Einträge für Mai 2009

  • Mai, 2009
  • Kurz und gut XII

    Frisch eingetroffen: die Links für diesen Samstag ;-)
    • Cashy empfiehlt ein Tool für Twitternutzer, es lässt sich anzeigen, wer in den letzten 30, 60 oder 90 Tagen nichts schrieb. Ich finde die Idee gut, so "Karteileichen" zu entfernen, das erhöht die Übersichtlichkeit. Ich suche ab und zu schon mal einen Namen und die Person twittert genau dann nicht und mir ist der Username bei Twitter entfallen, je nachdem von wie vielen man die Beiträge liest, ist es sowieso nicht mehr praktikabel, sie so zu finden, aber sonst...
    • Eine Übersicht über ganz viele Twittertools gibts in der Zwitscherliste von Jochen von der Karrierebibel.
    • Informationsdesign oder auch Usability, einfach gesagt die intuitive Bedienbarkeit einer Weboberfläche, geht noch immer oft schief, ein Beispiel dafür.
    • In manchen CSS-Kommentaren findet man nach einem Hack den Text: "Sei nett zu Opera", ein WordPress-Plugin welches den Titel verdienen könnte: "Sei nett zu Serendipity-Blogs" ist Default-Trackbacks. Das Plugin sorgt dafür, dass nur dann Trackbacks gesendet werden, wenn man es möchte, es könnte damit die ständig weiteren Trackbacks verhindern, die bei Serendipity sonst einzeln gelistet werden. Ursprünglich wohl mal so gedacht, dass es eine Update-Info ist, ist es inzwischen doch meist eher lästig, wenn jedes später hinzugefügte Komma zu einem weiteren Trackbacklink führt. (Nein, ich habs noch nicht drin und noch nicht getestet, vor WP 2.8 werde ich auch keine neuen Plugins einbauen).
    • Wer WordPress nutzt und minimale Themes ohne viel Schnickschnack mag, sollte sich diese vierzig mal ansehen.
    • Ein Tipp vom WordPress-Magazin, ein Bericht über ein Plugin für eine automatische Sitemap
    • WordPress-Funktionen außerhalb von WordPress einbinden, kann im ein oder anderen Fall praktisch sein, wenn eine Domain Website und Blog nebeneinander führt beispielsweise
    • Eine Liste von WordPress-Hacks vom Smashing Magazine, nicht als Plugins sondern im Theme realisiert. Für Liebhaber eines Magazin-Themes ist der Tipp (Nummer 6) Bilder automatisch in kleiner Version zum Kurztext auf der Startseite einzubinden.
    • Für WP 2.8 soll im Adminbereich eine Funktion kommen, die sich merkt welche Seiten man dort zuletzt nutzte. Nicht nur ich habe Bedenken, dass das gut gemeint ist, falls jedoch nicht deaktivierbar, dann auch sehr lästig werden kann, wir werden es dann sehen...
  • Spickzettel rundum Informatik und Web einsetzen

    • RGB-Farben-SpickzettelRGB Cheat Sheet
    Spickzettel haben ja zunächst einmal den Ruf ein Betrugsversuch zu sein, z.B. in der Schule. Doch es gibt ja verschiedene Formen etwas zu lernen, sich etwas zu merken oder sich in etwas einzuarbeiten. Ich hatte zu Schul- und Studienzeiten eine Vorliebe für Spickzettel. Bei mir entstanden sie nach und nach. Zunächst hatte ich meine Aufschriebe zu einem Thema, meist aus recht vielen Seiten bestehend. Die erste Zusammenfassung bestand für eine Abschlussprüfung immernoch aus mehreren DIN-A4-Seiten. Bei jedem weiteren Durchgang wurde das weniger, am Ende gab es für jedes Prüfungsfach nur noch maximal eine Seite. Dort standen nur noch die wichtigsten Punkte des Themas und  in wenigen Stichwörtern, was ich mir ganz schwer merken konnte. In den letzten Tagen vor einer Prüfung hingen diese Spickzettel entweder an Stellen, die ich mehrfach täglich sah, oder ich hatte sie im Hosensack. Jedenfalls sorgte ich dafür mir diesen einen Spickzettel immer wieder durchzulesen, irgendwann diesen nur noch im Kopf durchzugehen und nur nachzuschauen, wenn ich unsicher wurde. So gelang es mir auch auswendig zu Lernendes am Prüfungstag präsent zu haben, etwas was mir eher schwer fällt. Bis heute finde ich Spickzettel praktisch, wenn ich mich in etwas neu einlerne. Je nach Thema gehe ich noch immer ähnlich vor. Allerdings schreibe ich nicht mehr alles selbst, denn beispielsweise die RGB-Farben im Bild sind sinnvoller, wenn auch die Farben dabei sind. Für vieles gibt es bereits Spickzettel, die je nach eigener Vorliebe ausgedruckt auf Papier oder elektronisch auf dem Rechner liegen können. Im Englischen heißen Spickzettel Cheat-Sheets. Die beste Auswahl quer durch einiges aus dem Webumfeld gibt es meines Erachtens bei Dave Child. Er bietet folgende Cheat-Sheets an: Für die meisten (ich habe nicht geprüft, ob für alle) dieser Spickzettel gibt es eine Version als Bild und eine als PDF. Zu jedem der Spickzettel gibt es eine eigene Seite, mit Hinweisen zu Versionen und ergänzenden Erklärungen. Ein, wie ich finde, prima Überblick in die Themengebiete.
  • Layouts auf lesbare Farbkombinationen prüfen

