tipps - Einträge für Juni 2008

  • Juni, 2008
  • Quantität vor Qualität hilft keinem Webauftritt

    Weil es grad nochmal passt, weil es immer jemand gibt, der/die es gerade wissen will, weil es eine weitere Blogparade gibt (Traffic-Tipps für neue Blogs läuft nur noch heute), weil... Es gab ja grad erst den Beitrag zu Statistiken und dort im zweiten Teil: Wie kommt man zu Besuchern. Als ich las, es gäbe eine Blogparade mit Traffic-Tipps, dachte ich zunächst: "och nee, nicht schon wieder, nicht noch eine..." Beim genaueren Lesen stellte ich fest, dass Peer jedoch auch noch auf andere Aspekte eingehen möchte. Zu kostenpflichtigen Maßnahmen kann ich nichts sagen, das käme für mich nicht in Frage. Nochmal erwähnen möchte ich, den meines Erachtens wichtigsten Punkt: "Es ist unsinnig möglichst viele Besucher haben zu wollen, sinnvoll sind nur diejenigen, die auch bleiben wollen."

    Gesamtbesucherzahlen

    Für mich sind die Gesamtbesucherzahlen nicht sonderlich relevant, was mich interessiert ist das Verhältnis von Besuchern zu Seitenaufrufen. Was helfen tausende von Besuchern, wenn sie höchstens auf einer Seite bleiben und nichts weiteres sehen wollen. Diese Besucher wollen nichts von meiner Seite, sie werden sicherlich auch keinen Feed abonnieren oder gern wiederkommen.

    Verhältnis Besucher zu Seitenaufrufen

    Ich möchte diejenigen mit Inhalten fesseln, die an Themen meiner Webseite interessiert sind. Diese Besucher lesen jedoch mehr als eine Seite, d.h. bei Interessierten ist das Verhältnis von Besucher zu Seitenaufrufen wenigstens bei 1 : 3, klappt das nicht, dann passen Besucher und Seite nicht zusammen. Sicherlich klappt das nicht bei allen Webauftritten, aber gerade bei Blogs sollte es schon so in etwa drin sein. Hier auf dem Blog passt das inzwischen schon ganz gut, im Schnitt sind es rund sieben Seiten, die pro Besucher aufgerufen werden.

    Die besten Bloginhalte

    Nein, die besten Inhalte, sind nicht die, die die meisten Besucher anziehen, die besten Inhalte, sind die zu den Themen, die den jeweiligen Blogger wirklich interessieren. Denn gute Inhalte kann man meines Erachtens nur schreiben, wenn man das Thema mag, zu dem man schreibt. Vegetarier sollen keine Tipps für die beste Metzgerei schreiben, ebenso unsinnig sind die besten Wege sich vegetarisch zu ernähren von Liebhabern des täglichen Wurstbrots. So klingt das logisch und doch existieren im Netz viele Blogs in denen ähnliches versucht wird, indem Es hilft nicht über das gerade angesagte Topthema zu schreiben, denn meist schreiben viele andere auch schon darüber, wenn der eigene Artikel dann auf Platz 3.227 von 123.417 steht, findet ihn kaum jemand.

    Zielgruppe des Blogs finden

    Suchmaschinen und Menschen mögen es, wenn sie wissen zu welchen Themen sie Inhalte im Blog finden. Die Konsequenz daraus ist, dass themenorientierte Blogs es leichter haben, Leser zu finden. Wer zu einem bestimmten Thema was zu sagen hat, liest auch gern andere Blogs zu diesem Thema, kommentiert mal und wird so in den Kreisen bekannt, in denen sich die eigene Zielgruppe befindet.

    Was ist denn eigentlich Erfolg bei Blogs?

    Laut Statistik der deutschen Blogcharts muss man im Moment 668 Links aufs Blog haben, die technorati berücksichtigt, um unter die ersten 10 Blogs in Deutschland zu kommen. Um Nummer 1 zu sein, müsste man mehr als 1838 Links haben, will man dagegen "nur" unter die ersten 100 Blogs kommen, so genügen im Moment 186 Links, die bei technorati als Authority gewertet werden. wikio.de wertet ein bisschen anders, aber sehr groß sind die Unterschiede bei den ersten Plätzen nicht, da stehen überwiegend dieselben Blogs. Dort werden Blogs außerdem nach Kategorien sortiert auf den ersten Plätzen gibt es die Kategorien:
    • High-Tech
    • Politik
    • Kultur
    • Sonstige
    • Marketing
    • Media
    • SEO
    An diesen vielfältigen Kategorien sieht man, dass es sehr unterschiedliche Themen gibt, mit denen ein Blog erfolgreich sein kann. Schaut euch doch mal die ersten zehn, fünfzehn Top-Blogs an, ich bin ziemlich sicher, dass die meisten, ähnlich wie ich, zwei oder drei dieser Blogs gut finden, aber ganz sicher nicht alle. Menschen sind verschieden und interessieren sich für unterschiedliche Themen mehr oder weniger, deshalb können Blogs zu allen Themen erfolgreich sein, aber nicht jedes Blog interessiert alle Blogleser. Überlegt euch, was euch interessiert, was ihr gern lest, das sind Themen, über die ihr wahrscheinlich auch gern regelmäßig schreibt, konzentriert euch auf diese Themen, dann ergibt sich eure Zielgruppe von selbst.

