Einträge für software

  • November, 2009
  • Open Source und Lizenzen ::: Session ::: Barcamp Liechtenstein

    Session Open Source bcli09Bei der Sessionplanung schon viele spannende Ideen und erste Konflikte. Wie meistens gibt es auch hier sehr viele Teilnehmer, die erstmals an einem Barcamp teilnehmen. Nur rund ein Fünftel meldeten sich, dass sie schon häufiger bei einem Barcamp waren. Leider haben gerade viele der Erstbesucher von Barcamps nur den Vormittag eingeplant, das ist ein bisschen schade. Aber mal sehen, ob es sich noch ein bisschen entspannen lässt...

    Open Source von deimhart ;-)

    Dirk und Roman erzählen was Open Source und zeichnen es direkt für den deimhart-Podcast auf... Open Source wird allmählich auch in der klassischen Presse thematisiert. Offener Quelltext und darf beliebig weiter verwendet werden. Es gibt verschiedene Definitionen von Open Source, dementsprechend gibt es verschiedene Lizenzen, die unterschiedliche Regelungen enthalten. Nach Netscape und dem Browserkrieg ergab sich die Mozilla Public License, die z.B. für den Mozilla Firefox gilt. Weitere Lizenzbeispiele: Auf Apache kann ich weitergeben und muss nicht immer frei bleiben im Gegensatz zur GPL. Copyleft bedeutet, dass Rechte überlassen werden, sprich prinzipiell geht es darum, dass etwas unter GPL lizensiert wurde auch wieder dort lizensiert werden muss. GPL muss nicht veröffentlicht werden, es genügt bei kommerzieller Software den Quellcode an den Kunden zu liefern. Die einfachste Lizenz ist die BSD-Lizenz, sie besteht im wesentlichen aus den folgenden beiden Sätzen:
    • Gib nicht vor den Code geschrieben zu haben
    • Verklage mich nicht, enn etwas nicht funktioniert.
    Closed Source bedeutet der Quellcode liegt nur in binärer Form vor und ist nicht lesbar, z.B. Windows und sehr viele der Programme dort. Bei Freeware besteht keine Garantie, dass die Software kostenlos bleibt. Es kann zumindest in den USA durchaus dazu kommen, dass Software später noch kostenpflichtig wird, sprich, dass ich später entweder zahlen muss, oder eben deinstallieren. Bei Closed Source Software bleibt unter Umständen noch das Problem, dass Programme abhängig von einer Version sind, sprich eine Migration ist bei Versionswechsel nötig. Bei Open Source Software kann man bei einer vorherigen Version bleiben und selbst anpassen, wenn das sinnvoll ist. Anfangs ist Open Source sehr langsam und aufwändig zu erstellen, jedoch sobald OS wächst, dann wird es immer schneller. Viele große Firmen machen immer mehr mit Open Source, z.B. IBM selbst bei SAP soll es Überlegungen geben keine Lizenzgebühren mehr zu verlangen, sondern nur noch mit dem Support und den Anpassungen Geld zu verdienen. Beispiele und Programme für Open Source Software, die auf mindestens zwei Plattformen laufen gibts bei Roman...
  • Juni, 2009
  • Sonntag-Sessions beim Barcamp Dornbirn

    Diese Woche war ich ja ziemlich mit Ubuntu, bzw. (K)Ubuntu beschäftigt, deshalb reiche ich erst jetzt noch ein bisschen was nach, was bereits letzte Woche beim Barcamp Dornbirn noch erwähnenswert war. Samstagabend verbrachten wir mit installieren, unterhalten, essen und bloggen bei Mati, erstaunlich wieviele Rechner schon auf den kleinen Tisch passten...
    • Sessions Barcamp Dornbirn bcd09 Samstagabend zu viert mit >4 Rechnern bcd09

    SSH Tipps & Tricks

    SSH Tipps und Tricks erstaunte mich, ich hätte meine Kenntnisse eher rudimentär eingeschätzt, doch in der ersten Hälfte der Session gab es kaum Neues. Im zweiten Teil als es um Tunnel, VPN für Arme usw. ging, war das dann eher wie erwartet. ;-) Spannend was noch so alles in SSH steckt. Die Folien von Axel gibts ganz einfach direkt auf seiner Webseite, er nutzte eine S5-Präsentation, die nur auf HTML und ein bisschen Javascript basiert.

