Einträge für Februar 2009

  • Februar, 2009
  • Nutzer von Open-Source in Unternehmen sind zufrieden mit der Software

    In der  Studie von Heise, war die Fragestellung zur Open-Source-Software in Unternehmen, unterteilt in einige Schwerpunkte die ersten beiden sind die folgenden:
    • Welche Rolle spielt Open-Source-Software (OSS) in Unternehmen und Verwaltungen in Deutschland?

      • 40% der Befragten gaben an, dass Open-Source-Software sehr wichtig/unternehmenskritisch stark eingesetzt wird.
      • 43% schätzen die Rolle noch als wichtig ein
      • Damit bestätigt das andere Studien, die herausfanden, dass OSS in unternehmenskritischen Berichen ebenso genutzt wird, wie in weniger wichtigen Bereichen.
      • Hier gibt es klare Unterschiede in den Branchen: Während die IT-lastigen Branchen, sowie Gewerbe und Handwerk OSS auch stark (90%) in unternehmenskritischen Berichen einsetzen,
      • trifft das in den für Banken, Versicherungen, Verwaltung, Industrie und Sozialwesen nur zu 67 bis 75 Prozent zu.
      • Wird Open-Source-Software in kleinen Unternehmen (bis zu zehn Mitarbeiter) eingesetzt, so wird sie stärker auch in unternehmenskritischen Bereichen eingesetzt (49%), während dieser Anteil in den mittleren Betrieben auf 30% sinkt.
      • Entgegen den Gerüchten, dass OSS eher mal von Mitarbeitern getestet und genutzt wird, kam hier heraus, dass der Einsatz zu 95% der Inhaber und Geschäftsführer für wichtig gehalten wird; noch mit über 80% sehen das die IT-Leiter so.
    Für mich kam es unerwartet wie häufig OSS sogar in unternehmenskritischen, also den wichtigsten Bereichen eines Unternehmens eingesetzt wird. In meinem direkten Umfeld sind wir mit miradlo doch eher allein, als ein Unternehmen welches nahezu ausschließlich mit Open-Source-Software arbeitet. Aus meiner Sicht war es eine logische Konsequenz aus den Erfahrungen vor Unternehmensgründung, dass es auch hier nur mit OSS funktionieren kann. Mein Interesse galt bereits während des Studiums verstärkt der Open-Source-Software und auch der Bewegung Open-Source als solcher. Unter anderem habe ich mich in einem Projekt damit befasst, inwieweit Managementtechniken auch in diesem Umfeld genutzt werden und falls ja mit welcher Software. Damals war das Ergebnis, dass Open-Source grundsätzlich anders funktioniert und abläuft und somit nur sehr bedingt vergleichbar ist.
    • Wie zufrieden sind Unternehmensanwender mit OSS?

      • 49% der Befragten sind sehr zufrieden
      • 48% der Teilnehmer sind zufrieden mit der eingesetzen Open-Source-Software
      • weniger zufrieden sind nur zwei Prozent und nur eine Person ist unzufrieden
      • Auch in anderen Studien konnte bestätigt werden, dass rund 90% der Nutzer zufrieden sind mit OSS.
      • Ähnliche Werte ergeben sich bei der Frage nach dem Reifegrad von OSS, dieser wird zu über 80% als gut bis sehr gut bewertet.
      • Die Zufriedenheit steigt, je stärker OSS eingesetzt wird.
      • Das steht in klarem Gegensatz zu den Zahlen für lizenzpflichtige Software, dort sind nur 44% zufrieden oder sehr zufrieden mit der Software.
    Auch hier hatte ich kein solch deutliches Ergebnis erwartet. Klar, wir sind nach jahrelangem Umgang und mit entsprechendem Wissen zufrieden mit unserer eingesetzten Software. Dass das jedoch ebenso selbstvertändlich für fast alle Nutzer von Open-Source-Software gilt, finde ich schon sehr erstaunlich. Insbesondere beeindruckend ist das in Anbetracht dessen, dass selbiges für die Anwender von lizensierter Software nur zu 44% gilt. Für mich zeigt sich hier deutlich einer der Vorzüge von OSS, denn damit kann viel leichter ausprobiert und auch mal gewechselt werden. So muss man nicht bei einer Software bleiben, die einem nicht gefällt, weil sie halt bezahlt ist.
  • Studie zum Einsatz von Open-Source in Unternehmen

    via Dirk wurde ich auf die Studie von Heise aufmerksam. Ausführlich auf zehn Seiten beschreibt Heise die Ergebnisse der Studie. Das Ergebnis ist erstaunlich und ich hätte es so nicht erwartet. Klar, muss man berücksichtigen, dass die Werte durch eine Befragung bei Heise und einem Unternehmen, Wilken, welches selbst mit Open-Source-Software arbeitet, entstanden. Sicherlich wären die Zahlen bei einer Umfrage des Spiegels oder ähnlichen Portalen nicht diesselben. Die Leser von Heise sind durchschnittlich interessierter an IT ganz allgemein. Hinzu kommt, dass sicherlich ein höherer Anteil derjenigen, die selbst Open-Source kennen, daran interessiert waren an einer Open-Source-Umfrage teilzunehmen.

