Skip to content

Feeds lesen : online : gekürzte Feeds : mit Akregator

Möglicherweise veraltet: Dieser Artikel ist schon älter und wurde länger nicht überarbeitet. Je nach Thema könnte es sein, dass die Infos inzwischen nicht mehr gültig sind. Nach und nach überarbeite ich die Artikel, also gerne wieder mal vorbei schauen.

In den letzten Tagen gibts ja einige Artikel zum Thema gekürzte Feeds. Den ersten las ich bei Frank, der darum bittet keine gekürzten Feeds mehr zu nutzen. Auch onli mag keine gekürzten Feeds hat jedoch für sich eine Lösung gefunden, wie er mit einem Firefox-Plugin im Google Reader die vollständigen Artikel lesen kann, auch wenn der Feed gekürzt wurde. Mir geht es so wie den meisten, ich bin genervt von gekürzten Feeds. Diese akzeptiere ich nur, wenn es keine Alternative gibt. Beispielsweise gibt es bei uns nur eine örtliche Tageszeitung, die lese ich dann trotzdem. Bei anderen Nachrichtenangeboten akzeptiere ich es ebenfalls, wenn zumindest der Auszug einigermaßen nachvollziehbar ist. Bei Xing beispielsweise lese ich nicht in den Foren direkt, sondern ebenfalls nur die Feeds. Gruppen, die keinen Feed anbieten vergesse ich dann meist. Wenn es nur Antworten von Teilnehmern gibt, die eingestellt haben, dass sie nicht zitiert werden können, dann fehlen diese Texte auch im Feed. Manches entgeht mir so, aber ich habe ein begrenztes Maß an Zeit für solche Informationen und wenn sie zusätzlich Aufwand bedeuten, dann verzichte ich eben darauf. Ich lese meine Feeds im Akregator, dieser ist in Kontact, die Oberfläche die Mails, Termine usw. zusammenfasst, integriert (KDE 3.5.9 und KDE 4 sind da sehr ähnlich, die einzelnen Programme wie Akregator haben sich kaum verändert). Im Gegensatz zu vielen anderen lese ich Feeds nahezu ausschließlich immer auf demselben Rechner, deshalb brauche ich bislang keine online-Version. Warum ich lesen in textbasierter Form im Akregator vorziehe, beschreibe und zeige ich euch morgen in einem eigenen Beitrag. Nochmal jedoch auch von mir die Bitte: Veröffentlicht vollständige Feeds, wenn vorhanden einschließlich der Bilder und überlasst es euren Stammlesern wie sie am liebsten ihre Feeds lesen wollen: textbasiert, mit vollständigem Design oder wie auch immer...

Aktualisert am 11.3. Blogparade Feeds

Bei Jürgen gibt es grad noch eine Blogparade zum Thema gekürzte oder vollständige Feeds, an der man noch bis zum 31.3. teilnehmen kann. Noch ein Nachtrag zu gekürzten Feeds, ich zumindest lese deutlich mehr und kommentiere auch wesentlich öfter in Blogs, die mir einen vollständigen Feed anbieten. Ein Blog oder eine Webseite mit gekürzten Feeds muss schon sehr spezielle anders kaum zu bekommende Inhalte haben, damit ich dort trotzdem lese. Doch selbst dann spare ich mir oft den Klick zu einem Beitrag, den ich bei vollem Feed zumindest mal noch genauer quer gelesen hätte.

Wenn der Apache Webserver PHP nicht ausführt

Möglicherweise veraltet: Dieser Artikel ist schon älter und wurde länger nicht überarbeitet. Je nach Thema könnte es sein, dass die Infos inzwischen nicht mehr gültig sind. Nach und nach überarbeite ich die Artikel, also gerne wieder mal vorbei schauen.

Ich hatte das Problem, dass mein Linux Apache Webserver den PHP Interpreter nicht aufgerufen hat. Das Resultat war, dass die PHP Quelltexte an den Webclient zurückgeliefert wurden. Beispiel: Ich schreibe ein PHP Script (hallo.php) mit folgendem Inhalt: <? PHP echo "Hallo Welt"; ?> Dieser Text wird so an den Webbrowser ausgeliefert. Ich wollte aber, dass "Hallo Welt" zurückgegeben wird.

