Einträge für Juni 2008

  • Juni, 2008
  • Hintergrundbild wird im IE plötzlich nicht mehr angezeigt

    Nö, manchmal glaube ich es einfach nicht. Ein funktionierendes Layout, alles war soweit ok. Ein paar Kleinigkeiten mussten noch geändert werden. Der ein oder andere Abstand im Stylesheet passte nicht mehr. Anschließend eher routinemäßig noch einmal testen, und: plötzlich fehlt in beiden IE ein Hintergrundbild. Meine ersten Vermutungen waren irgendwelche Positionierungen, da ließ sich nichts finden. Ein paar Standardtricks probiert, alles ohne Erfolg. Nun gut, also genauer schauen, Dateien vergleichen welche Änderungen es gab, die Einfluss auf diese Stelle haben könnten. Einiges probiert nichts half. Die Stelle mit dem Bild sah sowohl für mein Compare, als auch für mich identisch aus.

    Fehlersuche im IE

    background:url(/images/logos/bildle.gif)no-repeat;

    background:url(/images/logos/bildle.gif)no-repeat;

    Nach noch ein paar vergeblichen Versuchen, habe ich dann doch mal Google bemüht: " ie zeigt hintergrundbild nicht an". Ich hatte wenig Hoffnung auf ein sinnvolles Ergebnis, denn meist kommen in solchen Fällen Forenseiten mit Hinweis auf Anfängerfehler, wie falscher Pfad, falscher Bildname, Dateiname mit Leerzeichen usw. Zumindest an dem Tag bei mir war jedoch der erste Link, der mir schließlich zur Lösung verhalf. In dem Beitrag mit fast genau dem Titel wie meine Suchanfrage: "Internet Explorer zeigt Hintergrundbild nicht an", gabs den Hinweis: "so geht's nicht:

    background:url(../img/footer-bg.png)center top no-repeat;

    Lösung... (der IE) fehlenden Leerzeichen im Shorthand CSS nicht zurecht kam. So funktioniert es nämlich: background: url(../img/footer-bg.png) center top no-repeat; " Zuerst schaute ich genau nach dieser Stelle, sowas haben die IE ja auch manchmal. Nach kurzem Weitersuchen kehrte ich jedoch nochmal zurück. Glauben wollte ich nicht, dass es wirklich so ein Grund sein könnte. Doch am Ende war es genau das:

    background:url(/images/logos/bildle.gif) no-repeat;

    Eine andere Stelle, aber exakt das gleiche Problem, ein Leerzeichen zwischen der schließenden Klammer und dem "no-repeat" und schon zeigen IE 6 und IE 7 brav das Bild wieder an.

    ...wieder

    Richtig mühsam an diesem Fehler ist, dass er nicht immer da ist, und dass er beide Versionen betrifft. IE 7 ist zwar auch nicht grad meine große Liebe, aber doch an einigen Stellen deutlich stabiler als der "Methusalem IE6". Bei Tieren rechnet man doch die Jahre in Menschenjahre um, ich denke IE 6 ist so betrachtet mindestens 210 Jahre alt. Leider kenne ich den Auslöser des Fehles nicht, denn ich weiß nicht welche zwischenzeitliche Änderung diesen Bug hervorgerufen hat. Nun gut, ich hoffe weiter sehr auf IE 8 und eine schnelle Verbreitung... ;-) Übrigens mehr zum IE 8 gibts auch in der Artikelserie zu diesem Thema.
  • Blogparade verlängert bis 24. Juni ::: Erfahrungen von Projektleitern

    Die Blogparade war ursprünglich bis 16. Juni 2008 begrenzt. Falls jedoch Fussballfans erst Zeit haben, sobald es einen spielfreien Tag gibt, wird verlängert bis einschließlich Dienstag, 24. Juni 2008 (damit sind es zwei spielfreie Tage der Euro 2008): Projektleiter der Welt vereinigt euch!

