tipps - Einträge für Februar 2009

  • Februar, 2009
  • Eigene kleine Anpassungen an WordPress oder ähnliche CMS

    Klar, für fast alles gibt es ein Plugin, aber aus verschiedenen immer mal wieder auch erwähnten Gründen, versuche ich nicht noch mehr Plugins einzusetzen, als sowieso schon sein müssen. Für manches lohnt ein Plugin auch nicht, manchmal gäbe es nur eins, welches viel mehr macht, als eigentlich gewünscht. Diese Tipps am Rande beziehen sich jetzt auf WordPress, das Prinzip klappt in ähnlichen Systemen jedoch genauso. In älteren Versionen von WordPress gab es sowas wie letzte Beiträge im Admin. Irgendwann hatte ich auch schon einmal vorgesehene Beiträge eingebaut. Immer mal wieder kommt die Frage auf, wann begann dieses Blog, seit wie vielen Tagen gibt es das. Manches ist nicht unbedingt nötig, aber nett, anderes ist mir wichtig, für meinen Überblick. Als ich die 2.7 erstmals näher ansah fand ich einiges gut, z.B. dass ich jetzt selbst einiges an die Stellen packen kann, an denen ich es bevorzuge. Prima ist die Möglichkeit manches zu- oder abzuschalten, das erhöht die Übersichtlichkeit. Die Oberfläche insgesamt gefällt mir persönlich deutlich besser, als die ihrer Vorgänger. Aber perfekt ist es trotzdem nicht. Denn offensichtlich gibt es Funktionen, die die Ersteller nicht für nötig hielten:
    • vorgesehene Beiträge im Dashboard
    • letzte Beiträge in der Übersicht
    • Blogalter im Adminbereich
    Das sind jetzt die, die mich grad interessieren, bei anderen sind es andere Ansichten und Informationen. Deshalb finde ich es sinnvoll, selbst Hand anlegen zu können, für solche Kleinigkeiten. Je nachdem worum es geht, findet man mit ein bisschen Suchen eine Möglichkeit bei jemand anderem. Klappte z.B. für die vorgesehenen Beiträge bei Frank Bültge. Er wollte es aus anderen Gründen und auch nicht für den Adminbereich, aber prinzipiell fand ich da die Form. Welche Variable ist zuständig und muss abgefragt werden, das ändert sich nicht, wenn ich es im Dashboard möchte statt innerhalb des Blogs.

    Um- und Einbau fremder Codeschnipsel

    Ich achte dabei drauf, von wem sie kommen. Wenn irgendein Neuling irgendwas rumprobiert bin ich vorsichtiger, als bei einem langjährigen Plugin-Autor. Trotz allem, solche Spielereien teste ich selbstverständlich immer erst einmal lokal. Sobald die passende Stelle zum Einbau festgelegt ist, schaue ich nach:
    • dem Pfad zur Datei (steht in der Adresszeile)
    • dem Quelltext (der zeigt die Stelle, an der es sich einbauen lässt)
    Habe ich das, dann bastele ich  es rein und schaue erstmal, ob es überhaupt klappt. Wenn alles geht und angezeigt wie erwartet, passe ich das Ganze noch so an, wie ich es haben möchte. Kennt man die Namen der Aufrufe, ist es einfach weitere Informationen zu finden, was es sonst noch geben könnte. Ähnlich lief es beim Blogalter, es braucht eine Funktion, die vom ersten Beitrag ausgehend die Anzahl an Tagen, die seither vergangen sind berechnet.