Lösung

In der Datei /etc/conf.d/apache2 ist die PHP5 Option nicht freigeschalten gewesen. Also in der Zeile APACHE2_OPTS noch -D PHP5 einfügen. Danach den Apache Webserver neu starten und der PHP Code wird interpretiert.

Benutzerfreundlichkeit : Stufenweise Webdesign verbessern : Projektmanagement

Möglicherweise veraltet: Dieser Artikel ist schon älter und wurde länger nicht überarbeitet. Je nach Thema könnte es sein, dass die Infos inzwischen nicht mehr gültig sind. Nach und nach überarbeite ich die Artikel, also gerne wieder mal vorbei schauen.

Fachbüchertipps für den IT-Bereich, fast hätte ich die Blogparade übersehen, dabei gibts hier doch sogar unsere Literaturliste. Carsten fragt nach den Lieblingsfachbüchern, egal aus welchem IT-Bereich. Gefragt ist nach bis zu drei Lieblingsbüchern. Nun gut also drei... ;-) Mir wären noch ein paar eingefallen, aber das sind die, von denen ich meine, wer sich mit einem der Themen befasst muss diese Bücher gelesen haben... Zwei der Bücher habe ich gefunden. ;-) Da gab's mal wieder so einen Tag mit einem Bummel durch große Buchhandlungen in irgendeiner großen Stadt. Empfehlenswert sind da hier in der Gegend Freiburg und Stuttgart, die haben schöne große Buchläden. Das andere Buch war ein Tipp von jemand, solche Bücher bestelle ich bei meiner örtlichen Buchhandlung, ich habe da sogar den Service es gebracht zu bekommen, der Vorteil, wenn eine gute Freundin dort arbeitet... :-)

Usability (Benutzerfreundlichkeit)

Gelesen habe ich die Ausgabe von mitp von 2002 des Autors Steve Krug: Don't make me think! Web Usability: Das intuitive Web Irgendwann einmal vorher hatte ich Nielsen gelesen, dessen Ausführungen zur Benutzerfreundlichkeit gut und korrekt sind, meist jedenfalls. Was ihm fehlt, ist dabei zu begeistern, zu faszinieren und bei aller Therorie auch zu unterhalten. Ähnlich ging es mir bei weiteren Autoren. Ganz anders dagegen Steve Krug, leicht, locker, nachvollziehbar und mit Spannung erklärt er, was das bedeutet: "Don't make me think!" schon nach den ersten Seiten wird klar, was er damit meint. Niemand soll überlegen müssen, sondern das Web muss einfach und intuitiv bedienbar sein. Mit Freude am Thema und Humor erklärt und zeigt er nicht nur worum es geht, sondern gibt auch Tipps, wie sich Webseiten testen und verbessern lassen. Für mich ist das _die_ Pflicht- und Spaßlektüre für alle, die mit Websites zu tun haben.

Progressive Enhancement (stufenweise Verbesserung von Websites)

Gesehen - haben wollen - Preis gesehen - geschluckt - anderes angeschaut - gekauft! Schon die Optik, der erste Eindruck wenn man es in der Hand hat, klasse gemacht! Das Buch Transcending CSS - Neue kreative Spielräume im Webdesign von Molly Holzschlag udn Andy Clarke habe ich in der Ausgabe von Addison-Wesley 2007 gelesen. Ich konnte gar nicht anders das musste einfach mit. Trotz des recht hohen Preises habe ich es keinen Moment bereut. Das Buch ist nichts für die ersten Schritte mit CSS, es ist auch nichts für die reinen Praktiker. Ein bisschen Lust am Spielen mit den Möglichkeiten, die Webseiten bieten muss man mitbringen. Dann jedoch ein Traum und genau was die Kapitel versprechen:
  • entdecken (was hat Inhalt mit Markup zu tun)
  • Designprozess einfach und schnell (Prototypen erstellen und einsetzen)
  • inspirieren lassen (Wege und Quellen für Ideen)
  • Transzendenz (wie denn nun genau mit Beispielen und einem Blick in die Zukunft, stufenweise Verbesserung)
Nicht nur wunderschön, sondern ebenfalls hochinformativ, lasst es euch faszinieren.

