Einträge für Juli 2008

  • Juli, 2008
  • Browserzoom ::: fixe und flexible Layouts ::: neue Trends im Webdesign?

    Insbesondere seit Firefox 3 veröffentlicht wurde, gibt es wieder Diskussionen ob nicht jetzt endlich ;-) fixe Layouts das Maß aller Dinge sind. Der Firefox arbeitet in der Standardeinstellung nun auch mit Seiten- statt mit Textzoom. Selbst IE7 hat sowas ähnliches wie einen Seitenzoom, leider ist der so kaputt, dass er bei weitem nicht bei allen Layouts benutzbar ist. Unterschieden werden grundsätzlich:
    • fixe Layouts: Breitenangaben werden fest in px (Pixeln) angegeben, diese lassen sich zumindest im noch immer gebräuchlichen IE6 nicht verändern
    • flexible Layouts sind entweder:
      • elastische Layouts: alle Angabe zur Breite gibts in em (ein Maß welches sich auf die Schriftgröße bezieht)
      • fluide Layouts: die Breite der Seite und von etwaigen Spalten definiert man in % (Prozentangaben gewährleisten ein unterschiedliches Verhältnis bei verschiedenen Auflösungen)
    Erübrigen sich nun flexible Layouts? Für Browser mit Seitenzoom wird sich bei entsprechendem Zoom, bezogen auf die Gesamtverhältnisse des Layouts, kein Unterschied zwischen fixen und fluiden Layouts mehr erkennen lassen. Ist jetzt also alles gut, das Photoshopbild des Grafikdesigners wird einfach umgesetzt und mehr ist nicht mehr zu tun? Es gibt verschiedene Meinungen zum Thema fixe und flexible Layouts, einen guten Überblick über die Diskussion bietet Ansgar Hein in seinem Artikel bei den Webkrauts, er verlinkt einige andere Artikel und auch in den Kommentaren wurde noch fleißig diskutiert. Immer wieder gibt es die Meinung, dass flexible Layouts grundsätzlich aufwändiger seien als fixe Layouts. Daher könnten Profis, die diesen Aufwand vom Kunden zahlen lassen, nur selten flexible Layouts umsetzen.

    Mehraufwand für flexible Layouts?

    Ich meine, es hängt vom Layout und dem Kundenwunsch ab, ob es überhaupt Mehraufwand ist. Je nachdem wie genau die Vorstellungen von Kunden bereits vor den ersten Layoutvorschlägen sind, ist es durchaus möglich auch flexible Layouts ohne zusätzlichen Aufwand anzubieten. Häufig lassen sich durchaus Layoutvorschläge bereits so erstellen, dass sie flexibel sind. Wie sich ein flexibles Layout mit unterschiedlichen Einstellungen auswirkt, habe ich mit Screenshots vor kurzem in einem Artikel beschrieben. Klar, es Layouts, die sich gar nicht flexibel umsetzen lassen und es gibt einige Layouts, die sich nur mit großem Mehraufwand flexibel umsetzen lassen. In manchen Fällen bestehen Kunden auf fixen Layouts, insbesondere dann, wenn sie bereits mit einem grafischen Entwurf kommen. Kunden, die ihr Layout weitgehend selbst entwerfen, entwerfen auf Papier. Meist kommen sie nicht aus dem Web und wissen nicht einmal, dass es auch flexible Layouts gibt. Wer mit einem Entwurf kommt, der sich nicht sinnvoll flexibel umsetzen lässt, der bekommt dann auch ein fixes Layout.

