Einträge für Februar 2008

  • Februar, 2008
  • Sidebar - Seitenleiste im Blog bei Wordpress & Co

    Vladimir, besser bekannt als Perun möchte in seiner, bereits heute zu Ende gehenden, Blogparade wissen, was in die Sidebar (Seitenleiste) gehört und was eher überflüssig ist. Um nicht zuviele Versionen und Meinungen auf einmal zu bekommen, sollen Kopf- und Fußbereich (Header und Footer) nicht diskutiert werden.

    Ziel der Umfrage zur Sidebar

    Es soll klar werden, was die Besucher wollen und brauchen, wenn z.B. die Suchfunktion wichtig ist, dann ist es zunächst unerheblich, ob diese dann im Kopfbereich oder in der Seitenleiste steht. Bei der Vielzahl an unterschiedlichen Sidebars mit den verschiedensten Elementen und Funktionen, interessiert mich das Ergebnis der Umfrage sehr. Wie Perun habe ich die Listen nach Wichtigkeit bzw. gewünschter Position absteigend sortiert. Unterschieden habe ich nicht nur in zwei, sondern in drei Bereiche:
    • Was meines Erachtens essenziell ist: Elemente die für mich in der Seitenleiste stehen müssen
    • Was mich wirklich nervt: Störendes in Sidebars
    • Was für mich unnötig ist: Sidebarinhalte auf die ich verzichten kann

    Elemente die für mich in der Seitenleiste stehen müssen

    Meine Favoriten für die Sidebar in Blogs:
    • Suchfunktion
    • Tagcloud (Schlagwörter), wenn sie gut gemacht ist und nicht zuviele Punkte enthält, nicht mehr als fünfzig
    • Kategorien, jedoch auch nur wenn es nicht mehr als zehn sind
    • weitere Navigationspunkte, z.B. Über mich, Archiv usw.
    • kleine Blogroll nicht mehr als fünfzehn Links
    • Monatsarchiv, aber nur ein Auszug, entweder als Dropdown oder nur die letzten drei bis sechs Monate

    Störendes in Sidebars

    Manches nervt mich so, dass ich ungern im Blog lese und mich entweder auf den Feed beschränke oder lieber ganz auf das Blog verzichte:
    • gar keine Sidebar (wenn ich mich nicht orientieren kann, fühle ich mich nicht wohl)
    • alles was sich bewegt (ich will lesen, kein Geblinke anschauen)
    • Werbung, die trotz all meiner Werbeblocker noch durchkommt (gibts zum Glück nicht oft)
    • unzählige Buttons zu Social-Bookmarks und ähnlichem
    • zweite Sidebar, weil die erste schon zu voll ist
    • Mitgliedschaften in irgendwelchen Blog-Gruppen
    • letzte Blogbesucher
    • ellenlange Blogrolls (bei mehr als fünfzehn Links lese ich gar nicht mehr)
    • riesige Tagclouds mit hundert und mehr Begriffen (pro Artikel ein Schlagwort oder so ähnlich)
    • inhaltliche Statements (ein kurzes Statement, worum es im Blog geht ist prima. Aber wer wann was wie warum gesagt hat, will ich als Blogbeitrag oder gar nicht wissen)
    • Monatsarchive der letzten drei Jahre, am liebsten noch in Kombination mit Blogs, deren Beiträge meist Fünfzeiler sind
    • Wetter, Uhrzeit usw.
    • Spielereien mit den angeblichen Ortsangaben der Besucher, die sowieso meist falsch sind

    Sidebarinhalte auf die ich verzichten kann

    Was mich kaum interessiert, ebenfalls in absteigender Reihenfolge, beginnend mit worauf ich zuerst verzichten könnte:
    • Kalender
    • Metadaten zur Administration (verzeihlich bei privaten Blogs)
    • Statistiken wieviele Beiträge, welche Ranks usw. (von mir aus im Fußbereich einer Seite, aber nicht an prominenter Stelle)
    • letzte Beiträge (die sind über die Navigation zwischen Artikeln erreichbar, wenn ich sie lesen will)
    • häufig oder meist gelesene Artikel
    • ähnliche Artikel (gehört für mich nicht in die Seitenleiste, sondern ans Ende eines Artikels)
    • Fotogalerien (ein Link zu Galerien genügt mir, die zwanzig letzten Schnappschüsse interessieren mich nicht)
    • letzte Kommentare (bei einigen, wenigen Blogs, die darauf ausgerichtet sind und pro Artikel dreißig oder mehr Kommentare haben, interessiert es mich, sonst ist es überflüssig)
    • Link zum Newsfeed RSS-Button (mir geht es wie Monika von webdesign-in ich abonniere einen Feed, nachdem ich einen Artikel gut fand, daher brauche ich den Newsfeed-Link am Ende des Artikels nicht am Anfang in der Seitenleiste)
    Wenn ich zum ersten Mal ein Blog besuche, dann habe ich es meist wegen eines Artikels gefunden, der mich interessiert. Sei es, dass ich über eine Suchmaschine komme oder weil ich woanders einen Link auf das Blog gefunden habe. Zunächst möchte ich den Inhalt zum Thema lesen, gefällt mir der, dann sehe ich mich um. Bei übersichtlichen Seitenleisten, in denen ich auf Anhieb weiteres finde, was mich interessiert, bleibe ich und schaue mal noch genauer. Finde ich weitere interessante Beiträge, dann abonniere ich den Feed. Alles weitere an Infos und Spielereien schaue ich mir nur an, wenn ich ein Blog mehrfach besuche, also erst dann, wenn die Beiträge des Feeds mich öfter hinführen, oder wenn das Blog immer wieder in Suchergebnissen oder Links auftaucht. Je interessanter die Inhalte für mich sind, desto eher bin ich bereit auch über mich Störendes wegzusehen.