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  • ...mal eben zwischendurch Serien angepasst und strukturiert : Organize Series

    Integriert hatte ich das Plugin Organize Series schon einige Zeit, aber bislang hatte ich noch keine Gelegenheit es auch zu nutzen. Morgen beginnt jedoch eine neue Serie, deshalb war es jetzt sinnvoll, die noch nötigen Anpassungen zu machen. Bei der Gelegenheit habe ich schon mal zwei ältere Serien ebenfalls mit den Möglichkeiten des Plugins angepasst.

    Sorry

    Leider fiel WordPress jetzt auf, dass es das ein oder andere Ping zu einem Artikel vergessen hatte, das holte es jetzt nach, deshalb sehen die letzten Kommentare grad ein wenig komisch aus...
    • Mitarbeiterblog mit Serienartikel in EinzelansichtSerie mit Icon

    Serien nutzen

    Das Plugin nutze ich in anderen Blogs schon länger und in unterschiedlicher Form. Mir gefällt, dass die Leser zusätzliche Informationen bekommen, sobald sie einen Artikel aus einer Serie aufrufen. Im Artikel selbst steht zu welchem Teil der Serie er gehört. Die Box am rechten Rand zeigt die Überschrift der Serie und die dazugehörigen Beiträge. Der aktuelle Beitrag wird einsortiert, aber nicht verlinkt. Außerdem setze ich das dazugehörige Widget ein. Damit kann man in der Seitenleiste unter Serien sich die bestehenden Serien aussuchen. Wählt man eine Serie, dann werden die dazugehörigen Artikel in umgekehrt chronologischer Reihenfolge angezeigt. In der Seitenleiste werden statt der zuletzt veröffentlichten, dann ebenfalls die aktuellsten Serienartikel angezeigt. Wählt man einen Artikel in seiner Einzelansicht, dann erscheint eben die Serien-Übersichtsbox, mit den Links zu den anderen Artikeln. Am Ende eines Serienartikels gibt es noch die Seriennavigation. Stehe ich mitten in einer Serie, kann ich den vorigen und den nächsten Artikel direkt wählen. Logischerweise klappt das beim ersten und letzten Artikel nur in eine Richtung. Mir gefällt diese Funktion, ich selbst nutze sie gern. In unserem Mitarbeiterblog bekommen die Serien auch noch ein eigenes  Bild siehe Abbildung, hier wollte ich das vorerst nicht, es ist jedoch möglich. Prima finde ich, dass sogar im RSS der Link zur Serie mit erscheint, wer also von dort aus weiterstöbern will, steht direkt in der Übersicht der Serienartikel.

    Aktualisiert 15.2.

    • Das Plugin verschluckt sich noch ab und zu beim ein oder anderen, das ist schade, aber ich finde es nicht so schlimm, dass ich deshalb drauf verzichten möchte:
    • In der Seitenleiste passt es manchmal nicht, was angezeigt wird.
    • Beim Zurückschalten auf  keine Serie ändert sich die Ansicht nicht mehr.
    • Erstellt man mehrere Artikel im Voraus dann kommt es vor, dass sich das Plugin verschluckt, falls man die Nummerierung des Serienteils nicht von Hand passend eingibt.
      • Im Normalfall muss man keine Nummer angeben, wenn der jeweils neueste Beitrag der letzte der bisherigen Serie sein soll.
  • Plugins vertragen sich nicht: Link Indication und Quote Comments

    Teil 871 der "never ending story". Ich bastele ja in letzter Zeit, nach dem Update auf WordPress 2.7 an einigen Blogs, um das ein oder andere an zusätzlichen Möglichkeiten miteinander zu verbinden. Dabei habe ich einige Plugins eingebaut, manche wieder entfernt und hatte teils auch engeren Kontakt mit den Autoren. Schlussendlich lief Quote Comments, war valide, tat was es soll und alles war gut. Je nach Blog fand ich die Idee, Links zu markieren, ob sie intern sind oder nach außen führen gut. Eine weitere nette, zusätzliche Möglichkeit, die es erleichtern kann, sofort einzuschätzen wohin ein Link führt. Ich testete das Link Indication Plugin, wie immer erst lokal, es klappte alles prima, es lief und zeigte im ein oder anderen Blog, wohin die Links führen, prima!

