tipps - Einträge für Februar 2008

  • Februar, 2008
  • Selbst 'denkende' Browser und Editoren verhindern korrektes HTML

    Ich kann es nicht leiden. Vor kurzem im Artikel über die Firefox-Versionen hatte ich es ja auf Anhieb gar nicht verstanden, was gemeint war, weil ich es mir nicht vorstellen konnte. Tatsächlich ist es wohl so, dass einige Browser, zumindest der IE (Internet Explorer) selbständig einen des Seitenanfangslinks einfügen. Klar, wenn man das gewöhnt ist und es dann im Firefox nicht geht ist das irritierend, mir sind jedoch Browser lieber, die meinen Code in Ruhe lassen. Ich erwarte von Browsern, dass sie bitte, danke, genau das interpretieren, was ich vorgebe, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Über diesen Seitenanfangslink kann man noch diskutieren, was die Bequemlichkeit angeht, aber ich will nicht, dass mir der Browser das Denken abnimmt. Worüber ich gar nicht mehr diskutieren will, ist ein kürzlich festgestelltes Verhalten von zumindest einigen Browsern (ich habe nicht alle getestet):

    Quellcode, Befehle, spezielle Zeichen in HTML nutzen

    Ich schrieb einen Artikel in Wordpress, wie meist zunächst mit dem internen Editor, für einige Teile des Artikels über Mozilla & Co. brauchte ich jedoch spezielle Formatierungen. Diesen Teil schrieb ich in Quanta, und fügte den Quelltext in den internen Wordpress-Editor ein. Zunächst beschloss der Editor, dass er zu entscheiden gedenkt, wann Absätze zu Ende sind und ähnliches. Erst nachdem ich den Quelltext ohne weitere Leerzeilen eingab, behielt er die Formatierungen der Befehlszeilen und des Codes bei. Nachdem das geklappt hatte, schaute ich mir in der Vorschau das Ergebnis genauer an, und stellte fest, dass es immernoch nicht korrekt war. Einige meiner Konsolenbefehle für Gentoo benötigen zwei Minuszeichen hintereinander, die waren jedoch in den Browseransichten alle weg. Für die Befehle, in den speziell formatierten Bereichen, ließ sich der Editor überreden, das Element <code> auch nach dem Speichern zu behalten und somit zeigten die Browser meine doppelten Minuszeichen an. Bei dem einen Mal im Text war der WordpressArtikels über Mozilla & Co. brauchte ich jedoch spezielle Formatierungen. Diesen Teil schrieb ich in Quanta, und fügte den Quelltext in den internen Wordpress-Editor ein. Zunächst beschloss der Editor, dass er zu entscheiden gedenkt, wann Absätze zu Ende sind und ähnliches. Erst nachdem ich den Quelltext ohne weitere Leerzeilen eingab, behielt er die Formatierungen der Befehlszeilen und des Codes bei. Nachdem das geklappt hatte, schaute ich mir in der Vorschau das Ergebnis genauer an, und stellte fest, dass es immernoch nicht korrekt war. Einige meiner Konsolenbefehle für Gentoo benötigen zwei Minuszeichen hintereinander, die waren jedoch in den Browseransichten alle weg. Für die Befehle, in den speziell formatierten Bereichen, ließ sich der Editor überreden, das Element <code> auch nach dem Speichern zu behalten und somit zeigten die Browser meine doppelten Minuszeichen an. Bei dem einen Mal im Text war der Wordpress-Editor jedoch stur, ich habe es mit mehreren Möglichkeiten versucht, unterm Strich bleibt ein Ergebnis: Gebe ich in der Code-Ansicht meine Minuszeichen als Bindestriche in der folgenden Form ein: <strong>emerge&#160;&#8208;&#8208;search</strong> (strong, um hervorzuheben; um einen Zeilenumbruch im Befehl zu verhindern), dann klappt zunächst alles, um folgendes Ergebnis zu erhalten: emerge ‐‐search Wordpress liefert es so aus, in dieser Form verstehen auch die Browser, dass sie keine Minuszeichen wegwerfen sollen, also alles gut. Nun, fast! ;-) Da kam ich doch auf die Idee, nach dem Korrekturlesen noch zwei, drei Kommas zu ändern und den Entwurf nochmal zu speichern. Damit hatte ich die Dickköpfigkeit des Editors unterschätzt, denn meine Kommas waren schon da, aber mein korrekter Konsolenbefehl war wieder weg. ;-(

    Würgaround (von Workaround, Lösung passt ja nicht...)