    Open-Source in Unternehmen

    Matthias diskutierte über Open-Source in Unternehmen. Bei den Teilnehmern rannte er damit offene Türen ein. Von TCP-IP über den Apache bis hin zu Linux, OpenOffice.org usw. gingen die Beispiele die zur Sprache kamen. Die Frage, warum es trotzdem meist einfacher ist, kommerzielle Software, z.B. Windows im Unternehmen durchzusetzen konnte nicht abschließend beantwortet werden. Doch die Richtung war klar, "was alle einsetzen muss vor dem Chef nicht explizit verteidigt werden". Auch wenn einmal etwas schief geht, ist es bei bekannter Software akzeptiert, nicht so jedoch bei freien Varianten. Eine Idee war Erfolgsgeschichten zu erfolgreich in Unternehmen eingesetzten Open-Source-Produkten zu sammeln und zu veröffentlichen.
    • Sessions Barcamp Dornbirn bcd09 Open Source im Unternehmen bcd09
    • Sessions Barcamp Dornbirn bcd09 Sessionplan Sonntag bcd09
    • Sessions Barcamp Dornbirn bcd09 SSH Tipps & Tricks bcd09
    • Sessions Barcamp Dornbirn bcd09 Vorher Einstellungsprobleme bcd09

    Mehr zum Thema Windows gabs von Dirk in einer Ubuntu-Session, dazu gibt es in Kürze einen eigenen Beitrag.

  • Kommunikation zwischen Blogs verschiedener Systeme klappt nicht : Barcamp Dornbirn

    Ich habe ja gestern schon berichtet, dass es mich nervt, dass sich Serendipity und WordPress nicht einig sind, wenn es um Trackbacks und Pingbacks geht. Höchstwahrscheinlich gibt es ähnliche Probleme mit weiteren Blogsystemen, da habe ich jedoch keine eigene Erfahrung, mehr dazu untenstehend. Roland und ich wollen beim Barcamp Dornbirn eine Session anbieten, er schrieb dazu schon: Muss Software Wegwerfware sein? Beim Fucamp kamen wir vor kurzem auf den Gedanken, dass es ja meist sehr viele verschiedene Software für ein und denselben Zweck gibt. Meist ist keins der Produkte perfekt und statt sich zusammenzutun und ein Produkt zu optimieren, wird oft ein neues Projekt mit einer weiteren Software gestartet. Irgendwann gibt zehn, zwanzig oder mehr vergleichbare Produkte, jedes hat Vor- und Nachteile aber keins ist perfekt. Statt immer neu zu entwickeln, wäre manchmal das Verbessern bestehender Software sinnvoller. Ich betrachte es gerade eher aus der Sicht fehlende Kommunikation zwischen Blogsystemen. Roland überlegt wegen eines Newssystems. Wir möchten am Samstag dazu eine Session halten. Inzwischen ergab sich schon in den Kommentaren zu diesem Thema hier und bei Roland eine rege Diskussion. Sollte sich das am Samstag ähnlich entwickeln, werden wir bei Bedarf am Sonntag noch eine vertiefende, auf den Inhalten des Samstags aufbauende Session anbieten.

    Kommunikation zwischen Blogs klappt nicht

    Gestern dachte ich noch, dass ich zumindest einen Würgaround gefunden hätte, mit dem es jetzt von allen s9y-Blogs aus klappt, dass der Trackback gesetzt wird. Leider musste ich gestern morgen auf uteles Blog feststellen, dass das nicht stimmt. Wieder kam ein Trackback nicht an. Ähnliches beim Guggat emol Blog und auch da hatte ich es angepasst. Zwischenzeitlich habe ich ja im WordPress-Bugsystem die zwei Hauptprobleme gemeldet:

    Trackbacks von s9y kommen nicht zuverlässig bei WP an

    In diesem Ticket im WordPress Trac schrieb ich zunächst, dass es zwar nicht schön ist, aber zu umgehen. Daraufhin änderte der Entwickler meine Eingabe von Fehler in Verbesserung. Nachdem ich merkte, dass es nicht sicher klappt, änderte ich wieder in Fehler. Der Entwickler gibt einen Tipp, wie sich ein Patch erstellen ließe, ansonsten steht das Ding auf "Future Release", das ist so ein "eines Tages irgendwann" aber kein konkreter Zeitpunkt. Nachdem es jetzt nochmals nicht klappte und onli auf meine Frage hin meinte, dass Serendipity wohl schon im body des Beitrags sucht, habe ich jetzt auch das noch geschrieben.

    WP-Trackbacks kommen nicht einfach so bei s9y an

    Grad beim Tippen fiel mir auf, was ich schon ganz automatisch bei allen Serendipity-Blogs tue, wenn ich möchte, dass dort ein Trackback ankommt. Ich setze im Artikel den Link zum s9y-Beitrag, kopiere dann die dortige trackback-URL und füge die unter "Trackbacks senden" zusätzlich ein. Auf diesem Weg klappt die Benachrichtung. Allerdings unter automatischen Trackbacks stelle ich mir was anderes vor. ;-) Deshalb habe ich auch dafür ein Ticket im WP Trac eröffnet.