    • Screenshot apricotfarbener Hintergrund t-online.de
    Durch meinen Linktipp kam onli zu einer Seite, bei der er den empfohlenen Text auf seinem Röhrenmonitor nicht lesen konnte. In einem Kommentar zu seinem Beitrag stellte ich die Theorie auf, dass ein Teil schlecht lesbarer Farbwahl an den neuen Designs liegt, die nahezu ausschließlich aus Hintergrundbildern und nicht mehr wie früher aus angegebenen Farben bestehen. Ich kannte und nutzte lange einige Webseiten und Add-Ons, die überprüften, ob die gewählten Farbkombinationen auch für Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit noch nutzbar sind. Was ich immernoch bei jedem Layout mache sind zumindest zwei Tests:

    Design auf Farbkontraste testen

    In einem meiner Browser, die immer teste, habe ich ein recht ungewöhnliches apricot als Hintergrundfarbe eingestellt, damit fällt mir sofort auf, falls ich an einer Stelle vergessen habe, die Hintergrundfarbe zu deaktivieren. Ich nutze den Seamonkey für manches nebenbei, deshalb weiß ich, dass bei weitem nicht alle Webautoren das testen, sehr amüsant finde ich wie schlecht das z.B. bei t-online klappt. Die Kontraste lassen sich z.B. mit dem Firefox Add-On Colour Contrast Analyser testen. Aber eben leider nur die Kontraste der Hintergrundfarben, das gilt nicht für Hintergrundbilder und ist daher kaum noch für ein Design passend. Sinnvoll ist immer auch ein kurzer Test mit vischeck.com dort werden die häufigsten Formen von Farbblindheit simuliert, damit fallen ganz unglückliche Farbkombinationen auf. Sinnvoll ist selbst einen Screenshot zu machen, um zu testen, testet man eine Website direkt, fehlen die Hintergrundbilder und der Eindruck ist verfälscht. Ebenfalls gut ist die Seite von Colorblind Filter dort kann auch noch einiges eingestellt werden.

    Website auf Zugänglichkeit testen

    Die Accessibility-Toolbar für den Firefox testet vieles, was automatisiert möglich ist, z.B. auch den Farbkontrast auf derselben Grundlage, wie das Farbkontrast-Add-On. Die Toolbar kann jedoch eben nur automatisiert testen, nicht alles was da an Fehlermeldungen oder eben nicht aufgeführt wird, ist tatsächlich relevant. Hier wird beispielsweise ein Fehler angezeigt, weil blogoscoop als Bild eingebunden ist, ohne dieses Bild können jedoch keine Zugriffe gezählt werden, hier nutze ich im Moment ein unsichtbares Bild. Ich bin nicht so begeistert von der Erweiterung, weil sie zwar viele Tests bietet, aber halt nicht "mitdenken" kann. Ein weiterer gemeldeter Fehler für dieses Blog ist, die h1 auf der Startseite sei nicht identisch mit dem title-Attribut. Ja, stimmt und das wird auch so bleiben, denn dieses Blog hat einen title für die Startseite, der etwas ausführlicher ist, als das Logo, welches hier innerhalb der h1 liegt. Manche Erklärung für einen angegebenen Fehler sagt mir keineswegs in für mich verständlicher Form, was das Problem ist. Ich habe schon einiges Wissen zu diesem Thema, sicherlich mehr als viele Webautoren, aber für manchen Hinweis reicht das nicht aus. Aus meiner Sicht sollte eine solche Toolbar jedoch so klare Meldungen bringen, dass auch weniger versierte Webautoren zumindest verstehen was gemeint ist.