    Wenn ich partout speziellen HTML-Code haben möchte, dann hilft: Die letzte Aktion vorm Speichern eines Beitrags muss die sein, die den relevanten Code in der Code-Ansicht, nicht in der Ansicht "Visuell" betrifft. Damit behält Wordpress, den Code, wie eingegeben, bei. Sollte man später noch einmal etwas am Beitrag ändern oder ergänzen, dann muss man diesen speziellen Code nach den anderen Änderungen nochmals einfügen. Als mir das erste Mal ein solches Verhalten auffiel, hatte ich die Einstellung "Wordpress soll falsch verschachteltes XHTML automatisch korrigieren" im Verdacht, die war es jedoch nicht. Denn nach entfernen der Einstellung blieb das Problem bestehen. Leider scheint es das Problem für alle Code-Teile zu geben, die man in der Codeansicht einfügt, falls sie nicht genau so sind, wie der Editor sie erwartet. Bei Artikeln mit solchen Bestandteilen achte ich darauf, diese zum Schluss nochmals anzupassen und ich prüfe bei solchen Artikeln nach dem endgültigen Speichern, ob der Code nach W3C noch korrekt ist. Wenn die Optik der Vorschau und der Validator einer Meinung sind, dann passt es.

    Ergänzung vom 6. April

    Für ein anderes Problem habe ich einen weiteren Würgaround gefunden. Der Editor verschluckte sich, wenn ich innerhalb einer Tabelle Text und Listen hatte, es fehlte jeweils das beginnende "p" des Paragraphs. Gibt man dieses von Hand an, dann klappt es nur bei direktem Speichern aus der Code-Ansicht. Beim nächsten Bearbeiten ist es wieder weg. In vielen Fällen ist das nicht so schlimm, bei Beitr
  • Mozilla, Iceape oder Seamonkey geht nicht nach Update - Probleme

    Dieses Mal habe ich mein Gentoo-Update recht lange herausgezögert, daher gab es einige Probleme, bis alles wieder klappte, wie gewohnt. Unter anderem wollte mein Mozilla nicht mehr starten. Mein System ist insgesamt schon ein bisschen älter und daher heißt meine Version nicht Seamonkey, sondern immernoch Mozilla. Wie es bei Debian mit Iceape ist, ob es auch da oder auf anderen Linuxversionen zu solchen Namensproblemen kommen kann, weiß ich nicht sicher, halte es jedoch für möglich. Mir sind Name und Symbol des Browsers eigentlich egal, daher stört es mich bei identischem Verhalten auch nicht, wenn der Browser auf dem einen Rechner Seamonkey und auf dem anderen Rechner eben Mozilla heißt. Ich nutze den Mozilla nicht als Standardbrowser, aber für das ein oder andere, was der Firefox nicht so mag wie ich und natürlich zum Testen, verwende ich den Mozilla mehrmals wöchentlich. Kurz nach dem Update wollte ich das ebenfalls tun, klickte auf das Symbol und nichts passierte. Daher versuchte ich es über Konsole, um zu prüfen, was da wohl nicht stimmt:

    ute@tuxy ~ $ mozilla & [1] 8443 ute@tuxy ~ $ /usr/libexec/mozilla-launcher: unknown browser Wie jetzt, wieso kennt er den nicht; anderer Name vielleicht?

    ute@tuxy ~ $ seamonkey & [1] 8460 ute@tuxy ~ $ bash: seamonkey: command not found Hm, wohl nicht, denn den kennt er gar nicht. Na gut, mal sehen, was denn eigentlich da ist. Bei Gentoo prüft man das mit emerge ––search (Rückmeldung des Systems habe ich gekürzt, soweit nicht relevant):

    ute@tuxy ~ $ emerge --search seamonkey Searching... [ Results for search key : seamonkey ] [ Applications found : 2 ]

    * www-client/seamonkey Latest version available: 1.1.7 Latest version installed: [ Not Installed ] (...) * www-client/seamonkey-bin Latest version available: 1.1.7 Latest version installed: [ Not Installed ](...) Wie vermutet, Seamonkey habe ich nicht, aber was ist mit Mozilla?

    ute@tuxy ~ $emerge --search mozilla Searching... [ Results for search key : mozilla ] [ Applications found : 11 ] * www-client/mozilla Latest version installed: 1.7.13 (...) Gut, an dieser Stelle fehlt der Hinweis auf eine neue Version, also sollte ich wohl irgendwann mal auf Seamonkey umstellen.