    Zitate vorführen

    Ein, zwei Tage später wollte ich jemand zeigen, wie die Zitate funktionieren, dass ein ganzer Kommentar zitiert wird, wenn man auf den Link klickt, bzw. eben nur Teile davon, wenn man den gewünschten Text markiert. Tja, wollte! Denn das klappte nicht, da kam kein Zitat, weder direkt, noch nach Markieren eines Textteils. Och nö, nicht schon wieder! :-( Inzwischen testete ich mal genauer. Zunächst suchte ich nach anderen Plugins, die sich auf die Kommentare beziehen, aber da gab es keinen Fehler. Daher suchte ich dann nach allem, was geändert war, seit ich das letzte Mal Quote Comments getestet hatte und fand dabei was nicht klappt:

    Link Indication und Quote Comments vertragen sich nicht

    Läuft nur eins von beiden ist alles gut, es tut was es soll. Sind beide aktiviert, dann läuft Link Indication weiterhin, aber Quote Comments zitiert nichts mehr. Ich weiß nicht, was sich da verhakt. Ich kann auch nicht einschätzen, welches der beiden "schuld ist" oder ob es einfach ein unglücklicher Zufall ist. Ich lasse jetzt mal verschiedene Kombinationen stehen und schreibe die Autoren an, vielleicht hat ja einer der beiden eine Idee. Sonst muss ich halt in Zukunft je nach Blog entscheiden, was wichtiger ist.

    Eckpunkte

    • alle getesten Blogs laufen mit WordPress 2.7
    • am Theme liegt's nicht auch mit dem Default-Theme läuft es nicht
    • aktivieren und deaktivieren anderer Plugins hat keinen Einfluss auf das Verhalten der Zitate

    Blogs und Varianten der Plugins

    Aktiviert ist/sind:
    • hier im Blog nur Quote Comments
      • und es funktioniert
    • in Rolands Guggat emol Blog nur Link Indication
      • und es funktioniert
    • in uteles Blog Link Indication und  Quote Comments [aktualisiert: 13.2. da mir dort die Zitate wichtig sind habe ich jetzt auch hier Link Indication deaktiviert]
      • damit läuft Link Indication weiterhin
      • Quote Comments zitiert nicht mehr
    Jetzt bin ich mal gespannt, ob einer der Autoren eine Idee hat.  Ärgerlich finde ich einmal mehr, dass tatsächlich jede kleine Änderung sich an ganz anderer Stelle auswirken kann. In Kombination mit automatischen Aktualisierungen nicht nur von Plugins, sondern demnächst auch von WordPress selbst ist das ziemlich ungeschickt. Denn das automatische Aktualisieren führt noch leichter dazu, dass mal eben per Knopfdruck etwas geändert wird, mit dem Risiko, dass an anderer Stelle plötzlich irgendwas nicht mehr funktioniert. So schön die vielen Möglichkeiten mit Plugins sind, wer Wert auf ein stabiles und funktionierendes System legt muss schon sehr intensiv testen, um sich das zu erhalten. Ich wünsche mir eine Sicherheitsschicht mit definierten Schnittstellen für Plugins, so dass die sich nicht in die Quere kommen können. Nö, mich interessiert dabei nicht, dass das so nicht machbar ist... ;-)
  • Twitter Tools zeigt nur eine Fehlermeldung an : Problemsuche

    Das Plugin Twitter Tools ließ sich bei einigen WordPress-Blogs problemlos installieren und einbinden. Zu sehen ist die Anzeige der Meldungen beispielsweise in der rechten Seitenleiste auf uteles Blog, da gibts grad auch einen Beitrag über Twitter und Identica, Microblogging eben. Ich habe mir einige Möglichkeiten angeschaut, wie sich Twitter einbinden lässt. Bei der Wahl eines Plugins schaue ich auf Funktionen, teils auf den Autor und auf mein Gefühl wie sich ein Plugin verhält, für Twitter fiel meine Wahl auf Twitter Tools.

    Wie war das mit Twitter Tools?

    Mal der Ablauf in Stichworten beim Installieren und Aktivieren:
    • mehrfach problemlos
    • dann lokal alles ok
    • hochgespielt bei 1&1 - nichts passiert, außer
    • "Keine Tweets vorhanden."
    • deaktiviert/aktiviert
    • Tabelle des Plugins gelöscht und wieder neu angelegt
    • Tabellen verglichen zwischen funktionierender Einbindung und dem Problemblog
    • Datensätze für
      • id,username... waren auf latin, nicht auf utf8
      • für die Daten des Datums war kein Grundwert gesetzt
    • Datensätze entsprechend angepasst über mysqladmin
    • danach nochmal update,
    • reset
    • update mit Änderungen
    • und jetzt gehts...
    Ich vermute es war nur ein Initialisierungsproblem, denn seither klappt alles wie gewünscht...
  • Validieren : Kommentarfeeds : Pluginverhalten

