Einträge für miradlo

  • Dezember, 2007
  • Statistiktools: Webalizer, Wordpress.com Stats, Feed Statistics ::: Blogparade

    Metty von discobeats veranstaltet eine Blogparade, die bis einschließlich heute läuft, es reicht daher gerade noch für die Teilnahme. Bei miradlo nutzen wir: Webalizer, Wordpress.com Stats und Feed Statistics. Auf Kundenseiten werden teils noch andere Werkzeuge eingesetzt, je nachdem, was die einzelnen Kunden möchten und brauchen. Viele der Statistikprogramme basieren auf Javascript und einige schlagen sich deutlich in der Ladezeit der Seiten nieder. Mir wären Tools lieber, die kein Javascript benötigen. Einerseits weil sie damit auch nur dann aktiv sind, wenn der Besucher Javascript eingeschaltet hat, vor allem jedoch weil es mich stört, wenn Seiten damit langsamer werden. Beispielsweise verzögert das Nutzen von Google Analytics den Seitenaufbau sehr stark. Schicke und ausführliche Statistiken haben eben ihren Preis. Meines Erachtens ist es wichtig sich darüber im Klaren zu sein, um dann zu entscheiden, was für die jeweiligen Seiten gut und sinnvoll ist. Webalizer wird von unserem Provider standardmäßig eingesetzt. Meist genügt diese Statistik für statische Webseiten, denn üblicherweise geht es da vor allem um Tendenzen, nur selten um absolute Werte.
    • Statistik Logfileauswertung Beispiel einer Statistikauswertung von Logfiles
    • Statistik Wordpressbesucher mit Plugin Beispiel der statistischen Auswertung der Blogbesucher
    • Statistik Feeds Beispiel der Statistikanzeige der Topfeeds
    Die weiteren Analysen sind in der Webalizer-Oberfläche monatsweise erreichbar und zeigen die wichtigsten Zahlen: Besucher, Länder, Dateien, Seiten, Rechner, genutzte Browser usw. Bei kurzen Überprüfungen genügen mir die Verlaufswerte der letzten Monate: bewegen sich die Besucherzahlen? bleiben die Besucher etwas länger? usw. (sollten z.B. bei einer Seite alle Besucher nur eine oder höchstens zwei Dateien anfragen, dann scheint der Inhalt nicht das zu sein, was sie gesucht haben.) Für die Blogs setzen wir WordPress.com Stats ein, um zu sehen wie sich die Besucherzahlen der Seiten entwickeln. Mit diesem Plugin werden verschiedene Anfragen erfüllt: Wieviele Besucher pro Tag, von welcher Seite kommen sie, welche sind die beliebtesten Beiträge usw. Um Hinweise auf die Feedleser zu haben nutzen wir ein weiteres Plugin: Feed Statistics. Das Plugin kümmert sich darum nachzusehen, wieviele Leser, welchen Feed abonniert haben, welches die beliebtesten Beiträge sind und ähnliches. Ich bin überzeugt, dass es nicht ganz ohne Statistik geht, wenn man sich verbessern will. Allerdings denke ich, dass man es mit Statistik auch übertreiben kann. Vieles wirkt in der Statistik einheitlich, obwohl sich die Anwender aus unterschiedlichen Gründen, vergleichbar verhalten haben. Meines Erachtens benötigt eine Webseite keine anzeigbaren Statistiken, mich persönlich stören solche Anzeigen, wie Besucherzähler usw. eher. Besucher, die unbedingt wissen möchten, wie z.B. ein Blog positioniert ist, die werden es mit technorati oder ähnlichem herausfinden, den anderen ist es nicht wichtig. Aus meiner Sicht werden die wenigsten Besucher eine Webseite oder ein Blog besuchen, weil es tolle Statistiken anzeigt. Meine Zeit nutze ich lieber zur Recherche für einen Artikel, als dafür intensiv Statistiken zu interpretieren. Die drei vorgestellten Werkzeuge bieten alle kurze, knappe Überblicke. Diese können schnell überflogen werden, um die Entwicklung zu beobachten ohne zuviel Zeit aufzuwänden.
  • Auswertung der Blogparade Blog-Editoren

