Einträge für tipps

  • Februar, 2008
  • Glossar - Web - Webdesign - Webapplikationen - A-F

    Dieses Glossar zum Thema Web und Begriffe in diesem Zusammenhang, soll denjenigen helfen, die bei Artikeln zu diesem Thema auf unbekannte Begriffe stossen. Begriffe zum Thema Blogs gibt's im Glossar Blogs, zur Informatik ganz allgemein im Glossar Informatik. Das Glossar hab ich im Lauf der Zeit mehrfach aktualisiert. Inzwischen wurde es zu umfangreich, für nur einen Teil. Deshalb gibt es mittlerweile drei Teile.

    Mehr lesen

  • Januar, 2008
  • Firefox unterschiedlich guter Browser je nach Version (von 2.0.0.3 bis 2.0.0.11)

    Den Firefox nutze ich seit langem als Standardbrowser, weil er einige Möglichkeiten mehr bietet, als der Mozilla, den ich vorher verwendet habe. Bis vor kurzem war das auch kein Problem, weil er stabil meist alles tat, was er soll. Auf meinem normalerweise genutzten Samsung M70-Laptop mit Gentoo und dem Firefox 2.0.0.3 ist der Firefox, nach wie vor, zuverlässig und problemlos. Je nach Version gibt es jedoch deutliche Probleme, die den Firefox die vom Internet Explorer gewonnenen Marktanteile wieder kosten könnten. Den Firefox 2.0.0.8 habe ich gar nicht erst probiert, denn da wurden sofort einige Fehler bekannt und laut Jens Grochtdreis kam noch hinzu: "Dieser führt dazu, daß Float-Layouts mit negativen Margins kaputt aussehen, weil die normalen Clearingmethoden nicht mehr greifen." Klasse beim Firefox ist, wie schnell etwas verändert wird. Bereits nach etwa zwei Wochen kam die Version 2.0.0.9 in der, der Float-Bug behoben war. Auf meinem Zweitrechner hatte ich die 2.0.0.9, die war in Ordnung und kurz danach habe ich auf Firefox 2.0.0.10 aktualisiert. Von der 2.0.0.10 war ich nur genervt, weil sie völlig unstabil war. Daher habe ich recht schnell die 2.0.0.11 installiert und leider gibt es grad noch keine aktuellere Version. Mit der 2.0.0.10, die wir auf mehreren Rechner hatten, konnte man gar nicht vernünftig arbeiten. Die 2.0.0.11 ist nicht ganz so schlimm, aber verglichen mit der 2.0.0.3 nervt sie trotzdem. Sie kommt einigermaßen damit klar, wenn nicht mehr als fünf Tabs offen sind und solange man sich auf möglichst standardkonformen Seiten bewegt, die wenig bis kein Javascript nutzen. Ich finde standardkonform wirklich gut und fände es auch prima, wenn es da immer mehr Seiten gäbe. Wenn jedoch ein Browser zur Zeit, bei allem was nicht sauber erstellt wurde, abstürzt, dann bleibt nicht viel übrig. Jedesmal einen kompletten Absturz, wenn etwas kaputt ist oder falls eine Seite ein Video enthält, das kann nicht sein. Bei mir stürzt die Firefox 2.0.0.11 wirklich ständig ab, noch deutlich häufiger als es bei meinen Jungs passiert. Wahrscheinlich ist meine Art den Firefox zu nutzen, besonders ungünstig:

    Firefox nutzen

    Mein Firefox hat einige zusätzliche Add-ons:
    • Web Developer (essenziell, um Webseiten zu entwickeln)
    • Adblock Plus (damit kommt fast gar keine Werbung mehr durch)
    • Bookmark Duplicate Detector (praktisch, um doppelte Lesezeichen zu vermeiden)
    • Bookmarks LinkChecker (ab und zu mal Lesezeichen putzen und rauswerfen, was es nicht mehr gibt)
    • ColorZilla (geht jedoch nicht in der aktuellen Version mit 2.0.0.3, aber mit 2.0.0.11)
    • Colour Contrast Analyser (Farbkontraste der benutzten Farben prüfen)
    • DOM Inspector (für schnelle Checks von Problemen auf Webseiten sehr praktisch)
    • Live PageRank
    • SearchStatus (zwei Tools zum PageRank, weil beide ab und zu mal ausfallen, eins geht meist)
    • PDF Download (auf Linux sinnvoll, damit ein PDF direkt nach dem Runterladen geöffnet wird)
    • Screen grab! (Screenshots sind auch von ganzen Seiten in voller Länge möglich, brauche ich nicht oft, aber ab und zu ganz praktisch)
    • Firebug (hab ich deaktiviert, weil er hier im Moment nicht läuft)
    • MediaPlayerConnectivity (für manche Seiten braucht es Kaffeine, für andere den RealPlayer usw. mit dieser Erweiterung kann man das festlegen)
    Außerdem habe ich selten weniger als dreißig Tabs gleichzeitig offen und teste häufig auf irgendeiner Seite etwas mit dem Web Developer. Standardmäßig läuft bei mir JavaScript, außer zu Testzwecken. Flash lasse ich ebenfalls zu, allerdings lade ich nicht stande nie neueste Version runter.

    Anker und Firefox

    Roman beschreibt auf yoda.ch heute von Problemen mit: dem Anchor-Tag (Anker) und Firefox in Version 2.0.0.11. Er meint, dass das Setzen von Ankern über das name-Attribut in diesem Firefox nicht funktioniert. Das kann ich so nicht bestätigen: In dem folgenden Beispiel sind Anker definiert, diese Beschreibung gilt für XHTML, welches IDs verlangt, in HTML geht das mit dem name-Attribut. Ein Anker ist ein Element, welches einen Link auf eine bestimmte Stelle innerhalb einer HTML-Seite ermöglicht. Um einen Anker zu nutzen muss einem Element an der gewünschten Stelle eine ID (id="ankertext") gegeben werden. Anschließend kann mit dem Linkpfad und der Raute mit dem Ankertext (#ankertext) am Ende des Pfads eine Sprungstelle angegeben werden. Ich definiere meist eine ID in der h1:

    <h1 id="anfang">Überschriftentext</a></h1>

    und dann, da wo ich es möchte einen Link zum Seitenanfang:

    <p class="anfang"><a href="#anfang">zum Seitenanfang</a></p>

    Wer ganz sicher gehen will, dass das Ganze auch für ältere Screenreader funktioniert, sollte ID und name definieren:

    <a > name="sprungziel" id="sprungziel">Linktext</a>

    Wer nicht XHTML sondern HTML nutzt, verweist mit demselben Link auf einen Anker, also z.B:

    <p class="anfang"><a href="#anfang">zum Seitenanfang</a></p>

    Statt eine ID in der Überschrift, wird jedoch name benutzt:

    <h1><a name="anfang">Überschriftstext</a></h1>

    Soweit ich Roman verstanden habe, hat er das Anker setzen mit XHTML und dem name-Attribut auf Firefox 2.0.0.11 getestet. Wie oben ausgeführt möchte ich diese Version bestimmt nicht verteidigen, aber ein Ankerproblem kann ich nicht bestätigen. Bei meinen Tests wurden alle Anker, die wie beschrieben definiert sind, auch angesprungen.

    Nachtrag ergänzt

    Inzwischen habe ich verstanden, was eigentlich gemeint war, nämlich ein bereits vordefinierter Anker einiger Browser. Beispielsweise fügen Internet Explorer selbstständig einen  #top-Anker ein, den man nicht mehr selbst setzen muss. Ich mag es nicht sonderlich, wenn Browser selbst denken, mehr zu den Gründen gibt's demnächst in einem anderen Beitrag.

