tipps - Einträge für März 2009

  • März, 2009
  • Online-Schulungen : E-Learning

    Im WissensWert-Blog gabs eine Blogparade zur Frage: "Was war dein letztes E-Learning-Erlebnis?". Mein erstes E-Learning-Erlebnis war vor rund neun Jahren die ergänzende Dokumentation zu einer Vorlesung über den Umgang mit dem Web. Auf dem Server der Schule, Engineering College in Kopenhagen, gab es eine gute Dokumentation zu HTML, CSS, Usability usw. die außerdem viele Links zu relevanten Seiten enthielt. Damals hörte ich erstmals auch von Jakob Nielsen und seinen Ausführungen zur Usability. Seither lerne ich nahezu täglich in unterschiedlichen Formen im Netz. Meist suche ich mir selbst, was ich grad so brauche und arbeite mich ein. Je nach Thema bevorzuge ich ergänzend so altmodische Lernsachen, wie ein Buch. ;-) Wir setzen bei miradlo E-Learning im internen Rahmen ein, meist in unserem Mitarbeiterblog, dort gibt es Dokumentationen und Linktipps. Darüberhinaus schreibt Roland im Schulungsblog seit einiger Zeit auch öffentlich zu Themen wie Programmierung. Dort erklärt er, stellt Fragen und Aufgaben und wer möchte kann mithilfe der Kommentare teilnehmen. Für unsere Webapplikationen erstellen wir darüber hinaus Dokumentationen, die es auch Anfängern ermöglichen mittels E-Learning und ohne weitere persönliche Schulungen diese zu nutzen.

    E-Learning ::: Vor - und Nachteile

    Was ich am E-Learning mag:
    • ich suche mir aus
      • wann
      • wo
      • wie lange
      • ich lernen möchte
    Schwierig im Gegensatz zum Lernen mit Menschen, in einem Kurs finde ich:
    • für regelmäßiges Lernen muss ich mich schon selbst motivieren
    • allein lernen kann zuweilen schwierig sein, weil der Kontakt zu anderen fehlt
      • Schulungsblogs haben da den Vorteil, dass ein Austausch, wenn auch etwas zeitverzögert möglich ist
    • manche Kurse, gerade Videokurse für Software sind nicht so ausgelegt, dass ich mir aussuchen kann welches Thema ich nicht so intensiv angehen möchte, bzw. welchen Teil ich gern noch einmal wiederholen möchte
    Unterm Strich ist E-Learning, wie anderes Lernen auch abhängig von einem selbst, dem Thema und dem grundsätzlichen eigenen Lernstil. Lernen ist in jedem Fall mit Zeitaufwand verbunden, der jedoch beim E-Learning noch leicht unterschätzt wird. Für mich ist es deshalb prinzipiell eine sehr gute Form, aber ganz sicher ist es nicht immer und für alle gleich gut geeignet.
  • Cookies : Was sind denn das für Kekse?