    Prinzzess hat zum Ende der Blogparade eine Auswertung der genutzten Blog-Editoren veröffentlicht. In dem Artikel fasst sie nicht nur sehr übersichtlich zusammen und verlinkt auf die Beiträge, sondern verlinkt außerdem zu den jeweiligen Webseiten der Editoren. Darüberhinaus hat sie eine übersichtliche Auswertung der wichtigsten Hinweise erstellt, die als PDF bei ihr runtergeladen werden kann. Die meisten Autoren nutzen zumindest teilweise auch den internen Editor ihres jeweiligen Systems. Bei den externen Editoren, die zusätzlich genutzt werden gibt es große, teils auch betriebssystemabhängige Unterschiede. Der bei miradlo genutzte externe Editor Quanta, wurde sonst von niemand erwähnt, allerdings waren, so weit ich es gesehen habe, auch keine weiteren Linux-Nutzer dabei. Ein Dankeschön an Prinzzess für die sehr gut gemachte Auswertung. Ihrem Fazit, dass es für jeden Bedarf und Geschmack einen passenden Editor gibt, möchte ich mich anschließen. Blogparaden wie jetzt diese, können dabei unterstützen, die jeweils für sich selbst passende Software zu finden .
  • miradlo - Feiertage - Jahreswechsel - Öffnungszeiten

    Wir arbeiten nur eingeschränkt im Zeitraum vom 19. Dezember 2007 bis einschließlich 6. Januar 2008. Manche Mitarbeiter haben Urlaub und insgesamt werden wir etwas weniger arbeiten. Die Ladenräume von miradlo sind in dieser Zeit daher nur nach Vereinbarung geöffnet und nicht zu unseren sonst gewohnten Öffnungszeiten. Wir haben jedoch keine Betriebsferien, telefonische und Anfragen per E-Mail bearbeiten wir auch in diesem Zeitraum. Allerdings kann es bei Anfragen mal zu Verzögerungen von ein oder zwei Tagen kommen. Genaueres zu unseren Öffnungszeiten steht immer dort, aktuelle Änderungen gibts  auf der Startseite von www.miradlo.com.

    Termin vereinbaren

    Wer sicher gehen will, sollte jedoch immer einen Termin vereinbaren. Denn auch zu Öffnungszeiten, sind nicht immer die passenden Ansprechpartner gerade verfügbar. Besucher aus der Umgebung dürfen gern jederzeit reinkommen, wenn wir offen haben. Bereits vereinbarte Termine werden wir selbstverständlich wahrnehmen und bei Bedarf neue Termine verabreden. Unsere 14-tägigen Schulungen sind ebenfalls unterbrochen und beginnen wieder ab Samstag, dem 12. Januar 2008. Wir wünschen allen Lesern, Besuchern und Kunden bereits jetzt frohe Feiertage und freuen uns auf das neue Jahr.
  • Touchpad ein- und ausschalten bei Laptops