    Eigene Codeschnipsel basteln

    Die englischen Begriffe in WordPress helfen herauszufinden, wie eine gesuchte Funktion heißen könnte. Um die letzten Beiträge anzuzeigen habe ich nach "recent posts" gesucht. Damit gibt mir die Codex-Site von WordPress unter anderem den Hinweis auf wp_get_archives. Mit ein bisschen überlegen, weiterem Nachlesen und ausprobieren bekam ich so eine Version, die zeigt was mir wichtig ist. Nicht für jede Kleinigkeit muss meines Erachtens ein Plugin sein und vieles lässt sich auch ohne tiefere Programmierkenntnisse realisieren. Wenn man dann zunächst lokal testet und sich bei den ersten Versuchen auf den Adminbereich beschränkt, dann besteht wenig Gefahr, dass da viel schiefgehen kann.
  • Asus Eee PC mit Gentoo Linux

    Roland schrieb hier ja schon zuweilen über den Asus. Inzwischen erklärt er in seinem Guggat emol Blog Schritt für Schritt, wie sich Gentoo Linux auf dem Asus installieren und konfigurieren lässt. Darüberhinaus beschreibt er welche Programme er unter KDE 4 auf dem kleinen Ding (Nemo) nutzt und wie das auf dem "Zwerg" so klappt. So ab und zu habe ich mich auch schon mit dem Asus beschäftigt. Hätte es den schon etwas eher gegeben, dann hätte ich den sicher auch gekauft. Ich habe mir im Frühjahr 2007 einen kleinen Fujitsu (Devika) gekauft, 12" mit einer Auflösung von 1280. Das Ding ist vor allem Ersatz für meinen normalen Rechner (Tacita), aber auch für die Zwecke, in denen ich wenig Lust habe ein stromfressendes 17" Laptop mitzuschleppen. Damals war der Preis einer der Gründe für die Kaufentscheidung. Schön an Devika ist natürlich, dass ich zwecks viel Platz einfach alles per rsync dorthin kopieren kann, was ich auf Tacita drauf habe. Das ginge beim Asus so dann doch nicht, ich habe auch einige Fotos auf dem Rechner, da wird's dann auf dem doch recht schnell eng. Andererseits ist er zum mitnehmen und auch bei Präsentationen natürlich klasse, er hat alles was man sonst so braucht und auch wenn die Tastatur kleiner ist als üblich, so ist sie doch noch gut bedienbar. Mir fallen also durchaus Argumente für so einen netten kleinen Asus ein. ;-) Käme der einfach so ins Haus, würde ich ihn sofort nehmen:

    Asus Eee PC gewinnen

    via Frank erfuhr ich vom Gewinnspiel für einen Asus auf elexpress.de dort kann man noch bis zum teilnehmen, ihr müsst euch dort auch noch in ein Formular eintragen. via Rio gab's den Hinweis zum Gewinnspiel bei handy-flatrate-24.de teilnehmen kann man hier noch bis zum 31.3. ebenfalls mit den entsprechenden Links auf das Gewinnspiel, dort dann jedoch einfach per Trackback. Falls es mit gewinnen klappt, hätte ich auch so einen Zwerg, wenn nicht, dann leihe ich mir Rolands Nemo. Sollte ich tatsächlich beide gewinnen, dann gibts hier halt ein Gewinnspiel... ;-)
  • Weisheit, Erkenntnis und Hinweis

    Nur kurz: bin grad nicht ganz anwesend, bekomme wohl grad einen Weisheitszahn. Kommentare beantworte ich sobald mein Hirn wieder wie gewohnt funktioniert.

    Kurz zum langsamen Adminbereich von WordPress

    Nach den Kommentaren dazu, habe ich nochmal recherchiert, das Problem ist  hier für alle betroffenen Blogs gelöst. Firefox braucht weiterhin  ewig für jegliche Aktion im Adminbereich. WordPress Bug-Tracking usw. waren keine Hilfe, das traf alles nicht zu. Teils bestand das Problem nur für 2.7 gar nicht für WP 2.7.1 Nach einem Tipp von hier habe ich es mal kurz ausprobiert: Opera hat ganz normale Antwortzeiten. :-)
  • Perfekte Testerin oder Ute, Horror für alle Entwickler

    Hä, wie jetzt? Ja, genau das ist das Problem. Einerseits ist es gut, wenn jemand wirklich jeden Fehler entdeckt und sei er auch noch so versteckt - perfekte Testerin. Andererseits müssen Fehler auch korrigiert werden -  deshalb Ute, der Alptraum aller Entwickler und Programmierer.

