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Barcamp Bodensee in Friedrichshafen am kommenden Wochenende

Möglicherweise veraltet: Dieser Artikel ist schon älter und wurde länger nicht überarbeitet. Je nach Thema könnte es sein, dass die Infos inzwischen nicht mehr gültig sind. Nach und nach überarbeite ich die Artikel, also gerne wieder mal vorbei schauen.

In der Anfahrtsbeschreibung zum Barcamp steht:

"Difficult because lake in the way :-) Chose to drive around and then use either western or eastern approach."

Das stimmt natürlich nur bedingt, denn es gibt die Fähre Romanshorn-Friedrichshafen, siehe Bild und nicht ganz direkt, aber für diejenigen, die aus Richtung Konstanz starten, existiert die Fähre Konstanz-Meersburg, auch "schwimmende Brücke" genannt. ;-)

  • fähre friedrichshafen romanshornFähre
  • blick von friedrichshafen auf den bodenseeBodensee von Friedrichshafen aus
  • konstanz rheinbruecke mit zeppelinZeppelin über Konstanz
Einen Artikel zum Barcamp mit Bild des Veranstaltungsortes gibts bei doubleslash. Wir berichteten ja bereits im April davon, dass wir hingehen im Artikel übers Barcamp. Weitere Berichte liefert die Google-Blogsuche. Das Barcamp Bodensee findet am Wochenende des 31. Mai und 1. Juni in Friedrichshafen statt. Wer noch nie am Bodensee war, kann sich anhand der Bilder einen ersten Eindruck verschaffen. Die Bilder sind aus verschiedenen Jahreszeiten, See und Himmel können jedoch auch innerhalb eines Tages so unterschiedlich aussehen. Inzwischen sind fast 200 Teilnehmer angemeldet und viel mehr wären auch nicht zugelassen, maximal wohl 220. Dabei ist mit einkalkuliert, dass es noch kurzfristige Absagen gibt. Wer Interesse hat mal zu sehen, was bisher an Themen angeboten wird, bzw. gewünscht wird erfährt das und mehr auf den Seiten des Barcamps Bodensee.

Projektleiter der Welt vereinigt euch! ::: Blogparade

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Vor dem letzten 1. Mai bin ich an einem Schild vorbei gekommen, auf dem stand „Proletarier der Welt vereinigt euch!“ Dummerweise habe ich das nicht richtig gelesen und dachte dann; es heißt „Projektleiter der Welt vereinigt euch!“ Im Prinzip ist es das Gleiche :-) In Firmen ist der gemeine Projektleiter ein Einzelkämpfer. Firmen haben im Normalfall mehr Projekte als Mitarbeiter. Also muss darum gestritten werden, wer die wertvollen Mitarbeiter bekommt. Und oft gilt dabei, dass der lauteste Brüllaffe die Ressourcen zugeteilt bekommt. Ok, bisher hatte ich Glück und war der beste Brüllaffe. Aber eigentlich müsste das auch anders möglich sein, oder? Also warum vereinigen sich die Einzelkämpfer nicht und bringen die Projekte „gemeinsam“ durch? Häufig ist das so, weil die Projektleiter so erzogen worden sind und glauben nur dann ihre Projekte zum Ziel führen können, wenn sie die anderen Projekte aus dem Weg räumen. Ich habe es schon ein paarmal probiert und es klappt auch ohne gegeneinander zu kämpfen. Wie es überall im Leben so ist, oft geht es auch einfach besser, wenn man die Mitarbeiter gemeinsam einplant und managed. Das ist zumindest meine Meinung. Man muss zwar aufpassen, dass die Projekte fair mit Mitarbeitern ausgestattet werden und die einzelnen Projektleiter ihren Job durchführen können, jedoch das Einzelkämpferdasein halte ich für ziemlich idiotisch.

Blogparade zu folgenden Fragen

  • Was sind eure Erfahrungen?
  • Arbeitet ihr mit euren Projektleiterkollegen zusammen oder führt ihr ein Einzelleben?
Eine kleine Diskussion zu diesem Thema fände ich toll... Teilnehmen könnt ihr an der Blogparade bis einschließlich 16. Juni, sowohl in den Kommentaren, als auch mit Beiträgen auf eurem Blog. Ich bin gespannt auf eure Berichte.