    Kostenlose Maßnahmen für ein erfolgreiches Blog

    Meines Erachtens gibt es nicht die Maßnahme, die perfekt funktioniert. Die Kombination einiger Punkte macht Blogs erfolgreich, auch hier empfiehlt es sich mal auf die Top-Blogs zu schauen, was die so tun. Die Topblogs, die ich lese tun folgendes:
    • regelmäßig schreiben
    • regelmäßig andere Blogs lesen und kommentieren
    • regelmäßig eigene Inhalte und die eigene Meinung mit einbringen
    • Schwerpunkte bei den Themen setzen
    • gute Funktionalität des Blogs in jeglicher Hinsicht (leichte bedienbare Kommentarfunktion, ein gesundes Maß an Plugins, gut lesbares Layout)
    • sinnvolle Links zu anderen Seiten, wenn es zum Beitrag passt, kein no-follow in den Kommentaren
    Manches was sich für neue Blogs empfiehlt, müssen die Top-Blogs nicht mehr machen, insbesondere alles was mit bekannt werden zu tun hat, ist ja nicht mehr nötig. Bekannt werden klappt ergänzend mit folgenden Punkten:
    • sinnvolle SEO-Maßnahme, wie:
      • sprechende URLs
      • sinnvoll benannte Kategorien
      • gut strukturierte Beiträge mit Überschriften, Listen usw.
    • anmelden in Linkverzeichnissen und Webkatalogen (den gewünschten Suchbegriff eingeben und schauen welche Verzeichnisse im vorderen Bereich auftauchen, gibt Hinweise, welche Verzeichnisse gerade sinnvoll sind)
    • nutzen von Social Bookmarks (ich halte es nicht für sinnvoll jeden Beitrag mit zwanzig Links zu solchen Diensten zu füllen, aber bei ein, zwei Diensten das eigene Blog und den ein oder anderen Beitrag eintragen hilft bekannter zu werden)
    • teilnehmen an Blogparaden
      • nicht mit inhaltsleeren Beiträgen einfach an jeder Blogparade
      • Blogparaden zu Themen des eigenen Blogs nutzen
      • mit guten Beiträgen auffallen, die einen Mehrwert bieten
    • Artikelserien zu einem Thema sind eine Möglichkeit um Leser ans Blog zu binden

    Fazit

    Für mich war es sinnvoll mich zunächst ins Thema einzulesen. Zuerst habe ich nach Hinweisen von erfahreneren Bloggern gesucht, was die für sinnvoll halten, um Besucher zu bekommen. Aus diesen Informationen habe ich mir mein, zu mir passendes, Sortiment genommen und mich daran gehalten. Ein wichtiger Punkt ist meines Erachtens das regelmäßige Bloggen und das regelmäßige Anwenden der genutzten Maßnahmen. Ab und zu ein Blick in die Statistiken, um zu prüfen, ob man auf dem richtigen Weg ist, halte ich ebenfalls für wichtig. Übertriebenes Statistiken prüfen, installieren von unzähligen verschiedenen Tools halte ich für unnötig, egal welche Software man nutzt, es geht um den Trend im eigenen Blog, nicht um absolute Zahlen. Ich glaube nicht, dass sich an den Grundlagen, wie ein Blog erfolgreich wird sehr viel ändert. Denn von allen Maßnahmen abgesehen, erfolgreich sind nur Blogs, die regelmäßige interessante Inhalte liefern, alles andere sind Einstiegshilfen, bringt erste Besucher, aber nicht den durchgehenden Erfolg.
  • Valide Seiten in Blogs ::: standardkonform nach W3C auch mit Wordpress