    Die Blogparade möchte Antworten von euch zu folgenden Fragen

    • Was sind eure Erfahrungen?
    • Arbeitet ihr mit euren Projektleiterkollegen zusammen oder führt ihr ein Einzelleben?
    Selbstverständlich könnt ihr sowohl in den Kommentaren, als auch mit eurem Blog teilnehmen. Wäre fein, wenn sich noch der ein oder andere beteiligen würde... Die Blogparade Projektleiter haben wir, ebenso wie die Verlängerung bei blog-parade.de eingetragen, ein Service, bei dem Blogparaden gesammelt werden.
  • Episode 9: Wann muss der Betrieb mit ins Boot? ::: Softwareprojekte

    Immer wieder stellt sich bei Projekten die Frage, ab wann der Betrieb involviert werden soll. Der Betrieb hat im Normalfall nicht genügend Mitarbeiter, um in jedem anstehenden Projekt mitzuarbeiten. Auf der anderen Seite muss gewährleistet werden, dass das erstellte Produkt auch vom jeweiligen Betrieb verwaltet werden kann.

    Thomas hatte sich die beiden Familien angeschaut...

    ...und sich den Betrieb genauer betrachtet. Im Fall von Hans, Karl und Orlando kann man nicht von einem klassischen Betrieb sprechen. Die drei sind Entwickler und Betreiber in Personalunion. Bei der zweiten Familie ist die Entwicklung und der Betrieb voneinander getrennt. Die Entwicklung erstellt ein Programm und übergibt es an den Betrieb. Eine vernünftige Dokumentation, wie das jeweilige Programm zu bedienen und warten ist, gibt es nicht. Wenn ein Fehler auftritt, handelt der Betrieb intuitiv. Wenn das nicht klappt, wird der Incident an die Entwickler übergeben. Thomas will bei der Neugestaltung der gemeinsamen IT die beiden Betriebe zusammenlegen und einen möglichst stabilen Betrieb aufbauen. Seine Überlegungen: „Wenn ich den Betrieb permanent mit in das Projekt einbinde wird die Stakeholderliste unnötig groß. Jeder will mitreden und an eine Weiterentwicklung der Software ist kaum zu denken.“ „Wenn ich den Betrieb erst kurz vor der Abnahme einbinde, ist die Gefahr extrem hoch, dass die erstellte Software nicht betreibbar ist.“ Was für ein Dilemma! Nach einigem hin- und her entschied sich Thomas für folgendes Vorgehen: „Ich lass den Betrieb bei der Anforderungsanalyse all seine Anforderungen, die zu diesem Zeitpunkt bekannt sind, formulieren.“ Bekannte Anforderungen können sein:
    • Bekannte Betriebssysteme, die von den Mitarbeitern verwaltet werden können
    • Monitor-Elemente, die gesetzt sind und die eingebunden werden müssen
    • Angaben, wie Projekte dokumentiert und Betriebshandbücher aufgebaut sein müssen
    • Angaben, wie Artefakte an den Betrieb übergeben werden müssen
    • ...
    „Zusammen mit den Anforderungen der Kunden erstelle ich die Architektur und das Detailkonzept. Das Detailkonzept wird vom Betrieb überprüft und anhand der detaillierten Informationen kann der Betrieb genauer angeben, was er wirklich braucht.“ „Danach lasse ich den Betrieb erst einmal wieder in Ruhe.“ Zu diesem Zeitpunkt werden im...

    Projekt vor allem die neuen Komponenten

    erstellt. „Wenn ein testbares System vorhanden ist, muss der Betrieb wieder ran und kontrollieren ob alles für ihn in Ordnung ist.“ Zu testen sind hier
    • Stabilität
    • Auswirkungen auf andere Komponenten
    • Installierbarkeit
    • Konfigurierbarkeit
    • Performance
    • ...
    „Weiterhin werde ich die Betriebsmitarbeiter während dieser Tests schulen.“ Hier ist die Gefahr hoch, dass die Zeit für die Schulung nicht ausreicht, um die Mitarbeiter wirklich für den Betrieb fit zu machen. Und da haben wir auch wieder das Dilemma. Entweder hat man über eine lange Zeit viele Mitarbeiter blockiert und dafür aber später gut ausgebildete Kollegen oder man kommt im Projekt schneller vorwärts und fährt das Risiko, dass sich die Betriebsübergabe verschiebt. Ich selbst glaube, dass es hier keine ideale Lösung gibt. Man muss sich für einen Mittelweg entscheiden. Wichtig ist jedoch, dass der Betrieb von Anfang an ausreichend informiert wird.
  • Korrekte Uhrzeit unter Linux ::: ntpd auf Gentoo

    Nicht immer war früher alles besser. ;-) Als ich anfing mit Linux, war es meist mit einem Rechner auf dem Linux und Windows installiert waren. Jahrelang war das Thema, Uhrzeit und Datum unter Linux, in dieser Kombination nicht vernünftig lösbar. Klappte das mit der Zeiteinstellung unter Linux, war oft nach dem nächsten Mal Windows booten, wieder alles verstellt. Hin und wieder gelang es, alles korrekt einzustellen, allerdings nur solange kein Wechsel von Sommer- auf Winterzeit oder umgekehrt anstand.

