tipps - Einträge für August 2008

  • August, 2008
  • Blogcamp Switzerland ohne Internetzugang

    Stellt euch vor ihr seid beim Blogcamp und könnt als Einziger nicht im Internet rumwurschteln. Genau das ist mir gestern passiert. Mein Asus Eee PC 20G habe ich in den letzten drei Wochen komplett umgebaut und mittels ndiswrapper die Wireless-Lan-Karte konfiguriert. Zuhause habe ich blöderweise kein DHCP ausprobiert und schwupps stand ich in Zürich ohne Netz. Meine Windows Kollegen haben sich natürlich unglaublich über meine Installation gefreut ;( Und außerdem habe ich dann versucht noch mein DHCP in den Kernel reinzuwürgen. Ok, mir ist klar, dass ich mir diese Zeit hätte sparen können. Aber würdet ihr nicht auch versuchen ins Netz zu kommen damit die Lästerei aufhört? So, des Rätsels Lösung war, dass ich blöderweise vergessen hatte emerge dhcpcd auszuführen. Und da der ndiswrapper nicht die DHCP Funktion des Kernels zieht, sondern dhcpcd aufruft, ist klar warum ich ohne Netzzugang da rumstand. Wenn man als Einziger kein Netzzugang hat, schlägt das "warum immer ich?" und das sich-ausgegrenzt-fühlen wirklich zu. Also wenn ihr auf ein Blog- oder Barcamp geht, testet vorher ob ihr auch mit DHCP ins Netz kommt! Mein nächster Versuch wird beim Barcamp Stuttgart stattfinden. Auf fröhliches Gelingen!
  • ...wieder mal Sicherheit ::: WordPress und Plugins ohne Versionsnummern

    Im Artikel über das Entfernen des Benutzers "admin" in WordPress erwähnte ich ja schon, dass es dabei um Sicherheit geht. Es gibt einen unterschiedlichen Anspruch an Sicherheit, manche sehen das nicht so eng, und sagen sich: "die Sicherungskopie ist ja schnell wieder installiert, falls man gehackt wurde", andere nehmen Sicherheit sehr ernst. Das neue Wordpress Magazin hat eine eigene Kategorie zum Thema Sicherheit für alle die sich da intensiver damit befassen wollen. Überflüssiges Risiko ist es, die Version der Software mit im Quelltext oder gar in der Fußzeile auszugeben. Insbesondere, wenn man nicht jede Aktualisierung sofort durchführt, erleichtert diese Angabe es etwaigen Angreifern das Blog zu finden.

    WordPress Versionsnummer entfernen

    Bislang ließ sich das im Template anpassen, in der header.php, bzw. footer.php (/blogverzeichnis/wp-content/theme/name_des_themes/header.php) konnte einfach die Nummer gelöscht werden. Gerade durch einen Beitrag des expertinnen-web wurde ich drauf aufmerksam, dass das in den aktuellen Versionen ab WordPress 2.6  nicht mehr klappt. Inzwischen muss es hier geändert werden:
    •  /blogverzeichnis/wp-includes/general-template.php
    • am Ende der Datei findet sich function get_the_generator ( $type ) {
    • ändert man an allen Stellen, an denen 'version' steht in '00' dann erscheint keine Versionsnummer mehr
    Ich finde diese Änderung ärgerlich, auch wenn ich vermuten kann, woran es liegt. Für mich ist es klar, dass Blogs mit Open-Source-Software auch einen Link zur Software bekommen sollen. Ich lasse den daher auch das Meta-Tag "generator" drin.  Allerdings machen das wahrscheinlich nicht alle. Wird der Hinweis jetzt an versteckterer Stelle eingebunden, bleibt er häufiger erhalten. So weit, so gut, meinetwegen. Aber, dass die Version da mit enthalten ist, ist schon ärgerlich.

    Nummer der Version bei Plugins entfernen

    Übrigens, wer es bei Plugins ebenfalls nicht möchte, dass die Version erscheint, der/die sollte einen Blick in den Code werfen, dort ist meist eine Variable mit der Versionsnummer vorbelegt, z.B:
    • $version = '2.19.8';
    • ändert man den Inhalt wie folgt:
    • $version = '0.0.0';
    erscheint anschließend schlicht 0.0.0. Ich ersetze meist einfach, das was da steht, durch eine "0", dann muss ich mir keine Sorgen machen, dass etwas nicht mehr klappt,  falls ein Plugin irgendwo die Versionsnummer in genau dieser Form abfragt.