    Fazit

    Die Logs auf unseren Seiten, lassen vermuten, dass einige unserer Besucher ähnliche Erfahrungen mit einer instabilen 2.0.0.11 haben, denn Firefox 2.0.0.3 wird häufiger genutzt als die aktuelleren Versionen einschließlich der 2.0.0.11. Auch wenn ich das Ankerproblem nicht nachvollziehen kann, ärgert mich doch die Instabilität der aktuellen Firefox-Versionen. Denn leider kam sie nahezu zeitgleich mit der verstärkten Nutzung des IE 7 (Internet Explorer Version 7). Ich war froh, dass Firefox seinen Marktanteil gegenüber IE deutlich verbessert hatte, denn gerade der völlig veraltete IE 6 zwingt zu vielen speziellen Definitionen beim Webseitenerstellen. IE 7 hat immernoch viele Probleme und ist sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss. Einige Probleme fallen jedoch vor allem den Webautoren, nicht Nutzern auf. Wenn Firefox gerade dann mit Problemen ausgeliefert wird, ist zu befürchten, dass einige, die ihn nutzten wieder zum IE zurückkehren. Das wäre sehr schade, denn ich bin überzeugt, dass die Verbesserungen die IE 7 gegenüber IE 6 hat, ebenso wie die Bemühungen für den bald kommenden IE 8, damit zu tun haben, dass der IE deutlich an Marktanteilen verloren hatte. Ich hoffe, dass bald eine neue Firefoxversion erscheint, die wieder die Stabilität der 2.0.0.3 hat.
  • Updates, Upgrades nur wegen der Sicherheit; lohnt sich das?

    • Screenshot CCC Passwörter auslesbar bei einer Hochschule
    • Screenshot CCC Passwort auslesbar
    • Screenshot CCC Webseite gehackt
    • Screenshot CCCBlog gehackt
    • Screenshot CCC  Webseite gehackt, am 12.1.
    Wegen der Wordpress-Updates kam mir die Idee zu diesem Artikel. Hinzu kam, dass ich kurz danach noch die passende Meldung las: heise online schrieb, dass der Chaos Computer Club anlässlich seines Treffens einige Seiten auf Sicherheitslücken testete. Erstaunlich erfolgreich klappte es, einige Lücken zu finden, eine Übersicht gibt es auf der Seite events.ccc.de Markus hat aus der Not eine Tugend gemacht und das "gehackt werden" in einem Artikel verarbeitet. Mit etwas Verspätung ähnlich gelöst hat das Sebo Warum denn gleich alles aktualisieren, war doch gut bisher und "never change a running system"? Je nachdem was eine neue Version bietet, gibt es Gründe zügig zu aktualisieren oder auch nicht. Wurden neue Möglichkeiten, Verbesserungen und Verschönerungen eingebaut, dann überlege ich mir, ob es sich lohnt.Wenn jedoch Sicherheitslücken behoben wurden, dann gibt es für mich keinen Zweifel. Das Hauptproblem sind Skriptkiddies, die sich Anerkennung holen, indem sie möglichst viele Seiten hacken. (Skriptkiddies nennt man Jugendliche, die zwar kein tiefgreifendes Wissen haben, die jedoch manches mal ausprobieren. Hätten sie jemand, der ihnen sinnvolles Programmieren beibringt, wäre das sicher für einige von ihnen interessanter.) Je nachdem wie freundlich diese sind, entsteht mehr oder weniger großer Schaden. Seitenbetreiber, die vom CCC gehackt werden, haben meist noch Glück, wie auch die Gehackten teils berichten, sie bekamen viele Besucher und die Jungs und Mädels vom CCC zerstören nichts. Mehr als ein paar Bilder und Text, die auf den Kongress hinwiesen veränderten sie meist nicht. Der CCC hält sich an die ethischen Grundsätze des Hackens. Der CCC machte weitere Schlagzeilen, z.B. bei Golem mit dem Versuch, den Einsatz der Wahlcomputer für Hessen, per Gerichtsbeschluss stoppen zu lassen. Ich würde mich jedoch nicht bei allen Angreifern darauf verlassen... Eben das, ist auch das Ziel des CCC, dass sie aufmerksam machen möchten, welche Lücken dringend gestopft werden müssten. Jeder kann Wordpress mal eben installieren und einfach nutzen. Empfehlenswert ist das jedoch nicht, wenn man nicht plötzlich Inhalte im Blog haben möchte, die man nicht selbst erstellt hat. Eine absolute Garantie, dass eine Internetseite nicht gehackt werden kann, die gibt es nicht, egal wie man mit Sicherheit umgeht. Aber es gibt Möglichkeiten die Chance auf einen erfolgreichen Angriff zu minimieren. Einfacher zu schützen sind Webapplikationen, die nicht so verbreitet sind wie Wordpress. Eine unbekanntere Anwendung hat keine allgemein bekannten Sicherheitslücken, die man bei der jeweiligen Installation einfach nur durchprobiert. Wer bei so häufig genutzter Software wie Wordpress jedoch mit uralten Versionen unterwegs ist, keinerlei Hinweise auf Sicherheit beachtet, muss sich nicht wundern, wenn Angreifer problemlos ihre Inhalte einstellen können.
  • Google & Co ::: was ist doppelter Inhalt (Double Content)?