    Vor- und Nachteile von fixen und flexiblen Layouts

    • Firefox auf 1920 lässt viel Platz
    Bei Kunden, die noch keine Designidee haben, erlebe ich es jedoch selten, dass sie ein flexibles Layout im Vorgespräch ablehnen, wenn ich ihnen zeige, welche Vorteile das bietet. Klar, wenn ich ein flexibles Layout umsetze dann nutze ich  max-width, um die Textbreite zu beschränken. Im Artikel zu verschiedenen Vorlieben bezüglich Browser und der gesamten Arbeitsumgebung, sowie zum Firefox 3 und seinen Einstellungen, habe ich auch beschrieben, warum ich auch bei einer Auflösung von 1920*1200 das Browserfenster in voller Größe nutze. Für mich sollte ein Layout in so vielen Fällen wie möglich für den Besucher angenehm funktionieren. Meines Erachtens ist genau das, der Vorteil des Webs, dass jeder selbst entscheiden kann, womit er/sie unterwegs ist. Inklusive der gewählten,  voreingestellten Schriftgröße, die ich in meinem Standardbrowser (z.Z. Firefox 3) auf einen Mindestwert einstelle. Ich mag Seiten, die sowohl in 800*600 keine Scrollleisten haben, als auch in 1920*1200 noch nach einer Seite aussehen. Aus meiner Sicht sieht ein Layout, das auf siebenhundertirgendwas angelegt ist, bei einer Auflösung ab 1280 schon nicht mehr wie eine Seite aus. Bei noch höheren Auflösungen erinnern mich manche Layouts an ein bisschen Fliegendreck an irgendeiner Stelle. Manche Webdesigner geben dem Hintergrund noch eine optische Struktur, dann fällt es nicht mehr ganz so auf, dass im Grunde nur ein sechstel meines Monitors genutzt wird (berechnet anhand der Gesamtzahl Pixel bei 1920*1200 bezogen auf so Minilayouts mit 780*500). Deshalb stören mich feste Pixellayouts, weil sie aus meiner Sicht nur in einem sehr kleinen Bereich von Auflösungen richtig gut aussehen.
    • valides XHTML nach W3CW3C-Logo gezoomt
    • pixeliges Logo nach zoomenW3c-Logo im Original

    Hinzu kommt, dass die Zoomfunktion nur die halbe Wahrheit ist. Denn falls ich ein Layout so anlegen möchte, dass es zunächst auf 1024 festgezurrt wird, später aber auch mittels Zoom auf 1920 gut aussehen soll, so müssten alle Bilder in einer passenden Qualität vorliegen, mit der sie gezoomt noch wie Bilder aussehen. Beispielsweise, das normalerweise sehr schick aussehende W3C-Logo, sieht gezoomt hässlich pixelig aus. Manche Bilder kommen noch ganz gut raus, wenn sie gezoomt werden, jedoch viele Fotos sehen einfach grässlich aus. Dagegen sieht man deutlich, dass auch mehrere Zoomstufen im Firefox dem Text nicht schaden, denn der wird in passender Größe neu erzeugt. Würde ich auch mit ein, zwei Zoomstufen noch qualitativ gute Bilder wollen, dann geht das natürlich, denn ich kann ja Bilder dementsprechend groß anlegen. Allerdings lassen sie sich dann nicht mehr so stark komprimieren, damit verlängert sich die Ladezeit. Daraus folgt, ich muss mich entscheiden welche Nutzer mir wichtiger sind:

    • tolle Bilder auf 1920 für die DSL-Nutzer sind kein Problem
    • eine Ladezeit bis "Weihnachten" für alle Nutzer ohne DSL,  auch wenn sie noch so kleine Auflösungen nutzen, bei denen sie Bilder dieser Größe gar nicht brauchen

    Unterm Strich

    Dank Zoom sind Pixellayouts variabler als bisher, wenn ich sie jedoch nutze, habe ich das nächste Problem, weil ich wieder optimieren müsste. Für mich ist der Ansatz des Optimierens auf - welche Auflösung auch immer -nach wie vor falsch, denn genau das nimmt den größten Vorteil, den Webseiten bieten - die Skalierbarkeit - wieder weg. Dieses Blog lässt sich bei meiner Auflösung 5-mal vergrößern, ohne dass ein Scrollbalken erscheint. Bei Standardeinstellungen erscheint jedoch auch bei 800*600 ebenfalls kein Scrollbalken. Mir gefällt diese Vielfalt an möglichen Voraussetzungen und Einstellungen. Mir persönlich ist es bei Blogs, die einen vollständigen Feed bieten, nicht so wichtig, welche Varianten das Blog bietet, da ich dann ja die Möglichkeit habe, textbasiert mit meiner Lieblingsschrift, in der von mir bevorzugten Schriftgröße zu lesen. Trotzdem meine ich, es ist unsinnig, wenn Webseiten auf bestimmte Voraussetzungen optimiert werden, denn es gibt einfach nicht _die_ passende Auflösung, Schriftgröße, Zoomstufe oder was auch immer. Diese Optimierungsideen führen dazu, dass es spätestens für mobile Endgeräte wieder eine andere Lösung geben muss. Mehr Links zum Thema gibts auch im Artikel Plädoyer für flexible Seitenlayouts von Dieter Welzel, unter anderem zum Artikel von Peter Müller das Web ist nicht aus Papier. Ich find's schade, dass die Zoomfunktionen der Browser für manche Webautoren ein Argument sind, jetzt erst recht auf fixe Layouts zu setzen. Ich bleibe bei meiner Ansicht, dass es unsinnig ist dem Kontrollzwang für jedes einzelne Pixel zu folgen, statt Websites zu erstellen, die vor allem so gemacht sind, dass die Besucher entscheiden können, wie sie die Seiten nutzen wollen. Für mich ist das der logischere Weg, passend zu allem was natürlich ist, z.B. hier bei uns in Konstanz der Bodensee, der je nach Jahreszeit und Wasserstand mal mehr und mal weniger Platz beansprucht ;-) Aktualisiert am 13.10.08: Einen weiteren guten Artikel zu diesem Thema hat Gerrit von praegnanz.de veröffentlicht.
  • Wer will noch, wer hat noch nicht? ::: Letzter Tag für die Abstimmung der Superblogs...