    Gibt es einen Unterschied, wie sinnvoll es ist, valide Seiten zu erstellen, je nachdem was es für Webseiten sind? Ich meine:  ja und nein. Ja, deshalb, weil es bei einer üblichen Webseite zumindest heutzutage kein Problem ist, trotz Fehlern im Code gefunden zu werden. Google unterscheidet nicht, ob Seiten valide sind oder nicht. Für Suchmaschinen ist die Struktur wichtig, sinnvolle Überschriften, Code der den Text strukturiert, passend beschriftete Bilder usw. das sind Kriterien, die berücksichtigt werden. Das gilt grundsätzlich für alle Webseiten, egal ob es sich um ein Blog handelt oder nicht. Nein, zumindest wenn es um Feeds in Blogs geht, die gefunden werden sollen, dann müssen Feeds valide sein. Fakt ist, dass z.B. technorati Probleme mit nicht validen Feeds hat. Deshalb sollten Blogs auf jeden Fall immer mal wieder überprüft werden, ob sie valide sind, Links zu Validatoren gibts im Web-Glossar. Unterschied hin oder her, bezogen auf die ganz offensichtlichen Gründe, die für valide Seiten sprechen, aus meiner Sicht sollten alle Seiten standardkonform sein. Es gibt viele gute Gründe für standardkonforme Seiten, zu den für mich wichtigsten gehören:
    • klare Trennung von Inhalt und Layout
    • leicht wartbarer Code
    • leicht les- und testbarer Code
    • weitgehend vom Ausgabegerät unabhängige Darstellung der Inhalte
    • logische und nachvollziehbare Semantik (damit lässt sich z.B.  fremder Code sehr viel einfacher lesen)
    • Vorbedingung für barrierearme Seiten
    • ...
    Ein guter Artikel zum Unterschied zwischen standardkonform und barrierefrei stammt von Ralph G. Schulz und wurde bei den Webkrauts veröffentlicht. Ganz klare und offensichtliche Gründe sprechen dafür Webseiten standardkonform zu erstellen. Aus meiner Sicht gibt es dagegen keinen nachvollziehbaren Grund warum Seiten nicht standardkonform sein sollten.

    Wordpress und valide Seiten

    Immer wieder lese ich, dass es nicht möglich sei valide Blogs mit Wordpress zu erstellen. Das kann ich so nicht bestätigen. Klar, manchmal braucht es ein bisschen Überredungskunst, aber mit regelmäßigem Überprüfen, klappt auch das.

    Wordpress und TinyMCE

    Zuweilen nervt der Editor, der manchmal meint besser zu wissen als ich, was ich haben will, siehe dazu auch: Selbstdenkende Editoren Eine Abhilfe, bei selbständigen Änderungen durch die Software ist, zuletzt in Code-Ansicht zu speichern, damit bleiben die eigenen Anpassungen erhalten.  Ja, ich weiß, es gibt für solche Fälle bessere Lösungen als den TinyMCE, das steht auch auf meiner Aufgabenliste, mich da mal schlau zu machen und eine sinnvolle Lösung zu finden.

    youtube valide

    Ein bisschen mühsam war es zunächst, als ich erstmals ein youtube-Video einbaute. Zunächst ließ sich mit allen Tricks kein "
    Congratulations
    The document located at <http://www.utele.eu/blog/einfach-so/fussball-einfach-so/und-noch-ein-viertelfinale-welches-nicht-der-favorit-gewinnt> was checked and found to be valid XHTML 1.0 Strict. (...)" erreichen. Doch nach kurzer Recherche, als es nicht auf Anhieb klappte, gabs eine ganz Selbstdenkende Editoren Eine Abhilfe, bei selbständigen Änderungen durch die Software ist, zuletzt in Code-Ansicht zu speichern, damit bleiben die eigenen Anpassungen erhalten.  Ja, ich weiß, es gibt für solche Fälle bessere Lösungen als den TinyMCE, das steht auch auf meiner Aufgabenliste, mich da mal schlau zu machen und eine sinnvolle Lösung zu finden.

    youtube valide

    Ein bisschen mühsam war es zunächst, als ich erstmals ein youtube-Video einbaute. Zunächst ließ sich mit allen Tricks kein "
    Congratulations
    The document located at <http://www.utele.eu/blog/einfach-so/fussball-einfach-so/und-noch-ein-viertelfinale-welches-nicht-der-favorit-gewinnt> was checked and found to be valid XHTML 1.0 Strict. (...)" erreichen. Doch nach kurzer Recherche, als es nicht auf Anhieb klappte, gabs eine ganz einfache Anleitung bei wildbits.de. Damit klappt es prima und auch die Seiten mit Video haben jetzt die gewünschte Erfolgsmeldung. Valid XHTML 1.0 Strict Unterm Strich meine ich, dass es auch für Blogs keinen Grund gibt, warum sie nicht standardkonform und valide nach W3C erstellt werden sollten. Falls jemand das anders sieht, diskutiere ich gern darüber in den Kommentaren.
  • Statistisches ::: danke an über 1000 regelmäßige Leser

