ein Blog übers Web, IT, Linux, Techiekram...

  • Dezember, 2007
  • ...wenn nicht jetzt, wann dann? Dankeschön!

    • weihnachtlich dekoriertes Schaufenster von miradlo 2004miradlo Schaufenster 2004
    Das Bild zeigt die erste Schaufensterdekoration nach der Eröffnung von miradlo, damals noch überwiegend mit Kunstgewerbeartikeln. Frei nach dem Songtitel Wenn nicht jetzt, wann dann? der Höhner für die deutsche Handball-Mannschaft, die im eigenen Land Weltmeister wurde, fragen auch wir:

    ...wenn nicht jetzt, wann dann?

    Klar, die Idee ist nicht gerade einmalig die Weihnachtswünsche mit einem Danke zu verbinden. Trotzdem bietet sich das an, wir möchten es so und sagen:

    Dankeschön liebe Leser, Besucher, Kunden, Mitarbeiter, Geschäftspartner, Lieferanten und Interessenten

    Wir bedanken uns bei allen, die das hier lesen, für ihr Interesse, denn nur durch die Besucher werden Inhalte lebendig. Ein frohes und erholsames Weihnachtsfest, besinnliche Momente, einen guten Übergang ins neue Jahr und ein zufriedenes und erfolgreiches 2008!
  • Statistiktools: Webalizer, Wordpress.com Stats, Feed Statistics ::: Blogparade

    Metty von discobeats veranstaltet eine Blogparade, die bis einschließlich heute läuft, es reicht daher gerade noch für die Teilnahme. Bei miradlo nutzen wir: Webalizer, Wordpress.com Stats und Feed Statistics. Auf Kundenseiten werden teils noch andere Werkzeuge eingesetzt, je nachdem, was die einzelnen Kunden möchten und brauchen. Viele der Statistikprogramme basieren auf Javascript und einige schlagen sich deutlich in der Ladezeit der Seiten nieder. Mir wären Tools lieber, die kein Javascript benötigen. Einerseits weil sie damit auch nur dann aktiv sind, wenn der Besucher Javascript eingeschaltet hat, vor allem jedoch weil es mich stört, wenn Seiten damit langsamer werden. Beispielsweise verzögert das Nutzen von Google Analytics den Seitenaufbau sehr stark. Schicke und ausführliche Statistiken haben eben ihren Preis. Meines Erachtens ist es wichtig sich darüber im Klaren zu sein, um dann zu entscheiden, was für die jeweiligen Seiten gut und sinnvoll ist. Webalizer wird von unserem Provider standardmäßig eingesetzt. Meist genügt diese Statistik für statische Webseiten, denn üblicherweise geht es da vor allem um Tendenzen, nur selten um absolute Werte.
    • Statistik Logfileauswertung Beispiel einer Statistikauswertung von Logfiles
    • Statistik Wordpressbesucher mit Plugin Beispiel der statistischen Auswertung der Blogbesucher
    • Statistik Feeds Beispiel der Statistikanzeige der Topfeeds
    Die weiteren Analysen sind in der Webalizer-Oberfläche monatsweise erreichbar und zeigen die wichtigsten Zahlen: Besucher, Länder, Dateien, Seiten, Rechner, genutzte Browser usw. Bei kurzen Überprüfungen genügen mir die Verlaufswerte der letzten Monate: bewegen sich die Besucherzahlen? bleiben die Besucher etwas länger? usw. (sollten z.B. bei einer Seite alle Besucher nur eine oder höchstens zwei Dateien anfragen, dann scheint der Inhalt nicht das zu sein, was sie gesucht haben.) Für die Blogs setzen wir WordPress.com Stats ein, um zu sehen wie sich die Besucherzahlen der Seiten entwickeln. Mit diesem Plugin werden verschiedene Anfragen erfüllt: Wieviele Besucher pro Tag, von welcher Seite kommen sie, welche sind die beliebtesten Beiträge usw. Um Hinweise auf die Feedleser zu haben nutzen wir ein weiteres Plugin: Feed Statistics. Das Plugin kümmert sich darum nachzusehen, wieviele Leser, welchen Feed abonniert haben, welches die beliebtesten Beiträge sind und ähnliches. Ich bin überzeugt, dass es nicht ganz ohne Statistik geht, wenn man sich verbessern will. Allerdings denke ich, dass man es mit Statistik auch übertreiben kann. Vieles wirkt in der Statistik einheitlich, obwohl sich die Anwender aus unterschiedlichen Gründen, vergleichbar verhalten haben. Meines Erachtens benötigt eine Webseite keine anzeigbaren Statistiken, mich persönlich stören solche Anzeigen, wie Besucherzähler usw. eher. Besucher, die unbedingt wissen möchten, wie z.B. ein Blog positioniert ist, die werden es mit technorati oder ähnlichem herausfinden, den anderen ist es nicht wichtig. Aus meiner Sicht werden die wenigsten Besucher eine Webseite oder ein Blog besuchen, weil es tolle Statistiken anzeigt. Meine Zeit nutze ich lieber zur Recherche für einen Artikel, als dafür intensiv Statistiken zu interpretieren. Die drei vorgestellten Werkzeuge bieten alle kurze, knappe Überblicke. Diese können schnell überflogen werden, um die Entwicklung zu beobachten ohne zuviel Zeit aufzuwänden.
  • CSS 3 Eigenschaften nutzen? text-shadow und moz-border-radius