    • Screenshot OperaMenü Opera
    • Screenshot OperaPrivate Daten löschen
    • Screenshot OperaCookies verwalten
    Diese Woche kam bei uns das Thema Cookies auf, weil Google in Kürze bei Werbeanzeigen mittels Cookies auch personalisierte Werbung einsetzen wird, falls man es nicht explizit verbietet oder Werbung sowieso blockt. Joscha fragte sich:
    Eine Änderung der Anzeigenschaltung von AdSense von Google hat mich auf Cookies aufmerksam gemacht. Und stimmt! Es gibt nicht nur meinen Verlauf, Lesezeichen und Cache die minutiös aufzeichnen, was ich wann wo im Internet gemacht habe, sondern auch noch diese Cookies. Aber nun hat es mich neugierig gemacht. Bei Opera meinem derzeitigen Standardbrowser gibt es immer noch diese hübsche F1 Taste, die mich Ruckzuck ins Hilfemenü katapultiert. Etwas wie „Cookies anzeigen“ bringt mich zum Hilfe Text mit dem Verweis Extras – Einstellungen – Erweitert –Cookies. Zunächst gehe ich mal auf Cookies verwalten, ich will ja sehen, was man da so alles auf meinem Computer speichert! Und ich bin überrascht:  Da liegen bestimmt über zweihundert Cookies auf meinem Rechner rum. Alle speichern irgendwelche Dinge, die vermutlich unnütz sind, aber ab und an auch gewisse Inhalte haben mögen. Warum? Von wem? Ich fühle mich unwohl und suche den: "Alle Cookies sofort und für immer zerstören"-Knopf. Leider gibt es den nicht in meinem Opera (9.52), sodass ich die Mühe auf mich nehme, zweihundert Linksklicks zu vollführen. Nur um diese Dinger loszuwerden. Besondere Freude macht es dabei Amazon- und Youtube-Links zu löschen wo mich vollkommen deplatzierte „Sonderangebote“ und Videos oft verärgern, nur weil man einmal einen merkwürdigen Gast zu Besuch hatte oder einmal einen Taschenrechner gekauft hat. Und seitdem bietet mir Amazon jedesmal eine spannende Kommunikation aus zwei genau gleichen Taschenrechnern zum sogenannten Sonderpreis (Preis 1 + Preis 2) an. Nene, Schluss damit! Und Verlauf und Cache werden auch grad mal noch gelöscht. Ja, so ein Spielverderber kann ich sein. Dafür sammele ich jetzt wieder ein halbes Jahr lang unbesorgt neue Cookies und baue mir einen neuen Cookie-Charakter auf. Aber sobald genug zusammen ist, um mich potentiell zu charakterisieren, werde ich wieder den löschen-Button benutzen.

    Cookies anpassen und löschen

    Er ist sicher nicht der Einzige, der nicht ganz genau weiß, was da teils so auf seinem Rechner passiert und wie man es ändern kann. Nun, zunächst einmal Cookies haben schon Gründe, sie können Informationen abspeichern. Manche davon sind auch durchaus sinnvoll, wenn man sie möchte. Die meisten (alle) Browser können deshalb so eingestellt werden,  dass man jedesmal gefragt wird, ob man einen Cookie akzeptieren möchte. Je nach Browser findet man das an anderer Stelle, z.B:
    • Firefox /Bearbeiten/Einstellungen/Datenschutz/Cookies
    • Konqueror /Einrichten/Cookies/Regelungen und einzeln unter /Extras/HTML-Einstellungen/Cookies
    • Opera /Tools/Preferences/Advanced/Cookies und zum Löschen:  /Tools/Delete Private Data
    Damit lässt sich kontrollieren, welche Seiten Cookies speichern, es lassen sich Cookies löschen und spezielle Einstellungen vornehmen. Statt also ab und zu alle zu löschen, ist es sinnvoller vorher zu überlegen, welche man denn akzeptieren möchte. Mal davon abgesehen, dass auch Opera durchaus alle Cookies auf einmal löschen kann. ;-)
  • Gimp ::: Spielereien ::: Plugin ::: 3D-Effekt-Skript

    Bilderspielereien kosten meist recht viel Zeit. Doch so ab und an, mache ich das ganz gern. Wenn es um Fotos und ähnliches geht, liebe ich meinen Gimp, wegen seiner Vielzahl an Möglichkeiten. Gimp wurde für Linux entwickelt es gibt ihn jetzt jedoch auch schon einige Jahre für Windows.
    • Laden miradlo Konstanzmiradlo mit 3D-Plugin
    • Laden miradlo KonstanzOriginal: miradlo Informatikdienstleistungen Konstanz
    • Laden miradlo Konstanzmiradlo Spielereien mit Gimp
    Von Version zu Version wird Gimp komfortabler, inzwischen sind auch rote Augen in einem kurzen Schritt erledigt. Manche Spielerei braucht man nur selten, dagegen so ein bisschen Bildbearbeitung nutze ich oft:
    • da gibt's rote Augen
    • mal stand beim Fotografieren eines Schaufensters ein Mülleimer im Weg
    • da spiegelt sich irgendwas, was da nicht hin soll
    • ein anderes Mal ist ein Bild zu dunkel
    • oft ist ein Bild nicht auf das eigentliche Motiv ausgerichtet, die Umgebung ist zu detailliert erkennbar
    • irgendwelche Kabel in Innenräumen stören
    • die Fassade ist schadhaft
    • ...
    Ab und zu nehme ich mir auch einfach Zeit für ein bisschen Spielerei mit einem Bild, siehe das letzte der drei heutigen Bilder. Doch zuweilen möchte ich einen speziellen Effekt, aus irgendeinem Grund, kann oder will da jedoch nicht viel Zeit investieren. Einige Effekte bringt Gimp ja schon in der Grundinstallation mit, manches lässt sich mit den vorhandenen Filtern schnell verändern. Darüberhinaus verfügt Gimp über Plugins. Plugins lassen sich auf der Gimp-Pluginseite suchen, oder man erfährt z.B. auf Eckhards Blog davon.