    ...wie schon berichtet, nehmen wir an der Wahl teil. Noch liegen wir ziemlich am Ende der teilnehmenden Blogs, jedoch kann das heute noch geändert werden. Die Abstimmung geht ganz schnell: Nur noch heute kann abgestimmt werden, wir freuen uns über jede Stimme: Firmenblogs Klick auf miradlo bloggt an sechster Stelle von unten... Danke für alle Stimmen

    Übrigens:

    Nachdem es wohl anfangs bei einigen Blogs Leute gab, die mehrfach für ein Blog abgestimmt haben, weil zunächst nur per Cookie überwacht wurde, wer bereits abgestimmt hat; ist es seit ich es mitbekommen habe so, dass die IP-Adresse mitgeloggt wird. Bei uns konnte daher niemand mehr für uns abstimmen, da ich bereits für unser Blog gestimmt hatte. Sollte bei euch ebenfalls die Meldung erscheinen, dass eure Stimme bereits abgegeben worden sei, dann kann das daran liegen, dass bereits jemand mit derselben Adresse abgestimmt hat.
  • Episode 14: Warum ein Detailkonzept erstellen?

    In den letzten Episoden habe ich ein bisschen die Möglichkeiten der Anforderungsanalyse beschrieben. Was machen wir mit den Anforderungen, wenn sie in schriftlicher Form vorliegen? Wir müssen die Informationen bündeln und in eine Form bringen, die wir für die Umsetzung verwenden können.

    Warum müssen wir so vorgehen?

    Egal ob wir mit Extreme Programming oder mit dem Wasserfallmodell arbeiten, wir können die Anforderungen nicht einfach nur heruntertippen. Das heißt, können kann man schon. Aber dann kommt eine Software dabei heraus, die garantiert nicht erweiterbar und wartbar ist. Ich mußte einmal ein PHP-Projekt übernehmen, das direkt von den Anforderungen in Code geschrieben wurde. Das war eine tolle Erfahrung! In einer .php-Datei war Javascript, CSS, HTML, SQL und PHP-Code vereint. Für einen Prototypen, um schnell mal dem Kunden zu zeigen, wo die Reise hingehen soll, mag das so passen. Wenn wir später nur eine Änderung an der Datei vornehmen wollen geht es schief. Die Aufwände für die Weiterentwicklung steigen ins Unermessliche und am Ende muss alles neu geschrieben werden.

    Was muss gemacht werden?

    Um wirklich stabile Software erstellen zu können, muss die Software einer Systemarchitektur genügen. Die Architektur muss so ausgewählt werden, dass sie die Anforderungen abdecken kann. So muss eine Applikation, die für die Verarbeitung von Formulardaten erstellt wird, viele parallele Eingaben verarbeiten können. In einer Software für die Fahrtsteuerung eines  Autos muss vor allem die Realzeitanforderung abgedeckt werden. Es wäre ziemlich unangenehm, wenn das Auto erst die Wand durchschlägt und dann der Computer nachträglich das Lenkmanöver einleitet ;-) Die Kundenanforderungen beschreiben das System von der Kundenseite aus. Das Detailkonzept beschreibt, wie das zu erstellende System die Kundenanforderungen abdecken wird. Eine 1:1 Abbildung wird es nicht geben. Der Zwischenschritt über das Detailkonzept ist notwendig. Über den Umfang des Detailkonzepts kann man streiten. Soll wirklich alles zuerst beschrieben und dann umgesetzt werden? Manchmal ist das nicht zielführend. Jedoch muss so viel beschrieben sein, dass eine abschließend definierte Softwarearchitektur vorhanden ist.
  • Vorlieben bei der Browsernutzung ::: Fenstergröße : Zoom : Schriftgröße : Auflösung

