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Asus Eee PC 900 dauerhaft mit deutscher Tastaturbelegung

Möglicherweise veraltet: Dieser Artikel ist schon älter und wurde länger nicht überarbeitet. Je nach Thema könnte es sein, dass die Infos inzwischen nicht mehr gültig sind. Nach und nach überarbeite ich die Artikel, also gerne wieder mal vorbei schauen.

Ich hatte ein bisschen Probleme auf meinem Asus Eee PC 900 (20 GB Linux) die Tastatur von Englisch auf Deutsch zu stellen. Die Tastaturbelegung (keyboard layout)  ist englisch, da es diesen Rechner noch nicht offiziell in Deutschlang gibt. Jetzt habe ich die beiden Pakete gefunden die für die Umschaltung benötigt werden. So klappt es:
  • mit "CTRL ALT T" ein Terminal öffnen
  • dann "sudo bash" auf root umstellen
  • apt-get update
  • apt-get install keyboardmap-de-de
  • apt-get install keyboardmap-dialog-de-de
  • restart
Und schon gibt es einen Button mit dem man zwischen Englisch und Deutsch umstellen kann. Über meine Vorfreude habe ich ja bereits auf uteles Blog geschrieben, ebenso über die ersten Erfahrungen. Viel Spaß beim Tippen!

Kombinieren, verbinden, gezielt vorgehen um Zeit zu sparen

Möglicherweise veraltet: Dieser Artikel ist schon älter und wurde länger nicht überarbeitet. Je nach Thema könnte es sein, dass die Infos inzwischen nicht mehr gültig sind. Nach und nach überarbeite ich die Artikel, also gerne wieder mal vorbei schauen.

Warum überhaupt Zeit sparen nötig ist? Perun fragt in seiner Blogparade nach dem Mittelweg zwischen Fortbildung, Arbeiten und Freizeit als Selbständiger. Ich denke schon, dass es da noch deutlich wichtiger ist, als in vielen Angestelltenjobs die eigene Zeit, so gut wie möglich zu nutzen. Meine Wege, um Zeit zu sparen:
  • das abendliche Lesen vorm Einschlafen, ab und zu mal mit einem Fachbuch
  • Feeds sortieren und nur gezielt lesen
  • für alle solchen Quellen als Gesamtes ein Zeitlimit setzen
    • Mailinglisten
    • Usenet
    • Xing-Gruppen
    • ...
  • Barcamps, Treffen mit anderen, die sich für ähnliche Themen interessieren
  • Themen dann angehen, wenn sie grad zum Projekt passen
  • Schulungen halten
Mit diesen Punkten, lässt sich manches kombinieren, mal Lernen und Freizeit, mal Job und Fortbildung. In Kombination, wenn ich beispielsweise dann mehr zu einem Thema lese und recherchiere, wenn es grad zum Projekt passt, dann bin ich schon dran und befasse mich sowieso schon damit. Ein Teil dessen, lässt sich direkt im Projekt umsetzen und ist damit nicht reine Lernzeit. Das Verbinden mehrerer Punkte klappt, z.B. mit: anderen helfen, auf sich aufmerksam machen und selbst lernen, indem man aktiv ist, in themenrelevanten Gruppen, seien es Mailinglisten, das Usenet oder ähnliches. Gezieltes Vorgehen ist für mich, die Struktur des eigenen Tages ebenso, wie das zeitliche Einschränken fürs Lesen und Recherchieren. Dazu gehört für mich auch, eingehende Mails nur alle paar Stunden zu lesen oder dem Anrufbeantworter auch mal Gelegenheit geben, etwas zu tun. Ansonsten ist es für mich bis zu einem gewissen Grad in Ordnung mehr zu arbeiten, als es bei den meisten Angestellten der Fall ist, denn es gibt mir ja andere Vorteile, wie freiere Zeiteinteilung. Damit ist mancher Zeitaufwand zwar schon Arbeit, aber doch in Verbindung mit etwas was ich so gern mache, dass es doch schon fast wieder ein bisschen wie Freizeit ist.

Aktualisiert am 3.11.2008

Manuel Bieh fragt heute, wie es seine Leser mit Fortbildung halten. Im Kommentar schrieb ich, dass für mich Fortbildung und Weiterbildung in der Informatik unverzichtbar sind. In anderen Bereichen mag sich nicht so viel ändern, sprich es ist nicht so viel Zeit nötig, jedoch wer sich gar nicht weiterbildet, macht meines Erachtens etwas falsch.

Ruhigbleiben, erst mal was anderes machen, sachlich reagieren...