    Vor kurzem tauchte mal wieder die Frage auf: Was ist für Suchmaschinen wie Google doppelter Inhalt (Double Content)? Es gibt eine Webseite mit dem Seiteninhalt: "Das ist der tolle Text der Startseite...".Dieser identische Inhalt ist erreichbar unter: http://www.domain.tld http://www.domain.tld/dateiname.dateinendung http://domain.tld http://domain.tld/dateiname.dateinendung Eine einzelne Seite ist also unter vier Adressen erreichbar. Eine Suchmaschine ist einfach nur ein Programm, welches prüft, ob sich Inhalte unterscheiden, wenn es um doppelten Inhalt geht. Die Suchmaschine sagt sich also: da steht viermal das Gleiche.

    Welche Nachteile kann doppelter Inhalt haben?

    Bei Google hat man, mit etwas Glück, inzwischen keine Nachteile mehr, da sich Google an diejenigen angepasst hat, die nicht darauf achten. Eine Garantie ist das jedoch nicht. Besser ist es, wenn man sich selbst darum kümmert, dass es keinen doppelten Inhalt gibt. Bei anderen Suchmaschinen als Google, weiß man erst recht nicht, ob sie empfindlicher reagieren. Daher sagt der Googlebot: "wenn du mich reinlegen willst, gut, mach das; aber ich lasse mir das nicht gefallen." "Ich ignoriere dich einfach, weil du mir zwei- drei- oder viermal das Gleiche unterjubeln wolltest um besser platziert zu werden. Anders gesagt: Google wertet eine Seite ab oder ignoriert sie schlimmstenfalls, wenn die Gefahr besteht, dass jemand doppelten Inhalt für ein besseres Ergebnis eingestellt hat. Das ist im Grunde, für alle ernstzunehmenden Webauftritte, ein Vorteil, denn seit Suchmaschinen so reagieren, gibt es nicht mehr so oft irrelevante Ergebnisse von Seiten, die unter vielen verschiedenen Domains den gleichen Inhalt boten. Noch vor etwa zwei Jahren gab es einige Betreiber, deren Seiten mit identischem Inhalt die ersten zwanzig Suchergebnisse füllten.

    Webverzeichnisse

    Google ist zumindest in Deutschland derzeit Marktführer. Um das zu bleiben muss Google darauf achten vernünftige Ergebnisse zu liefern, sonst nutzen die Menschen irgendwann wieder vor allem handverlesene Webverzeichnisse. Ein von Menschen geprüftes Webverzeichnis hat logischerweise sinnvollere Inhalte, als es mit Programmen von Suchmaschinen möglich ist. Das größte Verzeichnis, welches von Menschen gepflegt wird ist dmoz.org. Der Nachteil von Internetverzeichnissen dieser Art ist, dass es viele Menschen geben muss, die ständig Webauftritte prüfen, um zu entscheiden, ob sie in das Verzeichnis aufgenommen werden. Google ist mit seinem Googlebot (die Suchmaschinenprogramme werden auch Roboter genannt oder kurz Bot) natürlich deutlich schneller und kann wesentlich mehr Seiten in kürzerer Zeit aktuell in den Ergebnissen aufführen, als ein Webverzeichnis. Google hat derzeit mehrere Milliarden Seiten im Index, bei dmoz sind es weniger als fünf Millionen. Google nutzt jedoch unter anderem die Ergebnisse von dmoz.org und bewertet dort gelistete Seiten als hochwertiger, verglichen mit denen, die nicht dort erscheinen.