    Ich nutze verschiedene Browser, je nachdem wofür. Das liegt auch daran, dass ich sowieso, um Webseiten zu testen, einige installiert habe, so fällt ein Wechsel, je nach Situation leicht. Für die Fälle, in denen ich Strukturen genauer erkennen möchte, bevorzuge ich den Opera mit seiner Einstellung: View -> Style -> Debug with outline Optisch am Schönsten und der einzige, der bei mir in Standardeinstellung mit SVG klar kommt ist der Konqueror, spätestens auf Seiten mit Formularen mit mehreren Buttons sehen diese sehr viel besser aus, als mit anderen Browsern. Für manches was Firefox nicht so gut kann, z.B. mehrere Nutzerprofile mit gespeicherten Passwörtern für eine Webseite verwalten, nehme ich den Seamonkey. Der ist nicht sehr hübsch, aber in solchen Fällen praktisch. Tatsächlich nur noch zum Testen nehme ich die ies4linux. Leider funktioniert der IE7 seit einiger Zeit nicht mehr. Da ich den jedoch nur selten brauche, bietet sich dann sowieso ein weiterer Rechner an, der entweder auch ein Windows oder zumindest eine VMWare mit Windows hat. Inzwischen ebenfalls nur noch zum Testen nutze ich den Firefox in Version 2.0.0.14.