    Hinweis

    Ich teste alles, was ich an der Online-Version ändere und ich achte immer auf ausreichende Sicherungsdateien vorab. Wie ich genau vorgehe, z.B. bei Updates beschreibt der Artikel Ablauf der Aktualisierung, der Artikel ist zwar für eine ältere Version, der Ablauf als solcher gilt jedoch auch für aktuelle Versionen. Meines Erachtens sind Sicherungskopien das A und O jeder Änderung oder Aktualisierung, denn es kann immer irgendetwas schief gehen. Insbesondere bei Blogs, die häufig mit den verschiedensten zusätzlichen Plugins laufen, gibt es nie eine Garantie, dass das was beim einen Blog prima klappt auch beim nächsten Blog problemlos funktioniert.
  • Learning by doing ::: Asus Eee PC

    Ich habe mir ja einen Asus Eee 20G PC angelacht. Mittlerweile läuft da ein vollständiges Gentoo mit Eclipse und allen anderen Schweinereien, die ich so zum Arbeiten brauche, drauf. Das wirklich faszinierende ist aber, dass ich mit meinen dicken Wurstfingern auf der Tastatur mit meiner fast normalen Geschwindigkeit schreiben kann. Ich mach so gut wie keine Tippfehler mehr!

    Da stellt sich die Frage wie ich das hinbekommen habe

    Ganz einfach. Ich habe geübt. Ich habe mir jedes Mal, wenn ich eine Taste nicht erwischt habe, genau angesehen, oder angefühlt, warum das nicht geht. Und siehe da, dass Gehirn ist tatsächlich in der Lage aus Wurstfingern Pinzetten zu machen. Wenn ihr also mit einem Eee wirklich was machen wollt, kann ich euch wirklich empfehlen so zu tun, als ob es euer einziger Rechner ist. Versucht wirklich alles, was auf eurem normalen Rechner drauf ist, mit dem kleinen Gerät zu machen. Am Anfang kostet es enorm viel Zeit. Zum Beipspiel sind die Tasten anders angeordnet. Dann sind sie viel zu klein und ich bin normalerweise ein externer Maus-Anwender. Gebt euch ein- zwei Wochen Zeit und freut euch über jede kleine Verbesserung. Ich habe nicht nur ein KDE 4.1 draufgewürgt, sondern kann auch im Eclipse mit allen schönen Sonderzeichen programmieren. Damit das geht muss ich zwar vom deutschen auf das englische Tastaturlayout umstellen, da ich eine englische Tastatur habe. Bisher kann ich leider noch nicht blind auf einer englischen Tastatur mit deutscher Belegung die Klammer usw. finden. Vielleicht klappt das in ein paar Wochen... So, wenn ihr also eine neue und viel zu kleine Maschine habt, gebt euch Zeit und lernt wirklich damit umzugehen. Am Ende ist es wie immer: A fool with a tool is still a fool! Wenn man sich selbst neu programmiert, klappt es auch mit der kleinsten Büchse. Ganz nebenbei ist der kleine Rechner wirklich herrlich. Die Installation hat sich wirklich gelohnt!
  • Gimp fürs Webdesign einsetzen : Plugin Save for Web

    Ich habe ja schon erwähnt, dass wir gut mit Open-Source-Software klarkommen, wenn es um Webentwicklung geht. Noch einfacher gehts mit einem Plugin für den Gimp, welches ich kürzlich bei Eckhard gefunden habe.
    • Save for Web Gimp-PluginÜberblick Gimp mit Save for Web
    • Save for Web Gimp-PluginPlugin für den Gimp im Einsatz
    • Save for Web Gimp-PluginSpinnennetz im Baum das Bild des Beispiels
    Das Plugin "Save for Web" (fürs Web speichern) für den Gimp bietet einige, sehr angenehme und einfache Optionen, um zu entscheiden, in welchem Format und in welcher Größe ein Bild oder eine Grafik am besten gespeichert werden. In der Readme stehen kurz die Schritte, die man zum Installieren unter Gentoo braucht, wenige Minuten später ist das Plugin im Gimp integriert und nutzbar.