    Die meisten Kunden erwarten, dass ihre Webseiten auf allen Browsern so identisch wie irgend möglich aussehen. Sollten also alle Webauftritte so gestaltet sein? Nein, ich denke nicht. In den Statistiken, der von miradlo betreuten Seiten, liegt der Anteil Besucher mit dem IE6 zwischen 5% und 30%. Zur Zeit bleibt ernstzunehmenden Webautoren, daher nichts anderes übrig, als dafür zu sorgen, dass auch der Internet Explorer 6 noch lesbare Seiten anzeigt. Damit wird ein Browser unterstützt, der inzwischen sechs Jahre alt ist; eine Ewigkeit im Web. Auf den miradlo-eigenen Seiten setzen wir daher immer mal wieder Techniken ein, die z.B. der IE 6 nicht versteht. Einige Techniken sind problemlos nutzbar, da sie auf die Browser, die sie nicht nutzen, keinen schädlichen Einfluss haben. Auf modernen und fortschrittlichen Browsern bieten manche dieser Techniken zusätzliche, komfortable Möglichkeiten. Wollte man diese Variationen browserübergreifend nutzen, so wären sie nur mit deutlichem höherem Aufwand lösbar.

    Textschatten mit text-shadow

    Der aktuelle CSS 3- Entwurf sieht die Implementierung vieler interessanter Eigenschaften vor. Obwohl CSS 3 noch nicht verabschiedet wurde, bieten einige aktuelle Browser bereits die ein oder andere geplante Eigenschaft. Manche Eigenschaften sind jedoch nicht neu, text-shadow gab es bereis in CSS 2, interpretiert wurde es bis vor kurzem ausschließlich vom Safari (für MAC) und dem Konqueror (für Linux). Die aktuellen Operaversionen unterstützen diese Eigenschaft jedoch ebenfalls.
    • Screenshot Einsatz von text-shadowScreenshot von uteles blog, die Überschriften sind mit text-shadow formatiert
    • Screenshot detaillierte Ansicht von text-shadowTextshadow detailliert
    • Screenshot Firefox moz-border-radiusRunde Ecken im Firefox
    Auf den Screenshots von uteles Blog auf Opera sind bei den Überschriften Textschatten definiert; ein wie ich finde, in manchen Fällen sehr schöner Effekt. Für manche Browser können diese Schatten ganz einfach mit folgender Definition im CSS erzeugt werden:

    h1, h2, h3, h4, h5{

    text-shadow:#4e7499 .2em .2em .01em;

    }

    Ich finde es schade, dass das bisher noch nicht einmal im Firefox funktioniert.

    Runde Ecken border-radius

    Dafür haben der Firefox und auch die neueren Versionen des Safari bereits eine andere nette Eigenschaft, die erst mit CSS3 kommen wird, die runden Ecken. In CSS3 wird es runde Ecken geben, nicht als Bild, nicht mit Javascript, sondern einfach per CSS mit border-radius. Noch nicht unter diesem Namen, sondern mit dem jeweiligen browserspezifischen Kürzel vorne dran interpretieren die Mozilla-Browser und aktuelle Safaris jetzt schon diese Eigenschaften, wenn sie wie folgt implementiert wird:

    body{

    -moz-border-radius:5px;

    -webkit-border-radius:5px;

    }

    Für alle, die andere Browser nutzen, zeigt der Screenshot des oberen linken Bereichs von miradlo bloggt, wie das aussieht. Sicherlich gibt es Situationen, in denen grafisch erstellte runde Ecken nötig sind, weil dieser Effekt nicht mit Schatten oder einem Verlauf arbeitet.