    Inzwischen gibt es ntpd (Network Time Protocol Damon) und seither funktioniert es prima. Meist genügt unter Gentoo Folgendes:

    • setzen des Use-Flags:
      • echo "net-misc/ntp caps" >> /etc/portage/package.use
      • emerge net-misc/ntp
    • einfügen von
      • after net.eth0
      • in etc/init.d/ntp-client
        • in der Funktion depend, damit die Hardwareuhr beim Runterfahren korrekt gesetzt wird. Falls dann mal der Server nicht erreichbar ist, stimmt die Zeit trotzdem noch.
          • depend (){
            • before cron portmap
            • need net
            • after net.eth0
            • ...
          • }
      • /etc/adjtime löschen
      • rc-update add ntpd default
    • wichtig, wenn auf dem Rechner eine Windows-Partition ist, die ab und zu gebootet wird, ist noch: setzen von local statt UTC in der
      • /etc/conf.d/hwclock
      • clock="local"
    Damit ist bei mir jetzt endlich Ruhe, sogar auf den Rechnern, die auch noch ein Windows installiert haben.
  • Howto Wireless radio has been killed for interface wlan0

    Und wieder einmal möchte ich einen Workaround für die WLAN Konfiguration von Linux präsentieren. Diesmal habe ich folgende Konstellation:

    Rechner: Fujitsu Siemens Amilo Xi 1554 WLAN Karte: Network controller: Intel Corporation PRO/Wireless 3945ABG Network Connection (rev 02) Kernel: linux-2.6.25-gentoo-r3 Die WLAN Karte habe ich mit dem iwl3945 Kernel Modulen und den dazugehörigen ucode net-wireless/iwl3945-ucode installiert. (Siehe Howto iwl3845) Jetzt kommt mein Problem: Jedes mal wenn ich /etc/init.d/net.wlan0 restart aufgerufen habe ist mir die WLAN Karte in einen Modus gefallen bei dem die Meldung Wireless radio has been killed for interface wlan0 angegeben wurde. Um dieses Problem zu lösen bin ich wie folgt vorgegangen:

    • WLAN Karte mit am Amilo Xi 1554 angebrachten Schalter physikalisch ausschalten
    • modprobe –remove iwl3945 aufrufen. Hiermit wird das Kernelmodul entladen.
    • modprobe iwl3945 aufrufen. Hiermit wird das Kernelmodul wieder geladen.
    • WLAN Karte mit dem Schalter wieder einschalten.
    • /etc/init.d/net.wlan0 restart aufrufen.
    Und schon klappts mit dem Internet ;-) Diese Reihenfolge ist zumindest bei meinem Rechner unbedingt zu beachten, da ansonsten der Fehler wieder auftritt. Die zwei Befehle für modprobe habe ich mir in ein Script reingefummelt. Dieses Script sagt mir das ich zuerst ausschalten und dann wieder einschalten soll. Mit dieser Aktion kann ich unterwegs zwischen verschiedenen Netzen wechseln, da ich mehrere /etc/conf.d/net eingerichtet habe die ich nach Bedarf verwende.

  • Urlaub am Barcamp Bodensee

    Ute und ich haben dieses Wochenende das Barcamp Bodensee besucht, Links zum Barcamp, siehe Utes Artikel und die Links auf der Barcampseite. Das Barcamp fand in der Zeppelin University in Friedrichshafen statt. Organisiert hat dieses Barcamp vor allem Oliver Gassner. Er ist ein alter Hase und hat schon diverse Barcamps organisiert. Ich bin von der Organisation absolut begeistert.