Projektmanagement - Information mit Spaß daran

Schon mehrfach und immernoch fasziniert habe ich Tom DeMarcos Der Termin - Ein Roman ueber das Projektmanagement in der Ausgabe des Hanser-Verlags von 1997 gelesen. Aus einigen Vorlesungen, Skripten und anderen Büchern kannte ich das staubtrockene Thema, nötig aber nur in kleinen Mengen zu ertragen. Ganz anders ist es hier, wirklich wie ein Roman, von der Spannung her eher wie ein Krimi geht es um Projektmanagement in der Softwareentwicklung. Alle wesentlichen Phasen werden anhand von guten und schlechten Beispielen angesprochen ohne jemals den Spaß an der Geschichte und die Spannung zu vergessen. Stück für Stück entwickelt sich das Projekt und DeMarco nimmt einen mit klar nachvollziehbaren Schritten auf dem Weg mit. Wichtiges wird nach jedem Kapitel nochmals zusammengefasst und eignet sich auch zum Nachschlagen. Beispielsweise im Vergleich zu eher theoretischem Wissen, so lassen sich klare Beispiele mit den theoretischen Informationen prima verknüpfen. Ich habe es auch fürs Lernen vor Prüfungen aus diesem Themenbereich gerne genutzt. Ganz ohne IT-Know-how ist es wahrscheinlich nicht ganz so glasklar, wie genau und berechtigt jeder Schritt in diesem Buch die Mehrzahl der IT-Projekte beschreibt. Wer jedoch irgendwie mit IT zu tun hat, sollte sich mal Zeit nehmen um "Der Termin" zu lesen.

Eigene kleine Anpassungen an WordPress oder ähnliche CMS

Möglicherweise veraltet: Dieser Artikel ist schon älter und wurde länger nicht überarbeitet. Je nach Thema könnte es sein, dass die Infos inzwischen nicht mehr gültig sind. Nach und nach überarbeite ich die Artikel, also gerne wieder mal vorbei schauen.

Klar, für fast alles gibt es ein Plugin, aber aus verschiedenen immer mal wieder auch erwähnten Gründen, versuche ich nicht noch mehr Plugins einzusetzen, als sowieso schon sein müssen. Für manches lohnt ein Plugin auch nicht, manchmal gäbe es nur eins, welches viel mehr macht, als eigentlich gewünscht. Diese Tipps am Rande beziehen sich jetzt auf WordPress, das Prinzip klappt in ähnlichen Systemen jedoch genauso. In älteren Versionen von WordPress gab es sowas wie letzte Beiträge im Admin. Irgendwann hatte ich auch schon einmal vorgesehene Beiträge eingebaut. Immer mal wieder kommt die Frage auf, wann begann dieses Blog, seit wie vielen Tagen gibt es das. Manches ist nicht unbedingt nötig, aber nett, anderes ist mir wichtig, für meinen Überblick. Als ich die 2.7 erstmals näher ansah fand ich einiges gut, z.B. dass ich jetzt selbst einiges an die Stellen packen kann, an denen ich es bevorzuge. Prima ist die Möglichkeit manches zu- oder abzuschalten, das erhöht die Übersichtlichkeit. Die Oberfläche insgesamt gefällt mir persönlich deutlich besser, als die ihrer Vorgänger. Aber perfekt ist es trotzdem nicht. Denn offensichtlich gibt es Funktionen, die die Ersteller nicht für nötig hielten:
  • vorgesehene Beiträge im Dashboard
  • letzte Beiträge in der Übersicht
  • Blogalter im Adminbereich
Das sind jetzt die, die mich grad interessieren, bei anderen sind es andere Ansichten und Informationen. Deshalb finde ich es sinnvoll, selbst Hand anlegen zu können, für solche Kleinigkeiten. Je nachdem worum es geht, findet man mit ein bisschen Suchen eine Möglichkeit bei jemand anderem. Klappte z.B. für die vorgesehenen Beiträge bei Frank Bültge. Er wollte es aus anderen Gründen und auch nicht für den Adminbereich, aber prinzipiell fand ich da die Form. Welche Variable ist zuständig und muss abgefragt werden, das ändert sich nicht, wenn ich es im Dashboard möchte statt innerhalb des Blogs.