    Layout ohne Grafiken testen

    • Screenshot miradlo bloggt miradlo bloggt ohne Grafiken
    Mit der Webdeveloper-Toolbar, die ich in Firefox und Seamonkey installiert habe, lässt sich eine Website ohne Grafiken anzeigen (für den IE gibt was ähnliches). Das zweite Bild zeigt dieses Blog ohne Grafiken. An diesem Beispiel sieht man, worauf ich achte, wenn ich Bilder für ein Layout einsetze: Die Hintergrundfarben aller Bereiche sind angelehnt an die Farbe der Layoutbilder, die Vorteile:
    • die Optik nicht mehr ganz so schick, aber noch immer sehr ähnlich
    • ganz schlecht lesbare Farbkombinationen fallen auf
    • falls die Seite mal langsam lädt, fällt es kaum auf, weil die Farben eben sehr ähnlich sind
    • wer ganz ohne Grafiken surft bekommt trotzdem noch ein lesbares Design

    Fazit der Farbkombinationen

    Auch nach nochmaliger Recherche konnte ich nichts finden, mit dem sich auch Farbkombinationen von Hintergrundbildern und Text testen lassen. Damit gibt es eben keine Alternative für aktuelle Designs, die auf Farbverlaufsbildern basieren, mit Transparenzen arbeiten oder ähnlichem. Ich meine das Bewusstsein, dass Webseiten in erster Linie lesbar sein sollten, hat sich noch bei weitem nicht durchgesetzt. Außerdem wird von vielen Webautoren zuwenig getestet. Doch es fehlt auch an automatisierten Tests und die Werkzeuge die solche Tests erlauben sind häufig nicht verständlich.
  • Webgerechtes Schreiben : Wie schreibt man passend fürs Web?

    Webgerechtes Schreiben, ist ja immer mal wieder ein Thema. Im englischsprachigen Artikel "Tradional writing skills don't work on web" ist gut zusammengefasst, was man sich besser sparen sollte. In diesem Fall geht es vor allem um Unternehmensseiten, die gern mit "Wir sind dss beste, innovativste und kundenfreundlichste Unternehmen. Mit unserer Hilfe werden Ihre Kunden zufrieden sein und gerne wieder kommen..." Werbe ich als Dienstleister in dieser Form auf meiner Website, dann habe ich zwar vielleicht geschrieben, was alle schreiben, nur fragt sich, was die Besucher davon haben. Manche können recht gut auch webgerecht schreiben, anderen ist ein professioneller Webtexter zu empfehlen.

    Tests um Texte zu verbessern

    Alternativ gibt Jan den Tipp zu einem Tool, er selbst steht kurz vorm Pulitzer-Preis, sobald der noch eine Rechtschreib- und Grammatikprüfung findet. ;-) Mit LinguLab lässt sich Textqualität messen, insbesondere geht es um Online-Texte und SEO. Nochmal zurück zum Ausgangsartikel, der mich auf die Idee zu diesem Beitrag brachte. Dort wird außerdem auf Folgendes gewiesen: Die Sätze, die nichts inhaltliches beschreiben, was Leser wissen möchten, sind schlicht überflüssig. Die Leser wollen eine Information, in diesen "wir sind toll"-Sätzen steht jedoch keine relavante Information. Häufig kommen die Besucher schon bewusst auf eine Unternehmensseite, das bedeutet sie wollen ja schon etwas über Produkte dieses Unternehmens wissen. Sie müssen nicht erneut auf das Unternehmen hingewiesen werden. Die Leser sind in diesem Moment aktiv, sie suchen detaillierte Informationen, sie wollen keine lobenden Worte übers Unternehmen (Verein...) lesen.