    Wir haben bei miradlo nur wenige Tower-PCs, sondern vor allem Laptops. Die Gründe sind:
    • Laptops sind leicht zu transportieren
    • bei miradlo arbeitet kaum jemand immer am Arbeitsplatz im Laden
      • manche arbeiten auch unterwegs und zu Hause
      • manchmal brauchen wir einen Rechner beim Kunden
      • Ute wechselt ihren Arbeitsplatz im Schnitt fünfmal täglich
    • Notebooks können diebstahlsicherer untergebracht werden, wenn sie gerade nicht benutzt werden. Nach schlechten Erfahrungen ist uns das wichtig.
    Laptops haben jedoch mindestens einen klaren Nachteil, sie haben ein Touchpad. Nicht, dass so ein Ding nicht manchmal praktisch ist, aber im Gegensatz zu meinem alten HP, haben wir zur Zeit nicht ein Notebook welches ein per Hardware abschaltbares Touchpad hat. Ich tippe so einiges jeden Tag, Mails, Dokumente, Code für Webseiten, Blogbeiträge usw. Da ich, wie erwähnt, recht oft meinen Arbeitsplatz wechsle, wäre eine externe Tastatur eher unpraktisch. Auf meinem Standardrechner (Samsung M70) habe ich vor längerer Zeit einmal ksynaptics installiert, damit lässt sich das Touchpad ein- und ausschalten. (Ja, das ist ein KDE-Programm, also vor allem für KDE-Anwender geeignet, wer kein Linux nutzt kann also nichts damit anfangen). Ich erinnerte mich noch dunkel daran, dass es zwei, drei Hürden gab, bis es lief wie gewünscht, aber es klappte relativ flott. Wohl deshalb, habe ich mir natürlich nicht notiert, was genau ich gemacht hatte. Samstag wollte ich das bei meinem Ersatzlaptop ebenfalls einbauen (das andere ist grad in Reparatur). Die erste Hürde war: mir war entfallen, dass das Programm ksynaptics heißt... Zunächst braucht man also das Programm, bei Gentoo gibts das mit:

    emerge kde-misc/ksynaptics

    bei anderen Distributionen den jeweiligen Paketmanager nehmen. Gibt man

    cat /proc/bus/input/devices

    in der Konsole ein, bekommt man eine Liste der verwendeten Geräte, z.B:

    I: Bus=0003 Vendor=046d Product=c016 Version=0110 N: Name=”Logitech Optical USB Mouse” P: Phys=usb-0000:00:1d.1-1/input0 S: Sysfs=/class/input/input4 H: Handlers=mouse0 event4 B: EV=7 B: KEY=70000 0 0 0 0 0 0 0 0 B: REL=103

    I: Bus=0011 Vendor=0002 Product=0007 Version=0000 N: Name=”SynPS/2 Synaptics TouchPad” P: Phys=isa0060/serio1/input0 S: Sysfs=/class/input/input6 H: Handlers=mouse1 event6 B: EV=b B: KEY=6420 0 70000 0 0 0 0 0 0 0 0 B: ABS=11000003 Bei meinem meist verwendeten Laptop konnte ich genau mit den angegebenen Händlern die xorg.conf anpassen. Bei meinem Ersatz-Laptop (Fujitsu Siemens Amilo SI 1520) klappte das nicht. Mit den angegebenen Werten liess sich zwar Touchpad abschalten, unpraktischerweise war jedoch die externe USB-Maus weder mit ein- noch mit ausgeschaltetem Touchpad dazu zu bewegen zu reagieren. Nun, so wollte ich es auch nicht... Nach weiterer Recherche, klappt es jetzt mit den Einstellungen in der xorg.conf. Jetzt ist es möglich eine oder mehrere externe USB-Mäuse anzuschließen, sie funktionieren. Ebenso problemlos lässt sich jetzt auch das Touchpad nutzen oder auch abschalten. Meist genügt der Smart-Mode, der nur verhindert, dass das Touchpad aufs Tippen mit der Tastatur reagiert. Manchmal, z.B. an etwas wackeligen Stehtischen ist es besser das Touchpad vollständig zu deaktivieren. Egal was man eingestellt hatte beim Herunterfahren, nach erneutem Boot sind jetzt sowohl Touchpad als auch externe Maus aktiv, sehr angenehm! Daher die relevanten Ausschnitte daraus:

    Section "Module"

    Load "synaptics"

    EndSection

    Section "InputDevice"

    Identifier "Mouse2"

    Driver "mouse"

    Option "Protocol" "auto"

    Option "Device" "/dev/input/mouse2"

    Option "ZAxisMapping" "4 5 6 7"

    Option "Emulate3Buttons"

    EndSection

    Section "InputDevice"

    Identifier "Mouse0"

    Driver "mouse"

    Option "Protocol" "auto"

