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Meine Eindrücke vom Blogcamp Switzerland

Möglicherweise veraltet: Dieser Artikel ist schon älter und wurde länger nicht überarbeitet. Je nach Thema könnte es sein, dass die Infos inzwischen nicht mehr gültig sind. Nach und nach überarbeite ich die Artikel, also gerne wieder mal vorbei schauen.

Gestern war die komplette Mannschaft von miradlo beim Blogcamp Switzerland. Ich bin mit gemischten Gefühlen wieder nach Hause gefahren. Zur gleichen Zeit fand der Tag der Informatik statt. Was mir hier sehr gefallen hat, war dass man in den Pausen sich unters Volk mischen konnte und so an einem Tag auch noch den Tag der Informatik genießen konnte. Dies führte jedoch dazu, dass ein "wir"-Gefühl unter den Blogcamp-Teilnehmern nicht aufkommen konnte. Wir sind von einer Session zur nächsten gewandert und in den Pausen gab es aus Platzgründen keine Möglichkeit sich irgendwo zu versammeln und miteinander zu plaudern. Die Sessionräume waren sehr klein und so angeordnet, dass nur ein Frontaluntericht wirklich möglich war. Bei den Sessions, an denen ich teilnahm, wurde kaum eine Diskussion angestoßen. Nach dem Blogcamp fand noch der Bloggy Friday statt. Dort war die Stimmung wirklich gut und wir diskutieren diverse Dinge. Hier kam dann doch noch das "wir"-Gefühl und spannende Diskussionen zustande. Für eine Neuauflage wünsche ich mir, dass keine Großveranstaltung parallel dazu abgehalten wird. Blog- und Barcamps sind meiner Meinung nach Veranstaltungen an denen gemeinsam "gecampt" wird. Die Themen, die an dem Blogcamp angesprochen wurden, waren sehr interessant und ich freue mich ein paar Ideen bald umsetzen zu können. Meine Schüler werden sich über ein- zwei Änderungen am Unterrichststil freuen (oder erschrecken) können. ;-) Wenn wieder ein Blogcamp in der Umgebung stattfindet, bin ich höchstwahrscheinlich mit dabei!

Blogcamp Switzerland ohne Internetzugang

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Stellt euch vor ihr seid beim Blogcamp und könnt als Einziger nicht im Internet rumwurschteln. Genau das ist mir gestern passiert. Mein Asus Eee PC 20G habe ich in den letzten drei Wochen komplett umgebaut und mittels ndiswrapper die Wireless-Lan-Karte konfiguriert. Zuhause habe ich blöderweise kein DHCP ausprobiert und schwupps stand ich in Zürich ohne Netz. Meine Windows Kollegen haben sich natürlich unglaublich über meine Installation gefreut ;( Und außerdem habe ich dann versucht noch mein DHCP in den Kernel reinzuwürgen. Ok, mir ist klar, dass ich mir diese Zeit hätte sparen können. Aber würdet ihr nicht auch versuchen ins Netz zu kommen damit die Lästerei aufhört? So, des Rätsels Lösung war, dass ich blöderweise vergessen hatte emerge dhcpcd auszuführen. Und da der ndiswrapper nicht die DHCP Funktion des Kernels zieht, sondern dhcpcd aufruft, ist klar warum ich ohne Netzzugang da rumstand. Wenn man als Einziger kein Netzzugang hat, schlägt das "warum immer ich?" und das sich-ausgegrenzt-fühlen wirklich zu. Also wenn ihr auf ein Blog- oder Barcamp geht, testet vorher ob ihr auch mit DHCP ins Netz kommt! Mein nächster Versuch wird beim Barcamp Stuttgart stattfinden. Auf fröhliches Gelingen!