    Analogie der Kunde im Web als Aufzugfahrer

    Als Beispiel führt der Autor dort einen Aufzug an. Der Kunde ist eingestiegen, die Türen sind geschlossen und der Kunde sagt zum Unternehmer: "Überzeuge mich vorm nächsten Anhalten von deinem Produkt (Dienstleistung oder was auch immer). Die Website sollte daher so entworfen werden, dass sie berücksichtigt, dass  Kunden es eilig haben, sie sind sofort wieder weg, falls sie nicht sofort  die Information bekommen, die sie suchten. Das ist das Web, das ist normal. Auch wenn man stolz ist auf die eigenen Seiten, wenn sie nicht so sind, wie der Kunde es wünscht, ist der Zurück- oder Schließen-Knopf schnell gefunden. Deshalb entfernt alles was ihr für cool haltet,  alles worauf ihr stolz seid, alles was euch lächeln lässt, denn meist sind das genau die Stellen, an denen der Kunde wieder geht. Es gibt viel zuviel Texte, die wirken, als seien sie für den Deutschlehrer oder die nächste Prüfung. Der Webseitenbetreiber möchte imponieren, will alle netten Spielereien zeigen, die möglich sind. Alles soll Einleitung, Haupteil und Schluss haben. Meist willst du den Lesern  sagen was du erzählen willst, wirst schreiben was es zu sagen gibt und dich nochmal wieder auf das beziehen, was du schon erzählt hattest.

    Weniger ist oft mehr

    Unterm Strich geht es grad bei Unternehmensseiten ums Kürzen, Weglassen nicht aufplustern. Da dieser Artikel fürs Web ist und ich tendenziell ja immer eher zu lange Artikel schreibe, höre ich jetzt hier mal auf. Bei Gelegenheit mal noch mehr zum unterschiedlichen Schreiben, je nachdem ob Webseite oder Blog.
  • Mitbestimmung bei Google-Suchergebnissen : Such-Wiki

    • Screenshot Google Suchergebnisse ändern für angemeldete Nutzer per Klick
    Stefan Münz schrieb vor kurzem im Webkompetenz-Forum, dass Google für angemeldete Benutzer jetzt die Möglichkeit bietet, Suchergebnisse umzusortieren. Das Such-Wiki (Google-SearchWiki) ist laut Google:
    Mit SearchWiki (Google schreibt mal SearchWiki, mal Such-Wiki) können Sie die Ergebnisse der Google Websuche anpassen, indem Sie sie sortieren, entfernen und Einträge hinzufügen.
    Nun gut, so weit so schön, das kann praktisch sein.
    Ihre Anpassungen werden bei jeder Wiederholung der betreffenden Suchanfrage angewendet, solange Sie in Ihrem Google-Konto angemeldet sind oder bis Sie die Anpassungen rückgängig machen.
    Hm, passt mir schon nicht so recht, ich melde mich immer ab.
    Außerdem können Sie sehen, wie andere Nutzer eine beliebige Suchergebnisseite mit eigenen Einträgen und Änderungen angepasst haben.
    Ich sehe von anderen, also sehen die ja auch von mir. Im ersten Moment war ich geschockt, denn beim Probieren kam die Frage, ob ich sicher sei, dass ich ändern wollte und:
    "Beachten Sie, dass Ihre Such-Wiki-Einträge anderen Nutzern mit dem Alias Ihres Google-Kontos angezeigt werden."
    Erst einmal klingelten bei mir alle Alarmglocken, denn der Login bei Google ist ja eine Mailadresse. Aber bei genauerem Lesen, las ich Alias, bislang brauchte ich das noch nie, aber gut, ich habe also mal einen Alias zum Testen angelegt. Da ich jetzt nur mal rumprobieren wollte, habe ich nicht blümchen813 genommen, was keine Rückschlüsse auf mich zulässt, sondern miradlo. Gut, ich kann also umsortieren und die Ergebnisse für mich anpassen. Einerseits ganz nett, andererseits auf Dauer betrachtet, möchte ich in drei Jahren zum Suchbegriff XY wirklich noch meine Anpassung? Wäre es dann nicht sinnvoller, wenn ich möglichst relevante Ergebnisse bekäme? Nun, ich denke es kommt auf die Nutzung an, für manche kann es schon sinnvoll sein, im ein oder anderen Fall, die eigenen Ergebnisse in anderer Version als von Google vorgeschlagen zu nutzen.
    Stefan schreibt außerdem: Google wäre dumm, wenn es entsprechende User-Aktionen nicht im PageRanking berücksichtigen würde. Damit schlägt das 100-Milliarden- Dollar-Unternehmen (auch diese Zahl ist brandaktuell in den News) eine interessante Brücke zwischen klassischen, spider-basierten Suchmaschinen und neueren, durch social content sharing entstandene Suchmaschinen wie etwa delicious.com.
    Klar den Vorteil für Google selbst sehe ich auch.
    (...) Und da natürlich jeder sich selber pushen möchte, können Einzelaktionen von Usern sicherlich nicht gleich merklich den PageRank beeinflussen. Ich vermute mal, die Masse soll es machen. Wenn angenommen 100 User einen Treffer zu einem Ergebnis nach oben schieben und nur zwei nach unten, dann kann das als Trend gewertet werden, dass die meisten User diesen Treffer höher bewerten als es der Ranking- Algorithmus bislang tut. Wenn solche Ergebnisse automatisiert in den Ranking-Algorithmus mit einfließen, kann dieser sicherlich davon profitieren.
    Ich denke auch hier hat er Recht, es werden sich nur Trends auswirken, die in hohem Maß angegeben werden. Zunächst werden viele Suchmaschinenoptimierer intensiv testen und sicher wird es Verschiebungen geben, bis Google sich wieder auf alles eingestellt hat.

