei tvundso.com unter Spaß mit WolframAlpha. Dort auch der Hinweis auf die Frage nach einer Zufallszahl, nun klar, WolframAlpha ist immernoch ein Computer, stellt man die korrekte Frage, so kommt auch die korrekte Antwort;-)

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  • Aldi nur für Windows ::: Linux und Mac ist zu exklusiv

    • Screenshot AldiAldi Fotos bestellen
    Ja, ich habe den Newsletter von Aldi abonniert, obwohl ich da nicht öfter als ein- höchstens zweimal im Jahr hingehe. Häufig lösche ich ihn ungelesen, so ab und zu schaue ich auch mal rein. Dieses Mal war er grad auf und ich warf einen Blick drauf. Ich wusste nicht, dass Aldi auch mit Fotos arbeitet, da es zumindest meist sehr günstig ist, wollte ich mal kurz sehen, was sie da so anbieten. Der Link im Newsletter führte mich direkt zu aldifotos. Nun, da gibts einiges von Abzügen, über Geschenkartikel und Fotobüchern bis hin zu Leinwänden. Soweit so schön, aber wo kann ich jetzt was tun fragte ich mich. Die Fotoanbieter, die ich bisher nutzte sahen irgendwie ganz anders aus. Nach einigem Suchen kapierte ich dann der Button mit dem kostenlos downloadbaren Fotomanager, soll wohl heißen, dass es den braucht, den der Link in der Navigation bringt mich wieder nur zu einer Seite mit einem weiteren Link. Allerdings mit schicker Überschrift: Foto Manager - Der intelligente Alleskönner Aha, das ist ja mal toll, warum man nicht Aldi-Fotomanager schreibt, finde ich schon komisch, und Alleskönner kam mir doch komisch vor. Ich suchte die Systemvoraussetzungen, klar auf der Alleskönnerseite gibts das nicht, in der FAQ wurde ich dann fündig. Direkt zur FAQ verlinken geht mit der wunderbaren Frameseite gar nicht erst, aber was ist zu erwarten wenn da steht:

    Hilfe & FAQ

    Sehr geehrte Kunden, bevor Sie sich direkt an uns wenden, prüfen Sie bitte, ob sich die Antwort auf Ihre Frage bereits hier befindet. (...)

    3.2 Welche Systemvoraussetzungen muss mein PC haben?

    Unterstützte Betriebssysteme sind: - Windows 2000 - Windows XP - Windows Vista
    Aha, und sonst? Nö, kein und sonst. Klar Hinweise zum online bestellen, braucht man einen Internetzugang, ach was? ;-) Aber sonst stand nichts mehr. Es ist nun wahrlich nicht die erste Seite, die Linux ignoriert, aber dass auch Mac-Nutzer vollständig ausgeschlossen werden ist doch inzwischen nicht mehr ganz so üblich. Noch nicht einmal ein Hinweis, dass es im Moment noch nicht... oder dass es ihnen leid täte, sie um mein Verständnis (gut, das nervt mich sowieso, aber egal). Egal wie häufig mir sowas begegnet, es ärgert mich immer wieder, wenn so überflüssigerweise mögliche Kunden ausgeschlossen werden. Denn es geht anders, es gibt viele Fotoarbeitenanbieter, die eine Webapplikation haben, der es völlig egal ist, welches Betriebssystem genutzt wird. PS: Auf dem Bild fiel mir grad auf, dass ich wie gewohnt, im Kopfteil gar nicht geschaut hatte, was das Flashdings da tut. Jetzt weiß ich warum der arme Laden kein Geld für eine Webapplikation für alle hat, denn so ein Filmchen mit Standardakteuren und Blümchen, Schmetterlingen und so Kram kostet ja auch Geld. ;-)
  • Webseiten die ohne ausreichende Tests online gehen ::: Kanzlerkandidat