    Option "Device" "/dev/input/mouse0"

    Option "ZAxisMapping" "4 5 6 7"

    Option "Emulate3Buttons"

    EndSection

    Section "InputDevice"

    Identifier "Mouse"

    Driver "mouse"

    Option "Protocol" "auto"

    Option "Device" "/dev/input/mice"

    Option "ZAxisMapping" "4 5 6 7"

    Option "Emulate3Buttons"

    EndSection

    Section "InputDevice"

    Identifier "Touchpad"

    Driver "synaptics"

    Option "Device" "/dev/input/psaux"

    Option "Protocol" "auto-dev"

    Option "SHMConfig" "on"

    EndSection

    Section "ServerLayout"

    InputDevice "Mouse" "CorePointer"

    InputDevice "Touchpad"

    EndSection

    Gern hätte ich dasselbe bei einem weiteren Notebook (Fujitsu Siemens Amilo PI 2515) eingestellt, aber leider liess es sich trotz identischen Versionen von Gentoo Linux und KDE nicht davon überzeugen, ksynaptics zu aktivieren. Da das unser Ersatz-Laptop ist, was nur wenig genutzt wird, belasse ich es im Moment mal dabei, notfalls gibts ja auch noch die externe Tastatur.

  • November, 2007
  • vom Herbstlaub zur Weihnachtsdeko

    • Design Herbst auf miradlo.net Herbstdesign
    ...inzwischen weihnachtet es fast überall, darum ab sofort auch hier nicht mehr das bisherige Herbstdesign (siehe Bild). Ich werde Designänderungen jeweils als kurzen Beitrag veröffentlichen, damit regelmäßige Leser nicht womöglich glauben, sie seien auf dem falschen Blog... ;-) Stattdessen weihnachtet es jetzt auch hier, ein bisschen früher als im Laden, da werden wir erst kommende Woche auf Weihnachten umstellen und das Schaufenster weihnachtlich dekorieren.
  • Webdesign Trends 2008 Blogparade

    ...wieder bei der Blogparade gefunden: Webdesign Trends 2008 bei Der Korsti bloggt (er hatte Umstellungsschwierigkeiten mit seinem Blog und war einige Zeit nicht online, inzwischen jedoch unter neuer Adresse wieder erreichbar). Fragestellung ist, welche Trends wird es wohl 2008 geben. Die Idee ein bisschen in die Glaskugel zu schauen, gefällt mir... Meines Erachtens geht der Trend weiter in Richtung eher neutraler Designs. Insbesondere Unternehmensseiten bevorzugen ein klares Design angepasst ans jeweils eigene Logo, meist mit wenig Experimenten. Einerseits ist das ein Vorteil, denn inzwischen sind viele Webseiten sehr sehr ähnlich aufgebaut, das hilft insbesondere weniger geübten Anwendern sich zurecht zu finden. Andererseits ist es ein bisschen schade, denn wenn man sich die vielfältigen Möglichkeiten ansieht, die es beispielsweise im Zen Garden gibt, dann wäre mehr möglich. Auf miradlo.info haben wir ja auch einige Spielereien mit Designs, ich persönlich mag z.B. Schattenstadt sehr gern, allerdings ist auch das kein Design, was ich als Standarddesign auf einer Webseite empfehlen würde. Neutraler und im Bereich dessen was auch noch empfehlenswert ist, wäre z.B. das Design miradlo Stadt.

    Farben

    Gefragt war: Flippig, schlicht oder verrückt betont? Ich denke es wird weiterhin noch mehr in Richtung eher neutraler, schlichter Farben gehen. Meist mit einem weißen oder fast weißen Inhaltsbereich, rundum ein bisschen Spielerei in den Logofarben bei Unternehmensseiten und in den persönlich bevorzugten Farben bei Privatseiten. Auch wenn es aus Designersicht schade ist, weil viele Webauftritte sich immer ähnlicher werden. So gibt es andererseits gute Gründe für diese Entwicklung. Ein eher heller Inhaltsbereich mit dunklen Schriftfarben ist für die Mehrzahl der Besucher am Besten lesbar. Berücksichtigt man auch Blogs, so gilt das meines Erachtens noch mehr, da hier noch häufiger vor allem gelesen wird, es geht kaum um das Design. Neutrale Farben haben den Vorzug, dass wiederum viele Besucher sie als angenehm empfinden, damit geht man kein Risiko ein.