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Gesucht wird jeweils beste Business-Tipp von Gitte von Unternehmens-Kick, die Blogparade läuft bereits heute aus, das heißt ihr könnt nicht mehr teilnehmen. Dafür gibt's jedoch schon einige interessante Beiträge und die Auswertung wird auch nicht lange auf sich warten lassen. Mein bester Tipp, stammt schon aus Kindertagen, mir wurde beigebracht, dass es niemals einen Grund gibt, unhöflich zu reagieren. Ich habe das im Lauf der Jahre ausgebaut und geübt, inzwischen klappt es meist ganz automatisch. Dieser Tipp schadet auch im Alltag außerhalb des Geschäftslebens nicht, aus meiner Sicht ist es da jedoch manchmal schwieriger umzusetzen, weil noch mehr Emotionen im Spiel sind. Im Rahmen des beruflichen Lebens, ist es meines Erachtens besonders wichtig, ruhig und sachlich zu bleiben. Im Familien- und Freundeskreis verzeihen die Betroffenen auch mal einen Ausrutscher, im Berufsleben, kann das schon ziemlich schnell schief gehen.

Ruhigbleiben, obwohl...

Sei es ein Mail, ein Anruf, ein direkter Kontakt, das ist ganz egal. Mal schimpft ein Kunde, mal nervt ein Verkäufer oder irgendwo im Netz meint jemand mich angreifen zu müssen. Manche Momente fallen kaum auf, andere sind besonders schwierig ab und zu kommt ein persönlicher Angriff, der einen wunden Punkt trifft. Beispiele gibt es im Alltag bei uns allen zur Genüge, und immer mal wieder gibt es Situationen, in denen ich mal kurz "wie ein HB-Männchen in die Luft gehe". Aber das muss ja mein Gegenüber nicht so deutlich mitbekommen, selbst im direkten Kontakt, gibt es Varianten:
  • ich kann zunächst immer höflich bleiben
  • ich kann erstmal tief Luft holen
  • ich kann nachfragen, ob es so gemeint war, wie ich es verstanden habe
und damit habe ich schon ein bisschen Zeit gewonnen. Zeit um mein Hirn wieder einzuschalten und sachlich reagieren zu können. Manches hat sich durch eine Nachfrage bereits erledigt, weil's gar nicht so gemeint war, wie es bei mir ankam. Bereits mit ein bisschen Hirn und weniger Emotion, bin ich in der Lage die Situation zu verschieben und erst einmal einfach stehen zu lassen, was mein Gegenüber in den Raum gestellt hat. Einige Stunden oder Tage später, kann ich für jede Situation auseinanderhalten, was da sachlich dran war und was vielleicht ein persönlicher Angriff.

Konflikte vermeiden, um ruhig zu bleiben?!

Persönliche Angriffe lasse ich im Geschäftsleben meist unkommentiert stehen, denn dort sind es selten Menschen, die sich mit mir ernsthaft auseinandersetzen wollen. Problemlos lassen sich die sachlichen Punkte klären, denn wenn ich sachlich bleibe, lasse ich meinem Gegenüber nur wenig Platz, um erneut anzugreifen. Mir fallen die Situationen am leichtesten, in denen ich kurz aus der Situation gehen kann. Auf den Balkon, ein Kaffee, einige Minuten allein, dann sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. Ich vermeide Konflikte nicht, ich trage sie schon aus, egal mit wem, aber dafür habe ich Regeln:
  • persönliche Angriffe ignorieren
  • sachliche Kritik ernst nehmen und für mich selbst hinterfragen
  • Fakten sammeln und anhand derer den Konflikt angehen
  • versuchen nichts zu denken, was ich nicht auch sagen würde (Schimpfwörter z.B.)
Bei mir klappt dieser Umgang mit Ärgerlichem in beide Richtungen. Nicht nur, wenn ich angegriffen werde, ist es gut ruhig zu bleiben. Auch, wenn nicht insbesondere gilt es umgekehert. Wenn mich etwas ärgert, stört, nervt, gehe ich ähnlich vor und nehme mir Zeit um die Fakten zu sammeln und sie vom HB-Männchen-Gefühl zu trennen. Denn was will ich denn im Grunde? Ich möchte etwas bei meinem Gegenüber erreichen. Welche Chance habe ich hopsend, in-die-Luft-gehend, schreiend, angriffslustig und unsachlich, dass die andere Person mir auch nur zuhört? Nahezu keine? Eben. Deshalb egal wann, egal wo, egal mit welchen Beteiligten, ich versuche immer zumindest äußerlich ruhig zu bleiben.