    Fazit

    Die Eigenschaft text-shadow kann ohne Konsequenzen genutzt werden, da sie eben nicht erst in CSS3 kommen wird. Wer die browserspezifischen Eigenschaften moz-border und webkit-border nutzt muss dann akzeptieren, dass damit das Stylesheet nicht mehr validiert. Ich halte das für akzeptabel, da der Validator ja deutlich sagt, was er als Fehler ansieht, z.B:

    Fehler

    URI : http://miradlo.net/bloggt/wp-content/themes/uh_default/style.css

    34 body Die Eigenschaft -moz-border-radius existiert nicht : 5px

    Wenn ich ausgiebig teste, ignoriere ich auch Warnungen des Validators zur Definition von Vorder- oder Hintergrundfarbe. Denn der Validator ist einfach ein Programm, welches automatisch etwas prüft. Weiß man jedoch, was man tut und warum man es tut, dann ist es meines Erachtens in Ordnung sich auch mal über die Ergebnisse hinwegzusetzen. Grundsätzlich sehe ich es wie Andy Clarke in seinem sehr guten Buch Transcending CSS (auf deutsch in etwa: über das übliche hinausgehendes CSS), welches seit dem Sommer auch auf deutsch erhältlich ist: Er meint es ist unsinnig weiterhin nur das zu realisieren, was auf allen zur Zeit genutzten Browsern identisch anzeigbar ist. Denn wenn irgendwann beispielsweise CSS3 verabschiedet ist, es aber zumindest der ein oder andere ältere Browser aus Redmond nicht kann, so würde man wieder genau da stehenbleiben, wo auch der letzte alte Browser noch unterstützt wird. Mir ist es wichtig, dass Seiten, die wir erstellen, in jedem Browser und mit unterschiedlichen Auflösungen möglichst gut les- und benutzbar sind. Mir ist es jedoch völlig unwichtig, insbesondere bei eigenen Seiten, dass diese in jedem Browser identisch aussehen. Für mich spricht nichts dagegen Eigenschaften zu nutzen, die manchen Anwendern mehr bieten, solange damit andere Anwender keinen Schaden haben. Daher probiere ich auf verschiedenen Seiten immer mal wieder etwas aus und setze auch durchaus auch Möglichkeiten ein, die nicht nur, der veraltete Internet Explorer 6 nicht versteht, sondern die, tatsächlich nur der eine oder andere sehr aktuelle Browser interpretiert.
  • Auswertung der Blogparade Blog-Editoren

    Prinzzess hat zum Ende der Blogparade eine Auswertung der genutzten Blog-Editoren veröffentlicht. In dem Artikel fasst sie nicht nur sehr übersichtlich zusammen und verlinkt auf die Beiträge, sondern verlinkt außerdem zu den jeweiligen Webseiten der Editoren. Darüberhinaus hat sie eine übersichtliche Auswertung der wichtigsten Hinweise erstellt, die als PDF bei ihr runtergeladen werden kann. Die meisten Autoren nutzen zumindest teilweise auch den internen Editor ihres jeweiligen Systems. Bei den externen Editoren, die zusätzlich genutzt werden gibt es große, teils auch betriebssystemabhängige Unterschiede. Der bei miradlo genutzte externe Editor Quanta, wurde sonst von niemand erwähnt, allerdings waren, so weit ich es gesehen habe, auch keine weiteren Linux-Nutzer dabei. Ein Dankeschön an Prinzzess für die sehr gut gemachte Auswertung. Ihrem Fazit, dass es für jeden Bedarf und Geschmack einen passenden Editor gibt, möchte ich mich anschließen. Blogparaden wie jetzt diese, können dabei unterstützen, die jeweils für sich selbst passende Software zu finden .
  • miradlo - Feiertage - Jahreswechsel - Öffnungszeiten

    Wir arbeiten nur eingeschränkt im Zeitraum vom 19. Dezember 2007 bis einschließlich 6. Januar 2008. Manche Mitarbeiter haben Urlaub und insgesamt werden wir etwas weniger arbeiten. Die Ladenräume von miradlo sind in dieser Zeit daher nur nach Vereinbarung geöffnet und nicht zu unseren sonst gewohnten Öffnungszeiten. Wir haben jedoch keine Betriebsferien, telefonische und Anfragen per E-Mail bearbeiten wir auch in diesem Zeitraum. Allerdings kann es bei Anfragen mal zu Verzögerungen von ein oder zwei Tagen kommen. Genaueres zu unseren Öffnungszeiten steht immer dort, aktuelle Änderungen gibts  auf der Startseite von www.miradlo.com.