    Windows, Elektronik und ich

    Wie ich hier ja zuweilen schon erwähnt habe, nutze ich Windows nur, wenn es sein muss, also meist nur zum Testen. Dafür gibt es einen einfachen Grund, wir sind nicht kompatibel. Windows "merkt" wenn ich drangehe und zeigt dann jeden Fehler, den es bei anderen bis dahin nie hatte. ;-) Nur Windows? Nö, auch bei allen anderen Systemen, Programmen oder so, einfach bei allem was irgendwie mit Elektronik funktioniert tauchen in meiner Gegenwart deutlich mehr Fehler auf, als bei anderen. Dieses Phänomen ist schon immer so und zog sich auch immer durch. Im ersten Praxissemester lief nur mein Rechner mit identischer Hard- und Software nicht wie alle anderen. Manche Programme hatten Fehler, die ich durchaus reproduzieren konnte, die jedoch bis dahin nie bei jemandem auftauchten. In der FH konnte ich beispielsweise mit meinem Studikonto während des gesamten Studiums nicht wie alle anderen drucken. Wenn es elektronische Eingänge, Zugänge oder ähnliches gibt, tendieren sie dazu, immer dann auszufallen, wenn ich in der Nähe bin.

    Informatikerin

    Ja, einerseits ist es eine blöde Idee, dass ich genau diesen Bereich ausgesucht habe. Diese Anhäufung von Fehlern bei allem was irgendwie elektronisch ist, fiel nicht sonderlich auf, solange ich als Gärtnerin arbeitete, klar. ;-) Es ist andererseits jedoch auch eine Fähigkeit. Meine Jungs und alle Entwickler, die je mit mir zu tun hatten, wissen, wenn ein Programm keinen Fehler mehr zeigt, nachdem ich dran war, dann ist die Chance, dass noch Fehler vorhanden sind, sehr gering. Wenn ich nichts mehr finde, dann kann man ziemlich beruhigt ausliefern.

