Einträge für software

  • März, 2009
  • Firefox 3.0.7 abonniert keine Feeds in den Akregator

    Ich hatte ja schon einmal das Problem, dass Firefox 3 keine Feeds in den Akregator importieren wollte. Dafür hatte ich eine Lösung siehe Firefox und Akregator. Mit Konqueror ging und geht das problemlos, zumindest unter KDE 3.5. Seit ich auf 3.0.7 aktualisiert habe, geht es jedoch wieder nicht und zwar in keiner Variante: Egal ob ich unter /Einstellungen/Anwendungen/Web-Feed
    • akregator oder
    • das Skript akadd angebe
    es passiert einfach nichts. Keine Fehlermeldung, kein Hinweis in den Logs, dass etwas schief ging. Einfach gar nichts an Informationen, warum es nicht klappt. Beim Recherchieren wurde ich leider nicht fündig. Gefunden habe ich nichts was sich aktuell auf diese Firefox-Version bezieht, sondern nur, was ich schon kannte. Für KDE 4 gibt es eine Lösung, da dort etwas umgestellt wurde, Feeds aus Firefox im Akregator unter KDE 4 abonnieren. Insgesamt gibts häufiger Probleme mit dieser Kombination, beim Abonnieren, siehe auch Bugs unter KDE. Was weiterhin klappt ist natürlich der Umweg:
    • Feedlink auf der Seite suchen
    • Link kopieren, z.B. http://miradlo.net/bloggt/feed
    • Akregator /Nachrichtenquelle hinzufügen/ Link einfügen und OK wählen
    Das ist allerdings ein bisschn lästig... :-(  Falls irgendjemand eine Idee hat, würde ich mich über einen Hinweis, was ich noch probieren könnte sehr freuen.
  • Programmiergrundlagen sind manchmal gar nicht so "grundlagig"

    Ich darf immer wieder mal Einsteigern die Geheimnisse der Informatik näher bringen. Jetzt verhält es sich mit der IT so wie bei den Zauberern. Man kann eigentlich gar nicht sehen was da so passiert. Man muss es sich irgendwie "begreifbar" machen. Und dann mache ich manchmal den Fehler und glaube meinen Einsteigern, dass sie alles verstanden haben. Hier ein paar Beispiele:

    Mehr lesen

  • Programmieren lernen am praktischen Beispiel

    Ich finde Programmierbeispiele häufig ziemlich ungeschickt. Mal sind sie zu groß und zu kompliziert, mal sind sie zu einfach und können später nicht umgesetzt werden. Und da es so viele Programmierbeispiele gibt, möchte ich noch eines hinzufügen :-) Ute hat mich mal gefragt, ob wir eine Newsfunktion erstellen können, mit der man auch ein paar Bilder einfügen kann. Soll heißen, dass aktuelle Informationen auf einer Webseite so lange dargestellt werden, bis sie nicht mehr aktuell sind. Also Weihnachtsgrüße sollen nur automatisch zu Weihnachten erscheinen und kurz vor Ostern können wir die abstellen ;-) Aussehen soll es ihrer Vorstellung nach, in etwa wie folgt:
    • Screenshot Guggat emol Blog Newssystem erstellen

    Newsüberschrift Ostergrüße ;-)

    Neben dem Bild einer News soll die jeweilige Überschrift einer Meldung oder Neuigkeit stehen und anschließend der dazugehörige Text. Weiterer Text oder die nächste Meldung folgt dann erst danach. [Zumindest in standardkonformen Browsern klappt das... ;-) ]

    Dieses Newssystem soll Bilder einpflegen können. Und da wir ja gerne komplizierte Sachen machen, sollen die Editoren, die die Texte schreiben, mit einem vernünftigen Rechtesystem ausgestattet sein.

    Kurz gesagt: Wir wollen eine komplette Webapplikation bauen. Und wir sind Wiederholungstäter. In den letzten Jahren haben wir diverse Webapplikationen erstellt. Diesmal gehen wir jedoch einen etwas anderen Weg. Ich habe unter Newssystem erstellen beschrieben, wie das Newssystem aussehen soll und wir diskutieren dort im Internet über die Erstellung. Falls ihr mitmachen wollt, seid ihr herzlich eingeladen. Es geht darum, ein wirklich rundes und großes System zu erstellen mit dem wir später auch noch was anfangen können. Die Entwicklung wird wohl etwas langsamer vorwärts gehen, als wenn ich das Teil alleine schreiben würde. Aber vielleicht erfinden wir hier ein paar schönere und bessere Komponenten bei denen wir alle was lernen?
  • Architekturmuster und Design Patterns verwenden