Umfrage bei 'A List Apart' für Menschen, die Webseiten erstellen

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Im Frühjahr gab's die erste deutsche Umfrage, auf die ich hinwies, mit den Ergebnissen, über die ich im Mai berichtet habe. Die Idee zu dieser deutschref="http://miradlo.net/bloggt/index.php?102-s"">Ergebnissen, über die ich im Mai berichtet habe. Die Idee zu dieser deutschsprachigen Umfrage kam den Webkrauts aufgrund der ersten Umfrage von A List Apart im vergangenen Jahr. An dieser Umfrage gab es noch einige Kritikpunkte, die bei der jetzigen Umfrage dementsprechend geändert wurden. Jetzt ist es wieder soweit A List Apart fragt, wer denn, in welchem Rahmen, Webseiten erstellt. Letztes Mal nahmen 33.000 Menschen teil, die sich um Webauftritte kümmern. Etwa ein Drittel davon arbeitet Vollzeit in diesem Bereich.

Umfrage für Webdesigner

  • Umfragebutton Take the Survey
Wieder gibt es Fragen zum Alter, zur Jobbezeichnung, gefragt sind alle Menschen, die mit und an Webauftritten arbeiten, egal ob Webworker, Webautoren, Webdesigner, Webseitenersteller, Online-Redakteure, Informationsarchitekten, Usability-Experten, Web-Ergonomen oder wie auch immer der Job genannt wird. Ebenfalls gefragt wird nach Fähigkeiten, die vorhanden sind, die vorhanden sein sollten, nach der Region, in der man arbeitet, dem Verdienst, den Arbeitszeiten usw. Trotz des Tiefgangs der Umfrage dauert es nur einige Minuten sie auszufüllen, also auf geht's, wenn ihr irgendwie im Web arbeitet.

A List Apart

Ich nehme an, die meisten Webautoren kennen A List Apart. Wer die Seiten nicht kennt, ein Ausschnitt aus dem Bereich CSS: Bereits 2002 gab's den Artikel zu flexiblen Layouts mit CSS bei A List Apart, über Fahrner Image Replacement (Diskussion über die Technik, Bilder so zu ersetzen, dass der Text trotzdem noch gelesen werden kann und was die Screenreader daraus machen) wurde ebenso berichtet, wie über Sliding Doors die Suckerfish Dropdowns oder Faux Columns. Allen Techniken ist gemeinsam, dass sie meist recht einfache Lösungen für alltägliche Probleme boten, die jedoch bis dahin nicht oder nur mit störenden Konsequenzen gelöst werden konnten.

Welche Prozesse müssen wirklich umgesetzt werden? ::: Managementprozesse

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Wir haben vor kurzem wieder mal ein Projekt gestartet und wie immer kam die Frage auf, ob wir wirklich alle Prozesse durchführen müssen. Die Fragen waren:
  • Müssen wir ein proaktives Risikomanagement aufbauen?
  • Braucht es ein Changemanagement?
  • Ist ein Costtracking wirklich notwendig?
  • Wieso brauchen wir ein Stakeholder-Management?
  • Wer macht denn heute noch Support-Prozesse oder Incident-Management um Projekte an den Betrieb zu übergeben?
Wie immer gab es im Team mehrere Bestrebungen. Die Einen wollten am liebsten alle Prozesse aufsetzen und im Papierstapel ertrinken. Die Anderen wollten am liebsten gar nichts machen und einfach schnell mal das Projekt fertig stellen. Tja, da war also unser Dilemma. Entweder wahnsinnig viel schreiben, viele Protokolle erstellen, viele Dokumente unterschreiben und weiter leiten, oder schnell und schlank durchs Projekt schreiten und beim ersten politischen Rülpser unter die Räder kommen. Wir saßen also zusammen und stellten unsere Anforderungen zusammen. Wir wussten, dass dieses Projekt politisch nicht leicht werden wird. Es ist ziemlich dick und wir müssen viele Mitarbeiter an verschiedenen Standorten koordinieren. Das schreit nach viel Prozess, Planung und Koordination. Aber wie immer haben wir nicht viele Mitarbeiter, die uns beim Planen und Koordinieren helfen können. Das kostet Geld und ist für die Auftraggeber ziemlich nervig. Stellt euch vor ihr zahlt für den Umbau eurer Wohnung 10.000€ und davon für die Projektleitung 7.000€. Das würde euch sicher gefallen oder? Wie etwa nicht? ;-) Und da hat einer von unseren altgedienten Projektleitern eine super Aussage gemacht:
  • Du kannst jeden Prozess weglassen.
  • Du kannst in deinem Projekt auf alles verzichten.
  • Mit jedem Prozess den du weglässt erhöht sich lediglich dass Risiko.
Und so haben wir uns auf ein hoffentlich vernünftiges Maß der eingesetzten Prozesse geeinigt. Wir lassen diverse Prozesse weg, oder behandeln sie etwas stiefmütterlich. Andere Prozesse, die wir wegen der Eigenheiten des Projektes als wichtig ansehen, setzen wir komplett um. Den Rest machen wir mit unserem Bauchgefühl. Denn wie schon Tom DeMarco sagte, das wichtigste Organ des Projektleiters ist der Bauch. Also dann auf ins Projekt und vertraut hier und da eurem Bauch! Ich für meinen Teil kann da auf einen relativ dicken Teil meines Körpers vertrauen :-( Viel Spaß beim Leiten!