    Mit einem Dankeschön daher heute mal hier einen Blick auf die Statistiken:
    Statistisches uteles Blog miradlo bloggt Gesamt uteles Blog Anfang März miradlo bloggt Anfang März
    Feed-Abonennten 477 552 1029 215 162
    Besucher täglich laut Wordpress Blogstatistik 37 40 77 31 39
    Technorati Authority 34 51 85 25 54
    Pagerank 3 4 - 2 3
    Technorati Rang 199.642 131.620 - 331.293 140.824
    Heute haben die beiden Blogs uteles Blog und miradlo bloggt daher nicht mehr 377 Feed-Abonnenten, wie noch Anfang März, sondern 1029 regelmäßige Leser, klasse, vielen Dank für euer Interesse. Wer wissen will, wie es sich anfangs entwickelte, auf utele.eu gibts die Statistik von Dezember bis März. Wie ich zu den Statistiken komme, steht im Artikel über Statistiktools.

    Mehr lesen

  • Hintergrundbild wird im IE plötzlich nicht mehr angezeigt

    Nö, manchmal glaube ich es einfach nicht. Ein funktionierendes Layout, alles war soweit ok. Ein paar Kleinigkeiten mussten noch geändert werden. Der ein oder andere Abstand im Stylesheet passte nicht mehr. Anschließend eher routinemäßig noch einmal testen, und: plötzlich fehlt in beiden IE ein Hintergrundbild. Meine ersten Vermutungen waren irgendwelche Positionierungen, da ließ sich nichts finden. Ein paar Standardtricks probiert, alles ohne Erfolg. Nun gut, also genauer schauen, Dateien vergleichen welche Änderungen es gab, die Einfluss auf diese Stelle haben könnten. Einiges probiert nichts half. Die Stelle mit dem Bild sah sowohl für mein Compare, als auch für mich identisch aus.

    Fehlersuche im IE

    background:url(/images/logos/bildle.gif)no-repeat;

    background:url(/images/logos/bildle.gif)no-repeat;

    Nach noch ein paar vergeblichen Versuchen, habe ich dann doch mal Google bemüht: " ie zeigt hintergrundbild nicht an". Ich hatte wenig Hoffnung auf ein sinnvolles Ergebnis, denn meist kommen in solchen Fällen Forenseiten mit Hinweis auf Anfängerfehler, wie falscher Pfad, falscher Bildname, Dateiname mit Leerzeichen usw. Zumindest an dem Tag bei mir war jedoch der erste Link, der mir schließlich zur Lösung verhalf. In dem Beitrag mit fast genau dem Titel wie meine Suchanfrage: "Internet Explorer zeigt Hintergrundbild nicht an", gabs den Hinweis: "so geht's nicht:

    background:url(../img/footer-bg.png)center top no-repeat;

    Lösung... (der IE) fehlenden Leerzeichen im Shorthand CSS nicht zurecht kam. So funktioniert es nämlich: background: url(../img/footer-bg.png) center top no-repeat; " Zuerst schaute ich genau nach dieser Stelle, sowas haben die IE ja auch manchmal. Nach kurzem Weitersuchen kehrte ich jedoch nochmal zurück. Glauben wollte ich nicht, dass es wirklich so ein Grund sein könnte. Doch am Ende war es genau das:

    background:url(/images/logos/bildle.gif) no-repeat;

    Eine andere Stelle, aber exakt das gleiche Problem, ein Leerzeichen zwischen der schließenden Klammer und dem "no-repeat" und schon zeigen IE 6 und IE 7 brav das Bild wieder an.