    3D-Screenshot-Skript

    Das 3D-Skript erwartet üblicherweise einen Screenshot und bastelt daraus ein recht schickes 3D-Bild. Erwartet wird daher ein Bild im Querformat, wie ihr seht, muss es kein Screenshot sein, das lässt sich ausprobieren. Nach ablegen des Skripts in /usr/share/gimp/2.0/scripts fand ich es im Hauptfenster des Gimp unter /Extras/Skript-Fu/3D-Screenshot. Für Webbilder, die sowieso nicht so groß sind, klappt es noch recht zügig, bis alle Abläufe durch waren. Bei Originalfotos kann es schon mal einige Minuten dauern. Falls die Ergebnisse merkwürdig aussehen, kann ein erneutes Starten des Gimp helfen. Das Skript schätzt es auch nicht, wenn mehrere Bilder offen sind. Sicher nicht für jedes Bild, aber so als zusätzlichen Effekt kann das schon mal sinnvoll sein. Gern nutze ich auch das Plugin Save for Web, insbesondere wenn es um PNG geht, da ergeben sich damit doch noch deutlich verkleinerte Dateien als mit Gimp selbst. Wer zuweilen Spaß an Spielereien mit Bildern hat, sollte einfach mal ein bisschen experimentieren.
  • Geschwindigkeit und Komfort im Adminbereich WP ::: Firefox

    Sodele, ich hab ja einiges probiert, diverse Browser und Einstellungen, und manches ist beim ein oder anderen Konkurrenten schon prima. Vieles ist jedoch im Firefox schon komfortabler gelöst und auf Dauer komme ich nicht gut damit klar, wenn ich in mehreren Browser hin und her springen muss.
    • Firefox-Logo und SchneckeFirefox-Logo: trademark of the Mozilla Foundation
    Da ich grad mal noch einen Rechnertest machte, aktuellster Firefox auf KDE 4 und auch frisch installierte Add-Ons auf meinem Zweitrechner, testete ich auch gerade mal, wie es jetzt hier mit der Geschwindigkeit ist. Huch, siehe da, zwar noch nicht traumhaft, aber statt der mühsamen rund 20 Sekunden sind 7,3 Sekunden nicht rasend schnell, aber noch akzeptabel benutzbar. Klar, eigentlich finde ich fürs Speichern eines Artikels in WordPress dürfte nicht mehr Zeit drauf gehen, wie fürs Laden der Startseite eines unserer Blogs, denn da stehen immerhin jeweils sieben Artikel und es wird noch die ein oder andere Spielerei geladen, letzte Beiträge usw.

    Miserable Speicherzeiten mit Firefox im WordPress-Adminbereich unter KDE 3.5

    Allerdings ändert das im Moment noch nichts an den miserablen Zeiten mit KDE 3.5. Leider hatten ja alle Alternativen ebenfalls ein deutliches Problem:

    Opera wurde wohl nicht berücksichtigt, denn das Absätze verlorengehen im Grafikmodus ist schon ein sehr trauriges Bild.

    Klar, Seamonkey kommt soweit klar, ist ja auch dieselbe Grundlage, wie Firefox, aber nach rund zwei Wochen, war ich so genervt von dem völlig veralteten Browser, für den es auch viele Erweiterungen nicht gibt, dass ich zunächst wieder Firefox nutze.

    Für Konqueror müsste ich einerseits viele meiner Einstellungen ändern und zumindest was weitere Tools angeht, wie z.B. Firebug, YSlow, Pagerank usw. hilft der Konqui ja leider auch nicht weiter.

    Google Chrome gibt es inzwischen zwar in einer Ubuntuversion auch ohne den Umweg über wine, aber zumindest direkt als Linuxversion von Google nach wie vor nicht. Insofern sind die Alternativen eben doch keine ernstzunehmende Option für den täglichen Umgang.