    Technik

    zu: Weg von den Blogs, hin zur Standard-Website? AJAX, CSS, größere Beachtung von Webstandards, Barrierefreiheit? Ich hoffe und befürchte, dass es in zwei Richtungen gehen wird. Einerseits fürchte ich wird der Anteil an reinen Flash-Seiten noch steigen, weil diese den Designer viel mehr Möglichkeiten bieten, z.B. indem sie verschiedene Schriften einbetten können. Auf der anderen Seite, hoffe ich, steigt der Anteil an barrierearmen Seiten, da diese für staatliche Stellen bei Neuerstellungen verpflichtend sind. Einige große Unternehmen haben in dieser Hinsicht bereits nachgezogen und haben Webauftritte, die standardkonform und mit möglichst wenig Barrieren realisiert sind. Weiterführendes dazu z.B. in den Artikeln der Webkrauts, die sich auch immer wieder neue Webauftritte vornehmen und diesbezüglich begutachten, wie zuletzt den der Postbank. Lesenswert ist auch der Überblick inwieweit die Bundesligavereine sich an Webstandards halten. Meist bin ich sonst eher auf standardkonformen Seiten unterwegs, durch den Überblick angeregt, schaute ich mal einige Vereinsseiten an, ich fand es teilweise erschreckend, was es so im Netz gibt. Ansonsten glaube ich werden die Blogs nicht verschwinden, sondern noch mehr werden. Ich halte es auch für sinnvoll, denn meines Erachtens sollten unterschiedliche Ziele auch mit den jeweils passenden Techniken umgesetzt werden. Eine Webseite mit sich nur selten ändernden Unternehmensinformationen sollte daher nicht als Blog angelegt sein, sondern je nach Umfang und Änderungshäufigkeit entweder statisch oder mit dynamischen Anteilen, per CMS oder mit kleineren Newsfunktionen. Blogs dagegen sind klasse für aktuelle häufig nur kurzfristige interessante Inhalte. Hinweise auf aktuelle Programmversionen, Tipps zu gerade aktuellen Softwareversionen, Termine, Ankündigungen und ähnliches, das sind Inhalte, die sofort leicht und schnell veröffentlicht werden sollten, die aber auch nach und nach in den Tiefen von Archiven wieder untergehen dürfen. In diesem Zusammenhang interessant sind auch noch Wikis, die prädestiniert sind für Inhalte die das Wissen verschiedener Autoren zusammenfassen, größtes Beispiel natürlich Wikipedia, kleiner aber gerade im Softwareumfeld immer häufiger sinnvoll eingesetzt, sind die speziellen Wikis, wie z.B. das Gentoo-Wiki. (Bei miradlo entwickeln wir auf Gentoo Linux).