    Lösungswege

    Um das www immer anzuzeigen die .htaccess anpassen:

    #immer mit www RewriteEngine on RewriteCond %{HTTP_HOST} !^www\.miradlo\.net$ RewriteRule ^(.*)$ http://miradlo.net/$1 [L,R=301] Links innerhalb des Webauftritts, der Navigation usw. sollten nicht so:

    <a href="../index.php">Startseite</a>

    sondern besser so geschrieben werden:

    <a href="../">Startseite</a>

    Weitere Hinweise zur .htaccess und vielem mehr gibt es bei selfhtml.

    Googles Duplicate Content

    ...und immer noch aktuell Googles eigene Aussagen zu Duplicate Content: Strafe bei doppeltem Inhalt?
  • Dezember, 2007
  • Wikipedia als Version zum Hören ::: Pediaphon : Tipp für Webautoren

    Markus stellt in seinem Artikel Pediaphon liest Wikipedia-Artikel vor die Möglichkeit vor, sich Wikipediaartikel vorlesen zu lassen. Grundsätzlich finde ich die Idee prima, auch wenn ich persönlich, meist lieber lese als höre. Was mir beim Ausprobieren von Pediaphon auffiel:
    • mir persönlich gefällt die Stimme nicht
    • Wikipedia scheint bei Links zwischen Groß- und Kleinschreibung zu unterscheiden
    • Pediaphon ist eine einfache Möglichkeit mal auszuprobieren, wie es ist eine Webseite vorgelesen zu bekommen

    Mehr lesen

  • Touchpad ein- und ausschalten bei Laptops

    Wir haben bei miradlo nur wenige Tower-PCs, sondern vor allem Laptops. Die Gründe sind:
    • Laptops sind leicht zu transportieren
    • bei miradlo arbeitet kaum jemand immer am Arbeitsplatz im Laden
      • manche arbeiten auch unterwegs und zu Hause
      • manchmal brauchen wir einen Rechner beim Kunden
      • Ute wechselt ihren Arbeitsplatz im Schnitt fünfmal täglich
    • Notebooks können diebstahlsicherer untergebracht werden, wenn sie gerade nicht benutzt werden. Nach schlechten Erfahrungen ist uns das wichtig.
    Laptops haben jedoch mindestens einen klaren Nachteil, sie haben ein Touchpad. Nicht, dass so ein Ding nicht manchmal praktisch ist, aber im Gegensatz zu meinem alten HP, haben wir zur Zeit nicht ein Notebook welches ein per Hardware abschaltbares Touchpad hat. Ich tippe so einiges jeden Tag, Mails, Dokumente, Code für Webseiten, Blogbeiträge usw. Da ich, wie erwähnt, recht oft meinen Arbeitsplatz wechsle, wäre eine externe Tastatur eher unpraktisch. Auf meinem Standardrechner (Samsung M70) habe ich vor längerer Zeit einmal ksynaptics installiert, damit lässt sich das Touchpad ein- und ausschalten. (Ja, das ist ein KDE-Programm, also vor allem für KDE-Anwender geeignet, wer kein Linux nutzt kann also nichts damit anfangen). Ich erinnerte mich noch dunkel daran, dass es zwei, drei Hürden gab, bis es lief wie gewünscht, aber es klappte relativ flott. Wohl deshalb, habe ich mir natürlich nicht notiert, was genau ich gemacht hatte. Samstag wollte ich das bei meinem Ersatzlaptop ebenfalls einbauen (das andere ist grad in Reparatur). Die erste Hürde war: mir war entfallen, dass das Programm ksynaptics heißt... Zunächst braucht man also das Programm, bei Gentoo gibts das mit:

    emerge kde-misc/ksynaptics

    bei anderen Distributionen den jeweiligen Paketmanager nehmen. Gibt man

    cat /proc/bus/input/devices

    in der Konsole ein, bekommt man eine Liste der verwendeten Geräte, z.B:

    I: Bus=0003 Vendor=046d Product=c016 Version=0110 N: Name=”Logitech Optical USB Mouse” P: Phys=usb-0000:00:1d.1-1/input0 S: Sysfs=/class/input/input4 H: Handlers=mouse0 event4 B: EV=7 B: KEY=70000 0 0 0 0 0 0 0 0 B: REL=103

