tipps - Einträge für März 2009

  • März, 2009
  • Feeds lesen mit Akregator ::: stark konfigurierbare Optik ::: kein Schriftgrößenproblem

    Im Zusammenhang mit dem Thema gekürzte Feeds schrieb ich bereits, dass ich das Lesen in textbasierter Form im Akregator vorziehe.
    • Screenshot Vergleich Klick aufs Bild für den Vergleich in voller Größe
    Selbstverständlich kann man sich im Akregator die Feeds auch im Design der jeweiligen Seiten anzeigen lassen. Aber genau das will ich nicht. Ich lese am schnellsten und effektivsten, wenn ich ein einheitliches Design habe. Im Akregator kann ich alles so einstellen wie ich es will und wie es für mich am besten lesbar ist. Auf Webseiten geht das oft schief, denn schon meine leicht erhöhte Schriftgröße im Firefox führt bei vielen Seiten zu Darstellungsfehlern. Stammleser wissen es schon ich nutze eine recht spezielle Konfiguration und habe auf einem 17" Laptop eine Auflösung von 1920*1200. Ich nutze außerdem Linux, das bedeutet bei sehr vielen Webseiten ist die Schriftgröße wesentlich kleiner, als das unter Windows mit z.B. einem 19" Monitor und 1280*1024 der Fall ist.

    Schriftgrößen

    Ich kann mit leicht vergrößerter Schrift die Inhalte vieler, aber nicht aller Webseiten im Firefox lesen. Häufig hilft es, die Schrift nochmals zu vergrößern, manche Seiten sind jedoch schlecht bis unbenutzbar, weil die Vergrößerung das Layout sprengt. Um den Schriftgrößenunterschied meiner Lieblingsversion zum Lesen im Akregator gegenüber dem, was ich im Firefox habe mal deutlich zu machen, habe ich mal beide in einem Bild abgelegt. Das Bild hier ist verkleinert dargestellt, die volle Größe ist verlinkt (da es nur ein Ausschnitt ist, ist es nur 1272 breit). Es gibt ja immer mal wieder Beiträge und Diskussionen zu Schriftgrößen, wie z.B. kürzlich von Jens. In einem Artikel schreibt Thomas über diesen leider weit verbreiteten Unsinn :
    "Wenn man body also mit font-size:62.5% versieht, dann gilt für alle folgenden Elemente: 100% = 10px."
    Er erinnert daran, dass dieser Quatsch vom ursprünglichen Erfinder selbst schon lange nicht mehr genutzt wird.

    Barrierefreiheit?

    Mir persönlich ist es ziemlich egal, ob jemand 5px, 30px, .7em oder 1 em für passend hält. Mich interessiert es erst dann, wenn das Layout nicht zulässt, dass die Besucher etwas an der vorgegebenen Größe ändern. Selbst Seiten die teils über Barrierefreiheit schreiben, die also bewusst damit umgehen, nutzen nicht selten merkwürdige Versionen von Schriftanpassungen. Sehr oft endet jeder Versuch, die Schriftgröße so anzupassen wie ich möchte spätestens bei Formularen, weil sie so knapp angelegt sind, dass ich mit leicht erhöhter, voreingestellter Mindestschriftgröße nur die obere Hälfte der Buchstaben lesen kann, oder nur ein Drittel des Inhalts in das Input-Feld passt. Ja, es kommt vor, dass mich eine Seite, bzw. ihr Inhalt so sehr interessiert, dass ich den Browser wechsle und ein Formular nutze, auch wenn die Schrift viel zu klein ist. Aber ganz ehrlich, das ist sehr selten, viel häufiger habe ich dann die Nase voll und bin weg.

    Abschließend zum Feed

    Für mich sind Feeds im Akregator die perfekte Möglichkeit mir die Inhalte genau passend anzeigen zu lassen. Nein, ich sehe nicht besonders schlecht, bisher brauche ich noch nicht einmal eine Brille. Wie ist es wohl für all die Besucher, die nur mit speziellen Einstellungen überhaupt am Bildschirm lesen können? Ich verstehe nicht, warum die Betreiber von Blogs mir und andere diese Möglichkeit der freien Wahl nehmen, indem sie gekürzte Feeds veröffentlichen.
  • Feeds lesen : online : gekürzte Feeds : mit Akregator