    Pingbacks von WP kommen mehrfach bei s9y an

    Ich schrieb in etwa im WordPress Trac:
    • WordPress sendet bei jeder Aktualisierung einen Pingback. Kommt bei WordPress selbst mehr als ein Pingback an, so wird dieser ignoriert.
    • Serendipity dagegen zeigt jeden Pingback an, weil die Idee sei, dass Änderungen damit jeweils angegeben werden. Damit wird vom Autor gefordert, dass dieser sich um's Löschen der weiteren Pingbacks kümmert.
    Dieser Sachverhalt wurde Serendipity berichtet, deren Auffassung ist, dass die Betreiber über alle Änderungen informiert werden sollten. Daraus folgt, schon diese beiden Systeme verhalten sich unterschiedlich, betrachtet man weitere Blogsysteme so werden die es wahrscheinlich nochmals anderes handhaben. Wenn nur die Entwickler eines Blogsystems diskutieren, so wird es weiterhin unterschiedliches Verhalten zwischen den Blogsystemen geben und das Problem bleibt bei den Anwendern. Aus meiner Sicht ist das falsch, es sollte nur ein Verhalten geben, was die Kommunikation der Blogs untereinander angeht. Ich hoffe, dass die Entwickler sich um eine Lösung kümmern, die es ermöglicht, dass ein identisches Verhalten erreicht wird. Deshalb meine ich, die Entwickler müssen wissen, dass die Benutzer sich das wünschen, sonst wird nichts passieren. Daraufhin bat mich der Entwickler das Anliegen in der Mailingliste anzubringen, tja, das wollte ich auch. Ich habe es inzwischen mehrfach versucht mich bei der Mailingliste anzumelden, es klappt jedoch nicht. Ich vermute, ganz genau ist es nicht zu entnehmen, dass ein Bestätigungsmail kommen sollte. Wahrscheinlich landet das bereits auf dem Server als Spam, jedenfalls kommt hier nichts an. Oder es wird doch von Hand freigegeben und der Moderator macht das nicht mehrmals täglich... Falls es bis morgen nicht klappt werde ich mir was anderes überlegen, wie ich dort "vorsprechen" kann. ;-) Ich habe auch im Trac mal noch gefragt, ob es normal ist, dass ich nicht innerhalb eines Tages teilnehmen kann.
  • Mai, 2009
  • Komplexität von Systemen am Beispiel WPMU und buddypress ::: Session am Fucamp

    • Logo mit Kuckucksuhr
    Wie bereits vorangekündigt sind wir dieses Wochenende beim Fucamp. Auf utele.eu habe ich beschrieben welche Session wir zum Thema der gläserne Bürger machen wollen. Roland möchte außerdem noch eine Session zur Komplexität von Systemen halten. Am Beispiel der Installation und Konfiguration von BuddyPress und WordPress MU möchte er aufzeigen, wie komplex selbst solch ein System bereits ist, wieviel da bereits zusammenspielt. "Überschauen wir überhaupt noch die Komplexität der vorhandenen Systeme? Können wir das noch managen? Wie weit gehen wir noch?" Bereits selbst bei einer auf den ersten Blick so überschaubaren Blogsoftware muss doch schon einiges bedacht werden, siehe auch Rolands Artikel auf dem Schulungsblog zu BuddyPress und WordPress MU. Inzwischen gibt es schon einige Sessionankündigungen und auch den ein oder anderen Sessionwunsch. Falls bei den Sessionwünschen noch ein Thema hochkäme, was ich auch "aus dem Ärmel geschüttelt" halten könnte, überlege ich mir auch noch eine weitere Session anzubieten. Ansonsten habe ich schon einiges gesehen, was mich interessiert und werde mich da dran beteiligen. Mehr zu unseren bisherigen Erfahrungen bei Barcamps bieten die jeweiligen Artikel. Ich bin auch mal gespannt, wie dieses Mal die Frauenquote ist, bei den Anmeldungen sieht es so auf dehref="http://miradlo.net/bloggt/index.php?3206-s"">Erfahrungen bei Barcamps bieten die jeweiligen Artikel. Ich bin auch mal gespannt, wie dieses Mal die Frauenquote ist, bei den Anmeldungen sieht es so auf den ersten Blick gar nicht so schlecht aus. Die Diskussion dazu kam ja beim Barcamp Stuttgart auf, bzw. stellt sich dann nicht, wenn es Barcamps für Frauen gibt. Schwierig dabei ist ja, dass die Frauen, die an Barcamps teilnehmen auch nur vermuten können, warum andere Frauen nicht teilnehmen. Der Frauenanteil bei Barcamps gleicht dem von technischen Berufsbildern und liegt bei weitem nicht bei 50%. Wir freuen uns aufs Barcamp und ich werde natürlich auch berichten... :)href="http://miradlo.net/bloggt/index.php?1854-s"">Frauenanteil bei Barcamps gleicht dem von technischen Berufsbildern und liegt bei weitem nicht bei 50%. Wir freuen uns aufs Barcamp und ich werde natürlich auch berichten... :-)

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