Einträge für software

  • Dezember, 2007
  • Statistiktools: Webalizer, Wordpress.com Stats, Feed Statistics ::: Blogparade

    Metty von discobeats veranstaltet eine Blogparade, die bis einschließlich heute läuft, es reicht daher gerade noch für die Teilnahme. Bei miradlo nutzen wir: Webalizer, Wordpress.com Stats und Feed Statistics. Auf Kundenseiten werden teils noch andere Werkzeuge eingesetzt, je nachdem, was die einzelnen Kunden möchten und brauchen. Viele der Statistikprogramme basieren auf Javascript und einige schlagen sich deutlich in der Ladezeit der Seiten nieder. Mir wären Tools lieber, die kein Javascript benötigen. Einerseits weil sie damit auch nur dann aktiv sind, wenn der Besucher Javascript eingeschaltet hat, vor allem jedoch weil es mich stört, wenn Seiten damit langsamer werden. Beispielsweise verzögert das Nutzen von Google Analytics den Seitenaufbau sehr stark. Schicke und ausführliche Statistiken haben eben ihren Preis. Meines Erachtens ist es wichtig sich darüber im Klaren zu sein, um dann zu entscheiden, was für die jeweiligen Seiten gut und sinnvoll ist. Webalizer wird von unserem Provider standardmäßig eingesetzt. Meist genügt diese Statistik für statische Webseiten, denn üblicherweise geht es da vor allem um Tendenzen, nur selten um absolute Werte.
    • Statistik Logfileauswertung Beispiel einer Statistikauswertung von Logfiles
    • Statistik Wordpressbesucher mit Plugin Beispiel der statistischen Auswertung der Blogbesucher
    • Statistik Feeds Beispiel der Statistikanzeige der Topfeeds
    Die weiteren Analysen sind in der Webalizer-Oberfläche monatsweise erreichbar und zeigen die wichtigsten Zahlen: Besucher, Länder, Dateien, Seiten, Rechner, genutzte Browser usw. Bei kurzen Überprüfungen genügen mir die Verlaufswerte der letzten Monate: bewegen sich die Besucherzahlen? bleiben die Besucher etwas länger? usw. (sollten z.B. bei einer Seite alle Besucher nur eine oder höchstens zwei Dateien anfragen, dann scheint der Inhalt nicht das zu sein, was sie gesucht haben.) Für die Blogs setzen wir WordPress.com Stats ein, um zu sehen wie sich die Besucherzahlen der Seiten entwickeln. Mit diesem Plugin werden verschiedene Anfragen erfüllt: Wieviele Besucher pro Tag, von welcher Seite kommen sie, welche sind die beliebtesten Beiträge usw. Um Hinweise auf die Feedleser zu haben nutzen wir ein weiteres Plugin: Feed Statistics. Das Plugin kümmert sich darum nachzusehen, wieviele Leser, welchen Feed abonniert haben, welches die beliebtesten Beiträge sind und ähnliches. Ich bin überzeugt, dass es nicht ganz ohne Statistik geht, wenn man sich verbessern will. Allerdings denke ich, dass man es mit Statistik auch übertreiben kann. Vieles wirkt in der Statistik einheitlich, obwohl sich die Anwender aus unterschiedlichen Gründen, vergleichbar verhalten haben. Meines Erachtens benötigt eine Webseite keine anzeigbaren Statistiken, mich persönlich stören solche Anzeigen, wie Besucherzähler usw. eher. Besucher, die unbedingt wissen möchten, wie z.B. ein Blog positioniert ist, die werden es mit technorati oder ähnlichem herausfinden, den anderen ist es nicht wichtig. Aus meiner Sicht werden die wenigsten Besucher eine Webseite oder ein Blog besuchen, weil es tolle Statistiken anzeigt. Meine Zeit nutze ich lieber zur Recherche für einen Artikel, als dafür intensiv Statistiken zu interpretieren. Die drei vorgestellten Werkzeuge bieten alle kurze, knappe Überblicke. Diese können schnell überflogen werden, um die Entwicklung zu beobachten ohne zuviel Zeit aufzuwänden.
  • Auswertung der Blogparade Blog-Editoren