    Wenn man ein Haus baut gibt es bestimmte Regeln an die man sich halten sollte. Beispielsweise wäre es nicht sehr ratsam ein Dach so zu konstruieren, dass das Wasser nicht abläuft sondern zur Mitte des Dachs hinfließt. Ein weiteres nicht ratsames Beispiel wäre es eine Decke so zu konstruieren, dass sie sich nicht selbst tragen könnte. Wenn man dann noch auf die Idee kommt, auf diese Decke einen Stuhl zu stellen, findet man sich höchstwahrscheinlich ein Stockwerk tiefer wieder. Unsere Vorfahren haben also Architekturmuster erfunden. Daneben haben wir vor ein paar tausend Jahren auch noch das Rad erfunden. Wir empfanden das als ziemlich praktisch. Man kann mit so einem Rad die Reibungsverluste beim Schieben verringern. Und heute sagen wir immer wieder mal, dass wir das Rad nicht neu erfinden sollen.

    Wie sieht das in der IT aus?

    Die IT ist ein relativ neues Themengebiet. Vor ein paar Jahren erfand jeder Entwickler seine Räder jeden Tag nochmals. Irgendwie haben viele von uns, dann viele Stunden verbracht auf Problemen rumzunagen, die es eigentlich schon längst nicht mehr geben sollte. Und genau hier setzen Architekturmuster und Design Patterns an. Wir generieren heute eine Webapplikation, indem wir die Architektur auf den Browser, den Webserver, den Datenbankserver und das Netzwerk verteilen. Wir verwenden Factory Patterns um bestimtme Objekte zu erzeugen. Wir mixen die diversen Observer, Strategy und Composite Patterns und erstellen Model View Controller Patterns. Das einzige Problem mit all den schönen Patterns ist, dass die Dinger ziemlich unverständlich sein können. Wenn ein neuer Entwickler anfängt, ist er mit Schleifen, if-Abfragen und anderen Schweinereien schon ziemlich ausgelastet. Wenn dann noch ein Roland vorbei kommt und ihm sagt "heute bauen wir mal ein Singleton", dann fühlt sich der Anfänger irgendwie nicht wohl. Deshalb habe ich bei guggat emol Blog eine Designpattern Einführung erstellt. Ich werde nicht noch einmal alle Design Patterns, die zur Genüge beschrieben wurden, beschreiben. Ich werde hier die Design Patterns, die ich in den Programmierbeispielen verwende, erläutern. Später werden diese Patterns dann für reelle Aufgaben verwendet. Wer weiß, vielleicht bauen wir in ein paar Jahren weniger IT-Decken die sich nicht selbst tragen können? :-)
  • Seamonkey macht am besten was er soll - auch im WordPress Dashboard

    ...nach diversen Tests ist es jetzt der Seamonkey, mit dem ich im Moment die Blogs betreue.
    • utele.eu screenshot WordPress Dashboard Seamonkey
    Seamonkey für den WP-Adminbereich
    • ein bisschen gemütlich
    • verglichen mit Opera oder Chrome macht's keinen Spaß...
    • etwas schneller als Firefox, aber nicht optimal
    • allerdings juhu, die mittlere Maustaste funktioniert
    • den Fehler bei Formaten, der im Firefox dazu führt, dass - nach Einfügen einer Überschrift, das Ding meint auch in der nächsten Zeile will ich wieder eine Überschrift - den gibt's hier nicht

    Unterm Strich zeigen die Tests meine berechtigte Kritik

    Ich meine es ist ein recht trauriges Bild, wenn ich mir ansehe, was für den Adminbereich von WordPress je nach Browser und Einstellungen alles nicht klappt. Die meisten Themeautoren für Blogs bemühen sich um größtmögliche Kompabilität, damit browserübergreifend alles klappt. Immer mehr Anbieter nutzen zumindest Plugins, um auch für mobile Geräte gut nutzbare Seiten zu bieten. Dagegen gibt es einen neu eingeführten Adminbereich des Blogsystems, bei dem sich wohl niemand ernsthaft Gedanken gemacht hat, dass es mehr als einen Browser, mehr als eine Möglichkeit der Einstellungen, mehr als eine Art des Umgangs damit gibt. Klar, wahrscheinlich klappt auf Windows mit IE und Firefox, eingeschaltetem JavaScript und Flash alles genau so wie es soll. Aber das kann's doch nicht sein... Ich meine ein Adminbereich muss bedienbar sein, und so weit wie möglich auf Spielereien verzichten, wenn ich diese nicht zumindest problemlos abschalten kann. Genau das klappt aber mit dem aktuellen Adminbereich von WordPress nicht.