    Andererseits ist Firefox auch nach einem Update auf 3.0.7 nicht schneller, sondern eher noch langsamer geworden. Während es beim Webseitenaufruf noch geht - zumindest deutlich schneller als IE8 ;-) - ist es in den WordPress-Dashboards eine Katastrophe. Heute hatte ich für einmal speichern eines Artikels mit 106 Wörtern den traurigen Rekord von 48,8 Sekunden... :-(

    Irgendeine Lösung brauche ich jetzt dringend, denn es macht keinen Spaß zu bloggen, wenn ich mit solchen Zeiten rechnen muss. Insgesamt hat sich das Ganze nochmals verschlechtert nur noch selten klappt es wenigstens in 20 Sekunden zu speichern, im Schnitt sind es eher dreißig.

    Firefox und WP in KDE 4

    Ursprünglich wollte ich ja noch ein bisschen warten mit KDE 4, weil die ersten Tests zeigten, dass da doch auch noch einiges an Arbeit wartet. Doch ich werde jetzt meine Tests mit KDE 4 verstärken und doch schon früher als geplant darauf umstellen. Unterm Strich kostet das Einarbeiten in KDE 4 und das Anpassen, bis alles wie gewohnt klappt, wahrscheinlich weniger Zeit, als das Warten auf den Firefox, beim regelmäßigen Nutzen von mehreren Blogs...

    Ich habe schon ein Stück weit umgestellt und beschränke meine offenen Tabs von sonst eher um die fünfzig auf eher unter dreißig, aber trotzdem dauert jede Aktion ewig. Firefox kann auch nicht mehr im Hintergrund speichern, sondern der eine Tab legt zeitweise alle anderen Tabs lahm. Für einige Sekunden braucht er sogar das gesamte System und ein Wechsel in andere Programme ist nicht mehr möglich. Ich schreibe selten einen Beitrag einfach am Stück nur mit Text und einmal speichern, sondern viele Beiträge entstehen Stück für Stück, zuweilen kommt noch ein Bild dazu, erst am Ende setze ich die Tags, mal ändere ich noch etwas an der Beschreibung der Metadaten, mal finde ich später noch einen Tippfehler, den ich kurz ändern möchte... Deshalb ist es für meine Arbeitsweise unmöglich mich mit diesen Zeiten zu arrangieren.
  • Interaktive Webseiten und deren Probleme

    Früher war alles einfach und langweilig. Wenn zum Beispiel Daten für die Erfassung einer Person eingegeben werden mussten, haben wir eine Form erstellt, in diese Form haben wir Namen-, Vornamen- und Adresseingabefelder reingefummelt und einen Submit-Button angezeigt. Der geplagte Anwender hat die Daten in die Felder eingegeben, das Ganze mit Submit bestätigt und auf die Fehlermeldungen vom Server gewartet.

    Was ist daran falsch?

    Aus Sicht des Programmierers war alles super. Wir hatten es einfach und der Datenfluss war 100% unter Kontrolle. Die Kommunikationsmuster können wir uns noch sehr gut vorstellen. Der Anwender ist mit dem Programmfluss geschaltet und er muss seine Arbeitsweise an das Programm anpassen.

    Wie bitte? Der Anwender muss sich anpassen?

    Hm... Da ist glaube ich das Problem. Der Businessprozess sieht unter Umständen überhaupt nicht vor, dass der Anwender auf die Antwort vom Server warten soll. Vielleicht will der Anwender gleich mit dem Bearbeiten von Kundeninformationen, wie Lieblingsfarbe und Lieblingsauto weiter machen. Und er möchte gar nicht auf den Server warten. Viel schlimmer noch. Der Anwender wird genötigt zu warten und wird aus seinen Gedankengängen herausgeworfen. Und das ist nun wirklich schlecht.

    Rettung naht mit AJAX usw.

    Jaja, wir kennen das. Dann bauen wir halt was Modernes ein und kommunizieren asynchron. Wir lassen den Anwender weiter machen und alles ist prima. Aber jetzt kommt unser Problem der neuen Welt.

    Wie informieren wir unseren Anwender?