    In den letzten Tagen gibts ja einige Artikel zum Thema gekürzte Feeds. Den ersten las ich bei Frank, der darum bittet keine gekürzten Feeds mehr zu nutzen. Auch onli mag keine gekürzten Feeds hat jedoch für sich eine Lösung gefunden, wie er mit einem Firefox-Plugin im Google Reader die vollständigen Artikel lesen kann, auch wenn der Feed gekürzt wurde. Mir geht es so wie den meisten, ich bin genervt von gekürzten Feeds. Diese akzeptiere ich nur, wenn es keine Alternative gibt. Beispielsweise gibt es bei uns nur eine örtliche Tageszeitung, die lese ich dann trotzdem. Bei anderen Nachrichtenangeboten akzeptiere ich es ebenfalls, wenn zumindest der Auszug einigermaßen nachvollziehbar ist. Bei Xing beispielsweise lese ich nicht in den Foren direkt, sondern ebenfalls nur die Feeds. Gruppen, die keinen Feed anbieten vergesse ich dann meist. Wenn es nur Antworten von Teilnehmern gibt, die eingestellt haben, dass sie nicht zitiert werden können, dann fehlen diese Texte auch im Feed. Manches entgeht mir so, aber ich habe ein begrenztes Maß an Zeit für solche Informationen und wenn sie zusätzlich Aufwand bedeuten, dann verzichte ich eben darauf. Ich lese meine Feeds im Akregator, dieser ist in Kontact, die Oberfläche die Mails, Termine usw. zusammenfasst, integriert (KDE 3.5.9 und KDE 4 sind da sehr ähnlich, die einzelnen Programme wie Akregator haben sich kaum verändert). Im Gegensatz zu vielen anderen lese ich Feeds nahezu ausschließlich immer auf demselben Rechner, deshalb brauche ich bislang keine online-Version. Warum ich lesen in textbasierter Form im Akregator vorziehe, beschreibe und zeige ich euch morgen in einem eigenen Beitrag. Nochmal jedoch auch von mir die Bitte: Veröffentlicht vollständige Feeds, wenn vorhanden einschließlich der Bilder und überlasst es euren Stammlesern wie sie am liebsten ihre Feeds lesen wollen: textbasiert, mit vollständigem Design oder wie auch immer...

    Aktualisert am 11.3. Blogparade Feeds

    Bei Jürgen gibt es grad noch eine Blogparade zum Thema gekürzte oder vollständige Feeds, an der man noch bis zum 31.3. teilnehmen kann. Noch ein Nachtrag zu gekürzten Feeds, ich zumindest lese deutlich mehr und kommentiere auch wesentlich öfter in Blogs, die mir einen vollständigen Feed anbieten. Ein Blog oder eine Webseite mit gekürzten Feeds muss schon sehr spezielle anders kaum zu bekommende Inhalte haben, damit ich dort trotzdem lese. Doch selbst dann spare ich mir oft den Klick zu einem Beitrag, den ich bei vollem Feed zumindest mal noch genauer quer gelesen hätte.
  • Wenn der Apache Webserver PHP nicht ausführt

    Ich hatte das Problem, dass mein Linux Apache Webserver den PHP Interpreter nicht aufgerufen hat. Das Resultat war, dass die PHP Quelltexte an den Webclient zurückgeliefert wurden. Beispiel: Ich schreibe ein PHP Script (hallo.php) mit folgendem Inhalt: <? PHP echo "Hallo Welt"; ?> Dieser Text wird so an den Webbrowser ausgeliefert. Ich wollte aber, dass "Hallo Welt" zurückgegeben wird.

    Lösung

    In der Datei /etc/conf.d/apache2 ist die PHP5 Option nicht freigeschalten gewesen. Also in der Zeile APACHE2_OPTS noch -D PHP5 einfügen. Danach den Apache Webserver neu starten und der PHP Code wird interpretiert.
  • Benutzerfreundlichkeit : Stufenweise Webdesign verbessern : Projektmanagement

    Fachbüchertipps für den IT-Bereich, fast hätte ich die Blogparade übersehen, dabei gibts hier doch sogar unsere Literaturliste. Carsten fragt nach den Lieblingsfachbüchern, egal aus welchem IT-Bereich. Gefragt ist nach bis zu drei Lieblingsbüchern. Nun gut also drei... ;-) Mir wären noch ein paar eingefallen, aber das sind die, von denen ich meine, wer sich mit einem der Themen befasst muss diese Bücher gelesen haben... Zwei der Bücher habe ich gefunden. ;-) Da gab's mal wieder so einen Tag mit einem Bummel durch große Buchhandlungen in irgendeiner großen Stadt. Empfehlenswert sind da hier in der Gegend Freiburg und Stuttgart, die haben schöne große Buchläden. Das andere Buch war ein Tipp von jemand, solche Bücher bestelle ich bei meiner örtlichen Buchhandlung, ich habe da sogar den Service es gebracht zu bekommen, der Vorteil, wenn eine gute Freundin dort arbeitet... :-)