    Alles gut, alles moderner, Google-Ergebnisse beeinflussbar?

    Von mir aus, bin altmodisch und paranoid, aber ich mag vom Testen jetzt mal abgesehen nicht die Google-Suche optimieren, mit der sie mein bestehendes Google-Profil dann noch besser schärfen können. Mehr zum Daten sammeln gibts heute auch im Artikel Online-Reputation auf uteles Blog. Ich sehe weder für mich selbst, noch für andere einzelne Nutzer einen ernstzunehmenden Vorteil. Ich habe meine Bedenken, selbst mit einem Alias, dass alle anderen Nutzer dann auch sehen, was ich verändert habe. Dem Giganten Google noch weiteren Vorsprung zu verschaffen gefällt mir nicht so recht. Mehr zu den Funktionen des Such-Wikis erklärt die Hilfeseite von Google.
  • Kurz und gut XI

    Wie gewohnt samstags die Linktipps dieser Woche, mal amüsant, mal Tipps, schaut selbst:
  • Suchmaschinenoptimierung ::: SEO-Plugins für WordPress

    Bei Robert gab es einen Artikel zu HeadSpace2 ein kostenloses SEO-Plugin für WordPress. In den Kommentaren fanden sich natürlich auch Fans von WP-Seo, die das besser finden und so teuer wäre es auch nicht. Nun, ich fürchte keinPlugin schafft es, dass meine Beiträge bereits vorm Schreiben so optimiert, dass die Suchmaschine schon mal Platz 1 freihält, weil da mein kommender Beitrag stehen wird. ;-) Etwas überspitzt formuliert, aber von ein paar Grundlagen wie vernünftigem Code mal abgesehen, glaube ich ja immer noch, dass auch der Inhalt die Platzierung beeinflusst. Deshalb ist mir Suchmaschinenoptimierung auch nicht so wichtig. Klar ich achte auf einige Punkte, wenn die passen fein. Aber ich bin nicht bereit für jeden Beitrag nochmal sehr viel Zeit aufzuwenden. Mein Plugin muss mir deshalb zwei, drei einfache Möglichkeiten bieten, mit denen ich etwas pro Beitrag anpassen kann, mehr brauche ich nicht. HeadSpace2 hat Einstellungsmöglichkeiten pro Blog, pro Seite sowie pro Beitrag, ich kann einen anderen Titel angegeben und eine eigene Beschreibung. Für mich ist das so genug. Ich habe mir auch WP-Seo schon mal angesehen, das kann dieses Punkte natürlich auch. Intensiver habe ich nicht getestet, denn im Moment bin ich mit HeadSpace zufrieden. Warum sollte ich für ein Plugin zahlen, wenn ich eins kostenlos haben kann, was das tut, was ich möchte? Mich stört nicht grundsätzlich die Idee auch mal zu zahlen. Nur meine ich, dass muss das Plugin Funktionen haben, die ich haben möchte und die ich anders nicht bekomme. Für meine Zwecke ist das bei WP-Seo nicht gegeben, es kann wahrscheinlich noch vieles, aber das will ich grad nicht, deshalb nur für mich gibt es keinen Grund zu wechseln.

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