Verlängerung bis  24. Juni

Wer noch mitdiskutieren möchte, kann bis noch bis einschließlich zum 24. Juni, teilnehmen.

Bücherliste zu Webdesign, Projektmanagement, Informatik usw.

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Hier im Blog gibts ja bereits die Quellenliste zu Requirements Engineering. Inzwischen ist auch unsere Bücherliste, mit den bei miradlo genutzten, Büchern online. Ganz vollständig ist sie noch nicht, aber wir arbeiten dran. Da es einfacher ist, diese Liste als eigenständige Seite, laufend zu aktualisieren, habe ich mich entschlossen, sie außerhalb des Blogs im allgemeinen Bereich unterzubringen. Die Bücherliste enthält die Titel, die in unseren Bücherregalen zu finden sind. Angefangen haben wir bereits mit Kurzkommentaren zu den Büchern, so dass ihr nachschauen könnt, welche Bücher wir für besonders empfehlenswert halten. Die Kommentare werden wir im Lauf der Zeit noch ergänzen, die Liste als solche natürlich ebenfalls. Wir haben Bücher aus folgenden Bereichen aufgeführt:
  • CSS
  • Webdesign
  • Linux
  • Projektmanagement
  • Informatik
  • Programmieren (PHP, Java...)
  • Usability, Barrierefreiheit usw.
  • Design
Darüber hinaus haben wir eine kleine Serie der diversen Versionen des Dudens. Das Kochbuch für Geeks ist ebenfalls dabei, eine gute Freundin hat mir das geschenkt. Sicherlich nicht in der Hoffnung, dass ich deshalb koche, sondern eher als Anregung, was ich mir von den kochenenden Menschen in meiner Umgebung wünschen könnte und einfach so zum Amüsieren. Ja, es stimmt, was ihr daraus schließt: ich koche nicht, auch nicht ein bisschen, auch nicht ab und zu. Zumindest dann nicht, wenn es nicht zählt, Tiefkühlgemüse in der Mikrowelle zu erhitzen und wenn die Definition ist, dass Salat nicht gekocht wird. ;-)

miradlo bloggt mit weißen Narzissen im Hintergrund

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Einige Zeit passten die Abendwolken, die von einem Bild aus dem Hotelzimmer in Wien stammten, für mich ganz gut. Solange das Wetter häufig kühl und trüb war, fand ich die Stimmung prima. Jetzt nach den ersten Tagen mit Sonnenschein und Temperaturen, die auch abends auf den Balkon lockten, mochte ich die eher melancholische Stimmung nicht mehr sehen...
  • Screenshot letztes DesignAbendwolken über Wien
Nein, "alles neu macht der Mai" nicht, die Struktur von miradlo bloggt hat sich nicht geändert, aber ein bisschen was habe ich angepasst. Je nach Monitor und Browser waren die Links im Text schlecht lesbar und der hover bei den Schlagwörtern passte nicht so, wie ich das wollte, das habe ich repariert. Neu ist auch wieder mal das Hintergrundbild, welches aus meiner Sicht die Optik stark verändert und deshalb wie immer in einem Beitrag angesprochen wird. Um jedoch auch denen gerecht zu werden, die sich von der Ankündigung einer Designänderung eine vollständige Umstellung erwarteten, werde ich in diesem Zusammenhang, ab sofort eher von Optik, als von Design schreiben. Die weißen Narzissen blühten vor kurzem auf meinem Balkon. Wer von euch sich wundert, dass ich so häufig Pflanzen als Hintergrund bevorzuge, dem sei gesagt, dass da die Gärtnerin durchkommt, mein erster Ausbildungsberuf vor langer Zeit.

Webentwicklung mit Linux und seinen Programmen

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Teil III der Artikelserie zu Linux in der Webentwicklung von Peter Kröner, befasste sich mit den Programmen. Beim Vorschlag Gimp brandete in den Kommentaren die übliche Diskussion auf, dass Gimp nicht wie Photoshop sei. Nun, ich kann zu Photoshop nichts sagen, ich habe es ein- zweimal bei jemand gesehen aber nie benutzt. Allerdings kann ich zu Gimp manches sagen. Ob das Argument stimmt, dass Gimp mit Photoshop-Dateien nicht klar käme, kann ich nicht beurteilen, da wir bisher selten Daten austauschen mussten. Für Logos, bekamen wir bisher noch jedes Mal ein Format, z.B. PDF, welches sich nutzen ließ. Denn es gibt ja nicht nur Gimp, auch Scribus und Inkscape sind durchaus hilfreich, je nach Anforderung. Was meines Erachtens absolut nicht stimmt, ist die Unübersichtlichkeit von Gimp, die alle Windows-Nutzer anführen. Gimp funktioniert hervorragend und sehr übersichtlich, wenn man es mit den Mitteln von Linux entsprechend nutzt. "Webentwicklung mit Linux und seinen Programmen" vollständig lesen