    Usability (Benutzerfreundlichkeit)

    Gelesen habe ich die Ausgabe von mitp von 2002 des Autors Steve Krug: Don't make me think! Web Usability: Das intuitive Web Irgendwann einmal vorher hatte ich Nielsen gelesen, dessen Ausführungen zur Benutzerfreundlichkeit gut und korrekt sind, meist jedenfalls. Was ihm fehlt, ist dabei zu begeistern, zu faszinieren und bei aller Therorie auch zu unterhalten. Ähnlich ging es mir bei weiteren Autoren. Ganz anders dagegen Steve Krug, leicht, locker, nachvollziehbar und mit Spannung erklärt er, was das bedeutet: "Don't make me think!" schon nach den ersten Seiten wird klar, was er damit meint. Niemand soll überlegen müssen, sondern das Web muss einfach und intuitiv bedienbar sein. Mit Freude am Thema und Humor erklärt und zeigt er nicht nur worum es geht, sondern gibt auch Tipps, wie sich Webseiten testen und verbessern lassen. Für mich ist das _die_ Pflicht- und Spaßlektüre für alle, die mit Websites zu tun haben.

    Progressive Enhancement (stufenweise Verbesserung von Websites)

    Gesehen - haben wollen - Preis gesehen - geschluckt - anderes angeschaut - gekauft! Schon die Optik, der erste Eindruck wenn man es in der Hand hat, klasse gemacht! Das Buch Transcending CSS - Neue kreative Spielräume im Webdesign von Molly Holzschlag udn Andy Clarke habe ich in der Ausgabe von Addison-Wesley 2007 gelesen. Ich konnte gar nicht anders das musste einfach mit. Trotz des recht hohen Preises habe ich es keinen Moment bereut. Das Buch ist nichts für die ersten Schritte mit CSS, es ist auch nichts für die reinen Praktiker. Ein bisschen Lust am Spielen mit den Möglichkeiten, die Webseiten bieten muss man mitbringen. Dann jedoch ein Traum und genau was die Kapitel versprechen:
    • entdecken (was hat Inhalt mit Markup zu tun)
    • Designprozess einfach und schnell (Prototypen erstellen und einsetzen)
    • inspirieren lassen (Wege und Quellen für Ideen)
    • Transzendenz (wie denn nun genau mit Beispielen und einem Blick in die Zukunft, stufenweise Verbesserung)
    Nicht nur wunderschön, sondern ebenfalls hochinformativ, lasst es euch faszinieren.

    Projektmanagement - Information mit Spaß daran

    Schon mehrfach und immernoch fasziniert habe ich Tom DeMarcos Der Termin - Ein Roman ueber das Projektmanagement in der Ausgabe des Hanser-Verlags von 1997 gelesen. Aus einigen Vorlesungen, Skripten und anderen Büchern kannte ich das staubtrockene Thema, nötig aber nur in kleinen Mengen zu ertragen. Ganz anders ist es hier, wirklich wie ein Roman, von der Spannung her eher wie ein Krimi geht es um Projektmanagement in der Softwareentwicklung. Alle wesentlichen Phasen werden anhand von guten und schlechten Beispielen angesprochen ohne jemals den Spaß an der Geschichte und die Spannung zu vergessen. Stück für Stück entwickelt sich das Projekt und DeMarco nimmt einen mit klar nachvollziehbaren Schritten auf dem Weg mit. Wichtiges wird nach jedem Kapitel nochmals zusammengefasst und eignet sich auch zum Nachschlagen. Beispielsweise im Vergleich zu eher theoretischem Wissen, so lassen sich klare Beispiele mit den theoretischen Informationen prima verknüpfen. Ich habe es auch fürs Lernen vor Prüfungen aus diesem Themenbereich gerne genutzt. Ganz ohne IT-Know-how ist es wahrscheinlich nicht ganz so glasklar, wie genau und berechtigt jeder Schritt in diesem Buch die Mehrzahl der IT-Projekte beschreibt. Wer jedoch irgendwie mit IT zu tun hat, sollte sich mal Zeit nehmen um "Der Termin" zu lesen.

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