    I: Bus=0011 Vendor=0002 Product=0007 Version=0000 N: Name=”SynPS/2 Synaptics TouchPad” P: Phys=isa0060/serio1/input0 S: Sysfs=/class/input/input6 H: Handlers=mouse1 event6 B: EV=b B: KEY=6420 0 70000 0 0 0 0 0 0 0 0 B: ABS=11000003 Bei meinem meist verwendeten Laptop konnte ich genau mit den angegebenen Händlern die xorg.conf anpassen. Bei meinem Ersatz-Laptop (Fujitsu Siemens Amilo SI 1520) klappte das nicht. Mit den angegebenen Werten liess sich zwar Touchpad abschalten, unpraktischerweise war jedoch die externe USB-Maus weder mit ein- noch mit ausgeschaltetem Touchpad dazu zu bewegen zu reagieren. Nun, so wollte ich es auch nicht... Nach weiterer Recherche, klappt es jetzt mit den Einstellungen in der xorg.conf. Jetzt ist es möglich eine oder mehrere externe USB-Mäuse anzuschließen, sie funktionieren. Ebenso problemlos lässt sich jetzt auch das Touchpad nutzen oder auch abschalten. Meist genügt der Smart-Mode, der nur verhindert, dass das Touchpad aufs Tippen mit der Tastatur reagiert. Manchmal, z.B. an etwas wackeligen Stehtischen ist es besser das Touchpad vollständig zu deaktivieren. Egal was man eingestellt hatte beim Herunterfahren, nach erneutem Boot sind jetzt sowohl Touchpad als auch externe Maus aktiv, sehr angenehm! Daher die relevanten Ausschnitte daraus:

    Section "Module"

    Load "synaptics"

    EndSection

    Section "InputDevice"

    Identifier "Mouse2"

    Driver "mouse"

    Option "Protocol" "auto"

    Option "Device" "/dev/input/mouse2"

    Option "ZAxisMapping" "4 5 6 7"

    Option "Emulate3Buttons"

    EndSection

    Section "InputDevice"

    Identifier "Mouse0"

    Driver "mouse"

    Option "Protocol" "auto"

    Option "Device" "/dev/input/mouse0"

    Option "ZAxisMapping" "4 5 6 7"

    Option "Emulate3Buttons"

    EndSection

    Section "InputDevice"

    Identifier "Mouse"

    Driver "mouse"

    Option "Protocol" "auto"

    Option "Device" "/dev/input/mice"

    Option "ZAxisMapping" "4 5 6 7"

    Option "Emulate3Buttons"

    EndSection

    Section "InputDevice"

    Identifier "Touchpad"

    Driver "synaptics"

    Option "Device" "/dev/input/psaux"

    Option "Protocol" "auto-dev"

    Option "SHMConfig" "on"

    EndSection

    Section "ServerLayout"

    InputDevice "Mouse" "CorePointer"

    InputDevice "Touchpad"

    EndSection

    Gern hätte ich dasselbe bei einem weiteren Notebook (Fujitsu Siemens Amilo PI 2515) eingestellt, aber leider liess es sich trotz identischen Versionen von Gentoo Linux und KDE nicht davon überzeugen, ksynaptics zu aktivieren. Da das unser Ersatz-Laptop ist, was nur wenig genutzt wird, belasse ich es im Moment mal dabei, notfalls gibts ja auch noch die externe Tastatur.

  • November, 2007
  • Unterkategorien aus- und einblenden in Wordpress

    Von der Seite elite-media kam die Idee, die mit der aktuellen Wordpress-Version 2.3.1 gut klappt. (In älteren Versionen klappt es so nicht, da dort die Klassen fehlen, um das Menü per CSS erstellen zu können.) Angelegt werden konnten Unterkategorien auch in den älteren Versionen, jedoch wurden diese immer angezeigt. Jetzt ist es möglich zunächst nur den Hauptpunkt anzuzeigen, die Unterpunkte werden erscheinen erst, wenn dieser gewählt wird. Beispielsweise zu sehen in uteles Blog; wählt man rundums web, dann wird auch der Unterpunkt wordpress angezeigt. Mit dieser sehr einfachen Möglichkeit lassen sich auch umfangreichere Kategorien und Unterkategorien noch strukturiert anzeigen.

Seite 1 von 24, insgesamt 163 Einträge