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Eigenschaften und Ebenen ::: Scribus Grundlagen

Möglicherweise veraltet: Dieser Artikel ist schon älter und wurde länger nicht überarbeitet. Je nach Thema könnte es sein, dass die Infos inzwischen nicht mehr gültig sind. Nach und nach überarbeite ich die Artikel, also gerne wieder mal vorbei schauen.

  • Screenshot Scribus Fenster Eigenschaften Ebenen Scribus | klicken vergrößert
  • Screenshot Scribus Text unmarkiert Standardschriftart Scribus | klicken vergrößert
Scribus ist ein Desktop-Publishing-Programm, oder auch Layoutprogramm. Gedacht ist Scribus um beispielsweise Visitenkarten oder Flyer für die Druckvorstufe, also die Dokumentversion die professionelle Druckereien als Vorlage benötigen. Andere Programme, die damit vergleichbar sind, sind die proprietären Programme Adobe PageMaker, QuarkXpress oder Adobe InDesign. Zu den genauen Funktionen dieser Programme kann ich nichts sagen, da ich keins davon ernsthaft genutzt habe. Viele glauben anfangs dass OpenOffice.org Writer oder Word für alles geeignet sind, was man so am Rechner machen möchte. Je nachdem welchen Zweck es erfüllen soll, stimmt das jedoch nicht. Für Magazine, Newsletter, Anzeigen, Broschüren, Kalender und anderes, was anprechend gesetzten Text der später gedruckt werden soll, sind spezielle Programme besser. Ich nutze Scribus auch zum Erstellen von Logos, die als svg vorliegen sollten, so dass sie jeweils in passender Größe in verschiedenen Fällen eingesetzt werden können. Normalerweise bietet sich dafür eher inkscape an. Dort fehlte jedoch einige Zeit der PDF-Export, eine ganz schlechte Idee, um Dateien an Druckereien weiter zu geben. Schwierigkeiten hatte ich außerdem mit dem Austausch von Dateien aus Inkscape nach Scribus. Da ich häufiger Scribus brauche, nutze ich es häufig auch für Aufgaben, die eigentlich eher zu Inkscape gehören. Für Scribus gibt es ein deutschsprachiges Wiki, in dem vieles gut erklärt wird. Schwierig für Anfänger ist hierbei, dass man zunächst gar nicht weiß, welche Funktion man eigentlich sucht. Deshalb beginne ich hier eine kleine Serie zu Scribus, die die ersten Grundlagen und Stolperfallen behandelt. Weiterführendes gibt es in den Dokumentationen im Netz, beginnend beim Einstieg in Scribus.

Scribus Eigenschaften und Ebenen

Innerhalb von Scribus arbeitet man üblicherweise mit Ebenen. Aufgerufen wird das zugehörige Fenster unter /Fenster/Ebenen. Die einzelnen Elemente, z.B. eine Textbox bearbeitet man über den Dialog Eigenschaften, aufrufbar z.B. über /Fenster/Eigenschaften. Viele Befehle können auf mehreren Wegen erreicht werden. Weil ich es ständig brauche öffnet sich Scribus bei mir von vorne herein mit Ebenen und Eigenschaften. Anfänger nutzen Scribus häufig erstmals bei einem fremden Dokument, um etwas anzupassen. Je nachdem wie ein solches Dokument angelegt ist, können bereits beim ersten Versuch etwas zu markieren, Schwierigkeiten entstehen. Im zweiten Bild ist die Textbox markiert, dabei ist im Ebenendialog erkennbar, zu welcher Ebene die Box gehört. Der Text selbst ist nicht markiert, in der Anzeige der Eigenschaften wird daher die installierte Standardschrift gezeigt, jedoch nicht die für diesen Text tatsächlich genutzte Schrift.

Markieren klappt nicht?

Häufig ist die erste Hürde, dass sich nicht markieren lässt, was man möchte. Was nicht markiert ist, kann auch nicht geändert werden. Dafür gibt es einige Gründe, die häufigsten:
  • Objekt liegt nicht in der Ebene, in der man steht
  • Ebene ist gegen Veränderung gesperrt
  • Objekt ist Teil einer Gruppe
  • Objekt liegt hinter einem anderen Element
  • Textbox ist markiert, aber der Text selbst nicht, deshalb ändert sich nichts
Ganz ab und zu liegt es tatsächlich an Scribus, welches sich beispielsweise beim Text mit der Maus markieren zuweilen verschluckt. Innerhalb der Textbox nutze ich da lieber STRG +a das klappt zuverlässig.