    Layoutvariationen

    Die Frage war: Flüssiges, festes, elastisches Layout Setzt sich eine der Methoden durch? Wo seht ihr die Zukunft? Feste Layouts haben immer die gleich Größe unabhängig davon welche Auflösung, Fenster- oder Schriftgröße gewählt wird. Elastische Layouts verändern sich abhängig von der gewählten Schriftgröße. Flüssige Layouts ändern sich je nach gewählter Auflösung und Fenstergröße. Ich befürchte, dass die festen Layouts auch weiterhin sehr beliebt sind. Mich persönlich stört das häufig, da ich mit 1680*970 im Vollbildmodus surfe und viele Seiten eher wie ein Klecks im leeren Raum wirken. Klar, wenn die Seitenbreite nicht begrenzt wird, dann wähle ich bei manchen Seiten auch lieber eine kleinere Fenstergröße, denn "ewig" lange Zeilen sind nur mit Mühe lesbar. Meine Lieblingsversion sind eher die flüssigen Layouts wie hier auf dem Blog, die zwar in 800*600 alles anzeigen, die jedoch bei größeren Auflösungen mitwachsen und einiges vom zusätzlichen Platz nutzen, der geboten wird. Da inzwischen jedoch viele Designer mit Mini-Flash-Dingern arbeiten; (z.B. beschränkte sich der eigentliche Seiteninhalt bei diedenker einige Zeit auf 380*550 inzwischen ist die Seite geändert, eine von ihnen erstellte Seite besteht nach wie vor nur aus Flash in etwa 670*350 groß und optimiert auf 1024*768); fürchte ich, wird von Seiten einiger Grafikdesigner das fixe Layout weiterhin bevorzugt angeboten. Damit konzentrieren sie sich fix auf den kleinsten den gemeinsamen Nenner und beschränken das Layout hierauf. Solche Layouts halten die Diskussion wach auf welche Auflösung man optimieren sollte. Meines Erachtens ist das unsinnig. Warum sollen alle Anwender das gleiche sehen, egal für welche Ausgabegröße sie sich entschieden haben. Ich selbst verwende standardmäßig eine größere Schriftart, es gibt jedoch viele Seiten bei denen ich damit nicht navigieren kann. Meine Meinung und die Philosophie von miradlo sind: Webseiten sollten so sein, dass sich die Anwender aussuchen, wie sie es möchten. Wer ohne Bilder surft, andere Schriftgrößen bevorzugt, einen größeren oder kleineren Monitor nutzt, Seitenleisten einblendet, eine Seite nur im Text-Browser benutzt... soll unabhängig davon, immernoch möglichst viele der Informationen einer Webseite nutzen können. Ich denke, dass es viele Anwender gibt, die das so sehen, Blogs bieten da gute Möglichkeiten, denn wie ich meinen RSS-Feed anschaue, darf ich mir als Anwender selbst aussuchen. Daher denke ich, es wird noch einige Zeit beide Philosophien geben:
    • die Philosophie mancher Grafikdesigner, die alle Abstände, Größen, Schriften kontrolliert, so wie es auf Papier möglich ist
    • aber andererseits auch die Philosophie, die von den Anhängern barrierearmer Seiten ausgeht, und möglichst viel den Anwendern überlässt.

    Schriften

    Korsti, der Initiator der Blogparade fragte: Größere Auswahl und auch Einsatz von Schriftarten, die beispielsweise Vista mit sich bringt? Wie sieht es mit dem Einbinden von Schriftarten mithilfe von Replacement-Techniken aus? Wie schon beim Thema Flash-Webseiten erwähnt, natürlich wären manchmal weitere Schriftarten wünschenswert. Immer mal wieder wünsche ich mir, dass es mehr system-übergreifend nutzbare Schriftarten gäbe, aber ich denke es wird auch 2008 nur wenige Schriften geben, die dabei einsetzbar sind. Für mich ist Vista kaum ein Grund mehr Schriften zu nutzen, denn damit gibt es nur ein weiteres System, welches einige Möglichkeiten bietet, die jedoch auf anderen Systemen nicht sichtbar sind. Ich nutze per CSS meist einige unterschiedliche Schriftarten, die dann gewährleisten, dass zumindest häufig wirklich eine Schrift angezeigt wird, die so aussieht, wie beabsichtigt. Replacement-Techniken sind aus meiner Sicht nur selten sinnvoll nutzbar. Für Logos und Überschriften sind sie hilfreich, bei allem anderen nutze ich das nicht, da mir veränderbare Schriftgrößen wichtiger sind, als eine schicke Schriftart. Ansonsten geht es noch mehr in die Richtung, die mich immer mal wieder ärgert: PDF Ich habe nichts gegen PDFs, für manche Zwecke sind sie praktisch und sinnvoll. Genervt bin ich jedoch regelmäßig dann, wenn ich auf Webseiten gerate, die gerade mal noch eine Startseite haben, alles andere sind halt PDFs. Für den Druck, zum Austausch von Dokumenten ein klasse Format, aber im Web sollten PDFs nur genutzt werden, um zusätzliche Informationen anzubieten, nicht als Inhalt von Webseiten.