    Termin vereinbaren

    Wer sicher gehen will, sollte jedoch immer einen Termin vereinbaren. Denn auch zu Öffnungszeiten, sind nicht immer die passenden Ansprechpartner gerade verfügbar. Besucher aus der Umgebung dürfen gern jederzeit reinkommen, wenn wir offen haben. Bereits vereinbarte Termine werden wir selbstverständlich wahrnehmen und bei Bedarf neue Termine verabreden. Unsere 14-tägigen Schulungen sind ebenfalls unterbrochen und beginnen wieder ab Samstag, dem 12. Januar 2008. Wir wünschen allen Lesern, Besuchern und Kunden bereits jetzt frohe Feiertage und freuen uns auf das neue Jahr.
  • Was Erfolg für mich bedeutet ::: Blogparade

    Jochen Mai von der Karrierebibel fragt, was für die Teilnehmer Erfolg bedeutet, was man mit dem Begriff verbindet, sowohl beruflich als auch privat. Erfolg ist für mich ein zweischneidiges Schwert. Zunächst einmal ist es erstrebenswert erfolgreich zu sein. Allerdings hat auch Erfolg, wie alles im Leben seinen Preis. Mir ist es wichtig, dass das Verhältnis zwischen Preis und Erfolg ausgewogen ist.

    Beruflicher Erfolg

    Für mich hat beruflicher Erfolg vor allem mit dem Inhalt meiner Tätigkeit zu tun. Mir ist es wichtig, dass ich überwiegend etwas tue, was ich gern mache. Ich könnte mir nicht vorstellen auf Dauer in einem Bereich zu arbeiten, den ich nicht mag. Da ich selbständig bin, kann ich einen großen Teil meines Alltags so gestalten, wie ich es bevorzuge. Ich entscheide, wann, wo und wieviel ich arbeite. Als Nachtmensch heißt das, dass ich morgens eher spät anfange, dafür abends länger arbeite. Meist kann ich mir aussuchen, wann und in welcher Reihenfolge ich die anliegenden Tätigkeiten in Angriff nehme. Finanzieller Erfolg? Klar, ohne die passende Bezahlung will ich auch nicht sein. Was passend ist, ist jedoch relativ. Ich verkaufe mich nicht unter Wert, aber ich gehe Kompromisse ein, wenn ich dafür einen guten Grund habe.

    Privater Erfolg

    Privat geht es mir ähnlich, ich halte mich dann für erfolgreich, wenn es mir gelingt:
    • überwiegend zufrieden mit dem zu sein, was ich habe
    • es zu ändern, wenn etwas nicht passt

    Unterm Strich

    Insgesamt bin ich Optimistin und sehe alles um mich herum so lange wie möglich positiv. Allerdings bin ich auch Realistin, damit fällt mir meistens im richtigen Moment auf, wann es Zeit ist von meiner positiven Sichtweise abzuweichen.
  • Gründe für und gegen den genutzten Blog-Editor ::: Blogparade

    Welchen Editor nutzt ihr zum Bloggen?

    • Wordpress-Blog-Editor

    Kommt drauf an. ;-) Um vor allem Texte zu schreiben, finde ich den, in Wordpress integrierten, Editor prima und ausreichend. Mir gefällt, dass ich da ohne an Formatierungen zu denken, mich einfach nur um die Inhalte kümmern kann.

    Enthalten Beiträge jedoch Bilder, Tabellen oder ähnliches, dann verwende ich Quanta. Quanta ist der Standard-KDE-HTML-Editor (KDE ist eine grafische Oberfläche für Linux, wir nutzen Gentoo). Quanta basiert auf Kate, einem mit Ultra-Edit vergleichbarem Editor. Wann immer ich HTML oder CSS schreibe nutze ich Quanta. Habe ich Bestandteile in einem Beitrag, die über reinen Text hinausgehen, dann schreibe ich in Quanta.

    Den fertigen HTML-Code kopiere ich in der Code-Ansicht des Wordpress-Editors in diesen hinein.

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