Linux mit KDE: Schriftgrößen und Optik in Firefox, Gimp und Eclipse

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Ich nutze Gentoo mit KDE, damit lassen sich normalerweise alle Schriftgrößen komfortabel übers Kontrollzentrum einstellen. Das gilt allerdings nur für die Programme, die auf KDE basieren.
  • eclipse in StandardeinstellungEclipse ohne weitere Konfiguration
  • eclipse mit Schriftanpassung mittels gtkEclipse mit angepasster Schrift
Damit wirken sich die Einstellungen nicht auf Programme aus, die mit gtk zusammenarbeiten, z.B. Firefox, Gimp und Eclipse. Im Firefox liessen sich die meisten Einstellungen schlussendlich über die userChrome.css, die in /home/username/.mozilla/firefox/profilname/chrome angelegt wird, lösen. Im Gimp waren die Schriften nicht toll, aber akzeptabel. Leider gilt das nicht für Eclipse, Eclipse lässt zwar einige Einstellungen zu, unter: Window/Preferences/General/Appearance/Colors and Fonts das betrifft jedoch nicht das Menü, den Navigator und die Meldungen unter Console, Problems usw. Je nach Rechner passen die Standardeinstellungen ganz gut, auf meinem Mini-Laptop waren diese Angaben jedoch so riesig (siehe Screenshot von Eclipse ohne weitere Konfiguration), dass sich damit nicht arbeiten ließ. Laut Eclipse-Hilfe lässt sich für motif folgendes nutzen, mit der Angabe in .Xdefaults
  • eclipse*fontList:-misc-fixed-medium-r-normal-* -6-100-75-75-c-60-iso8859-1
  • danach xrdb ~/.Xdefaults
Damit war es ein bisschen besser, aber noch immer sah es nicht so aus, wie ich wollte. Daher ging ich auf die Suche nach weiteren Möglichkeiten, ebenfalls aus der Eclipse-Hilfe gab es einen Hinweis zum Editieren der .gtkrc-2.0, aber auch das klappte nicht. Die weitere Recherche brachte mich zum Gentoo-Wiki da gehts jedoch vor allem um Schriftarten, die waren jedoch alle ok, ich hatte "nur" ein Größenproblem. Im Gentoo-Forum half einem Eclipse mit gtk zu emergen, das war bei mir jedoch bereits der Fall.Wieder aus dem Gentoo-Forum kam der Tipp:

emerge gtk-chtheme

Eine kurze Recherche ergab, dass dieses kleine Programm sowohl Schriftart, als auch Schriftgröße :-) ändert und sofort auch anzeigt. Damit klappte das mit der Größe in Eclipse. Für den Firefox ist meine zusätzliche userChrome.css bezogen auf Schriftgrößen so:

/* Schriftgröße für Dialoge und ähnlichen Text*/ window{ font-size:1em !important; font-family: bitstream-vera-sans, dejavu sans condensed, sans-serif ; color:#0c2940; } /* Schriftgröße für die diversen Leisten */ toolbar, urlbar, menubar, menubutton, menulist, menu, menuitem{ font-family: bitstream-vera-sans-mono, dejavu sans condensed, helvetica, sans-serif ; font-weight: bold !important; font-size: 1em !important; color:#0c2940 !important; } #toolbar-menubar{ font-family: bitstream-vera-sans-mono, dejavu sans condensed, helvetica, sans-serif ; font-weight: bold !important; font-size: 1em; color:#0c2940 !important; } /* Schriftgröße fürs Menü */ menu{ color:#0c2940 !important; font-size:1.2em !important; } Einige Größen musste ich nochmal anpassen, die waren jetzt in Kombination mit der gtk-Änderung doch sehr klein; naja, eher unlesbar ;-) Insgesamt jedoch hatte ich nun bei Firefox und Eclipse eine lesbare und übersichtliche Darstellung.