Blogcamp Switzerland in Zürich ::: wie es heute ablief

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Nach ein bisschen längerer Parkplatzsuche, kamen wir im Technopark an. Das Blogcamp Switzerland fand im Rahmen des Tags der Informatik statt. Einige Sessions waren bereits vorangekündigt, aber nicht so viele, wie bei manchen anderen Bar- oder Blogcamps.
  • Joscha beim Blogcamp in ZürichJoscha
Aktuell sind die meisten jetzt beim Vortrag von Moritz Leuenberger, der ebenfalls vorangekündigt war, den wollte ich jetzt aber nicht mehr hören. Jozo und Joscha waren kurz dort, aber es ist wohl ziemlich voll im Zelt, klar. Außerdem ist das Thema sicherlich eher für Schweizer interessant. Zuerst waren wir in der Auftaktveranstaltung, die leider aus Zeitgründen mehr eine Begrüßungsrede, als eine Eröffnung war. Sonst stellen sich dort alle mit ihren Tags vor, für einen ersten Eindruck von denen, die man nicht kennt, finde ich das eigentlich sehr schön. So war das Aussuchen der Sessions wirklich ausschließlich anhand des Themas, das ist zuweilen nicht ganz so einfach. "Blogcamp Switzerland in Zürich ::: wie es heute ablief" vollständig lesen

WordPress 2.6.1 wie die Galeriefunktion W3C-valide wird...

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Mistbiene! Blödes WordPress! Erst dachte ich, ich hätte einen Fehler im Theme, weil ich es nicht glauben wollte, aber tatsächlich. Da schreibt mir diese dämliche Galerie doch irgendwo mitten in den Code die Anweisungen:

<style type='text/css'>

Immer mal wieder erstaunt mich ja einerseits, was Wordpress alles kann, nicht nur mit Plugins, sondern auch wie mit dieser Galeriefunktion schon von Haus aus. Bei den eigenen Blogs habe ich eine Vorliebe für meine Versionen Bilder einzubinden, aber gerade für die Blogs anderer, ist die Funktion ja wirklich praktisch und auch sehr einfach.  Deshalb bot sich für Rüdigers Blog diese Galerie an, da er nicht gerade technikvernarrt ist. Also mal kurz recherchieren, für ältere Versionen gibts Plugins, die das Problem beheben, dass es nicht validiert. Bei WordPress 2.7 soll es dann behoben sein, das ist fein, aber ich wollte jetzt eine Lösung. Na gut, also mal selbst in den Code krabbeln und sehen, wo das Problem entsteht. Ahja, ein Teil ist gar kein Problem, der kann hier raus und einfach ins CSS des Themes, dieser hier:
.gallery {
margin: auto;
float:right;
}
.gallery-item {
float: right;
margin-top: 10px;
text-align: center;
}
.gallery img {
padding: 2px;
}
.gallery-caption {
margin-left: 0;
}
Bleibt aber noch ein Problem, die berechnete Breite in dieser Zeile:

                 width: {$itemwidth}%;

Das ist einfach kein CSS, sondern ein bisschen PHP. Also noch ein Blick, na prima, wenige Zeilen tiefer wird das Element generiert, aus:

$output .= "<{$itemtag} class='gallery-item' '>";

wird einfach per nicht schönem, aber schnell lösbarem inline-style diese Zeile:

$output .= "<{$itemtag} class='gallery-item' style='width: {$itemwidth}%;'>";

...und juhu, schon habe ich eine Galerie, die auch mit XHTML 1.0 strict validiert! :-)

Wordpress Theme : Fehlersuche bei leerer Seite ::: CSS

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Die diversen PHP-Fehler wie Cannot modify header information kenne ich ja schon. Da geht es eigentlich immer drum, dass irgendwo ein Leerzeichen oder eine Leerzeile schon mal ausgegeben wird, z.B. nach dem php footer oder so... Neu war mir bisher, dass das Ding auch im CSS Probleme hat. Normalerweise mache ich einen hübschen Kopfbereich in eine größere CSS-Datei so mit den wichtigsten Infos. Bei manchen Änderungen war ich bei den ersten Versuchen mit WordPress ein Angsthase und ließ es erstmal. Nunja, und wie es halt so ist, das ein oder andere bleibt dann länger als beabsichtigt. Vor kurzem habe ich ein neues Theme gebastelt, alles lokal getestet und dann hochgeladen. So dachte ich jedenfalls. Irgendwo zwischendurch habe ich wohl nochmal geputzt und alles optimiert. Jedenfalls ging oben nichts mehr. Also gut, wie immer:
  • Fehlermeldungen für PHP auf dem Server einschalten
    • half nicht, nur eine leere Seite
  • alle Plugins nochmal aus
    • half nicht, nur eine leere Seite
  • das eine Standardtheme, was ich bei allen Blogs mal drin lasse zum Testen aktiviert
    • ups, geht.
    • Hm, und nun?
  • Nichts geändert an index.php header, footer oder so.
  • Mal nochmal genauer geschaut, da fielen mir die Kommentarzeichen in der Themebezeichnung im CSS auf.
  • Also gut, mal alles so, wie in den Standardthemes, nochmal probieren
    • geht!
    • Och nö!
    • Doch, doch es ist schon fein, dass es geht. Was mich ärgert, ist, dass ein Standardkommentar in einer CSS-Datei ausreicht, um einfach nichts mehr zu tun...