Gimp auf eigene Bedürfnisse anpassen und Farbwerte

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  • Screenshot Gimp Gimp Farbe wählen
Von vielen, die mit Photoshop begonnen haben, kommt die Kritik, Gimp sei unübersichtlich und bestehe aus so vielen Einzelfenstern. Ich meine zumindest unter Linux ist das kein Problem. Ich habe mir meinen Gimp einmal so angepasst, wie er für mich optimal ist und jetzt öffnet er sich jedesmal genau so. Der Gimp bekommt bei mir eine eigene virtuelle Arbeitsfläche, die Hintergrundfarbe ist so angepasst, wie ich sie für die Bildbearbeitung als angenehm empfinde. Zusätzlich zum Werkzeugfenster brauche ich häufig das Ebenenfenster deshalb ist das ebenfalls immer offen. Immer mal wieder brauche ich auch Schriften und als eigenes Fenster lässt sich ein eingebundener Schriftzug mittels der Pfeiltasten komfortabel in verschiedenen Schriften testen. Suche ich eine Schrift in einer bestimmten Richtung so habe ich auf diesem Weg auch direkt eine gut sichtbare Vorschau. Ich nutze den Gimp fast für alle Bilder, die ich in Blogbeiträge einbinde, ich mag, wenn sie immer ein vergleichbares Seitenverhältnis haben, ich wähle meist den passenden Ausschnitt von Hand. Insbesondere bei Screenshots bietet sich das an, denn was auf 1920*1200 gut aussieht passt nur selten als Vollbild auf meine meist genutzte Bildgröße 400*300. Screenshot speichere ich immer als *.png in guter Qualität und bearbeite sie erst anschließend für Beiträge. Immer wieder kommt es vor, dass ich später nochmal etwas anderes möchte, einen anderen Ausschnitt oder ähnliches. Sobald ein Bild als *.jpg vorliegt bedingt jedes weitere Speichern einen Qualitätsverlust. Bearbeite ich Fotos so erstelle ich zuerst vom Original eine Gimpversion, sprich ich speichere als *.xcf so ist auch Zwischenspeichern ohne Qualitätsverlust möglich. Möchte ich mehrere Zwischenstände behalten, weil ich etwas ausprobiere, dann speichere ich diese einzeln ab. Klappt alles wie erhofft, lösche ich die Zwischenversionen, geht mal was schief, so kann ich ohne größeren Aufwand wieder zurück. Das lohnt sich, wenn ich beispielsweise Personen mittels eines Pfads ausschneide und den Hintergrund weichzeichnen möchte, denn das Ausschneiden Punkt für Punkt kostet ein bisschen Zeit.

Gimp und Farben

Der Gimp ist ein Bildbearbeitungsprogramm, damit eignet er sich vor allem für Fotos und Screenshots. Gimp ist kein Programm um Grafiken für die Druckvorstufe zu erstellen. Druckvorstufe ist die Bezeichnung für die Version, die man bei Visitenkarten, Flyern oder ähnlichem an die Druckerei weiter gibt. Für den Druck ist eine weit höhere Bildqualität nötig, als beispielsweise im Web. Meist erwartet die Druckerei eine Vorlage in CMYK, das kann der Gimp normalerweise gar nicht, weil er dafür nicht erstellt wurde. Falls man jedoch ein Foto in CMYK für den Druck braucht, so gibts es dafür ein Plugin, siehe Gimp fürs Webdesign einsetzen. Speichert man mit dem Plugin Separate als Separate, dann wird ein Foto in CMYK umgewandelt. Ist der eigene Monitor nicht mittels Farbprofilen und Kallibrierung so eingestellt, wie es die Druckerei erwartet, sollte man vor dem eigentlichen Druck mit der Druckerei klären, ob alles stimmt, denn am Monitor sieht man nicht mehr die späteren Druckfarben. Möchte man Farben umrechnen, z.B. den im Web üblichen RGB-Wert in der Form #fff als dezimalen Wert, hier dann 255 255 255 für weiß, so sieht man das in der Farbübersicht des Gimp recht einfach. Andere Programme erwarten als Eingabe eines RGB-Wert meist die Version mit 255 255 255, z.B. Scribus das vektorgrafikbasierte Layoutprogramm, doch dazu ein anderes Mal mehr.