    Umgang mit dem Plugin

    Für jedes Bild, kann man ausprobieren, ob *.jpeg, *.gif oder *.png mit 8 bzw. 24 Bit besser geeignet sind. Gerade im Web geht's ja immer um den Kompromiss zwischen Dateigröße und Qualität. Von wenigen speziellen Fotoseiten mal abgesehen, sind die Besucher nicht bereit lange zu warten, bis ein Bild geladen wurde. Andererseits erwarten die Nutzer schon auch gute Qualität, denn wenn es einerseits Videos gibt, die funktionieren, dann sollten Bilder ja noch einfacher möglich sein. Im Beispiel habe ich jetzt ein Foto genommen, was ich im Juli aufnahm, als wir in Freudenstadt bei einem Waldspaziergang unterwegs waren. Da gab's grad das aus Holzstämmen nachgebaute riesige Spinnennetz eines Künstlers. Bei diesem Bild war es einfach, wie die meisten Fotos ist ein komprimiertes *.jpg die beste Möglichkeit. Geht es jedoch um Fotos von Grafiken, Zeichnungen oder um am Rechner erstellte Grafiken, dann ist ein *.jpg meist ungeeignet. Spätestens bei Transparenzeffekten ist es gar nicht möglich. Noch hat *.png im ein oder anderen Internet Explorer Probleme, es existieren jedoch Workarounds und aktuelle Browser kommen gut damit klar. Je nach Motiv kann jedoch auch ein *.gif das bestmögliche Format sein. Abhängig vom eigenen Wunsch, bzw. der Dateigröße bieten sich Verfahren wie Interlace und Progressive an, die es ermöglichen schon einmal Teile des Bilds zu zeigen, auch wenn noch nicht alles geladen werden konnte. Wieviel an zusätzlicher Dateigröße ein Bild benötigt, berechnet das Plugin ebenfalls. Insgesamt ein, wie ich finde, sehr nützliches und leicht zu bedienendes Plugin. Ich mag meinen Gimp ja sowieso, mit diversen Plugins fällt es noch leichter, ihn weiterhin zu nutzen. Übrigens ja, ich weiß Gimp steht für GNU Image Manipulation Programm und ja ich sag trotzdem der Gimp, wahrscheinlich, wegen Wilbur, der beim Start immer erscheint...

    CMYK und Gimp

    Separate, um nach CMYK zu exportieren ist ebenfalls sehr praktisch, wenn es um Druckerzeugnisse geht. Die Installation in Gentoo braucht einen kleinen Umweg, da es das Plugin nur als RPM gibt, aber dank rpm2targz lässt sich auch dieses Problem lösen.
  • KMail und Kontact 3.5 Mails und Kalender auf KDE 4.1 migrieren

    Ich bin gerade von KDE 3.5.9 auf 4.1 umgestiegen. Und als ich schnell mal eine Mail verschicken wollte, wurde mir klar, dass ich noch etwas Arbeit aufwenden muss. Mails verschicke ich mit KMail über Kontact.

    Mails migrieren

    Bei der Installation von KDE 4.1 werden alle persönlichen Einstellungen nicht mehr im /home/BENUTZER/.kde/3.5 sondern logischerweise im  /home/BENUTZER/.kde/4.1 abgelegt. Die erste Idee, einfach alles von 3.5 nach 4.1 zu kopieren war nicht so toll. Die Indexierung funktioniert nicht und somit sieht man seine bestehenden Mails nicht mehr. Also musste was anderes her.

    Mein gewählter Weg

    • Ich habe mich bei KDE 4.1 ausgeloggt und
      • beim KDE 3.5 eingeloggt.
    • Dann habe ich im KMail alle Mails selektiert und in eine
      • *.mbox Datei exportiert (bitte merken wie die Dateien heißen, da der Importer diese ausblendet).
    • Wieder in den KDE 4.1 einloggen
      • und KMail starten
    • Mit Datei->Nachrichten importieren den Importer starten
    • Bei der Selektion
      • Importieren von E-Mails und Ordnerlisten aus KMail
    • Weiter drücken
    • Im Adressfeld die *.mbox Datei auswählen
    • Ok drücken.
    Es wird ein KMail-Importordner erstellt, in dem ihr eure als "ungelesen" markierten Mails finden könnt. Die könnt ihr nach Belieben in eure gewünschten Mailordner verschieben.

    Kontakte migrieren

    Das war wesentlich unspektakulärer. Einfach im 3.5.9 Kalender alle Kontakte exportieren und im neuen Kalender importieren. Lief prima! Bei mir hat's geklappt. Ich hoffe, dass ihr hiermit ebenfalls schnell eure Mails migrieren könnt.
  • Asus Eee PC ::: Wireless Network beim Start verbinden

    • Asus Eee PCRoland mit Nemo, dem Asus Eee PC
    • Asus Eee PCroland@nemo~ / $
    Wenn man, so wie ich, meistens zuhause mit dem Asus Eee PC arbeitet, möchte man sich beim Start sofort mit seinem Access Point verbinden. Das geht so:
    • die Netzwerkkonfiguration aufrufen
    • dort werden alle in der Umgebung erkannten Connections angezeigt
    • die Connection auswählen, die beim Start angewählt werden soll
    • auf Properties klicken
    • Start Mode von "manual" auf "on boot" umstelllen
    Und schon kann man z.B. einen Blogbeitrag schreiben ohne sich vorher manuell mit dem Internet zu verbinden.
  • Problem beim Firefox 3 mit moz-border-radius und Hintergrundbild