    • Screenshot Kanzlerkandidatenseite Firefox 3
    • Screenshot Kanzlerkandidatenseite Seamonkey
    Tja, auch Webseiten für Kanzlerkandidaten scheinen nicht sorgfältig getestet zu werden. via twitter kam der Hinweis, dass es im Safari etwas leer aussieht. Tja, ich weiß ja nicht genau, was unter http://www.frankwaltersteinmeier.de/ erscheinen sollte, obwohl da ja steht:

    Browser-Hinweis

    Diese Website ist optimiert für alle aktuellen und gängigen Webbrowser unter Microsoft- und MAC OS-Betriebssystemen. Im einzelnen sind dies der Internet Explorer in den Versionen 6, 7 und 8 sowie Firefox, Opera und Safari in der jeweils aktuellen Major Release Version.
    Also bei mir ist es doch recht abwechslungsreich... ;-)

    Nicht für Linux

    Klar, da steht ja schon, dass die Seite nicht für Linux gedacht ist, wobei mir doch neu ist, dass es solche gravierende Unterschiede gibt... Einerseits wurde da schon an manches gedacht, die Seite verwendes valides HTML, im Quelltext habe ich eine Brotkrümelnavigation gesehen. Leider finde ich die zumindest in meinem Firefox nicht. Beim Navigieren per Tastatur hakelt es gewaltig, kaum zu erkennen wo ich gerade stehe und auch nicht alles erreichbar. Ebenfalls im Firefox lassen sich längere Seiten nicht ohne heftiges Ruckeln scrollen. Den Fehler hatte ich mehrfach, z.B. bei einem mit fixed eingebundenen Hintergrundbild im body, mich nervt es, ich habe dann jeweils andere Lösungen gesucht.
    • Screenshot Kanzlerkandidatenseite Konqueror

    Konqueror und Safari wohl nicht für Mac

    Im Konqueror blitzt beim "neu laden" mal kurz die Seite auf, aber dann sieht sie wieder so aus wie im Bild, und eben wohl auch wie im Safari.
    • Screenshot Kanzlerkandidatenseite IE 6
    • Screenshot Kanzlerkandidatenseite Opera

    Seamonkey, IE 6 und Opera

    Im Seamonkey fehlt der Inhalt, aber ohne Flashblocker gibts ja immerhin ein schönes großes Bild. ;-) Im Internet Explorer 6 auf Linux darf man nicht an die Maus kommen sonst verschwinden die Inhalte, aber das könnte im IE6 auf Windows besser sein. Einzig der Opera schien mir so in etwas das zu zeigen, was wohl von den Webautoren so geplant war.

    Fazit

    Bezogen auf die Öffentlichkeit einer solchen Seite hätte ich erwartet, dass sie so ist, wie die Ansprüche an Webauftritte für öffentliche Verwaltungen. Auch hätte ich angenommen, dass ein Kanzlerkandidat eine Seite hat, die unter allen Umständen funktioniert. Aber vielleicht nutzen ja 100% der SPD-Wähler Windows und einen aktuellen IE mit dem wohl angezeigt wird, was geplant war. Denn ich gebe zu, selbst mit einer traumhaften Topseite würde ich Frank Walter Steinmeier nicht wählen. Wenn das der heutige Stand ist, wenn selbst bei solchen Seiten die Zeit fürs Testen nicht einkalkuliert wurde, dann sollte ich wohl mal überlegen, warum wir bei miradlo immer so intensiv vorm Hochspielen bereits testen...
  • Toller neuer bunter und unbenutzbar ::: zdf.de Redesign

    • Screenshot zdf auf miradlo bloggtZDF neues Design

    Eric aka yatil, der das vorige Redesign des ZDF in einem Artikel bei den Webkrauts noch gelobt hatte, schrieb Samstagmorgen bei twitter:

    "Wieder eine Vorzeigeseite weg :-( #zdf #heute #bestpractice #410gone"
    Ich lese das ZDF per RSS und mir fiel in letzter Zeit schon immer häufiger auf, dass immer mehr Videos und immer weniger Texte angeboten werden. Um Informationen zu bekommen mag ich keine Videos. Immer häufiger las ich daher schon bei tagesschau.de.