    Blogroll-Umfrage

    Dazu passt die Umfrage des Projekts "Netzwerkkommunikation im Internet", die noch bis zum 29. Februar läuft. Die Teams der Universitäten Trier und Koblenz möchten in ihrer Studie über die Kommunikationsstrukturen in Weblogs wissen, wie die Blogroll (Linkliste in Blogs) aussehen soll. Die Blogroll-Umfrage ist so angelegt, dass auch Blogger teilnehmen können, die keine Blogroll führen.
  • Linux, Mac, Windows welches ist das ideale Betriebssystem? Teil III

    Diese fünfteilige Serie begann mit Teil I, in dem ich darauf einging, warum ich meine, dass es das ideale Betriebssystem nicht gibt. Im Teil II ging es um den Mac und dieses Mal geht es um:

    Windows

    Windows ist ebenfallshref="http://miradlo.net/bloggt/index.php?51-s"">Teil II ging es um den Mac und dieses Mal geht es um:

    Windows

    Windows ist ebenfalls ein System, bei dem Anwender nicht viel vom Betriebssystem mitbekommen. Windows wurde ursprünglich als einfach zu bedienendes System für einzelne Anwender konzipiert. Damit Windows auch bei mehreren Anwendern sicher und gut funktioniert, muss zumindest der Systemadministrator schon gute Kenntnisse mitbringen. Wer Spaß an Computerspielen wie Siedler, Command and Conquer oder ähnlichem hat, ist auf Windows angewiesen. Es gibt für Linux die ein oder andere Alternative um damit zu spielen, wer jedoch oft auch neue Spiele sofort nutzen will, braucht Windows. Inzwischen gibt es einige Spiele auch für den Mac, die klassische Spieleumgebung, für die die meisten Spiele optimiert werden, ist jedoch eindeutig Windows. Windows bietet sich ebenfalls an, wenn man an unterschiedlichster Software, die man im nächsten Laden kaufen kann, Interesse hat. Wer z.B. seine Steuererklärung mit irgendeinem Programm machen möchte, hat bei Windows die gesamte Auswahl zur Verfügung, für Mac und Linux gibt es manchmal eine Alternative, aber das ist nicht sicher; und wenn, dann ist es eben eine Alternative. Windows ist das verbreitetste System, damit ist es einfach jemand zu finden, der bei Problemen hilft, es ist oft das System welches man bereits beruflich nutzt, die meisten anderen nutzen dasselbe System der Austausch von Daten ist daher ohne Schwierigkeiten möglich. Der größte Nachteil von Windows, die Sicherheitsprobleme, liegen unter anderem genau daran, dass das System so häufig genutzt wird. Einerseits bedeuten so viele Anwender, die teilweise kaum Grundkennnisse eines Betriebssystems haben, dass die Möglichkeiten Windows sicherer zu machen nicht bekannt sind und somit auch nicht eingesetzt werden. Andererseits lohnt es sich viel mehr Schadsoftware für Windows zu erstellen, denn es gibt viel mehr Chancen auf Erfolg. Im vierten Teil dreht sich alles um Linux. Ein Klassiker zum Thema Linux ist nicht Windows, ist der gleichnamige Artikel, empfehlenswert für alle die erstmals von Windows zu Linux wechseln, amüsant für alle, die schon länger Linux nutzen.href="http://miradlo.net/bloggt/index.php?53-s"">vierten Teil dreht sich alles um Linux. Ein Klassiker zum Thema Linux ist nicht Windows, ist der gleichnamige Artikel, empfehlenswert für alle die erstmals von Windows zu Linux wechseln, amüsant für alle, die schon länger Linux nutzen.
  • Blogumzug vom Webspace auf einen eigenen Server spätabends problemlos verlaufen

    Alle Domainumzüge sind zumindest auf den ersten Blick völlig problemlos verlaufen. Wie schon vorab angekündigt zogen heute nacht fast alle von uns betreuten Domains um. Alles in allem dauerte es weniger als zwei Stunden für alle Domains. Einige waren nur wenige Minuten nicht erreichbar, die Blogs waren ein bisschen länger weg. Insgesamt jedoch auch deutlich unter einer Stunde. Die ersten Tests verliefen hervorragend, auch die Daten aller Webapplikationen scheinen den Umzug problemlos verkraftet zu haben. An keiner Stelle habe ich die Sicherungen gebraucht, die ich insbesondere von den Datenbanken nochmal kurz vorm Umzug gemacht habe. Falls noch irgendwelche Kleinigkeiten auftauchen sollten, die doch nicht geklappt haben, dann werden wir die sicher morgen im Lauf des Tages finden und reparieren.

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