    Firefox 3 als Standardbrowser

    • Firefox mit vielen Tabs auf 1920*1200 Firefox auf 1920 bietet Platz für sichtbar rund 20 offene Tabs
    Überwiegend arbeite ich mit Firefox 3, der im Gegensatz zu einigen 2-er Versionen, auch wieder stabil mit vielen Tabs (fast immer deutlich mehr als zwanzig, manchmal auch bis zu sechzig) zurecht kommt. Manches was verändert wurde, gefällt mir gut, z.B:
    • die bereits erwähnte Stabilität
    • Firefox 3 kann hier wieder im Hintergrund geöffnet werden, beim Feeds lesen, nutze ich das gern, um alles im Hintergrund schon mal zu öffnen, was ich noch anschauen möchte, ohne jedoch das Lesen der Feeds wegen jedes Links zu unterbrechen
    ein paar Punkte mag ich dagegen eher nicht:
    • Beispielsweise ließ sich bisher beim Lesezeichen speichern das Fenster mit den diversen Lesezeichen in der Größe verändern, das geht zumindest in der Standardeinstellung erst einmal nicht.
    • Auch beim Theme musste ich ein bisschen suchen, bis ich eins fand, was mir optisch gefällt, zu meinem KDE-Theme, Keramik, passt und außerdem praktisch ist. Das ein oder andere Theme sieht zwar klasse aus, ist aber schwer lesbar, das mag ich nicht.
    • Meiner Arbeitsweise mit sehr vielen Tabs, kam die vorherige Version Tabs solange nebeneinander anzuzeigen, bis die Faviconbreite erreicht ist, mehr entgegen, als die aktuelle Einstellung, die von einer größeren Mindestbreite pro Tab ausgeht.
    • Sicherlich ließe sich noch manches anpassen, aber das kostet alles in allem doch immer ein, zwei Stunden Zeit und so wichtig ist es mir grad nicht.
    • Standard ist inzwischen auch der Seiten- statt des Textzooms, das lässt sich ändern über:
      • about:config
      • In die Adressleiste about:config eingeben, anschließend die Eigenschaft browser.zoom.full auf false setzen.
    Das hilft mir jedoch nicht, denn dann bräuchte ich ein weiteres Profil, um den Standardzoom zu testen, das will ich nicht, da mehrere Profile immer auch Pflegeaufwand bedeuten. Aktualisierung zum Textzoom vom 23.7. Über einen Kommentar bei Robert  zu STRG ++ kam der Hinweis auf eine gaaaaanz einfache Möglichkeit (Artikel gibts auch dazu): Im Menü Ansicht kann schlicht bei Text-Zoom ein Häkchen gemacht werden... Tja, wenn ich da mal reingeschaut hätte... ;-) Im Zusammenhang mit den Vor- und Nachteilen von fixen und flexiblen Layouts, kam vor kurzem in einer Liste die Frage auf, warum jemand wohl seinen Browser tatsächlich auf 1920*1200 noch in voller Größe verwendet. Bei mir liegt das an meinen persönlichen Gewohnheiten. Ich bevorzuge Browserfenster, die den gesamten Bildschirm ausnutzen aus mehreren Gründen:
    • um einen möglichst großen Teil meiner Tabs im Überblick zu behalten, sind 1920 Breite prima; wie im Bild zu sehen, klappt das dann mit etwa zwanzig davon, die nebenstehende Liste zeigt, dass es meist trotzdem noch mehr offene Tabs gibt
    • meist mag ich auch Platz und Freiraum in einem Layout, nur falls die Breite des Texts bei einem Layout nicht beschränkt wird, z.B. bei Wikipedia, kommt es vor, dass ich zum Lesen längerer Texte, das Fenster auch mal verkleinere
    • die Lesezeichen unterhalb der Adressleite, die ich sehr häufig brauche haben, sind so fast alle sichtbar
    • meine Standardschriftgröße im Firefox ist etwas größer eingestellt, damit kann ich auch die, zur Zeit modernen, kleinen Schriften noch lesen. Die schon unter Windows kleinen Schriften, sind auf Linux noch kleiner und je nach installierten Schriftarten, werden sonst sehr viele Websites unlesbar. Ab und zu mal STRG und + nutzen stört mich nicht, aber ich möchte das nicht bei jedem Seitenaufruf tun müssen.
    • da ich vier virtuelle Arbeitsflächen nutze
      • belegen Browser und Kontact nur eine Arbeitsfläche
      • eine weitere ist für die Konsole mit mehreren Fenstern und für meist zwei Konqueror im Dateimanagermodus
      • die dritte Arbeitsfläche nutze ich für die Bildbearbeitung, dort gibts auch kein Hintergrundbild auf dem Desktop
      • die vierte Arbeitsfläche wird von Quanta, Eclipse und OpenOffice.org belegt, je nachdem was ich gerade brauche
    Mehr zu den Programmen, die ich ständig nutze gibts im Artikel Webentwicklung mit Linux und seinen Programmen. Für mich sind das meine optimalen Arbeitsbedingungen, wann immer mal einer meiner Jungs mal kurz an meinen Rechner geht, fällt mir auf, dass das nur für mich gilt. Bisher kenne ich noch niemand, der genau meine Einstellungen bevorzugt.  Die großen Unterschiede bei den Lieblingseinstellungen sind für mich auch der Grund, eher flexible Layouts zu bevorzugen, die jedem Einzelnen viel Spielraum lassen, doch dazu demnächst mehr...href="http://miradlo.net/bloggt/index.php?110-s"">Webentwicklung mit Linux und seinen Programmen. Für mich sind das meine optimalen Arbeitsbedingungen, wann immer mal einer meiner Jungs mal kurz an meinen Rechner geht, fällt mir auf, dass das nur für mich gilt. Bisher kenne ich noch niemand, der genau meine Einstellungen bevorzugt.  Die großen Unterschiede bei den Lieblingseinstellungen sind für mich auch der Grund, eher flexible Layouts zu bevorzugen, die jedem Einzelnen viel Spielraum lassen, doch dazu demnächst mehr...
  • Superblogs 08 Wahl der besten Blogs in verschiedenen Kategorien u.a. Firmenblogs