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    • Webgerechtes Schreiben : Wie schreibt man passend fürs Web?

      Webgerechtes Schreiben, ist ja immer mal wieder ein Thema. Im englischsprachigen Artikel "Tradional writing skills don't work on web" ist gut zusammengefasst, was man sich besser sparen sollte. In diesem Fall geht es vor allem um Unternehmensseiten, die gern mit "Wir sind dss beste, innovativste und kundenfreundlichste Unternehmen. Mit unserer Hilfe werden Ihre Kunden zufrieden sein und gerne wieder kommen..." Werbe ich als Dienstleister in dieser Form auf meiner Website, dann habe ich zwar vielleicht geschrieben, was alle schreiben, nur fragt sich, was die Besucher davon haben. Manche können recht gut auch webgerecht schreiben, anderen ist ein professioneller Webtexter zu empfehlen.

      Tests um Texte zu verbessern

      Alternativ gibt Jan den Tipp zu einem Tool, er selbst steht kurz vorm Pulitzer-Preis, sobald der noch eine Rechtschreib- und Grammatikprüfung findet. ;-) Mit LinguLab lässt sich Textqualität messen, insbesondere geht es um Online-Texte und SEO. Nochmal zurück zum Ausgangsartikel, der mich auf die Idee zu diesem Beitrag brachte. Dort wird außerdem auf Folgendes gewiesen: Die Sätze, die nichts inhaltliches beschreiben, was Leser wissen möchten, sind schlicht überflüssig. Die Leser wollen eine Information, in diesen "wir sind toll"-Sätzen steht jedoch keine relavante Information. Häufig kommen die Besucher schon bewusst auf eine Unternehmensseite, das bedeutet sie wollen ja schon etwas über Produkte dieses Unternehmens wissen. Sie müssen nicht erneut auf das Unternehmen hingewiesen werden. Die Leser sind in diesem Moment aktiv, sie suchen detaillierte Informationen, sie wollen keine lobenden Worte übers Unternehmen (Verein...) lesen.

      Analogie der Kunde im Web als Aufzugfahrer

      Als Beispiel führt der Autor dort einen Aufzug an. Der Kunde ist eingestiegen, die Türen sind geschlossen und der Kunde sagt zum Unternehmer: "Überzeuge mich vorm nächsten Anhalten von deinem Produkt (Dienstleistung oder was auch immer). Die Website sollte daher so entworfen werden, dass sie berücksichtigt, dass  Kunden es eilig haben, sie sind sofort wieder weg, falls sie nicht sofort  die Information bekommen, die sie suchten. Das ist das Web, das ist normal. Auch wenn man stolz ist auf die eigenen Seiten, wenn sie nicht so sind, wie der Kunde es wünscht, ist der Zurück- oder Schließen-Knopf schnell gefunden. Deshalb entfernt alles was ihr für cool haltet,  alles worauf ihr stolz seid, alles was euch lächeln lässt, denn meist sind das genau die Stellen, an denen der Kunde wieder geht. Es gibt viel zuviel Texte, die wirken, als seien sie für den Deutschlehrer oder die nächste Prüfung. Der Webseitenbetreiber möchte imponieren, will alle netten Spielereien zeigen, die möglich sind. Alles soll Einleitung, Haupteil und Schluss haben. Meist willst du den Lesern  sagen was du erzählen willst, wirst schreiben was es zu sagen gibt und dich nochmal wieder auf das beziehen, was du schon erzählt hattest.