    Gute Tester sind nichts für schwache Nerven

    Manchmal nervt es mich selbst, dass ich Fehler so leicht entdecke. Mancher Fehler fiel über lange Zeit niemandem auf, doch wenn er erst einmal bekannt ist, kann er nicht mehr ignoriert werden. Meine Jungs kennen es inzwischen schon und wissen, dass nachdem ich getestet habe, eigentlich immer nochmal irgendwas repariert werden muss. Fast schon peinlich war es mir dagegen in letzter Zeit bei zwei Plugin-Entwicklern.
    • Bei Joern, der das Quote Comments Plugin schrieb, gab es mehrere Runden, in denen alle mit dem Ding zufrieden waren, nur ich fand Fehler. Inzwischen ist es im Grunde behoben, aber es war doch die ein oder andere Anfrage bis es passte. Im Grunde behoben, weil es nur klappt, wenn Link Indication nicht gleichzeitig aktiviert ist.
    • Frank dessen copyfeed-Plugin viele nutzen, hatte seit längerem keine Änderung daran gemacht und es lief auch, sogar bei mir. Allerdings gab es Fehler in den Error-Logs des Servers, sobald etwas geändert wurde, ein Artikel  oder ein Kommentar geschrieben wurden. Das Problem ist bei mir behoben, Frank hat mir mehrfach per Mail Updates geschickt, die auch irgendwann in seine nächste Version einfließen sollen.
    An diesen Beispielen wird einer der Gründe deutlich, warum ich Fehler finde:
    • ich teste immer mal wieder ob noch alles valide ist
    • ich schaue ab und zu auch mal die Error-Logs
    • ich schaue auch mal in Webmastertools bei Google
    • ich probiere nicht nur eine Variante, z.B. bei den Kommentaren, sondern mehrere
    • ich teste den Best-Case, aber auch den Worst-Case
      • z.B. mal ausprobieren was die Suche macht, mit Begriffen, die ganz sicher im getesteten Blog vorkommen
      • aber ebenso mal schauen, was passiert, mit Begriffen, die sicher nicht existieren
      • ähnliches gilt für Tests von Seiten, klar teste ich wie ein neues Blog aussieht, ob die Einzelansicht passt, wie die Sucheseiten aussehen...
      • und ebenso teste ich, kommt die Fehlerseite, wenn ich was falsches eingebe, sieht sie so aus, wie gedacht
    Wer ernsthaft testet ist nicht schnell fertig. Es gehören einige Punkte dazu, manche mehr oder weniger wichtig. Die Kunst, um es in praktikablem Rahmen zu halten ist zu wissen, was man unbedingt immer testen muss und wo man auch mal weniger genau sein darf. Es geht um Grenztests, am Beispiel eines Blogs:
    • jede Funktion (Artikel erstellen, Kommentare schreiben, Einstellungen anpassen) muss getestet werden
    • ich nutze Blogs nur mit selbst erstellten Themes, da kenne ich schon einige Knackpunkte, bzw. kann manche vermeiden
      • die Startseite testen, weil die z.B. nur die Artikel, aber keine Kommentare zeigt
      • die Einzelansicht eines möglichst langen und eines kurzen Artikels testen
      • die Seitenansicht bei statischen Seiten prüfen
      • die Archivseiten testen
      • die Sucheseiten
    • bei Blogs, die ich betreue, habe ich immer:
      • den Feed abonniert
      • den Kommentarfeed abonniert
      • das Mailabo
      • mehrere Feedreader ausprobiert, z.B. meinen Liebling, den Akregator, aber auch die Feeds im Opera und im Google-Reader
    • validieren der Startseite und mindestens einer Einzelansicht mit Kommentaren, sollten immer mal wieder auch zwischendurch zum Standard gehören
  • Manchmal nicht ganz einverstanden mit irgendwelcher Software?

    Wer mit Software umgeht kennt sicherlich Momente in denen man die gerade genutzte Software verflucht. Manch einer nur innerlich, andere lauter, manche erzählen davon, andere bloggen darüber...
    • Dreckstool Screenshot
    • Dreckstool Beispiele
    Falls jemand zwischendurch mal das Bedürfnis hat, den Gedanken "Dreckstool" etwas deutlicher loszuwerden, dem ist www.dreckstool.de zu empfehlen. Passend zu einigen Artikeln in letzter Zeit, habe ich beantragt, dass WordPress aufgenommen wird. ;-) Nein, bei Dreckstool geht es nicht um wissenschaftliche Untersuchungen der Qualität verschiedener Software, sondern einfach nur darum, mal kurz klar machen zu können, was man grad im Moment von der ein oder anderen Software hält. Ich wurde via Dirk auf identi.ca darauf aufmerksam, ich kannte die Seite bisher nicht. Mit auf den vorderen Rängen rangieren die diversen Microsoft-Produkte, Lotus Notes ist sehr "beliebt" auch Rational wird genannt und ebenso der ein oder andere Browser.

    Witzige Fehlermeldungen

    Auf der Website gibt es außerdem Beispiel-Screenshots besonders netter Fehlermeldungen. Das gefällt mir ja besonders, Ich amüsiere mich bei dämlichen Fehlermeldungen schon immer deutlich besser, als bei den meist witzigen Videos, Büchern, Filmen... Dort in den Links entdeckte ich einen sehr netten "Bericht" über Projektmanagement in deutschen und japanischen Unternehmen.   ;-) Von demselben Autor stammt die Geschichte über Spezifikationen und was die mit der Breite von Eisenbahnschienen zu tun haben. Wenn ihr euch das nächste Mal über irgendwelche Software ärgert, dann schaut doch da mal vorbei und votet indem ihr den Button Dreckstool nutzt. ;-)
  • WordPress 2.7.1 automatisches vs. herkömmliches Update