    • Hitmeister Superblogs 2008
    miradlo bloggt ist nominiert bei der Wahl zum Superblog 08 in der Kategorie Firmenblogs. Nee, eigentlich mag ich so Bezeichnungen wie Wahnsinn, Super, Highlight... nicht so arg, aber die Idee einer solchen Wahl finde ich witzig. Die Konkurrenz sind sehr verschiedene Blogs auch zu unterschiedlichen Themengebieten. Wir gehören sicher zu den Blogs, die weniger über das Geschäftsleben plaudern, sondern mehr themenorientiert sind. Vom 11.07.2008 bis einschließlich Donnerstag, den 17.07.2008 kann abgestimmt werden. Im Moment steht dort zwar miradlo bloggt noch nicht in korrekter Schreibweise, aber ich denke ihr erkennt es trotzdem... ;-) wir freuen uns über jede Stimme, die wir bekommen. Im Moment liegen noch andere Blogs in Führung, aber wer weiß, mit euren Stimmen... ;-) Wenn nur jeder zweite, der/die den Feed abonniert hat, abstimmt, dann gäbe es schon einige Stimmen. Ansonsten schaut euch mal selbst um, vielleicht gibt es ja noch unbekannte Blogs, die euch interessieren. Wer Spaß dran hat in den Kategorien zu blättern, es gibt die folgenden: Die Ergebnisse sollen am 18. Juli veröffentlicht werden, ich werde berichten...
  • Episode 13: Anforderungen mit XP Vorgehen aufnehmen ::: Softwareprojekte

    Bei nicht allzu komplexen Projekten, oder bei Teilprojekten, kann man mit Extreme Programming (XP) sehr gute Ergebnisse erzielen.
    • Im ganz Groben kann man sagen, dass man iterativ vorgeht und zuerst ein paar Basiskomponenten erstellt.
    • Der jeweilige Stakeholder kann nach relativ kurzer Zeit das Ergebnis ansehen und seine Anforderungen näher beschreiben.
    • Auf diese Weise ist man stets im Kontakt mit seinen Stakeholder und wird die Bedürfnisse eher verstehen.
    • Bei allen Arten der Anforderungsanalyse ist es vor allem wichtig zu wissen, dass die verschiedenen Stakeholder die Welt unterschiedlich sehen und beschreiben.
    • Wenn vier Personen etwas sagen, können dabei mindestens vier unterschiedliche Ansichten entstehen.
    • Die echte Wahrheit gibt es nicht.
    Weitere Hinweise zu Extreme Programming gibts z.B. in den Quellen zu Requirements Engineering.
  • Usenet, Mailinglisten, Foren, Kommentare in Blogs ::: I ::: Grundlagen und Unterschiede

    Immer mal wieder ärgere ich mich über den Umgangston mancher Menschen in Mailinglisten, im Usenet, in Blogs und zuweilen auch in Foren. Manche ärgerlichen und hochkochenden Diskussionen ließen sich vermeiden, wenn die Teilnehmer mehr darüber wüssten und sich an die Regeln hielten. Ärgern lohnt sich nicht und meckern ohne etwas zu tun, finde ich unnötig. Sinnvoller ist es, die jeweiligen Anwender zu informieren. Mit diesem Beitrag beginne ich, in loser Folge, eine kleine Serie zum Thema: Usenet, Mailinglisten, Foren und Blogkommentare. Viele Diskussionen und Ärgernisse kommen dadurch zustande, dass langjährige Teilnehmer genervt sind, weil Anfänger sich nicht vorher über die Regeln informiert haben, bzw. die Regeln nicht einhalten. Andere hochkochende Diskussionen entstehen weil Teilnehmer, die schon lange dabei sind zuviel von Anfängern erwarten. Mein Ziel ist, beiden Seiten die Unterschiede und Regeln dieser Informationsmittel möglichst einfach zu erklären, um hoffentlich das ein oder andere Missverständnis zu beseitigen.

    Mailinglisten

    Wie man E-Mails verfassen sollte, insbesondere in Mailinglisten habe ich bereits unter Umgang mit E-Mails beschrieben. Bei Mailinglisten bekommt man die Mails der jeweiligen Liste direkt in den eigenen Account, genauso wie die anderen Nachrichten, die privat oder geschäftlich eingehen. Abonniert man eine Mailingliste, so können, je nach Liste, schon mal mehrere hundert Mails an einem Tag eingehen. Daher bietet es sich an, für Mailinglisten nicht diesselbe Adresse zu nutzen, wie für private und geschäftliche Mails. Abmelden kann man sich bei solchen Listen meist durch ein E-Mail an den Listenserver. Die Adresse steht fast immer am Ende jeder Mail.