      Weniger ist oft mehr

      Unterm Strich geht es grad bei Unternehmensseiten ums Kürzen, Weglassen nicht aufplustern. Da dieser Artikel fürs Web ist und ich tendenziell ja immer eher zu lange Artikel schreibe, höre ich jetzt hier mal auf. Bei Gelegenheit mal noch mehr zum unterschiedlichen Schreiben, je nachdem ob Webseite oder Blog.
    • Mitbestimmung bei Google-Suchergebnissen : Such-Wiki

      • Screenshot Google Suchergebnisse ändern für angemeldete Nutzer per Klick
      Stefan Münz schrieb vor kurzem im Webkompetenz-Forum, dass Google für angemeldete Benutzer jetzt die Möglichkeit bietet, Suchergebnisse umzusortieren. Das Such-Wiki (Google-SearchWiki) ist laut Google:
      Mit SearchWiki (Google schreibt mal SearchWiki, mal Such-Wiki) können Sie die Ergebnisse der Google Websuche anpassen, indem Sie sie sortieren, entfernen und Einträge hinzufügen.
      Nun gut, so weit so schön, das kann praktisch sein.
      Ihre Anpassungen werden bei jeder Wiederholung der betreffenden Suchanfrage angewendet, solange Sie in Ihrem Google-Konto angemeldet sind oder bis Sie die Anpassungen rückgängig machen.
      Hm, passt mir schon nicht so recht, ich melde mich immer ab.
      Außerdem können Sie sehen, wie andere Nutzer eine beliebige Suchergebnisseite mit eigenen Einträgen und Änderungen angepasst haben.
      Ich sehe von anderen, also sehen die ja auch von mir. Im ersten Moment war ich geschockt, denn beim Probieren kam die Frage, ob ich sicher sei, dass ich ändern wollte und:
      "Beachten Sie, dass Ihre Such-Wiki-Einträge anderen Nutzern mit dem Alias Ihres Google-Kontos angezeigt werden."
      Erst einmal klingelten bei mir alle Alarmglocken, denn der Login bei Google ist ja eine Mailadresse. Aber bei genauerem Lesen, las ich Alias, bislang brauchte ich das noch nie, aber gut, ich habe also mal einen Alias zum Testen angelegt. Da ich jetzt nur mal rumprobieren wollte, habe ich nicht blümchen813 genommen, was keine Rückschlüsse auf mich zulässt, sondern miradlo. Gut, ich kann also umsortieren und die Ergebnisse für mich anpassen. Einerseits ganz nett, andererseits auf Dauer betrachtet, möchte ich in drei Jahren zum Suchbegriff XY wirklich noch meine Anpassung? Wäre es dann nicht sinnvoller, wenn ich möglichst relevante Ergebnisse bekäme? Nun, ich denke es kommt auf die Nutzung an, für manche kann es schon sinnvoll sein, im ein oder anderen Fall, die eigenen Ergebnisse in anderer Version als von Google vorgeschlagen zu nutzen.
      Stefan schreibt außerdem: Google wäre dumm, wenn es entsprechende User-Aktionen nicht im PageRanking berücksichtigen würde. Damit schlägt das 100-Milliarden- Dollar-Unternehmen (auch diese Zahl ist brandaktuell in den News) eine interessante Brücke zwischen klassischen, spider-basierten Suchmaschinen und neueren, durch social content sharing entstandene Suchmaschinen wie etwa delicious.com.
      Klar den Vorteil für Google selbst sehe ich auch.
      (...) Und da natürlich jeder sich selber pushen möchte, können Einzelaktionen von Usern sicherlich nicht gleich merklich den PageRank beeinflussen. Ich vermute mal, die Masse soll es machen. Wenn angenommen 100 User einen Treffer zu einem Ergebnis nach oben schieben und nur zwei nach unten, dann kann das als Trend gewertet werden, dass die meisten User diesen Treffer höher bewerten als es der Ranking- Algorithmus bislang tut. Wenn solche Ergebnisse automatisiert in den Ranking-Algorithmus mit einfließen, kann dieser sicherlich davon profitieren.
      Ich denke auch hier hat er Recht, es werden sich nur Trends auswirken, die in hohem Maß angegeben werden. Zunächst werden viele Suchmaschinenoptimierer intensiv testen und sicher wird es Verschiebungen geben, bis Google sich wieder auf alles eingestellt hat.