    Prinzzess hat zum Ende der Blogparade eine Auswertung der genutzten Blog-Editoren veröffentlicht. In dem Artikel fasst sie nicht nur sehr übersichtlich zusammen und verlinkt auf die Beiträge, sondern verlinkt außerdem zu den jeweiligen Webseiten der Editoren. Darüberhinaus hat sie eine übersichtliche Auswertung der wichtigsten Hinweise erstellt, die als PDF bei ihr runtergeladen werden kann. Die meisten Autoren nutzen zumindest teilweise auch den internen Editor ihres jeweiligen Systems. Bei den externen Editoren, die zusätzlich genutzt werden gibt es große, teils auch betriebssystemabhängige Unterschiede. Der bei miradlo genutzte externe Editor Quanta, wurde sonst von niemand erwähnt, allerdings waren, so weit ich es gesehen habe, auch keine weiteren Linux-Nutzer dabei. Ein Dankeschön an Prinzzess für die sehr gut gemachte Auswertung. Ihrem Fazit, dass es für jeden Bedarf und Geschmack einen passenden Editor gibt, möchte ich mich anschließen. Blogparaden wie jetzt diese, können dabei unterstützen, die jeweils für sich selbst passende Software zu finden .
  • Gründe für und gegen den genutzten Blog-Editor ::: Blogparade

    Welchen Editor nutzt ihr zum Bloggen?

    • Wordpress-Blog-Editor

    Kommt drauf an. ;-) Um vor allem Texte zu schreiben, finde ich den, in Wordpress integrierten, Editor prima und ausreichend. Mir gefällt, dass ich da ohne an Formatierungen zu denken, mich einfach nur um die Inhalte kümmern kann.

    Enthalten Beiträge jedoch Bilder, Tabellen oder ähnliches, dann verwende ich Quanta. Quanta ist der Standard-KDE-HTML-Editor (KDE ist eine grafische Oberfläche für Linux, wir nutzen Gentoo). Quanta basiert auf Kate, einem mit Ultra-Edit vergleichbarem Editor. Wann immer ich HTML oder CSS schreibe nutze ich Quanta. Habe ich Bestandteile in einem Beitrag, die über reinen Text hinausgehen, dann schreibe ich in Quanta.

    Den fertigen HTML-Code kopiere ich in der Code-Ansicht des Wordpress-Editors in diesen hinein.

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  • November, 2007
  • Alternativen zu Google und seinen Diensten

    Eine Blogparade zu Google-Alternativen gibts bei Bloggingtom. Gemeint ist nicht nur die Google-Suche, sondern auch weitere Googledienste. Diese Parade gefällt mir, da ich es, wann immer möglich, schätze, wenn es Alternativen gibt. Mich stören Monopole grundsätzlich, egal in welchem Zusammenhang. Da Google im Bereich Suchmaschinen bei uns bereits das Monopol hat, finde ich es gut mal zu sehen, was es sonst noch gibt und die Monopolstellung nicht noch auszubauen, indem man bei allen Diensten Google bevorzugt.

    Suche

    Roman empfiehlt in seinem Beitrag zur Parade auf seinem Blog Ask, in einem Kommentar dort wird ixquick empfohlen. Ask habe ich mir nur kurz angeschaut und festgestellt, dass Einträge drinstehen, die bereits über sechs Monate nicht mehr so im Netz zu finden sind. Damit ist das für mich keine Alternative. ixquick dagegen sah auf den ersten Blick gut aus, sowohl das Konzept mit weniger Daten sammeln, als auch die Zusammenfassung der Ergebnisse mehrerer Suchmaschinen. Die werde ich mal noch intensiver testen. Bei der Suche spricht für mich daher trotzdem einiges für Google. Was ich mag, ist die sparsame Suchoberfläche ohne Werbung, Infos, Geblinke oder so. Ein Extra-Lesezeichen hat bei mir die Google-Linux-Suche, die es mir erspart bei vielen Anfragen linux eintippen zu müssen. Google Analytics setzen wir nur ein, wenn Kunden es wünschen, mich stört dabei die Geschwindigkeit. Ich lege Wert darauf, dass von uns erstellte Webauftritte möglichst geringe Ladezeiten haben, Seiten mit Google Analytics laden etwa dreimal langsamer als unsere üblichen Seiten.

    G-Mail, Google-Reader...

    Bei Mails kam ich noch nicht auf die Idee Google zu nutzen. Im Normalfall nutze ich die E-Mailadressen unserer eigenen Domains, unterwegs mit den jeweiligen Weboberflächen des Providers. Free-Mail-Adressen für spezielle Fälle und aus Gewohnheit habe ich bei gmx.de und bei web.de. Beide haben ganz gute Spamfilter. Da ich für diese Adressen normalerweise keine Weboberfläche nutze, sondern mein Mailprogramm KMail sowie Kontact als Kalender, stört mich da auch nichts. Beim Usenet und beim RSS von Blogs genieße ich, dass ich mir aussuchen kann, wie ich etwas angezeigt haben möchte. Das ist für mich einer der großen Vorteile gegenüber Weboberflächen, daher käme ich nicht auf die Idee dafür Google oder ähnliches zu nehmen. Fürs Usenet gibts KNode und für RSS den Akregator, beide kann ich so einstellen, wie ich es bevorzuge. Allerdings lese ich dort nur, wenn ich an meinem Rechner bin, ich brauche daher keine Weboberfläche.