    Usenet

    Das Usenet ist ein weltweites Netz von Newsgruppen zu den unterschiedlichsten Themen und in verschiedenen Sprachen. Im Usenet werden Mails, die Postings oder Artikel genannt werden, auf Newsservern gespeichert und von Newsserver zu Newsserver verbreitet. Die Nachrichten, die in die jeweiligen Gruppen gepostet werden, die man abonniert hat, bleiben weiterhin auf dem Newsserver. Normalerweise liest und schreibt man mittels eines Newsreaders, ein Programm, das die besonderen Anforderungen des Usenets berücksichtigt. Bei miradlo nutzen wir den KNode, ein KDE-Programm (KDE grafische Oberfläche für Linux). Wer lieber offline lesen möchte, sollte sich einen Newsserver einrichten, genaueres dazu bezogen auf den "Hamster" für Windows, findet man auf Volker Gringmuths Seiten zum Hamster. Diese Software hat noch andere Vorteile und Einstellungsmöglichkeiten, die für Mails und News interessant sein könnten. Im Gegensatz zu Mailinglisten füllt sich nicht der jeweilige Mail-Account. Stattdessen sorgt die jeweilige Software (KNode, Hamster...) dafür, dass nur die Artikel lokal vorhanden sind, die man haben möchte. Möchte man die Nachrichten lesen, so werden zunächst die Betreffzeilen angezeigt, erst wenn man entscheidet das einzelne Posting zu lesen, wird der gewünschte Artikel abgeholt (bzw. bei Newsservern wie dem Hamster angezeigt). Die jeweilige Software ist so einstellbar, dass die gelesenen Artikel anschließend gelöscht werden. Weitere Informationen zum Usenet, gibt es bei einklich.net, den Seiten von Volker Gringmuth, er hat einen umfassenden Bereich speziell zum Usenet.

    Foren

    Die einzelnen thematischen Gruppen des Usenet werden auch Foren genannt. Der Begriff meint sonst jedoch eher die Webforen. Ein Webforum ist meist ebenso thematisch geordnet, wie das Usenet, es gibt Foren zu den verschiedensten Themen. Ein Forum liegt auf einem Webserver und ist unter einer Webadresse erreichbar, z.B. das deutsche Wordpressforum. Die Einstiegsseite eines Forums zeigt einen Überblick der einzelnen Kategorien. In diesen werden die zugehörigen Themen meist nach Datum sortiert angezeigt. Wer eine Frage hat oder eine Information geben möchte, eröffnet ein Thema und die anderen Besucher antworten zu diesem Thema. Alle Einträge werden auf einer oder mehreren Seiten zu dem jeweiligen Thema in chronologischer Reihenfolge angezeigt. Meist muss man sich zunächst registrieren, um schreiben zu dürfen, damit werden Spameinträge vermieden. Die Struktur und die möglichen, technischen Einstellungen von Foren sind so angelegt, dass die Besucher nicht selbst dafür sorgen müssen, dass die Beiträge zu einem Thema an der richtigen Stelle erscheinen. Die technischen Einstellungen sorgen dafür, dass die einzelnen Beiträge optisch gleich aufgebaut sind. Daher sind Foren auch für ungeübte Anwender schnell nutzbar, sie benötigen kaum Vorwissen, wie bei Mailinglisten oder im Usenet.

    Blogs

    Was Blogs sind, wissen die meisten Leser wahrscheinlich bereits, denn ihr lest ja grad ein Blog. ;-) Wer es nicht so genau weiß, findet Begriffserklärungen im Glossar Blogs. Ein Blog wird einerseits von einem oder mehreren Autoren geschrieben, andererseits haben Besucher die Möglichkeit dort zu kommentieren (jedenfalls meistens). Manche Blogs leben eher von den Beiträgen der Autoren und haben nur einige Kommentare. Andere Blogs leben vor allem durch die Kommentare, es gibt Blogs, in denen zu einem Kurzbeitrag mit wenigen Zeilen regelmäßig Gespräche mit über dreißig Kommentaren entstehen. Ähnlich wie in Foren braucht ihr für ein Blog keine besondere Software, lesen klappt mit jedem Browser. Um jedoch beispielsweise RSS-Feeds zu abonnieren bietet sich Software an. Sei es es eine Webapplikation, wie die diversen Web-Feedreader, sei eine Browsererweiterung, um gezielt Feeds zu lesen, oder ein Programm wie Akregator, mein Liebling um zu lesen. Der Akregator lässt sich so einstellen, dass alle Beiträge unterschiedlichster Blogs identisch aussehen, in meiner Lieblingsschrift und -größe, ich lese so am Liebsten. Im nächsten Teil geht es um den Umgangston und die Netiquette in den verschiedenen Informationsquellen Usenet, Mailinglisten, Foren und Blogs.

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