      Alles gut, alles moderner, Google-Ergebnisse beeinflussbar?

      Von mir aus, bin altmodisch und paranoid, aber ich mag vom Testen jetzt mal abgesehen nicht die Google-Suche optimieren, mit der sie mein bestehendes Google-Profil dann noch besser schärfen können. Mehr zum Daten sammeln gibts heute auch im Artikel Online-Reputation auf uteles Blog. Ich sehe weder für mich selbst, noch für andere einzelne Nutzer einen ernstzunehmenden Vorteil. Ich habe meine Bedenken, selbst mit einem Alias, dass alle anderen Nutzer dann auch sehen, was ich verändert habe. Dem Giganten Google noch weiteren Vorsprung zu verschaffen gefällt mir nicht so recht. Mehr zu den Funktionen des Such-Wikis erklärt die Hilfeseite von Google.
    • April, 2009
    • HTML oder XHTML was ist besser, moderner, toller?

      An einigen Stellen im Netz wird ja grad die Diskussion geführt, was denn nun die Zukunft sei. Die HTML-Anhänger sagen teils, sie hätten schon immer gewusst, dass sie Recht haben, denn nun komme HTML 5 und wann XHTML 2 kommt ist noch nicht klar, keinesfalls jedoch in der Form wie heute. Im Moment liefern ja alle, die XHTML nutzen ihre Seiten trotzdem als text/html aus und nicht wie eigenlich möglich als xml. Denn wie im Web gewohnt, es gibt einen der es nicht kann. Unser aller Freund, der Internet Explorer versteht als xml ausgelieferte Seiten nicht. XHTML 2 ist so geplant, dass es nicht mehr möglich ist als text/html auszugeben, deshalb wird es nicht mehr wie XHTML 1 direkt ausgeliefert werden können. Gut, manche setzten vor einigen Jahren aus irgendwelchen Gründen auf HTML 4, andere bevorzugten XHTML. Klar schon damals gab es Diskussionen, was falsch und was richtig sei, immer halt das man selbst bevorzugt. Ich glaube meist wurde die Entscheidung für das eine oder andere nicht auf Grundlage der Argumente, sondern aus perönlicher Vorliebe getroffen. Die einen denken eher in Programmen, eine Klammer geht auf und dann muss sie auch wieder geschlossen werden. Die anderen denken eher an das, was sie grad tun wollen, warum sollte man erst etwas schließen, was doch sowieso beendet ist, weil danach etwas neues kommt.

      Doch woher kommt dann jetzt wieder die Diskussion?

      Ist eine der beiden Versionen ungeeignet für eine Umstellung auf HTML 5? Nein, es braucht von beidem aus Änderungen, aber es ist in beiden Fällen nicht nötig, alles neu zu schreiben. Mir genügte diese Information, für mich wäre damit das Thema beendet gewesen. Denn ob ich jetzt von HTML 4 aus etwas ändern muss, oder von XHTML 1 aus, das ist doch nun wirklich egal. Aber plötzlich gab es Gerüchte, man müsse jetzt auf HTML 4 (korrekterweise auf HTML 4.01) umstellen, weil XHTML ja so nicht mehr weiterentwickelt würde. Wer genauer schaute, wusste, dass das Unsinn ist, denn Fakt wird irgendwann schon HTML 5 sein, aber auch wer HTML 4 schreibt kann nicht einfach den Doctype ändern und als HTML 5 ausliefern. Wohl deshalb diskutierten nun auch die Fachleute und ich meine die Diskussion ist ebenso müßig und unsinnig wie die Glaubenskriege über Betriebssysteme. Im Moment ist beides möglich, mit Einschränkungen ist inzwischen HTML 5 teils schon nutzbar. Dahin geht der Weg und von wo man ihn jetzt geht ist aus meiner Sicht völlig unerheblich. Wer mehr darüber wissen möchte, bei t3n gibt es einen guten Einstieg ins Thema.

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