    Design

    zu: Detailverliebt oder schlicht? Ähnlich wie die Entwicklung in der letzten Zeit schätze ich den Trend weiterhin zu eher schlichten Designs ein. Inzwischen haben viele Webauftritte ja nicht nur eine sehr umfangreiche Navigation, sondern viele zusätzliche Features, seien es Einbindungen von Videos, oder wie in Blogs zusätzliche Informationen von Blogroll, über Schlagwörter bis hin zu "Social Bookmarks". Damit wird das Gesamtbild bereits unruhig, damit ist es schwierig zusätzlich sehr detailverliebte Designs zu nutzen ohne dass das Gesamtbild leidet.

    Soziale Aspekte

    Gefragt war: Welche Rolle spielt der Leser/Besucher? So allmählich spielen Besucher immer stärker die Rolle, die ihnen zukommt, sie beeinflussen den Status eines Webauftritts, Blogs oder Wikis. Während es lange Zeit eher so war, dass nur die Domänen wichtig waren, also auch gut gelistet, die untereinander gut verlinkt waren; so beeinflussen inzwischen die Besucher durch ihre Social Bookmarks (ein feststehender Begriff der nur selten mit soziale Lesezeichen übersetzt wird) den Status einer Webseite ebenfalls. Insbesondere bei Blogs steigern Besucher den Wert eines Blogs durch ihre Kommentare und ebenfalls durch die Social Bookmarks. Stück für Stück entscheiden Besucher jetzt mit, ob eine Webseite oder ein Blog Erfolg hat. Ich denke, dass damit auf Dauer die Qualität besser wird.

    Zukunft

    zur Frage: Ganz neue Aspekte, die bisher gar nicht so im Vordergrund standen? Im Moment sehe ich gerade nichts Neues, von dem ich denke, dass es 2008 einen stärkeren Einfluss haben wird, als jetzt bereits sichtbar ist. Das Web ist insgesamt facettenreicher geworden durch neue Techniken und Möglichkeiten. Die ersten CMS (Content Managenment Systeme) sorgten dafür, dass es mehr Webseiten gab, die aktuelle Inhalte lieferten. Die Blogs sorgen dafür, dass auch tagesaktuelles ein Webthema nicht nur in den Nachrichten großer Webseiten ist. Wikis helfen vor allem bei Dokumentationen diese leichter immer auf dem aktuellen Stand zu halten. CSS ist meines Erachtens inzwischen in allen guten Webseiten selbstverständlich, die Letzten, die es noch für einen Hype halten, werden nachziehen. Ajax, Flash, Podcasts und ähnliche Techniken unterstützen den für den einzelnen Anwender bevorzugten Umgang mit Informationen. Ich persönlich ziehe meist Informationen in Textform vor, aber je nach Thema und Anwender bieten sich andere Techniken an, ich bin überzeugt, dass damit das Web immer informativer wird. Wenn in Zukunft jemand nach Informationen sucht und sich nicht nur aussuchen kann ob Text oder Bild, sondern auch ob Podcast oder Video, dann wäre doch allen geholfen.
  • Design auf miradlo bloggt

    Das Herbstlaubbild des aktuellen Designs stammt von einem Foto vom Balkon bei miradlo. Ich habe das Design so angelegt, dass es sich leicht verändern lässt. Mein Ziel ist es, das Design immer mal wieder passend zur Jahreszeit zu ändern...
    • Screenshot mit Herbstlaubmiradlo bloggt 2007 mit Herbstlaub
    Hinweis: Das Design war in dieser Form nur im Herbst 2007 online.

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