    • AJAX in rot und blau
    Wir überlassen also die Korrektur und Testerei der eingegebenen Daten unserem asynchronen Prozess. Der macht das prima und unser Anwender tippt fröhlich weiter. Mitten in der Eingabe der Lieblingsfarbe poppt aber eine Fehlermeldung auf die da sagt: "Bitte geben Sie einen Namen ein". Und der Anwender wird aus seinem Businessprozess und seinen Gedanken herausgeschleudert. Na schön, da er sowieso direkt zum Namen zurückgeführt wird (der Fokus ist wieder auf dem Namensfeld) gibt er den Namen halt ein. Blöd ist nur, dass er mittlerweile aber auch noch eine falsche Farbe eingegeben hat, da die Applikation ihn ja aus seiner Farbeingabe herausgerissen hat. Also kaum ist er mit dem Namen fertig, oder er tippt noch am Namen rum, poppt schon wieder eine Fehlermeldung auf: "Bitte geben Sie eine korrekte Farbe ein". Oha! Wir haben hier wohl was falsch programmiert gelle? Klar, solche Probleme muss man schon irgendwie anders lösen. Aber bevor man an eine hoch interaktive Webseite herangeht, sollte man sich darüber im Klaren sein.

    War's das schon?

    Nein, es gibt noch tollere Probleme. Stellt euch vor wir sitzen in einer größeren Firma, oder wir arbeiten sogar an verschiedenen Standorten (was im Web ja gewünscht ist) und zwei Editoren arbeiten zur Zeit am gleichen Datensatz. Der Eine will die Lieblingsfarbe der Person ändern, da eine E-Mail vorliegt ,in der der Kunde sagt, dass seine Lieblingsfarbe rot sei, und gleichzeitig ruft der Kunde einen zweiten Mitarbeiter an und sagt, seine Lieblingsfarbe sei doch blau. Beide Mitarbeiter tippen also an der Farbe herum. Und was geschieht nun? Der Mitarbeiter mit der roten Farbe editiert einen veralteten Datensatz. Da er ein wenig länger braucht, wird zuerst die blaue Farbe der Telefonanfrage abgespeichert und dann die rote Farbe. Beide Editoren sehen unter Umständen nicht, dass der andere Editor auch auf dem Datensatz sitzt. Also wird die Eingabe noch komplexer.

    Wie kann dass gehen?

    Tja, während ein Editor die Farbe der E-Mail bearbeitet, muss der Datensatz für Veränderung gesperrt werden. Auch in einer wunderbaren AJAX-Superdupper-Anwendung. Der zweite Editor, muss z.B. die Möglichkeit haben den ersten Editor zu informieren, dass neue Informationen vorliegen. Oder es muss eine Prioritätendefinition vorhanden sein. Telefonbesprechungen müssen vor E-Mail Besprechungen gesetzt werden. Oder es muss beschrieben werden, wer wann was wieso gemacht hat. Weiterhin wäre es doch toll, wenn der Editor, der die E-Mail bearbeitet hat, über die Änderung informiert würde. Das könnte so ablaufen, dass gerade geänderte Werte ihm noch einmal vorgelegt werden. Beispielsweise, falls innerhalb der nächsten zehn Minuten ein Wert von einer anderen Person geändert wurde, wird dieser Wert nochmals zur Überprüfung angezeigt.

    Fazit

    Sobald wir eine tolle, blinkende, asynchrone Eingabemöglichkeit für unsere Benutzer erstellen, begeben wir uns auf gefährliches Gebiet. Die Nebenläufigkeiten von asynchronen Eingaben sind extrem komplex und müssen im Einzelfall genau analysiert werden. Interaktive und an den Geschäftsprozess angepasste Webapplikationen sind klasse. Aber die Schwierigkeiten und Gefahren sind ungleich höher als bei einer Einwegkommunikation. Natürlich können dort auch solche Gefahren lauern, der Prozess ist jedoch einfacher zu verwalten.
  • Tacita, Devika meine Laptops ::: Fujitsu Siemens Amilo unter Linux mit KDE

    Mein Hauptrechner, mit dem ich normalerweise arbeite ist Tacita, ein Fujitsu Siemens Amilo Xi 1554, ein paar Daten:

    Laptop Tacita

    • zwei Fujitsu Laptops nebeneinanderDevika & Tacita
    • Prozessor
      • CPU: Intel® Core™2 Duo Prozessor
    • Speicher
      • 2 SO-DIMM Speicher Slots (kein Speicher on board)
      • 512 MB / 1 GB DDR2 533 MHz Module
    • HDD
      • SATA HDD (5400 rpm, 8 MB Cache): 160 GB
    • Grafik
      • ATI Mobility™ RADEON® X1900 mit 256 MB GDDR3 (basierend auf MXM-III Technologie) HDCP-Unterstützung für HD Ready Bildschirme
    • Display
      • 17-Zoll-WUXGA LCD-Display mit CrystalView-Technologie,
      • Auflösung (phys.): 1.920 x 1. 200
    • Preis zur Zeit bei 1839.- wobei es wohl nur noch Restbestände gibt (Kaufdatum April 2007)
    • Klasse ist die Auflösung
    • die Geschwindigkeit ist meist in Ordnung
    • nervig ist der extrem laute Lüfter, der eigentlich immer läuft, das ist auch bei beiden Rechnern identisch
    Spannend ist vor allem die Auflösung, die ich ja auch schon zuweilen erwähnt habe. Der Rest ist aus meiner Sicht nicht gerade gemütlich, aber doch ein etwa Standard. Es existiert ein identischer Backuprechner, der für unterschiedliche Zwecke und für mich als Reserve genutzt wird. Dieses Ding nennt sich zwar Laptop, aber es ist nicht gerade ein praktisches Stück zum Mitnehmen. Die Akkulaufzeit ist irrelevant gering, das Netzteil ein Klotz, der kaum weniger wiegt, als ein Asus Eee PC komplett. Um jedoch ab und zu mal den Platz zu wechseln, von einem Raum in einen anderen, vom Schreibtisch zum Stehtisch, auf den Balkon usw. dafür ist es Notebook genug, das klappt prima. Wenn ich jedoch unterwegs einen Rechner brauche, den ich tragen kann, der jedoch trotzdem noch akzeptabel bedienbar ist und überwiegend alle Daten hat, an die ich gewöhnt bin, dann nehme ich Devika. Als ich Devika kaufte gab es noch keine kleinen Asus, sonst wäre es wohl sowas geworden, die Daten des Fujitsu Siemens Amilo Si 1520:

    Laptop Devika

    • Prozessor
      • CPU: Intel® Core™Duo Prozessor
    • Speicher
      • 2 SO-DIMM Speicher Slots (kein Speicher on board)
      • 512 MB / 1 GB DDR2 533 MHz Module
    • HDD
      • SATA HDD (5400 U/min): 120 GB
    • Grafik
      • Intel® Graphics Media Accelerator 950 integriert in den Intel® 945GM Chipsatz, bis zu 128 MB Shared Memory Unterstützt DX9, Dynamic Video Memory Technologie (DVMT) 3.0 Unterstützung
    • Display
      • 12-Zoll-WXGA LCD-Display mit CrystalView-Technologie,
      • Auflösung (phys.): 1.280 x 800
    • Preis zur Zeit bei 1389.- (Kaufdatum April 2007)
    • Auflösung und Geschwindigkeit sind gut insbesondere für so einen kleinen Rechner
    • nicht so toll finde ich das Glitzer-Display, da ich gern und viel auch im Freien am Rechner arbeite, es geht jedoch wenn nicht grad direkt die Sonne draufscheint (zumindest im Netzbetrieb)
    Klasse hier und für mich kaufentscheidend, war die recht gute Geschwindigkeit, die für solch einen Zwerg große Platte und die wenigstens 1280 Auflösung. Mit diesem Rechner kann ich durchaus auch mal ein paar Tage produktiv arbeiten, auch wenn es nicht so viel Spaß macht, wie mit einer 1920-Auflösung. Beide Rechner hatten ein vorinstalliertes Vista, was mir jedoch egal ist, da ich das maximal als Dual-Boot nutze. Ab und zu ein Rechner mit Windows ist ganz praktisch, dann gibts immer wieder Testmöglichkeiten. Gerade zum Testen nutze ich häufig beide Rechner gleichzeitig, Devika, die Kleine läuft dann mit Windows und ich kann nebenbei Anpassungen vornehmen, die dann noch nötig sind. Erste Tests mache ich mit IE6 auf Linux und eventuell browsershots.org für den IE 7. Ein paar Kleinigkeiten bleiben beim IE meist noch zu tun, die lassen sich dann am schnellsten nebeneinander bereinigen.