    * www-client/mozilla-firefox [ Masked ] Latest version available: 2.0.0.11 Latest version installed: 2.0.0.3 Jep, und hier alles wie gewünscht, den Firefox will ich im Moment noch in der stabilen Version behalten, daher das [ Masked ], mehr dazu warum ich noch die 2.0.0.3 bevorzuge, steht im Firefox-Artikel.

    Lösung

    Die Meldung beim Aufruf des Mozilla gab mir den Hinweis, wo ich suchen muss:

    ute@tuxy ~ $ /usr/libexec/mozilla-launcher: unknown browser

    In dieser Datei werden die verschiedenen Mozillaprodukte angesprochen. Unter anderem steht da folgender Code:

    ( $zero == firefox* || $zero == seamonkey* )

    Außerdem noch:

    *seamonkey) export MOZILLA_FIVE_HOME=${MOZILLA_LIBDIR:-"/usr/lib/seamonkey"} remote=$MOZILLA_FIVE_HOME/mozilla-xremote-client mozbin=$MOZILLA_FIVE_HOME/seamonkey-bin ;; sowie:

    *seamonkey-bin) export MOZILLA_FIVE_HOME=${MOZILLA_LIBDIR:-"/opt/seamonkey"} remote=$MOZILLA_FIVE_HOME/mozilla-xremote-client mozbin=$MOZILLA_FIVE_HOME/seamonkey-bin ;; und:

    if [[ ${zero} == seamonkey ]]; then echo "Running seamonkey-rebuild-databases.pl" umask 022 ${MOZILLA_FIVE_HOME}/seamonkey-rebuild-databases.pl return $? fi Ich habe geprüft ob die angegebenen Pfade auch für Mozilla passen und danach habe ich die folgenden Teile ergänzt durch:

    ( $zero == firefox* || $zero == seamonkey* || $zero == mozilla* )

    Außerdem noch:

    *mozilla) export MOZILLA_FIVE_HOME=${MOZILLA_LIBDIR:-"/usr/lib/mozilla"} remote=$MOZILLA_FIVE_HOME/mozilla-xremote-client mozbin=$MOZILLA_FIVE_HOME/mozilla-bin ;; sowie:

    *mozilla-bin) export MOZILLA_FIVE_HOME=${MOZILLA_LIBDIR:-"/opt/mozilla"} remote=$MOZILLA_FIVE_HOME/mozilla-xremote-client mozbin=$MOZILLA_FIVE_HOME/mozilla-bin ;; und:

    if [[ ${zero} == mozilla ]]; then echo "Running mozilla-rebuild-databases.pl" umask 022 ${MOZILLA_FIVE_HOME}/mozilla-rebuild-databases.pl return $? fi ...und juhu, das war's, kaum macht man's richtig geht's. ;-) Auf Dauer werde ich sicherlich vom guten alten Mozilla auf den aktuelleren Seamonkey wechseln. Ein ähnliches Problem könnte jedoch auch bei anderen Namensänderungen auftreten, siehe dazu unter anderem den Wikipediaartikel über Namensstreitigkeiten.

  • Glossar - Web - Webdesign - Webapplikationen - A-F

    Dieses Glossar zum Thema Web und Begriffe in diesem Zusammenhang, soll denjenigen helfen, die bei Artikeln zu diesem Thema auf unbekannte Begriffe stossen. Begriffe zum Thema Blogs gibt's im Glossar Blogs, zur Informatik ganz allgemein im Glossar Informatik. Das Glossar hab ich im Lauf der Zeit mehrfach aktualisiert. Inzwischen wurde es zu umfangreich, für nur einen Teil. Deshalb gibt es mittlerweile drei Teile.

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