    PageRank

    Die Google-Toolbar hatte ich mal installiert, allerdings nur für einige Tage. Mich störte einerseits die Größe und vor allem, dass damit auch meine Zugriffe mitgeloggt werden. Ich bin mit den Add-Ons Live-PageRank und SearchStatus für den Firefox völlig zufrieden. (Ich nutze beide, da ich damit Anzeigefehler besser ausschließen kann.)

    Bilder, Videos

    Picasa, Flickr oder was es da sonst noch gibt, verstehe ich nur, für Menschen, die keinen eigenen Webspace haben. Für mich gibt es keinen Grund Bilder dort abzulegen, denn ich kann das auf den eigenen Webseiten machen. Auch ich habe youtube schon mal genutzt, allerdings bin ich niemand, die sehr interessiert an Videos ist. Auf Webseiten eingebundene Youtube-Videos sind, wenn ich sie mir anschauen wollte meist nicht erreichbar gewesen. Insofern sehe ich es dabei ähnlich wie bei Bildern, wer keinen eigenen Webspace hat, aber mal ein Video veröffentlichen will, für denjenigen mag es sinnvoll sein. Ich persönlich brauche das nicht.

    Blogs

    Für mich ist ein Blog doch schon ein größerer eigener Bereich, mal ein paar Bilder oder ein Video auf eine Community-Seite zu stellen verstehe ich noch. Warum man Blogdienste wie Blogger.com oder ähnliches nutzt ist für mich nicht nachvollziehbar. Auf eigenem Webspace gibt es viel mehr Möglichkeiten etwas anzupassen, Blogsoftware wie Wordpress lässt sich mit einiger Recherche auch von Ungeübteren installieren und betreuen. Große Provider mit günstigen Webspaceangeboten bieten außerdem vorinstallierte Blogsoftware an. Warum jemand der/die regelmäßig bloggt, solche Dienste nutzt ist mir daher nicht klar.

    Google-Maps und Google-Earth

    Zwei Dienste, die ich zuweilen praktisch finde und für die ich bisher noch keine ernstzunehmende Alternative kenne, sind Googles Maps und Earth. Google Earth nutze ich nicht oft, aber doch regelmäßig. Insbesondere in und um Konstanz ist auch die Auflösung klasse und ich kann sogar mein Motorrad auf dem Parkplatz hinterm Haus erkennen. ;-) Google-Maps mit integriertem Routenplaner habe ich bei manchen Kunden als Anfahrtsplan eingesetzt. Wenn es noch eine alternative Beschreibung gibt, die bei Ausfall des Dienstes oder falls der Dienst aus anderen Gründen nicht angezeigt werden kann, weiterhilft dann ist es eine einfache Alternative. Hierbei hat Google den Vorzug, dass die meisten Besucher Google kennen und daher auch gut mit dem Dienst zurechtkommen. Die Routenplaner, die ich sonst kenne sind oft sehr langsam, manche nerven mich mit überflüssigen Abfragen, bisher ist Google-Maps da eher nach meinem Geschmack.

    Aktualisiert am 3. August 2008

    Auch Peter Kröner fragt sich, ob es nicht sinnvoll sei, an manchen Stellen über Alternativen zu Google nachzudenken. Für mich ist es nach wie vor so, dass ich versuche an einigen Stellen bewusst versuche  Google zu vermeiden. Ich denke alle Monopole sind auf Dauer nicht gut und das gilt daher eben auch für Google. Im Zusammenhang mit der Recherche für den Artikel zu Google-Tools vom Juni fiel mir auf, wie erschreckend viele einfach ohne zu überlegen alles von Google nutzen, was angeboten wird.href="http://miradlo.net/bloggt/index.php?128-s"">Artikel zu Google-Tools vom Juni fiel mir auf, wie erschreckend viele einfach ohne zu überlegen alles von Google nutzen, was angeboten wird.
  • Schwachstellen von Webapplikationen

    Eine klasse Übersicht der Sicherheitsrisiken und Schwachstellen von Webapplikationen gibts bei Frank Bültge. Damit wird klar, warum sich regelmäßige Updates und Anpassungen der eigenen Applikationen lohnen...

    Aktualisiert

    Im Beitrag Wordpress sicherer machen ohne den zunächst immer exisiterenden Admin gibt's ne Anleitung, wie das ganz einfach ohne Datenbankeingriffe funktioniert.