    Seit Firefox 3 hatte ich mit dem Design des Blogs ein Problem. Die Seiten wackelten und ruckelten, wie ich es von Firefox 2 nur bei Seiten kannte, die ein Hintergrundbild mit fixed im body gesetzt haben. Da uteles Blog das gleiche selbsterstellte Theme mit ähnlichem Layout nutzt (z.Z. mit rasengrünem Design), jedoch ohne dieses Problem, war mir klar, dass es nur eine Kleinigkeit sein kann, die das auslöst. Es war auch ausschließlich Firefox 3 betroffen, alle anderen Geckos waren zufrieden, ebenso Opera, Konqueror, und auch die Internet Explorer.
    • Firefox 3 Farbverlauf für body und moz-border-radiusFirefox 3 und Hintergrundverlauf
    Ich habe gesucht, vor mich hingeschimpft, ausprobiert... Nichts half, nur ein Entfernen des Hintergrundbild mit dem Farbverlauf löste das Problem. Bockig, wie ich manchmal bin, wollte ich das jedoch nicht akzeptieren. Leider kam selbst bei einer Nachfrage in der CSS-Liste niemand auf eine befriedigende Lösung. Aus Zeitmangel gab ich erstmal auf. Auf dem Bild sieht man das Problem nicht, da es ja kein optisches, sondern ein Problem im Verhalten war. Den Verlauf im Hintergrund sieht man jedoch, falls ich mal das Design fertig habe, an dem ich grad bastele, könnte es hilfreich sein, noch das Bild zu haben... ;-) Unglücklicherweise hat unser recht umfangreicher Mitarbeiterbereich dasselbe Design, wie das Blog. Im Blog störte es mich vor allem für Besucher, für mich selbst war es nicht so schlimm, da ich ja selten auf der Webseite lese. Je länger die Seite, desto massiver trat das Problem auf, im Blog betraf es damit regelmäßig die Startseite, sehr ärgerlich. Für mich noch schlimmer, unsere teils auch sehr langen Seiten im Mitarbeiterbereich, die ich ständig brauche, kamen ebenfalls nicht damit klar. Natürlich hätte ich es dort ändern können, aber dann wäre mir womöglich entfallen, dass da noch ein Problem besteht. Heute aktualisierte ich mal wieder einiges im Mitarbeiterbereich und ärgerte mich wieder über das Geruckel. Noch immer überzeugt, dass es nicht viel sein kann, was das Problem auslöst, schaute ich erst nochmal die beiden Hintergrundbilder genauer an, das von uteles Blog und das hier und im Mitarbeiterbereich genutzte. Nein, am Bild konnte es nicht liegen, das ist bis auf die Farbe identisch, gleiche Größe, auf die gleich Art eingebunden, alles gut. Also nach einiger Zeit mit etwas Abstand zum Suchen im CSS, sah ich es heute auf Anhieb, noch kurz probiert, um sicher zu sein, aber im Grunde war es klar, es stand da einfach:

    body{

    background:#1e2c3a url(/images/logos/bg_dblau_fff_dblau.jpg) repeat-y; -moz-border-radius:5px;

    }

    Offensichtlich! ;-) Im CSS steht noch ein bisschen mehr, aber das sind die Zeilen, um die es geht. Offensichtlich natürlich nur für mich, da ich sehr genau weiß, worin sich die beiden Blogdesigns unterscheiden. Heute war es auf den ersten Blick klar, uteles Blog hat keinen abgerundeten body, denn da hatte ich mal in anderer Version mit geteilten Bildern experimentiert, die das bieten... Ärgerlich, dass es so lange dauerte, bis bei mir der Groschen fiel. Denn diese Abrundung ist optisch kaum ein Unterschied, ganz anders als das Hintergrundbild, das dem Blog ein bisschen Struktur gibt. Tja, falls noch jemand sich über Geruckel im Firefox 3 wundert, dann schaut mal, ob's da diese Kombination gibt... Wer jetzt noch nicht abgeschreckt wurde für den oder die gibts auch den Artikel über moz-border-radius, bzw. webkit-border-radius, die eigentlich zu CSS3 gehörenden Eigenschaften mal ansehen. Ansonsten haben jetzt die Leser, die in letzter Zeit mit Firefox 3 hier waren, wieder normale Bedingungen und müssen nicht mehr über das Blog schimpfen. ;-)

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