Um- und Einbau fremder Codeschnipsel

Ich achte dabei drauf, von wem sie kommen. Wenn irgendein Neuling irgendwas rumprobiert bin ich vorsichtiger, als bei einem langjährigen Plugin-Autor. Trotz allem, solche Spielereien teste ich selbstverständlich immer erst einmal lokal. Sobald die passende Stelle zum Einbau festgelegt ist, schaue ich nach:
  • dem Pfad zur Datei (steht in der Adresszeile)
  • dem Quelltext (der zeigt die Stelle, an der es sich einbauen lässt)
Habe ich das, dann bastele ich  es rein und schaue erstmal, ob es überhaupt klappt. Wenn alles geht und angezeigt wie erwartet, passe ich das Ganze noch so an, wie ich es haben möchte. Kennt man die Namen der Aufrufe, ist es einfach weitere Informationen zu finden, was es sonst noch geben könnte. Ähnlich lief es beim Blogalter, es braucht eine Funktion, die vom ersten Beitrag ausgehend die Anzahl an Tagen, die seither vergangen sind berechnet.

Eigene Codeschnipsel basteln

Die englischen Begriffe in WordPress helfen herauszufinden, wie eine gesuchte Funktion heißen könnte. Um die letzten Beiträge anzuzeigen habe ich nach "recent posts" gesucht. Damit gibt mir die Codex-Site von WordPress unter anderem den Hinweis auf wp_get_archives. Mit ein bisschen überlegen, weiterem Nachlesen und ausprobieren bekam ich so eine Version, die zeigt was mir wichtig ist. Nicht für jede Kleinigkeit muss meines Erachtens ein Plugin sein und vieles lässt sich auch ohne tiefere Programmierkenntnisse realisieren. Wenn man dann zunächst lokal testet und sich bei den ersten Versuchen auf den Adminbereich beschränkt, dann besteht wenig Gefahr, dass da viel schiefgehen kann.

Asus Eee PC mit Gentoo Linux

Möglicherweise veraltet: Dieser Artikel ist schon älter und wurde länger nicht überarbeitet. Je nach Thema könnte es sein, dass die Infos inzwischen nicht mehr gültig sind. Nach und nach überarbeite ich die Artikel, also gerne wieder mal vorbei schauen.

Roland schrieb hier ja schon zuweilen über den Asus. Inzwischen erklärt er in seinem Guggat emol Blog Schritt für Schritt, wie sich Gentoo Linux auf dem Asus installieren und konfigurieren lässt. Darüberhinaus beschreibt er welche Programme er unter KDE 4 auf dem kleinen Ding (Nemo) nutzt und wie das auf dem "Zwerg" so klappt. So ab und zu habe ich mich auch schon mit dem Asus beschäftigt. Hätte es den schon etwas eher gegeben, dann hätte ich den sicher auch gekauft. Ich habe mir im Frühjahr 2007 einen kleinen Fujitsu (Devika) gekauft, 12" mit einer Auflösung von 1280. Das Ding ist vor allem Ersatz für meinen normalen Rechner (Tacita), aber auch für die Zwecke, in denen ich wenig Lust habe ein stromfressendes 17" Laptop mitzuschleppen. Damals war der Preis einer der Gründe für die Kaufentscheidung. Schön an Devika ist natürlich, dass ich zwecks viel Platz einfach alles per rsync dorthin kopieren kann, was ich auf Tacita drauf habe. Das ginge beim Asus so dann doch nicht, ich habe auch einige Fotos auf dem Rechner, da wird's dann auf dem doch recht schnell eng. Andererseits ist er zum mitnehmen und auch bei Präsentationen natürlich klasse, er hat alles was man sonst so braucht und auch wenn die Tastatur kleiner ist als üblich, so ist sie doch noch gut bedienbar. Mir fallen also durchaus Argumente für so einen netten kleinen Asus ein. ;-) Käme der einfach so ins Haus, würde ich ihn sofort nehmen:

Asus Eee PC gewinnen

via Frank erfuhr ich vom Gewinnspiel für einen Asus auf elexpress.de dort kann man noch bis zum teilnehmen, ihr müsst euch dort auch noch in ein Formular eintragen. via Rio gab's den Hinweis zum Gewinnspiel bei handy-flatrate-24.de teilnehmen kann man hier noch bis zum 31.3. ebenfalls mit den entsprechenden Links auf das Gewinnspiel, dort dann jedoch einfach per Trackback. Falls es mit gewinnen klappt, hätte ich auch so einen Zwerg, wenn nicht, dann leihe ich mir Rolands Nemo. Sollte ich tatsächlich beide gewinnen, dann gibts hier halt ein Gewinnspiel... ;-)

Weisheit, Erkenntnis und Hinweis

Möglicherweise veraltet: Dieser Artikel ist schon älter und wurde länger nicht überarbeitet. Je nach Thema könnte es sein, dass die Infos inzwischen nicht mehr gültig sind. Nach und nach überarbeite ich die Artikel, also gerne wieder mal vorbei schauen.

Nur kurz: bin grad nicht ganz anwesend, bekomme wohl grad einen Weisheitszahn. Kommentare beantworte ich sobald mein Hirn wieder wie gewohnt funktioniert.

Kurz zum langsamen Adminbereich von WordPress

Nach den Kommentaren dazu, habe ich nochmal recherchiert, das Problem ist  hier für alle betroffenen Blogs gelöst. Firefox braucht weiterhin  ewig für jegliche Aktion im Adminbereich. WordPress Bug-Tracking usw. waren keine Hilfe, das traf alles nicht zu. Teils bestand das Problem nur für 2.7 gar nicht für WP 2.7.1 Nach einem Tipp von hier habe ich es mal kurz ausprobiert: Opera hat ganz normale Antwortzeiten. :-)

Perfekte Testerin oder Ute, Horror für alle Entwickler

Möglicherweise veraltet: Dieser Artikel ist schon älter und wurde länger nicht überarbeitet. Je nach Thema könnte es sein, dass die Infos inzwischen nicht mehr gültig sind. Nach und nach überarbeite ich die Artikel, also gerne wieder mal vorbei schauen.

Hä, wie jetzt? Ja, genau das ist das Problem. Einerseits ist es gut, wenn jemand wirklich jeden Fehler entdeckt und sei er auch noch so versteckt - perfekte Testerin. Andererseits müssen Fehler auch korrigiert werden -  deshalb Ute, der Alptraum aller Entwickler und Programmierer.

Windows, Elektronik und ich

Wie ich hier ja zuweilen schon erwähnt habe, nutze ich Windows nur, wenn es sein muss, also meist nur zum Testen. Dafür gibt es einen einfachen Grund, wir sind nicht kompatibel. Windows "merkt" wenn ich drangehe und zeigt dann jeden Fehler, den es bei anderen bis dahin nie hatte. ;-) Nur Windows? Nö, auch bei allen anderen Systemen, Programmen oder so, einfach bei allem was irgendwie mit Elektronik funktioniert tauchen in meiner Gegenwart deutlich mehr Fehler auf, als bei anderen. Dieses Phänomen ist schon immer so und zog sich auch immer durch. Im ersten Praxissemester lief nur mein Rechner mit identischer Hard- und Software nicht wie alle anderen. Manche Programme hatten Fehler, die ich durchaus reproduzieren konnte, die jedoch bis dahin nie bei jemandem auftauchten. In der FH konnte ich beispielsweise mit meinem Studikonto während des gesamten Studiums nicht wie alle anderen drucken. Wenn es elektronische Eingänge, Zugänge oder ähnliches gibt, tendieren sie dazu, immer dann auszufallen, wenn ich in der Nähe bin.