    Meine persönliche Lösung im Moment

    Nach den diversen Tests ist für mich zur Zeit Seamonkey die bestmögliche Alternative:
    • das Ding ist kein Traum
    • so richtig hübsche Themes, die lauffähig sind, gibts grad auch nicht mehr
    • nette Kleinigkeiten, wie sich merken, was offen war beim nächsten Start klappen auch nicht automatisch
    • als Standardbrowser für mich einfach ein bisschen veraltet und nicht mehr ganz zeitgemäß
    • aber alles in allem stabiler, schneller und mit weniger Fehlern behaftet, als die anderen Alternativen (wie gesagt, Konqueror wäre vielleicht eine Alternative, wenn ich bereit wäre meine Flasheinstellungen zu ändern)
  • Konqueror der ansprechendste Browser für den WP-Administrationsbereich

    Der Opera hatte ja leider zuviele Fehler, obwohl er der schnellste aller Browser war. Gefolgt vom Google Chrome, der jedoch noch weit entfernt vom produktiven Einsatz ist. Dieses Mal gehts um den Konqueror , meines Erachtens, der Browser mit der schönsten Optik.
    • utele.eu screenshot WordPress Dashboard Konqueror

    Konqueror

    • Geschwindigkeit ist vergleichbar mit Seamonkey, einen Hauch schneller, aber nicht so flott wie Opera oder Chromium
    • klar natürlich beim in KDE integrierten Browser klappt alles wie tippen, löschen, kopieren und einfügen perfekt
    • optisch sowieso der schönste, denn er ist vollständig an mein KDE-Theme angepasst und man sieht auch die Nähe zu Safari
    • schon grundsätzlich wäre das nicht meine Lieblingsversion, da ich da einige spezielle Einstellungen habe um zu testen, z.B. gibt's kein Flash
      • für den WordPress Adminbereich ist das ein Killer-Kriterium, denn damit:
        • Konqui wäre somit nur in HTML-Ansicht nutzbar, der Button um auf visuelle Ansicht zu schalten erscheint gar nicht erst
        • Vorschläge für Tags gibt's damit auch nur in Textform, sie sind nicht direkt wählbar
        • die Statistikfunktion von wordpress.com, die ich zur Zeit nutze, ist ebenfalls Flash und damit wäre sie so nicht nutzbar
        • Medien einbinden über die Buttons geht natürlich auch nicht, da erscheint ein schwarzer Bildschirm und das war's
  • Februar, 2009
  • Google Chrome als Chromium unter Linux testen... ::: WordPress Adminbereich

    Nach einem Tipp von onli in den Kommentaren, habe ich es mal mit dem Google Chrome probiert.
    • utele.eu screenshotWordPress Dashboard Google Chrome
    • Direkt für Linux gibt's das Ding von Google natürlich immernoch nicht. Das ist ja üblich und war auch bei Google Earth schon so, dass ewig dauerte bis eine Linuxversion gab. Installiert habe ich deshalb Chromium von codeweavers, bekannt für viele Anpassungen von Windowsprogrammen über CrossOver. In den meisten Fällen kostet es so um die 30$ pro Jahr und Lizenz, für Chromium ist es jedoch kostenlos, holen kann man sich den Browser auf der Downloadseite. Die Installation im User klappte problemlos und auf Anhieb, wie auch schon bei anderen Produkten von codeweavers.
    • Der Browser selbst, naja.
    • kopieren wie gewohnt klappt nicht
    • das Teil ist nicht wirklich integriert
      • z.B. kann ich es nicht von einer auf eine andere Arbeitsfläche verschieben
      • das Fenster selbst kann gar nicht verschoben werden
      • Größenänderungen des Fensters klappen, wenn überhaupt, dann nur mit Fehlern
        • auf volle Größe geht gar nicht
        • zurück auf eine kleinere Größe lässt sich zwar das Fenster ziehen, aber die Inhalte sind dann einfach nicht mehr da => um danach zu beenden geht nur noch ein Shortcut, denn der Fenster-schließen-Knopf ist weg
      • Systemmeldungen und Einstellungen des Browsers sehen schon sehr nach altem Windows aus
    • Flash läuft nicht
    • Geschwindigkeit ist eher langsamer als Opera
    • keinen Fehler mit Absätzen in visueller Ansicht
    • Bedienung insgesamt zumindest mit dieser Version haklig, beim Tippen und Löschen hängt das Ding immer etwas nach, ich lösche also mehr als beabsichtigt und muss dann nochmal korrigieren
    • Absturz bei der ersten Suche, manchmal klappt's aber so richtig stabil wirkt das noch nicht
    • wahrscheinlich kein Fehler des Browsers selbst, sondern Problem der Installation über wine und crossover irgendwo hängt noch eine Leiste auf der Arbeitsfläche, die sich nicht entfernen lässt, wenn der Browser offen ist
    • Eingaben in die Adresszeile reagieren nicht so recht auf die Maus wenn ich z.B. an die bestehende Adresse www.utele.eu noch /blog anhängen möchte, geht es nicht per Maus, sondern nur, wenn ich über die Tastatur ans Ende navigiere

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