    Wie schon geschrieben, hatte ich Probleme mit validem Code und dem Kommentarfeed. Zwischendurch gab's dann eine Lösung. Allerdings nur bis zum nächsten Update. :-( Plugin aktualisiert, nach Lesen des Hinweis mit valide, auf der Seite des Entwicklers. Heute wunderte ich mich mal wieder über den fehlenden Kommentarfeed. Beim Validieren eines einzelnen Artikels mit Kommentaren war dann klar, dass es nicht gehen konnte. Bei dem Googlebeitrag vor kurzem, gabs ja einigen Austausch. Jeder Kommentar, der am Anfang oder Ende einen Smiley nutzt führt zu einem Fehler, weil das <p> nicht geöffnet oder nicht geschlossen wird.

    Plugins die nicht tun was sie sollen

    Beim nochmal genauer Hinschauen fiel mir auf, dass heute auch dessen Seite nicht validiert, obwohl sie transitional nutzt, nicht strict wie wir. Damit flog jetzt "Quote Comments" erstmal wieder raus. Ich mag das Plugin und seine Eigenschaften, ich finde es auch praktisch, aber dafür über 20 Fehler in einer Seite lohnt sich nicht. Doch dann kam innerhalb weniger Stunden auf meinen Hinweis hin ein weiteres Update des Autors. Noch einmal probiert, klappte zunächst. Bis ich wieder den Kommentarfeed testete, der ging nicht mehr. Also nochmal deaktiviert, nochmal den Autor angeschrieben und tatsächlich ging er nochmal dran, inzwischen geht alles, inklusive des Kommentarfeeds. Jetzt läuft Quote Comments hier wieder und macht genau das was es soll! :-) Gestern habe ich schon wieder umgestellt.  In aktueller Version fand "search everything" bei mir gar nichts mehr. Selbst wenn es je nach Einstellung klappen könnte, das will ich nicht. Ich habe einige Plugins für Social Bookmarks probiert, das ein oder andere gefiel mir nicht, manche sahen einfach nicht so aus, wie ich wollte... Jetzt nutze ich ein leicht angepasstes "Sociable". Das warf zwei Fehler bei mir, einmal target="blank" und das language-Attribut bei JavaScript, beides darf und muss auch in XHTML strict nicht enthalten sein. Noch bin ich nicht gerade glücklich mit WordPress und seinen Plugins, aber mal sehen, wie sich das entwickelt...

    Apropos validieren

    Wer es jetzt mit einem einzelnen Beitrag prüft, wird feststellen, dass der Validator einen Fehler meldet:
    Validation Output: 1 Error 1. Error Line 556, Column 114: there is no attribute "aria-required". …size="22" tabindex="1" aria-required='true' /> You have used the attribute named above in your document, but the document type you are using does not support that attribute for this element.
    Mir geht's da wie Monika, den lasse ich gern stehen, da muss der Validator dazulernen. Das Attribut hilft Webapplikationen zugänglicher zu machen, für diejenigen, die keinen grafischen Browser nutzen können. Somit können Webanwendungen mitteilen, wenn es Pflichtfelder gibt, das erleichtert z.B. Screenreader-Nutzern das Ausfüllen von Formularen.
  • Wenn's mal mit dem emerge nicht klappt...

    Wenn man bei gentoo einen Update durchführt, z.B. emerge kde-meta oder so, dann kommt es vor dass diverse Pakete nicht miteinander auf einem System installiert werden dürfen. Beispielsweise hat bei mir media-sound/phonon-4.3.0 dafür gesorgt, dass das phonon Paket vom kde nicht installiert werden konnte. Und schon konnte ich nicht emerge kde-meta verwenden um das System zu aktualisieren.

    Mögliche Lösung

    In den Anleitungen zu emerge steht, dass man dann entweder warten soll oder das betroffene Paket entfernen soll. Manchmal geht auch das nicht, da phonon z.B. benötigt wird. Eine Lösung ist es, die aktuelle Version zu maskieren. Im Fall von phonon fügte ich folgende Zeile in /etc/portage/package.mask ein:

    >=media-sound/phonon-4.3.0

    Danach führte ich emerge media-sound/phonon aus. Das installierte mir dann die Version 4.2.0. Mit dieser Version ist emerge kde-meta in der Lage die aktuellen KDE Pakete zu installieren. Nachteil dieser Lösung ist, dass nun ein maskiertes Paket in package.mask vorhanden ist. Wenn wieder mal ein Update durchgeführt wird, empfehle ich daher, die Maskierung wieder aufzuheben und es mit den aktuellen Paketen zu versuchen. Ein Kommentar im /etc/portage/package.mask reicht hier aus:

    #>=media-sound/phonon-4.3.0

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