Gimp, Firefox und Eclipse: Oberfläche anpassen

  • eclipse mit angepasstem gtk-Themeneues gtk-Theme in Eclipse
Ich wollte da schon aufhören und war gerade dabei die Bilder für diesen Artikel in Gimp anzupassen, als mir auffiel, dass Gimp ebenfalls auf gtk basiert. (Ja, ja bei Gnu Image Manipulation Programm hätte ich dran denken können) Die Schriften in Gimp waren gut, aber die Oberfläche war hässlich dunkelgrau. Offensichtlich hatte die Änderung da irgendwas überschrieben. Also gut, nochmal ins Netz gekrabbelt und ein bisschen recherchiert. Bei den Tipps zu passenden Themes für gtk empfahl einer auch eine gtk-engine zu installieren, da viele Themes sonst nicht funktionieren. Die Suche im Portage (managt in Gentoo Pakete) ergab als ersten Eintrag eine Kombination aus einigen Grund-Themes und einer gtk-engine. Das klang gut, damit hätte ich mehr als ein Theme, da würde schon was passendes dabei sein. Tatsächlich nach der Installation von x11-themes/gtk-engines gabs mehrere Themes und eins war dabei, was meinem Geschmack entsprach und in allen drei Programmen ein angenehmes, helles, gut lesbares Erscheinungsbild lieferte, siehe den Screenshot für Eclipse mit diesem Theme. Hinweis: Die gesamte Beschreibung bezieht sich auf KDE 3.5, zumindest bei den ersten Tests mit KDE 4.04 klappt es so nicht, die Umstellung zeigt keine Wirkung. Eine erste ungetestete Recherche ergab, dass es mit gtk-kde4 klappen sollte, mehr dazu bei phorolinux.com.

Episode 8: Vorstudie strukturieren ::: Softwareprojekte

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Ein Projekt ist einmalig. Es ist mit gewissen Risiken verbunden und ist, da es einmalig ist, nicht mit einem anderen Projekt direkt vergleichbar. Das ist eine in allen Lehrbüchern beschriebene Tatsache. Wenn Projekte einmalig sind, wieso geht man dann immer mehr oder weniger gleich an Projekte heran? Ganz einfach: Projekte können anhand bestimmter Eigenschaften klassifiziert werden. Und so ist die Herangehensweise natürlich pro Projekttyp sehr ähnlich. Wenn ich hier jetzt beschreibe, wie die Vorstudie zu strukturieren ist, kann das keine allgemeingültige Beschreibung sein. Es ist eine mögliche Art die Vorstudie zu strukturieren. Wenn man nichts hat, kann man sich hier ein paar Ideen herausfischen. Andere Themengebiete sind nicht relevant oder durch diese Vorstudie nicht abgedeckt. Also: Selber kreativ sein und Hirn einschalten! Nicht alles was Roland sagt stimmt. Normalerweise laber ich sogar ziemlich viel Mist. Das kommt daher, dass es keine einzige Wahrheit gibt. Die Projektmanagementwelt ist bunt und nicht schwarz- weiß. Thomas befragte in der ersten Woche die Entwickler, Giuseppe, den Familienvater der anderen Firma und einige schwere Jungs. Thomas ist (so wie ich) ein bisschen schwer von Begriff. Aber nach der Woche war ihm klar, dass er sich mit einer kriminellen Vereinigung eingelassen hatte und so schnell da nicht mehr herauskommen wird. Welchen Zweck die Betonschuhe und der Familienteich haben wurde ihm auch klar. „Was solls, wenn man schon Mist baut, dann wenigstens Spaß dabei!“, sagte er sich. Da an kündigen nicht zu denken war, entschied Thomas sich das Projekt durchzuführen. Er erstellte eine Vorlage für eine Vorstudie mit folgenden Kapiteln (zu den Begriffen siehe Glossar Informatik):

Einleitung / Management Summary

Hier wird auf maximal einer Seite beschrieben was mit dem zu erstellenden System erreicht werden soll. Es soll den Auftraggebern eine Zusammenfassung geben, was sie erhalten und die wichtigsten Eckpunkte auflisten.