miradlo beim Blogcamp Zürich 29. August 2008

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Das Blogcamp Zürich Ende August ist ja nicht weit von uns entfernt. Deshalb werden wir auch zu viert beim Blogcamp sein.
  • Blogcamp Schweiz 29.8.08
  • miradlo TeamJozo, Roland, Ute, Joscha
Für Jozo und Joscha wird es ihr erstes Barcamp sein, Roland und ich waren ja bereits vom Barcamp Bodensee sehr angetan. Nachdem was wir bisher davon gehört haben, freuen wir uns schon auf diesen Anlass. Dieses Mal also ein Blogcamp, d.h. es wird verstärkt um Themen rundums Bloggen geben. Einige haben ihre Themen schon einmal vorab veröffentlicht. Ich bin noch unschlüssig, worüber ich gern etwas erzählen möchte, ich denke jedoch, dass es in Richtung valides XHTML und CSS auch für Wordpress-Blogs gehen wird. Meine Erfahrung zeigt mir, dass es möglich ist, mit Wordpress mit validem XHTML 1.0 strict standardkonform zu bloggen. Ich finde es schade, dass es noch so viele Blogger gibt, die das nicht nutzen und sich nicht an Webstandards halten. Falls jemand von euch zum Blogcamp kommt und einen speziellen Themenwunsch hat, kann er/sie den gern in den Kommentaren nennen. Abends schließt sich ans Blogcamp noch der Bloggy Friday an, zumindest ich werde da nicht hingehen, da ich am nächsten Tag in München beim ersten Barcamp für Frauen bin. Noch sind einige Plätze frei, meldet euch an, es wäre doch schade, wenn nicht alle Plätze vergeben werden könnten...href="http://miradlo.net/bloggt/index.php?133-s"">Barcamp für Frauen bin. Noch sind einige Plätze frei, meldet euch an, es wäre doch schade, wenn nicht alle Plätze vergeben werden könnten...