    Um Vergleiche anzustellen ist es ja schon praktisch mehr als ein Blog zu betreuen. ;-) Vor jedem Update lohnt es sich ans Sichern nicht nur zu denken, sondern es auch zu tun, siehe: Ablauf bei Aktualisierungen ( Dieser Ablauf der mit Sicherungen der Dateien, Beiträge usw. ist versionsunabhängig, wurde jedoch ursprünglich für die 2.3.2 geschrieben.) Dieses Mal konnte erstmal die automatische Update-Funktion genutzt werden. Ich habe bewusst beide Versionen probiert, in Kurzfassung:

    Automatisches Update

    • schnell
    • überschreibt alles
    • läuft direkt auf dem Server

    Herkömmliches Update

    • dauert länger, weil ich ausgepackte und getestete Dateien dann einzeln hochlade
    • testbar
    • läuft erst einmal lokal, dann jedoch logischerweise ebenfalls auf dem Server

    Klappte gut

    • WordPress selbst lief in allen Fällen problemlos weiter (wie meist, wenn es kein Versionssprung mit Datenbankänderungen ist)
    • auch automatisiert gab es keine Probleme beim Aktualisieren

    Passte nicht so ganz

    • die automatische Aktualisierung installiert erneut das unsägliche "Hello Dolly"-Plugin, was ich noch nie haben wollte
    • das ein oder andere Plugin verschluckte sich beim ebenfalls gerade durchgeführten Update (automatisch aktualisiert, heißt, es kann nicht vorher getestet werden)
    • leider sind da noch immer einige Stellen, sowohl bei Plugins, wie auch im Core, an denen ich keine andere Lösung habe als selbst im Code zu fummeln, die müssen nach einem Update natürlich angepasst werden
      • passende Werkzeuge erleichtern das natürlich mit Eclipse und SVN für die Projekte ist es relativ einfach Unterschiede festzustellen und eigene Änderungen wieder anzupassen.
    • beim herkömmlichen Update blieb in einigen Blogs die Meldung: WordPress 2.7.1 ist verfügbar
      • ich musste ein bisschen suchen, weil sich da wohl beim Hochspielen irgendwas verschluckt hatte
      • meine erste Idee, die Versionsdatei wäre nicht da, verwarf ich, als ich sah, dass die Datei mit neuem Datum auf dem Server lag
      • irgendwann suchte ich nochmal, weil keine Fehler sonst auftauchten, war es unwahrscheinlich, dass es etwas Größeres sein könnte
      • die Datei hatte zwar das neue Datum, war theoretisch auch geändert worden, aber als ich sie mir anschaute, sah ich, dass da eben doch noch 2.7 stand, das konnte nicht gehen

    Verhalten von WordPress 2.7.1

    Insgesamt ist in keinem der Blogs ein Unterschied spürbar. Leider erfüllte sich meine Hoffnung nicht, dass eins der über sechzig geschlossenen Tickets ein bisschen mehr Geschwindigkeit im Adminbereich bringt. :-(  Unter meinen Bedingungen bleibt es bei den 15 bis 20 Sekunden fürs Speichern eines Artikels im WordPress-Editor mit visueller Ansicht. Klar, ich schreibe vieles auch direkt in der HTML-Ansicht und die ist meist etwas  schneller. Da hatte ich zwar auch schon Zeiten von fast 25 Sekunden fürs Speichern, aber zumindest beim Link einfügen kostet es nur halbsoviel Zeit, ist allerdings auch nicht ganz so komfortabel. Keins der Tickets scheint sich auf etwas, was mir in einem der Blogs aufgefallen wäre, bezogen zu haben.