...wieder mal Sicherheit ::: WordPress und Plugins ohne Versionsnummern

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Im Artikel über das Entfernen des Benutzers "admin" in WordPress erwähnte ich ja schon, dass es dabei um Sicherheit geht. Es gibt einen unterschiedlichen Anspruch an Sicherheit, manche sehen das nicht so eng, und sagen sich: "die Sicherungskopie ist ja schnell wieder installiert, falls man gehackt wurde", andere nehmen Sicherheit sehr ernst. Das neue Wordpress Magazin hat eine eigene Kategorie zum Thema Sicherheit für alle die sich da intensiver damit befassen wollen. Überflüssiges Risiko ist es, die Version der Software mit im Quelltext oder gar in der Fußzeile auszugeben. Insbesondere, wenn man nicht jede Aktualisierung sofort durchführt, erleichtert diese Angabe es etwaigen Angreifern das Blog zu finden.

WordPress Versionsnummer entfernen

Bislang ließ sich das im Template anpassen, in der header.php, bzw. footer.php (/blogverzeichnis/wp-content/theme/name_des_themes/header.php) konnte einfach die Nummer gelöscht werden. Gerade durch einen Beitrag des expertinnen-web wurde ich drauf aufmerksam, dass das in den aktuellen Versionen ab WordPress 2.6  nicht mehr klappt. Inzwischen muss es hier geändert werden:
  •  /blogverzeichnis/wp-includes/general-template.php
  • am Ende der Datei findet sich function get_the_generator ( $type ) {
  • ändert man an allen Stellen, an denen 'version' steht in '00' dann erscheint keine Versionsnummer mehr
Ich finde diese Änderung ärgerlich, auch wenn ich vermuten kann, woran es liegt. Für mich ist es klar, dass Blogs mit Open-Source-Software auch einen Link zur Software bekommen sollen. Ich lasse den daher auch das Meta-Tag "generator" drin.  Allerdings machen das wahrscheinlich nicht alle. Wird der Hinweis jetzt an versteckterer Stelle eingebunden, bleibt er häufiger erhalten. So weit, so gut, meinetwegen. Aber, dass die Version da mit enthalten ist, ist schon ärgerlich.

Nummer der Version bei Plugins entfernen

Übrigens, wer es bei Plugins ebenfalls nicht möchte, dass die Version erscheint, der/die sollte einen Blick in den Code werfen, dort ist meist eine Variable mit der Versionsnummer vorbelegt, z.B:
  • $version = '2.19.8';
  • ändert man den Inhalt wie folgt:
  • $version = '0.0.0';
erscheint anschließend schlicht 0.0.0. Ich ersetze meist einfach, das was da steht, durch eine "0", dann muss ich mir keine Sorgen machen, dass etwas nicht mehr klappt,  falls ein Plugin irgendwo die Versionsnummer in genau dieser Form abfragt.

Hinweis

Ich teste alles, was ich an der Online-Version ändere und ich achte immer auf ausreichende Sicherungsdateien vorab. Wie ich genau vorgehe, z.B. bei Updates beschreibt der Artikel Ablauf der Aktualisierung, der Artikel ist zwar für eine ältere Version, der Ablauf als solcher gilt jedoch auch für aktuelle Versionen. Meines Erachtens sind Sicherungskopien das A und O jeder Änderung oder Aktualisierung, denn es kann immer irgendetwas schief gehen. Insbesondere bei Blogs, die häufig mit den verschiedensten zusätzlichen Plugins laufen, gibt es nie eine Garantie, dass das was beim einen Blog prima klappt auch beim nächsten Blog problemlos funktioniert.