Systemübersicht

Falls möglich, sollte gleich eine sehr grobe Systemübersicht dargestellt werden.

Anforderungen

Auflistung der Eigenschaften die dieses System haben soll. Die Anforderungen werden in funktionale und nicht-funktionale Anforderungen aufgegliedert. Hier kann schon mit Usecases gearbeitet werden. Wie die Anforderungen zusammen gesammelt werden ist im Prinzip nicht wichtig. Hauptsache sie sind eindeutig identifizierbar und so vollständig wie möglich. Beispielsweise kann man jeder Anforderung eine Nummer geben. Diese Nummer kann man später wieder verwenden.

Funktionale Anforderungen

Hier wird beschrieben was man mit dem System später machen kann. Zum Beispiel „Anf#82: Verwalten der schweren Jungs“ oder „Anf#98 Auflistung wie viel Schmuggelware abgegeben wurde“ Weiterhin sind funktionale Anforderungen die Beschreibung der Schnittstellen und anzubindenden Systeme.

nicht-funktionale Anforderungen

Wie der Name schon sagt- handelt es sich hier um Anforderungen, die nichts direkt mit der Funktion zu tun haben. Im Prinzip ist es egal ob eine Berechnung 100 Tage benötigt. Wenn nach 100 Tagen das Ergebnis der Berechnung vorliegt, hat die Funktion funktionert. Eventuell sind 100 Tage aber ein bisschen lange um 20+30 zu rechnen ;-)

Sicherheitsanforderungen

Welche Personen dürfen auf welche Daten zugreifen? Wie schützen wir uns vor anderen Familien oder der Steuerbehörde?

Geschwindigkeit

Wie lange darf eine Bearbeitung dauern?

Mengengerüste

Wie viele Mitarbeiter, Daten und Zugriffe sind zu erwarten?

Betreibbarkeit

Welche Service Levels müssen vereinbart werden? Vor allem bei einem System, indem Personen direkt betroffen sind, muss man sich hier besonders viel Gedanken machen. Wie viel Wartungsfenster sind zu erwarten? Welche weiteren Kriterien sind hier zu beachten? (Rechenzentrumeigenschaften usw.)

Rechtliche Fragen

Was erlaubt das Gesetz? Im Fall der Familie: was ist erlaubt und was wird geahndet?

Desaster Recovery

Wie schnell müssen welche Funktionen nach einer Katastrophe wieder verfügbar sein? Welche Vorgaben sind in der Firma vorhanden?

Business Continuity

Wie wird gewährleistet das im Katastrophenfall die Geschäfte weiter getätigt werden können? Von welchen IT-Systemen ist die Firma abhängig?

Wartbarkeit

Gibt es spezielle Anforderungen an die Wartbarkeit der Systeme? Beispielsweise sind die Legacy Systeme weiterhin zu warten. Wie soll das gewährleistet werden?

Erweiterbarkeit

Jedes System muss erweiterbar sein. Wo sind die Grenzen? Woran kann erkannt werden, dass diese Grenzen erreicht werden?

Dokumentation

Welche Dokumentation (Betriebsdokumente, Sourcecode Beschreibung usw.) muss erstellt werden?

Stakeholder

Welche Personengruppen sind im späteren Projekt zu beachten? Je politischer ein Projekt ist, desto wichtiger ist es zu wissen, wen man alles informieren muss. Dieser Punkt kommt zwar später wieder in der Projektbeschreibung, doch schadet es nichts, sich schon sehr bald darüber klar zu werden, wer alles betroffen ist.

Abgrenzungen

Was ist nicht Aufgabe dieses Systems? Diese Frage ist sehr wichtig. Ansonsten wird man mit ungeplanten Anforderungen zugeschüttet. Beispielsweise ist das bestehende System deshalb so komplex, da während des Erstellens immer neue Anforderungen hinzugefügt wurden. Hier kann erkannt werden, dass die Vorstudie unter Umständen schon ein eigenes Projekt ist. Bei großen Systemen wird daher die Vorstudie schon als Evaluationsprojekt durchgeführt. Egal wie groß ein Projekt ist, ich kann nur empfehlen eine gewissenhafte Vorstudie durchzuführen. Jede Überlegung in diesem Bereich spart euch hinterher das Vielfache an Ärger, Fehlern und Aufwänden!