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  • Mailprogramm KMail und drumrum Kontact

    Die Idee für diesen Beitrag entstand durch den Aufruf zur MUA-Parade (Mail User Agent, also Mail-Programm-Blog-Parade). Ich nutze seit Jahren KMail und inzwischen auch schon sehr lange KMail integriert in Kontact. (KMail und Kontact sind Teil von KDE, der wohl verbreitetsten grafischen Oberfläche von Linux). KMail verwaltet derzeit bei mir rund 20 E-Mailadressen mit unterschiedlich konfigurierten Konten, sowohl POP3 als auch IMAP. KMail kommt auch hervoragend mit einer großen Anzahl an E-Mails klar, bei mir gerade aktuell 17.881 Stück. Sehr intensiv nutze ich die Filtermöglichkeiten angefangen vom Bogo-Filter, der Spam aussortiert bis hin zu unterschiedlichen Filtern, die nach Absender, Empfänger oder Betreff die ein- und ausgehenden Nachrichten direkt in unterschiedliche Ordner sortieren. Als visuell orientiertem Menschen mag ich die Möglichkeit die Ordner mit verschiedenen Symbolen oder Farben zu kennzeichnen. (siehe auch Screenshot KMail am Ende des Beitrags). Ich komme mit Webmail-Möglichkeiten der Anbieter meiner E-Mail-Konten ausreichend zurecht, in den nicht so häufigen Fällen, in denen ich Mails nicht am lokalen Rechner bearbeite. Für diejenigen, die ihre Mails häufig an unterschiedlichen Orten abrufen, ist KMail nicht so gut geeignet, da es keine Weboberfläche ist. Wir (miradlo-intern mit mehreren Mitarbeitern) nutzen darüberhinaus Kontact intensiv um Termine und Aufgaben untereinander auszutauschen. Mails aus KMail können direkt per Drag & Drop in den Kalender von Kontact übernommen werden. Innerhalb von Kontact nutze ich außerdem KNode fürs Usenet und Akregator um RSS-Feeds zu lesen. Im täglichen Umgang sind Kontact und KMail sehr stabil. KMail verschluckt sich manchmal, wenn sehr viele Mails neu gefiltert werden sollen. Beispielsweise, weil ein Ordner zu unübersichtlich wurde und nun aufgeteilt werden soll. Sonst kenne ich aus früheren Tätigkeiten vor allem Outlook, welches weit weniger stabil war, mit größeren Mengen an E-Mails nicht gut klar kam und nur teilweise wie gewünscht konfigurierbar war; allerdings kenne ich keine aktuelle Version. Was mir außerdem an KMail gefällt sind die Möglichkeiten es zu konfigurieren: Ich verschicke beispielsweise keine HTML-Mails, ich lasse bei eingehenden HTML-Mails externe Referenzen nur auf Rückfrage zu. Bei verdächtig erscheinenden E-Mails ist die Anzeige des vollständigen Headers problemlos mit einem Klick möglich. Die angezeigten Spalten ob Absender, Datum, Größe der Nachricht usw. sind nach eigenen Wünschen konfigurierbar. KMail bietet außerdem nette Kleinigkeiten, wie eine Wortliste, die dafür sorgt, dass ich die Anhänge auf die ich hinweise auch tatsächlich gleich in dieser Nachricht mitschicke, indem es bei von mir genutzten Begriffen fragt, ob ich wirklich nichts anhängen will. Wie bei jeder Software würde ich mir manchmal noch etwas wünschen, was KMail gerade (noch) nicht hat, aber insgesamt bin ich völlig zufrieden damit. Screenshot KMail Da es KMail und Kontact nur für Linux gibt, installiere ich bei Windows-Nutzern den Thunderbird. Bei Mails unterscheiden sich die beiden kaum, die Integration in Kontact fehlt dann natürlich.
  • Linux-Programme, ihre Namen, was sie tun

    Wir arbeiten bei miradlo üblicherweise mit Linux (z.Z. vor allem mit Gentoo). Da wir regelmäßig Praktikanten haben, tauchte jedes Mal die Frage auf, wenn ich ... tun will, welches Programm nehme ich dann. Daher gibts inzwischen eine Seite, die die meistgenutzten Programme, die auf unseren Rechnern installiert sind auflistet, mit dem jeweiligen Programmnamen und einer Erklärung, was das Programm tut, bzw. mit welchem Windows-Programm es vergleichbar ist. Die Liste gibts unter: Anleitungen Wir nutzen als grafische Oberfläche grundsätzlich KDE, einige verwendete Programme sind daher speziell für diese Oberfläche optimiert. Diese Programme sind auch mit anderen Oberflächen wie Gnome nutzbar, meist gibt es jedoch besser angepasste Programme für die jeweils anderen grafischen Oberflächen.

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