Umfrage zum E-Mail-Format ::: HTML oder nur als Text?!

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Tobias startete auf seinem Blog yenodio.de eine Umfrage zum Thema E-Mails. Teilnehmen kann man bis zum 31. Oktober dieses Jahres. Als Fan des Usenets und von Mailinglisten ist die Antwort für mich völlig klar:

ich mag keine HTML-E-Mails

Am liebsten ist mir bei allem die reine Textform, ich lese Blogs und Foren wenn irgend möglich im Akregator als RSS-Feed und in reiner Textform. Auf die entsprechenden Webseiten gehe ich nur, wenn es dafür einen Grund gibt, z.B. eine Umfrage oder weil kommentieren möchte. HTML ist ein tolles Format für Webseiten, in E-Mails hat es meines Erachtens nichts zu suchen. Ich lasse in meinem KMail nicht zu, dass irgendwelche Inhalte nachgeladen werden, damit sind einige Newsletter sehr übersichtlich ;-)  Wenn ich einige Male so einen wenig informativen Newsletter bekommen habe, dann weiß ich, dass ich mit dem meine Zeit nicht vergeuden muss. Gute Newsletter lassen mich normalerweise wählen. Das klappt auch nicht immer, aber dann ist es ein weiterer Grund zur Abmeldung. Textmails, die mit vernünftigen und korrekt eingestellten Mailprogrammen verschickt werden, sind
  • wesentlich einfacher zu lesen,  denn sie haben meine Lieblingsschrift und die von mir bevorzugte Schriftgröße
  • besser geeignet für mehrfaches Antworten, da Zitieren einwandfrei funktioniert
  • schneiden die überflüssige Signatur beim Antworten ab
  • brauchen weniger Platz, sei es beim Senden oder beim Aufbewahren
  • sind unabhängig vom genutzten Programm immer lesbar
Tobias wird die Ergebnisse am Ende der Umfrage veröffentlichen. Angekündigt ist ein PDF, ich hoffe noch auf eine andere Form, denn

ich mag PDFs nicht als Webseitenersatz

Für mich sind PDFs ein klasse Format um
  • Dokumente auszutauschen
  • um auszudrucken
...aber für Informationen, die ich einfach erreichen möchte, sind PDFs meines Erachtens ungeeignet. Mich nervt, dass es im Web schon fast üblich ist, alles was man irgendwo mal in ein Text- oder Tabellendokument gepresst hat, als PDF zu veröffentlichen. Aus meiner Sicht ist HTML das Format, um einfach an Informationen zu kommen. Wenn es das noch als RSS-Feed für regelmäßige gelesene Seiten gibt - perfekt! Vielleicht liegt es daran, dass
  • ich kein Windows nutze
  • ich ungeduldig bin
  • ich gern möglichst viele Informationen in kurzer Zeit erreichen möchte
  • ich eher Informatikerin als Designerin bin
Ich weiß es nicht, mich nerven PDFs, wenn ich Informationen suche, dann meist mit der Option -pdf. Noch schlimmer finde ich Links, die ungefragt und unangekündigt zu einem PDF-Download führen. Im Vergleich zu den meisten Webseiten sind PDF-Programme langsam, sei es der Acrobat Reader oder selbst mein KPDF, das ist zwar schneller als der Klotz von Adobe, aber immernoch langsam im Vergleich. Auch empfinde ich die Navigationsmöglichkeiten als umständlicher, das Format ist eben ein Druckformat, also meist umgekehrt propotional zu meinem Bildschirm, und und und... Da ich jedoch immer häufiger über PDFs stolpere, da viele E-Mails leider als HTML-Mails verschickt werden, erhoffe ich mir durch die Umfrage, dass manche sich zumindest mal überlegen, warum und wo sie welches Format nutzen. Also auf geht's nehmt doch auch an der Umfrage teil, es sind wirklich nur wenige knappe Fragen...