Kurz und gut VIII

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Diese Woche habe ich vieles nur überflogen, aber ein paar spannende Beiträge blieben doch hängen.

Zugriffsrechte unter Linux rwx entspricht 7

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  • Screenshot chmod miradlo bloggt chmod auf Konsole

Ich arbeite ja schon recht lange mit Linux. Die Zugriffsrechte unter Linux sind anders als bei Windows. Die Philosophie von Linux ist, dass nur root alle wichtigen Dateien löschen, oder bearbeiten kann. Jede Datei und jedes Verzeichnis gehört genau zu einem Benutzer und einer Gruppe von Benutzern. root kann neue Gruppen erstellen. Jede Datei hat Lese-, Schreib- und Ausführrechte für den Benutzer, die Gruppe und alle anderen Benutzer des Systems oder eben nicht, Zugriffsbeispiel:

-rw-rw-r-- 1 ute grp1 192231 May 25 14:10 machwas.sh

Die ersten 10 Zeichen beschreiben die Zugriffsrechte. Die erste Spalte der 10 Zeichen beschreibt den Dateityp.
  • - steht für eine normale Datei
  • d steht für ein Verzeichnis
  • b steht für ein blockorientiertes Gerät z.B. eine Festplatte.
  • c steht für ein zeichenorientiertes Gerät z.B. für eine Konsole
Für jede Klasse von Benutzern (Besitzer, Gruppe, andere) gibt es drei Zeichen.
  • die ersten drei beschreiben die Rechte des Besitzers
  • die folgenden drei beschreiben die Rechte der Gruppe und
  • die letzten drei beschreiben die Rechte aller anderen User
  • r steht für das Leserecht
  • w steht für Schreibzugriff
  • x steht für das Recht die Datei auszuführen
  • - zeigt, dass das entsprechende Recht nicht existiert

-rw-rw-r-- 1 ute grp1 192231 May 25 14:10 machwas.sh

Die Datei im Beispiel gehört dem Benutzer ute und ist der Gruppe1 zugeteilt. Jeder kann die Datei lesen aber nur ute und Mitglieder der Gruppe1 können die Datei verändern. Wenn ich an einem der Rechte etwas ändern möchte, dann nutze ich chmod (change mode), will ich den Besitzer der Datei ändern, nehme ich chown. Angenommen ich möchte nicht, dass jemand außer mir die Datei lesen kann, es wäre jedoch eine ausführbare Datei, so würde ich tippen:

chmod u+x g-r o-r machwas.sh

Mein Ergebnis wäre dann:

-rwx------ 1 ute grp1 192231 May 25 14:10 machwas.sh

So weit so klar, dass finde ich logisch, das verstehe ich auch, denn:
  • u steht für user (Benutzer)
  • g für group (Gruppe)
  • o für others (alle anderen außer natürlich root)

Wenn ich bei irgendeinem Problem mal schnell testen will, ob es ein Rechteproblem sein könnte, dann nutze ich, weil ich es mir gemerkt habe:

chmod 777 machwas.sh

Mein Ergebnis dann:

-rwxrwxrwx 1 ute grp1 192231 May 25 14:10 machwas.sh

Zugriffsrechte in Anleitungen im Web z.B. 755

Bei vielen Anleitungen im Web steht nur sowas wie setze die Rechte auf 755 oder oder 644. Klar, woher das kommt, diese Anleitungen sollen von Windows-Nutzern nachgemacht werden, denen erst die Grundlagen der Rechte zu erklären, führt in einer Anleitung zu weit. Wer nicht weiß, was er oder sie da tut, aber eben mal der Anleitung vertraut, tippt das halt mal eben so ein. Ich tippe nichts einfach ab, was irgendwer mir erzählt und ich kann mir diese Zahlen einfach nicht merken. Die 777 schon, aber alles andere eben nicht. Jedesmal muss ich also genauer überlegen, oder halt nachschauen, was die Zahlenkombination bedeutet:

r == 4 644 entspricht also rw-r--r-- w == 2 755 entspricht also rwxr-xr-x x == 1 700 entspricht also rwx------

Woher kommen diese Zahlen?