    ...wieder

    Richtig mühsam an diesem Fehler ist, dass er nicht immer da ist, und dass er beide Versionen betrifft. IE 7 ist zwar auch nicht grad meine große Liebe, aber doch an einigen Stellen deutlich stabiler als der "Methusalem IE6". Bei Tieren rechnet man doch die Jahre in Menschenjahre um, ich denke IE 6 ist so betrachtet mindestens 210 Jahre alt. Leider kenne ich den Auslöser des Fehles nicht, denn ich weiß nicht welche zwischenzeitliche Änderung diesen Bug hervorgerufen hat. Nun gut, ich hoffe weiter sehr auf IE 8 und eine schnelle Verbreitung... ;-) Übrigens mehr zum IE 8 gibts auch in der Artikelserie zu diesem Thema.
  • Korrekte Uhrzeit unter Linux ::: ntpd auf Gentoo

    Nicht immer war früher alles besser. ;-) Als ich anfing mit Linux, war es meist mit einem Rechner auf dem Linux und Windows installiert waren. Jahrelang war das Thema, Uhrzeit und Datum unter Linux, in dieser Kombination nicht vernünftig lösbar. Klappte das mit der Zeiteinstellung unter Linux, war oft nach dem nächsten Mal Windows booten, wieder alles verstellt. Hin und wieder gelang es, alles korrekt einzustellen, allerdings nur solange kein Wechsel von Sommer- auf Winterzeit oder umgekehrt anstand.

    Inzwischen gibt es ntpd (Network Time Protocol Damon) und seither funktioniert es prima. Meist genügt unter Gentoo Folgendes:

    • setzen des Use-Flags:
      • echo "net-misc/ntp caps" >> /etc/portage/package.use
      • emerge net-misc/ntp
    • einfügen von
      • after net.eth0
      • in etc/init.d/ntp-client
        • in der Funktion depend, damit die Hardwareuhr beim Runterfahren korrekt gesetzt wird. Falls dann mal der Server nicht erreichbar ist, stimmt die Zeit trotzdem noch.
          • depend (){
            • before cron portmap
            • need net
            • after net.eth0
            • ...
          • }
      • /etc/adjtime löschen
      • rc-update add ntpd default
    • wichtig, wenn auf dem Rechner eine Windows-Partition ist, die ab und zu gebootet wird, ist noch: setzen von local statt UTC in der
      • /etc/conf.d/hwclock
      • clock="local"
    Damit ist bei mir jetzt endlich Ruhe, sogar auf den Rechnern, die auch noch ein Windows installiert haben.
  • Howto Wireless radio has been killed for interface wlan0

    Und wieder einmal möchte ich einen Workaround für die WLAN Konfiguration von Linux präsentieren. Diesmal habe ich folgende Konstellation:

    Rechner: Fujitsu Siemens Amilo Xi 1554 WLAN Karte: Network controller: Intel Corporation PRO/Wireless 3945ABG Network Connection (rev 02) Kernel: linux-2.6.25-gentoo-r3 Die WLAN Karte habe ich mit dem iwl3945 Kernel Modulen und den dazugehörigen ucode net-wireless/iwl3945-ucode installiert. (Siehe Howto iwl3845) Jetzt kommt mein Problem: Jedes mal wenn ich /etc/init.d/net.wlan0 restart aufgerufen habe ist mir die WLAN Karte in einen Modus gefallen bei dem die Meldung Wireless radio has been killed for interface wlan0 angegeben wurde. Um dieses Problem zu lösen bin ich wie folgt vorgegangen:

    • WLAN Karte mit am Amilo Xi 1554 angebrachten Schalter physikalisch ausschalten
    • modprobe –remove iwl3945 aufrufen. Hiermit wird das Kernelmodul entladen.
    • modprobe iwl3945 aufrufen. Hiermit wird das Kernelmodul wieder geladen.
    • WLAN Karte mit dem Schalter wieder einschalten.
    • /etc/init.d/net.wlan0 restart aufrufen.
    Und schon klappts mit dem Internet ;-) Diese Reihenfolge ist zumindest bei meinem Rechner unbedingt zu beachten, da ansonsten der Fehler wieder auftritt. Die zwei Befehle für modprobe habe ich mir in ein Script reingefummelt. Dieses Script sagt mir das ich zuerst ausschalten und dann wieder einschalten soll. Mit dieser Aktion kann ich unterwegs zwischen verschiedenen Netzen wechseln, da ich mehrere /etc/conf.d/net eingerichtet habe die ich nach Bedarf verwende.

  • Urlaub am Barcamp Bodensee

    Ute und ich haben dieses Wochenende das Barcamp Bodensee besucht, Links zum Barcamp, siehe Utes Artikel und die Links auf der Barcampseite. Das Barcamp fand in der Zeppelin University in Friedrichshafen statt. Organisiert hat dieses Barcamp vor allem Oliver Gassner. Er ist ein alter Hase und hat schon diverse Barcamps organisiert. Ich bin von der Organisation absolut begeistert.

    Mehr lesen

Seite 1 von 1, insgesamt 7 Einträge