    Unterm Strich

    Ich halte die Funktion des automatischen Updates nicht für ungefährlich. Das gilt jedoch noch mehr für Plugins, als für ein Zwischenupdate von WordPress selbst. Denn ohne Versionssprung hatte ich da selten Probleme. Lästig finde ich, dass alles wieder drüber gespielt wird, eben auch noch nie genutzte Plugins. Dieses Einspielen neuer Versionen ohne irgendeinen Test vorher, halte ich für eine schlechte Idee. Automatische Plugin-Updates sind jedoch, wie erwähnt, noch gefährlicher, denn da gibts kaum eins, bei dem ich nicht an der ein oder anderen Stelle in den Code eingreifen musste, da lohnt es selten es automatisch zu aktualisieren. Denn die eigenen Änderungen muss ich sowieso noch mit einspielen und mir ist nicht wohl ohne Tests. Bei den Plugins ist es meist eher ein Glücksspiel, ob das automatische Aktualisieren überhaupt klappt. Das ein oder andere schafft es zwar alles zu löschen, aber das Einspielen der neuen Version passte nicht mehr.
  • Irrelevante, übersetzte Seiten und ...mal wieder zu Spam

    In letzer Zeit häufen sich die Trackbacks von Seiten, die keine relevanten Inhalte haben, aber dazu Listen zu allen möglichen anderen Seiten veröffentlichen. Die ein oder andere Seite bezeichnet sich als Blogverzeichnis, aber da sehe ich es immer noch so, dass die große Suchmaschine, ja auch keine Trackbacks erwartet, deshalb werde ich von diesen Verzeichnissen ebenfalls keinen Trackback durchlassen. Aus meiner Sicht ist das schlicht Spam. Führend ist da grad so ein T-Shirt-Gestalter [tshirts-selber-gestalten.de]  mit vielen platten Sprüchen und sowas ähnlichem wie einem Blog, allerdings ohne jedweden relevanten Inhalt. Deshalb auch bewusst keinen Link dorthin. Unter anderem dort, aber auch sonst in letzter Zeit häufig:

    Irrelevante, automatisch übersetzte Seiten

    Da gibt es dann Beiträge mit Überschriften wie:
    "Bitte übertragen diese deutsche Satz"
    Ähnlich sinnvoll sowas:
    " Wie kann ein Mensch sagen, was es zu Hause ist Stil? Wie der Kolonialzeit, Mission, viktorianischen ect ect?"
    Angereichert mit folgendem, naja, irgenwie wohl Text?!
    "Ich habe gerade ein Haus gekauft und mich fragen, was Stil ist. Wie der Kolonialzeit, Mission, viktorianischen ect ect .. Ich kann Sie von jedem Ort."
    Solch unglaublich sinnvollen Inhalten folgt dann jeweils eine riesige Linkliste. Und nein, ich bin nicht stolz darauf, wenn ich von dort Links bekomme... ;-) Nett auch eine Seite, die normalerweise wohl Spanisch ist und automatisch übersetzt wird:
    Autor: Fernando sagen
    So so, sagen Fernando... ;-)
    Das Team des spanischen Übersetzung Spanisch WordPress.org scheint der Fehler behoben haben, dass ein Teil der WordPress Hilfe Leser gefunden heute Morgen in der amtlichen Spanisch, und sie in die Arbeitsgruppe.
    Äh, wie bitte? ;-) Sobald ich merke, dass ich mal wieder solch ein automatisch übersetztes Teil gefunden habe, amüsiere ich mich meist. Zumindest im Moment noch, solange es nicht zu oft passiert. Bei den ersten derartigen Fällen, zweifelte ich jedoch zunächst an meinem Verstand, weil ich einfach nicht kapierte, was mir solch eine Seite sagen will.

    Tipp bei automatisch übersetzten Seiten

    Manchmal hatte ich inzwischen Glück und die Originalseite, war in einer für mich verständlichen Sprache geschrieben, dann ergab in diesem Fall obiger Text im spanischen Original durchaus Sinn. Deshalb Tipp am Rande, falls ihr auf sowas stosst, mal prüfen, ob ihr vielleicht mit dem Original etwas anfangen könnt. Bisher fand sich in der Seitenleiste meist eine Anzahl bunter Fähnchen, bei denen sich die Übersetzungen wählen ließen.

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