Informatikerin

Ja, einerseits ist es eine blöde Idee, dass ich genau diesen Bereich ausgesucht habe. Diese Anhäufung von Fehlern bei allem was irgendwie elektronisch ist, fiel nicht sonderlich auf, solange ich als Gärtnerin arbeitete, klar. ;-) Es ist andererseits jedoch auch eine Fähigkeit. Meine Jungs und alle Entwickler, die je mit mir zu tun hatten, wissen, wenn ein Programm keinen Fehler mehr zeigt, nachdem ich dran war, dann ist die Chance, dass noch Fehler vorhanden sind, sehr gering. Wenn ich nichts mehr finde, dann kann man ziemlich beruhigt ausliefern.

Gute Tester sind nichts für schwache Nerven

Manchmal nervt es mich selbst, dass ich Fehler so leicht entdecke. Mancher Fehler fiel über lange Zeit niemandem auf, doch wenn er erst einmal bekannt ist, kann er nicht mehr ignoriert werden. Meine Jungs kennen es inzwischen schon und wissen, dass nachdem ich getestet habe, eigentlich immer nochmal irgendwas repariert werden muss. Fast schon peinlich war es mir dagegen in letzter Zeit bei zwei Plugin-Entwicklern.
  • Bei Joern, der das Quote Comments Plugin schrieb, gab es mehrere Runden, in denen alle mit dem Ding zufrieden waren, nur ich fand Fehler. Inzwischen ist es im Grunde behoben, aber es war doch die ein oder andere Anfrage bis es passte. Im Grunde behoben, weil es nur klappt, wenn Link Indication nicht gleichzeitig aktiviert ist.
  • Frank dessen copyfeed-Plugin viele nutzen, hatte seit längerem keine Änderung daran gemacht und es lief auch, sogar bei mir. Allerdings gab es Fehler in den Error-Logs des Servers, sobald etwas geändert wurde, ein Artikel  oder ein Kommentar geschrieben wurden. Das Problem ist bei mir behoben, Frank hat mir mehrfach per Mail Updates geschickt, die auch irgendwann in seine nächste Version einfließen sollen.
An diesen Beispielen wird einer der Gründe deutlich, warum ich Fehler finde:
  • ich teste immer mal wieder ob noch alles valide ist
  • ich schaue ab und zu auch mal die Error-Logs
  • ich schaue auch mal in Webmastertools bei Google
  • ich probiere nicht nur eine Variante, z.B. bei den Kommentaren, sondern mehrere
  • ich teste den Best-Case, aber auch den Worst-Case
    • z.B. mal ausprobieren was die Suche macht, mit Begriffen, die ganz sicher im getesteten Blog vorkommen
    • aber ebenso mal schauen, was passiert, mit Begriffen, die sicher nicht existieren
    • ähnliches gilt für Tests von Seiten, klar teste ich wie ein neues Blog aussieht, ob die Einzelansicht passt, wie die Sucheseiten aussehen...
    • und ebenso teste ich, kommt die Fehlerseite, wenn ich was falsches eingebe, sieht sie so aus, wie gedacht
Wer ernsthaft testet ist nicht schnell fertig. Es gehören einige Punkte dazu, manche mehr oder weniger wichtig. Die Kunst, um es in praktikablem Rahmen zu halten ist zu wissen, was man unbedingt immer testen muss und wo man auch mal weniger genau sein darf. Es geht um Grenztests, am Beispiel eines Blogs:
  • jede Funktion (Artikel erstellen, Kommentare schreiben, Einstellungen anpassen) muss getestet werden
  • ich nutze Blogs nur mit selbst erstellten Themes, da kenne ich schon einige Knackpunkte, bzw. kann manche vermeiden
    • die Startseite testen, weil die z.B. nur die Artikel, aber keine Kommentare zeigt
    • die Einzelansicht eines möglichst langen und eines kurzen Artikels testen
    • die Seitenansicht bei statischen Seiten prüfen
    • die Archivseiten testen
    • die Sucheseiten
  • bei Blogs, die ich betreue, habe ich immer:
    • den Feed abonniert
    • den Kommentarfeed abonniert
    • das Mailabo
    • mehrere Feedreader ausprobiert, z.B. meinen Liebling, den Akregator, aber auch die Feeds im Opera und im Google-Reader
  • validieren der Startseite und mindestens einer Einzelansicht mit Kommentaren, sollten immer mal wieder auch zwischendurch zum Standard gehören