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  • Samstag beim Barcamp Bodensee in Friedrichshafen Mai/Juni 2008

    Heute war unser erster Barcamp-Tag, siehe auch den Vorbericht. Der Tag auf dem wunderschön gelegenen Gelände der Zeppelin-University begann mit Frühstück. Anschließend gabs von Oliver Gassner eine Einführung für Newbies , das Frühstück der meisten Teilnehmer war übrigens deutlich umfangreicher und besser, als sein Bild vermuten lässt... ;-) Die Session von Robert Basic drehte sich um Blogs und ihre Zukunft, klar waren dabei Social Networks, twitter usw. ebenfalls ein Thema. Die Messeblogger Jan und Roman berichteten und diskutierten ihre Erfahrungen beim Bloggen auf Messen. Welche Vorbereitung ist nötig, wie klappt das dort usw. Roman stellt übrigens regelmäßig Bilder vom Barcamp online, siehe yoda.ch Patrick Schnabel zeigte am Beispiel wie sich in 10 Minuten eine Wordpress-Installation für mehrere Blogs nutzen lässt. Der Vorteil ist, dass so nur ein Blog technisch mit Updates auf dem aktuellen Stand gehalten werden muss.

    Schnelligkeit, Einfachheit, Klarheit

    Martin Koser leitete die Session zu Intranet-Usability (und Erfolgsfaktoren der Implementierung von “Intranet 2.0″). Das Ziel eines jeden Intranets sollte nicht anders sein, als das von Internetauftritten: Informationen sollten schnell, einfach und klar verfügbar sein. Martin stellte sich als Wiki-Fan vor, interessiert auch an folgenden Themen:
    • Usability auch im Intranet
    • Blogs Enterpise 2.0
    • Opensoruce businessmodel_innovation_design
    • User Interface, Prozessinnovationen..
    Anhand des Zitats: "We shape oout building, and afterwards, our buildings shape us." wurde die Frage der Auswirkungen diskutiert. Wollen die Anwender das was ihnen geboten wird oder wird ihnen etwas vorgesetzt, an das sie sich zwar gewöhnt haben, was sie jedoch im Grunde nicht wollen.

    Brauchen wir ein Intranet 2.0?

    Bei der Frage waren sich alle einig: klar, wieso sollte im Intranet die altmodische, schwerfällige Form genutzt werden, wenn es anwenderfreundlichere Möglichkeiten gibt. Denn falls ein Intranet nicht gut ist, dann wird es nicht genutzt und im Zweifel eher bei Google gesucht. Fehlt die gute Usability wird ein Intranet nicht benutzt, daher gilt auch hier: Bedürfnisse der User berücksichtigen
    Unter Martins Buchtipps
    waren auch Bücher aus unserer Bücherliste, wie "Don't make me think" von Steve Krug oder Jacob Nielsens "Designing Web Usability". Noch bevor viele Unternehmen ihr Intranet auf 2.0 bringen, gibt es inzwischen bereits Intranet 2.1. Damit verschlafen einige Unternehmen die Chance, dass ihre Mitarbeiter das Intranet gern und regelmäßig nutzen; vergessen wird dabei, dass im Grunde um die Menschen geht, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Als Anregung kam der Hinweis, dass z.B. der Einsatz von Wikis schnelle und direkte Anpassungen, eben auch im Intranet ermöglicht. ipod, iphone von apple als Designführer werden deshalb gern genutzt, weil die Menschen es mögen, allerdings:
    • itunes z.B. die einen lieben es, andere kommen nicht damit klar
    • was kennen, wollen, sind Menschen gewohnt
    • google funktioniert weil es extrem einfach und klar
    • Apple mit einem Knopf, Google ein Feld viele Applikationen sind mit unterschiedlichen Feldern unübersichtlich gefüllt
    • contextual interface erstmal gibt es ein leeres übersichtliches Feld, erst anschließend kommt die Navigation
    • Idee auch Hilfe wird erst eingeblendet, wenn man im passenden Feld steht
      • Vorteil: es ist einfach, nicht überladen
      • Nachteil: ich habe nicht sofort alles im Blick
    Früher als man noch mit altavista und yahoo suchte, da gab es Angaben zur Suche. Somit wurde auch noch anders gesucht, die meisten wussten, dass es weitere Möglichkeiten gibt, dieses Wissens haben im Vergleich heute nur noch wenige.

    Weiteres zum Barcamp

    Die Joomla Einführung von Thorsten war kompetent und informativ. Alle wichtigen Punkte wurden angesprochen, wie sich das System nutzen lässt, was alles möglich ist, wo man aufpassen muss usw. Roland hat ebenfalls eine Session gehalten, aber darüber schreibt er besser selbst, denn ich war gar nicht dabei... ;-)

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