Barcamp für Frauen in München ::: Ende August

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In München findet am 30. August das erste Barcamp für Frauen statt. Im Moment gibts noch etwa zwanzig freie Plätze, deshalb war ich mir auch nicht ganz sicher, welche Themen wohl passen könnten. Die Veranstalterinnen wünschen sich, dass jede Teilnehmerin gleich bei der Anmeldung ein Thema nennt, zu welchem sie etwas sagen möchte. Da ich mir grad noch gar nicht vorstellen kann, was die anderen interessiert habe ich mal drei Themen aufgeführt:
  • Thema 1: Für wen eignet sich Linux?
  • Thema 2: Standardkonforme, valide Webseiten und Blogs
  • Thema 3: Frauen bei Barcamps
Klar Linux, das mache ich aus dem hohlen Bauch, zumindest für alles was im Bereich Einführung ist. Ähnlich sehe ich das mit standardkonformen Webseiten und Blogs, da ist nicht viel Vorbereitung nötig, das sind meine Hauptthemen im Alltag. Das Thema Frauen bei Barcamps würde mich in größerer Runde interessieren. Denn klar, die Frauen, die technisch orientiert sind, sind in manchen Bereichen schon noch immer eine klare Minderheit. Obwohl wie Nicole ausführt, im Grunde sind Frauen die geborenen Programmiererinnen.
  • Logo Barcamp für Frauen
Zu Barcamps können jedoch nicht nur diese Frauen kommen, sondern auch all diejenigen, die sich eher am Rande für Technik, jedoch in erster Linie für alles rundums Internet interessieren.  Wie die Organisatorinnen aus Statistiken erwähnen, so ähnlich war es auch am Barcamp Bodensee, aus meiner Sicht: Die Frauen, Mädels, weiblichen Teilnehmer oder wie auch immer ich sie nenne, sie waren absolut in der Minderheit. Gefühlt waren es unter 10%, gezählt mögen es vielleicht 15% gewesen sein. Beim Barcamp in München passt zumindest die Frauenquote, denn es werden 100% sein. Es gibt viele Bereiche, bei denen ich es für gut und sinnvoll halte, wenn es frauenspezifische Angebote gibt. Von miradlo bin ich bei diesem Barcamp aus offenkundigen Gründen die einzige, die teilnimmt, wir haben keine andere Frau bisher. Die bisherigen Bewerbungen kamen auch nur selten von Frauen, bisher hatte ich keine Gelegenheit am Frauenanteil bei uns etwas zu ändern. Aus Studienzeiten kenne ich diesen geringen Anteil Frauen, ich habe mehr als einmal gehört: "Guten Morgen meine Herren, guten Morgen Frau Hauth" Ganz anders war es, als ich vor ewigen Zeiten mal bei der Informatica Feminale Baden-Württemberg teilnahm. Es war schon klasse, mal Frauen aus der Informatik zu treffen und nicht wie sonst häufig über 90% Männer. Das war die einzige Veranstaltung im Bereich Informatik, bei der ich nicht sofort bekannt war, wie ein bunter Hund, nur weil ich eine Frau bin. An der FH kannten mich die meisten Profs und fast alle Studis  mit Namen, was ich umgekehrt bei weitem nicht behaupten konnte. In der Informatik sind es schon immernoch sehr wenige Frauen, auch bei Barcamps sind es wohl noch nicht viele und soweit ich es vom Barcamp Bodensee beurteilen kann, waren die, die dort waren nicht aus der Informatik. Bisher sehe ich allerdings noch nicht, warum das so ist. Noch sehe ich keinen klaren Vorteil eines Barcamps für Frauen. Mir gefiel beim Barcamp Bodensee die bunte Mischung der Teilnehmer sehr gut, ob die noch so bunt ist, wenn es ein Barcamp nur für Frauen ist?! Ich bin gespannt, was dabei rauskommt und wie es abläuft. Wer weiß, vielleicht bin ich im Nachhinein überzeugt, dass es regelmäßige Barcamps für Frauen braucht, denn ja, es gibt es tolle Veranstaltungen für Frauen, bei denen ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe.

Frauen bei Barcamps

Für mich passt das Verhältnis der teilnehmenden Frauen bei Barcamps bisher jedenfalls noch nicht. Ich denke es gibt im Netz schon deutlich mehr als 10% aktive Frauen. Aber wo sind die alle, wenn es noch immer so wenige Frauen gibt, die an Barcamps teilnehmen, so dass die Quoten noch weit jenseits des logischen Anteils von 50% liegen. Aus meiner Sicht liegt es nicht an der Atmosphäre oder am Umgang miteinander bei Barcamps, denn ich hatte in keinem Moment den Eindruck, dass jemand diskriminierend gewesen wäre. Wenn es die Frauen jedoch gibt, wenn die Barcamps eine angenehme Atmosphäre schaffen, tja, warum dann ist die Quote der Teilnehmerinnen sonst so gering? Ich glaube nicht, dass Frauen grundsätzlich nicht ebenso interessiert sind, an solchen Veranstaltungen oder keine Lust haben:
  • sich zu treffen
  • etwas zu lernen
  • Kontakte zu knüpfen
  • andere mit ähnlichen Interessen kennenzulernen
  • ...
Deshalb wüsste ich gern, von anderen Frauen, warum sie keine Barcamps besuchen. In München haben sich bereits einige angemeldet, die erstmals ein Barcamp besuchen wollen. Ich wünsch mir, dass die ein oder andere nach diesem Barcamp für Frauen auch Lust hat, weitere Barcamps auszuprobieren.

Aktualisiert am 29.7.

Leider habe ich erst im Nachhinein bemerkt, dass ich zu dem Termin nicht kann. Ich habe seit Monaten Karten für Rock am See, das ist leider am gleichen Tag. Ich wünsche dem Barcamp viel Erfolg, da inzwischen auch Robert schon darüber bloggt, zumindest über die Umfrage dazu, dürfte es zumindest nicht an mangelnder Verbreitung scheitern.

Nochmals aktualisiert am 2.8.

Ein Artikel Vivian zum Thema wenige Frauen auf Barcamps, der ebenfalls von Robert angesprochen wurde. Wie meist bei solchen Themen ist die Diskussion heiß und vielschichtig, von "so ein Unsinn" bis hin zu Ideen, wie der Anreiz für Frauen vergrößert werden könnte, dazu gabs bei Robert schon im vergangenen Jahr einen Gastartikel.