    Sonstige Informationen zu den Notebooks

    Im Blog grundlagen-computer wird im Rahmen einer Blogparade gefragt, wie schnell die Laptops 2009 sind, gefragt sind auch hierfür die obigen Daten, teilnehmen kann man bis zum 12. April. In einer anderen Blogparade will Simon wissen, mit welchem Notebook man arbeitet, teilnehmen kann man bis zum 1. Mai, dem Tag der Arbeit. ;-) Soweit nicht schon oben beantwortet, hier noch zu Simons Fragen:
    • Im Moment sind es wohl drei Notebooks, die vor allem mir gehören, wobei ich nur mit zweien davon regelmäßig arbeite.
    • Ausgeliefert wurden beide mit Windows Vista, deshalb nehme ich nicht an, dass XP-Treiber dabei sind, allerdings weiß ich das nicht sicher, da die Rechner hier nicht mit Windows genutzt werden, sondern: Gentoo Linux und KDE 3.5 bzw. KDE 4
    • In letzter Zeit hatten wir häufiger Geräte von Fujitsu Siemens, da sie vom Preis- Leistungsverhältnis einfach besser waren. Insbesondere wenn man sie noch bei irgendeinem großen Händler kauft, der sie grad günstiger als üblich anbietet (Saturn, Mediamarkt oder so).
      • Über Samsung habe ich mich mit meinem letzten Rechner so geärgert, dass ich da nichts mehr kaufe, siehe die Serie dazu auf uteles Blog.
      • Der kleine Asus macht sich bei Roland gut, siehe Installationsanleitungen und Erfahrungen auf Guggat emol.
      • Hersteller wie Apple und Sony bieten teils wirklich wunderschöne und hochwertige Geräte an, jedoch z.B. als ich am Ende Devika kaufte waren vergleichbare Geräte von diesen beiden nur für einen nahezu doppelt so hohen Preis zu bekommen.
    • Simon möchte die drei besten Funktionen der Rechner wissen, wie z.B. eingebaute Webcam, Mikrofon, Bluetooth… Tja, das meiste interessiert mich nicht sonderlich, ergänzen kann ich noch:
      • Tacita
        • Auch unter Linux klappt das Anschließen eines Beamers problemlos, der Sound ist relativ gut, nur ein bisschen leise. Insgesamt macht Tacita, das was ich will, mit wireless problemlos in akzeptabler Geschwindigkeit arbeiten geht gut. Auch noch bei der Bildbearbeitung lässt sich damit gut umgehen.
      • Devika
        • Unter Linux ist Devika extrem zickig, wenn es um Beamer geht, nur mit Tricks lässt sie sich zuweilen davon überzeugen mit einem Beamer zusammenzuarbeiten. Der Sound ist erstaunlich laut, wenn ich aufdrehe, dabei jedoch von so schlechter Qualität, dass es zumindest mit den internen Lautsprechern keinen Spaß macht, Musik zu hören. Devika ist ideal zum Mitnehmen und als Zweitrechner, als einzigen Rechner würde wohl kaum jemand ein 12"-Laptop nutzen.
    • Zu Simons Frage nach aktuellen Spielen, kann ich nichts sagen, ich spiele nicht. Wenn überhaupt dann spiele ich mal eine Patience oder ein KMahjongg, also die unter KDE mitgelieferten Spiele, die keine besonderen Anforderungen an den Rechner stellen. Mahjongg habe ich schon auf dem Atari St gespielt, das ist nichts was besondere Rechnerleistung erfordert.