Um die Rechte für den Benutzer festzulegen, braucht man drei Stellen: rwx, ebenso für die Gruppe und die Anderen. Eine Stelle ist binär 0 oder 1, siehe auch den Artikel von Bits und Bytes die erste Stelle ist also 1, wenn sie gesetzt ist. Kommt eine zweite Stelle hinzu, dann stellt diese die 2 dar, falls sie gesetzt ist und die dritte Stelle entspricht der 4, wenn diese gesetzt ist. Daraus ergibt sich:
  • 0 derjenige hat kein Recht
  • 1 das Recht auszuführen
  • 2 das Recht zu schreiben
  • 4 das Recht zu lesen
  • 5 lesen und ausführen
  • 6 lesen und schreiben
  • 7 lesen, schreiben und ausführen
Eigentlich doch ganz einfach. ;-) Trotzdem stutze ich immer im ersten Moment, wenn da beispielsweise steht, "setze auf 644". Aber in Zukunft schaue ich einfach hier nach. ;-)

Heute ganz ohne Spielerei, Design und so... CSS-Naked-Day

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  • miradlo bloggt ohne Styles ohne CSS also nacktes HTML
Wie was kein Design? Warum, was ist los?

CSS Naked Day

Einen Tag lang sollen mit der Aktion keine Styles anzuzeigen, Webstandards gefördert werden. Denn ohne Styles, Bilder und Design sieht man den Seitenaufbau genauer. Manche Seiten nutzen den internationalen "ganzen Tag" das bedeutet das CSS bleibt für 48 Stunden aus, damit es weltweit alle sehen können, dann dauert der 9. April halt nicht nur 24 Stunden. Wer sich an Webstandards hält nutzt valides und semantisches Markup in (X)HTML. Die Inhalte sind sinnvoll strukturiert, mit Überschriften, Absätzen, Listen usw. An diese Regeln sollte man sich natürlich immer halten, die Aktion ist nur ein Hinweis um darauf aufmerksam zu machen. "Heute ganz ohne Spielerei, Design und so... CSS-Naked-Day" vollständig lesen

Werbung von Google mit Cookies : Datenschutz sollte angepasst werden

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Google führt heute interessenbezogene Werbung ein. Das heißt, dass die AdSense-Anzeigen anhand von Cookies so angepasst werden, dass wer häufig zu einem Thema Seiten besucht, dann dementsprechend die passende Werbung bekommt. Die meisten werden das vor allem vomAmazon Bücher-Shop kennen, wer dort schon mal ein Buch bestellt hat, bekommt die passenden Empfehlungen beim nächsten Login. "Werbung von Google mit Cookies : Datenschutz sollte angepasst werden" vollständig lesen

...es gibt 10 Typen von Menschen... oder warum 4 nicht immer freundlich ist ;-)

Möglicherweise veraltet: Dieser Artikel ist schon älter und wurde länger nicht überarbeitet. Je nach Thema könnte es sein, dass die Infos inzwischen nicht mehr gültig sind. Nach und nach überarbeite ich die Artikel, also gerne wieder mal vorbei schauen.

Wer sich bei "es gibt 10 Typen Menschen..." fragt, was das soll, kommt wahrscheinlich nicht aus der Informatik.
  • binär zählenvon Hand viel weiter als bis zehn zählen

In der Informatik geht es meist um: Bit, Byte, Kilobyte, Megabyte, Gigabyte, Terabyte usw. als Maßeinheit. Genaueres gibts bei Wiki zu Bits und Bytes. Bit ist die Abkürzung für Binary digit, d.h. "zweiwertige Ziffer" also Null oder Eins.


"...es gibt 10 Typen von Menschen... oder warum 4 nicht immer freundlich ist ;-)" vollständig lesen