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Webentwicklerinnen/ Webentwickler und Webdesignerinnen/ Webdesigner 2008

Im Artikel zur Umfrage der Webkrauts habe ich auf die Umfrage hingewiesen, inzwischen sind die Ergebnisse online. Eine Zusammenfassung gibts auf der Seite der Webkrauts, die ausführlichen Ergebnisse auf Michael Jendryschiks Seiten, die auch schon die Umfrage selbst beherbergten. Teilgenommen haben 2803 Webworker, die sich selbst meist eher als Webentwickler oder Webdesigner bezeichnen. Wenn wir gefragt werden, was miradlo vor allem macht, dann lautet unsere Antwort bezogen darauf: miradlo befasst sich vor allem mit Webapplikationen und dem Erstellen von Webseiten. Unsere weiteren Tätigkeiten sind in diesem Fall nicht relevant. Als Tätigkeitsbezeichnung sagen wir, so wie die Mehrheit, dass wir Webdesigner und Webentwickler sind. Teilbereiche wie z.B. Softwarearchitektur, Usability und Grafikdesign erwähnen wir in diesem Zusammenhang nicht explizit. Sicherlich liegen die guten Werte, dass sich rund dreiviertel der Webentwickler um das Einhalten von Webstandards bemühen auch daran, dass die Umfrage im Bereich derjenigen, die sich für Webstandards interessieren stärker beworben wurde. Denn schaut man sich sonst im Web um, müssten daraus folgend ja rund dreiviertel der Webauftritte standardkonform sein. Leider konnte ich keine Statistik finden, wieviele deutschsprachige Internetauftritte sich an die Webstandars halten. Ich befürchte jedoch es sind bisher kaum mehr als ein Drittel.

Webentwicklerinnen und Webdesignerinnen

Laut den persönlichen Angaben liegt der Frauenanteil mit 270 "Webworkerinnen" (den Begriff nutzt Michael Jendryschik) von 2803 Teilnehmern insgesamt bei 9,63% also unter 10%. Die Webkrauts vergleichen diesen Anteil mit dem in Informatikstudiengängen. Aus meiner Erfahrung kann ich das nicht bestätigen, ich habe häufig morgens gehört: "Guten Morgen meine Herren, guten Morgen Frau Hauth". Manchmal gab es zwei Frauen in einem Semester mit rund fünfzig Studierenden, insgesamt waren es im Bereich der technischen Informatik eher noch deutlich kleinere Anteile als 10%. Insofern finde ich es schon erfreulich, dass in der Webentwicklung immerhin schon fast jede zehnte eine Frau ist.

Noch keine Kommentare

  • Webstandard-Team
    Webstandard-Team  
    Die Auswertung hat doch einige interessante Ergebnisse zu Tage gebracht, z.B. das Frauen bis zur Gehaltsgrenze von 50.000€ mehr verdienen als Ihre männlichen Kollegen. Die Auswertung ergibt zwar interessante Informationen, aber ob sie repräsentativ für die Branche sind, wage ich zu bezweifeln.
  • ute
    ute  
    Ich denke die Umfrage gibt einen Eindruck, repräsentativ kann sie nicht sein. Das liegt schon daran, dass sicher nicht alle in der Branche davon erfahren haben. Mitbekommen haben es diejenigen, die sich regelmäßig auch über Webstandards informieren, ich denke das sind bei weitem nicht alle aus der Branche.

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