    Unterm Strich

    Mich interessiert vor allem, dass ich gut arbeiten kann. Ich bin ungeduldig und deshalb ist ein Rechner, der langsam ist keine Alternative. Ich liebe hohe Auflösungen und ich habe eine Vorliebe für sehr viele gleichzeitig offene Programme. Meine Konsole hat acht Unterfenster, zwei Versionen von Konqueror sind immer offen, mindestens ein Firefox mit im Schnitt dreißig bis vierzig offenen Tabs. Trotzdem muss ich im Gimp noch einige auch größere Bilder öffnen und bearbeiten können. Diesen Anspruch erfüllen beide Rechner und damit bin ich meist auch  zufrieden. ;-)href="http://miradlo.net/bloggt/index.php?110-s"">Vorliebe für sehr viele gleichzeitig offene Programme. Meine Konsole hat acht Unterfenster, zwei Versionen von Konqueror sind immer offen, mindestens ein Firefox mit im Schnitt dreißig bis vierzig offenen Tabs. Trotzdem muss ich im Gimp noch einige auch größere Bilder öffnen und bearbeiten können. Diesen Anspruch erfüllen beide Rechner und damit bin ich meist auch  zufrieden. ;-)
  • Bilder als Vorschau und in größerer Version anbieten

    • Vorschau HintergrundbildHintergrundbild Gentoo-Tux (klicken vergrößert)
    Es kam vor kurzem wieder einmal eine Anfrage: "Kann man sowas auch bei mir einbauen." Sowas bezog sich auf ein Bild, welches beim Draufklicken in vergrößerter Version dargestellt wird. Um Bilder anzuzeigen, die auch vergrößert angeboten werden sollen gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Solche Grundlagen, die nicht täglich genutzt werden, sind zum Nachschauen sicherlich für einige ganz praktisch.

    Erste Version

    Die erste, schnell zu realisierende, aber für Besucher langsamere Version: Es gibt ein Bild, z.B. in 1024px Breite und 768px Höhe. Der äußere Link führt zu dem Bild in Originalgröße also in diesem Beispiel mit 1024px Breite. Statt Text zum Link steht innendrin das Bild in kleinerer Version.

    <a href="http://miradlo.net/images/bloggt/miradlo_2009/gentoo_tux_wallpaper_1024x768_hell"> <img src="http://miradlo.net/images/bloggt/miradlo_2009/gentoo_tux_wallpaper_1024x768_hell" alt="Text der erscheint, falls das Bild nicht verfügbar ist" width="300" height="entsprechender Wert im Beispiel sind das 225" > </a> Gibt man einfach die passenden Maße an so wird das Bild in eben dieser Größe gezeigt. Will man nur die Breite beschränken und dem Browser alles weitere überlassen, bekommt das img-Tag nur den Wert width="300" die Angabe 'height' lässt man einfach weg. Gibt man auch bereits den Höhenwert an, dann kennt der Browser diesen bereits und muss nicht selbst rechnen ist also etwas schneller.

    Zweite Version

    • Tux für einen Artikel passender GrößeTux (klicken für größere Version)
    Die zweite Version, die sich vor allem bei großen Bildern (so etwa ab 40 kB sollte man überlegen) anbietet, sind zwei Bilder. Das große Bild steht innerhalb des Links, wird also nur geladen, wenn jemand es tatsächlich sehen will. Das verkleinerte Bild ist im img-Tag und ist eben in der Größe, die im Beitrag passend ist.

    <a href="/images/bloggt/miradlo_2009/tux_1280.png"> <img src="/images/bloggt/miradlo_2009/tux_413px.png" width="350" height="413" alt="Tux in für einen Artikel passender Größe" /> </a>

    Fazit Bild auch vergrößert anbieten

    Der Vorzug, wenn Bilder auch als größere Version angeboten werden, ist klar, die Besucher können, wenn sie möchten auch die große Version nutzen. Nimmt man dafür die zweite Methode, hat das den Vorteil, dass die Besucher, die nicht an der großen Version interessiert sind, diese auch nicht laden müssen. Meist ist das also die bessere Variante. Auf jeden Fall sollte man meines Erachtens noch darauf hinweisen, dass ein Bild auch vergrößert angeboten wird, denn nicht alle Besucher werden es sonst bemerken. Diese Möglichkeit verlangt jedoch, dass das Bild in beiden Größen vorliegt. Deshalb morgen noch einen anderen Weg, der leicht zu nutzen ist und zumindest bei WordPress so funktioniert. Ich nehme jedoch an, dass auch andere Systeme (Blogsoftware oder CMS) etwas ähnliches anbieten.

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