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Soziale Medien im Unternehmen - miradlo versanddepot

Screenshot Kontaktmöglichkeiten des VersanddepotsSoziale Medien gibt es ja zuhauf. Die einen mögen twitter, andere Facebook und in den letzten Jahren stiegen die Nutzerzahlen bei WhatsApp ins Unermessliche. Für lokale Unternehmen ist mittlerweile ja Google Business fast unumgänglich, die lokale Suche zeigt so schneller und deutlicher mehr Informationen zum Unternehmen.

Mit dem miradlo-Versanddepot hatten wir ja gerade einen Neustart eines Unternehmens und es gibt einige Mitbewerber. Ursprünglich hatte ich Vorlauf geplant, gerade um im Web schon eine kleine Basis zu haben, bevor wir tatsächlich starten.

Doch dank der plötzlichen Entkoppelung des Frankens an den Euro, wäre es unsinnig gewesen, nicht doch zügig zu eröffnen. Statt einiger Wochen, waren es so drei Tage, da mussten wir natürlich an einigen Stellen Abstriche machen.

Bei unserem Versanddepot suchen wir Kunden aus der Schweiz, die Waren bestellen, die bei einer Lieferadresse in Deutschland ankommen sollen. Dementsprechend ist das Web unsere Hauptquelle um bekannt zu werden. Die meisten potenziellen Kunden bestellen Konsumgüter im Internet und suchen sich ebenfalls im Netz, die für sie passende Lieferadresse. Wir haben den Vorzug, dass Konstanz als Einkaufsstadt bei Schweizern sehr beliebt ist, insofern passt für sie auch eine Lieferadresse hier vor Ort gut zu ihren Bedürfnissen.

Bestehende Anbieter nutzen das Web natürlich ebenfalls und manche schon seit einigen Jahren. Für den ersten Einstieg setzen wir daher auch teils auf Google-Anzeigen. Zu relevanten Suchbegriffen können wir nicht von 0 in kurzer Zeit auf der ersten Seite der Suche stehen. Auch in anderen Bereichen wie twitter, Facebook oder Google-plus dauert es einige Zeit, um von Interessierten wahr genommen zu werden.

Start eines Unternehmens in sozialen Medien

Zunächst beginnt ein Unternehmen ja quasi auf allen Kanälen bei Null. Ich möchte nicht mit Unternehmern tauschen, die sich zum Start eines neuen Unternehmens erstmals einen Überblick der Kanäle und Möglichkeiten verschaffen müssen. Mein Vorteil ist, dass ich seit vielen Jahren auf unterschiedlichen Kanälen aktiv bin, dieses Blog gibt es ja beispielsweise seit 2007. Manches was ich im Netz mache, ist eher meine private Seite und die möchte ich teils auch von betrieblichem trennen. Daher bekam schon unser letzter neuer Betriebszweig in sozialen Medien eigene Konten und Seiten. Manches was ich für die Bereiche außerhalb unserer IT schon erstellt hatte, nutze ich jetzt für das miradlo-Versanddepot. Anderes ließ sich gerade durch diesen Start umbenennen und damit in Zukunft besser nutzen. Gerade die Verbindung lokaler Seiten mit Google-plus, stellte uns bisher vor manche Schwierigkeit.

Als ich diesen Beitrag 2015 schrieb war Google-plus gerade recht wichtig und hatte manche Lösungsidee, die twitter und Facebook nicht boten. Irgendwann etwa in 2018 wurde es immer weniger und inzwischen erinnern sich nur noch wenige, dass es das gab.

Als Unternehmen gefunden werden

Mit Anzeigen wird man nach wenigen Stunden zu den Begriffen gefunden, die man angibt, aber das ist natürlich auf Dauer nicht wirtschaftlich. Es ist auch kein Kunststück mit dem eigenen Unternehmensnamen in der Googlesuche gefunden zu werden. Es dauerte rund zwei Tage, dann war unsere Seite unter "miradlo versanddepot" auf dem ersten Platz.

Aber das hilft ja nicht, um Kunden zu gewinnen, denn die geben nicht den Namen unseres Unternehmens ein, wenn sie uns noch gar nicht kennen. Mit Tools wie Google Trends lässt sich heraus finden, welche Begriffe häufiger gesucht werden, die zum eigenen Unternehmen passen könnten. Kennt man diese Begriffe, dann ist es sinnvoll die eigene Webseite so aufzubauen, dass auch diese Begriffe mit genutzt werden. Je nachdem wie viele Mitbewerber einen Namen haben, der genau den Begriffen entspricht, nach denen potenzielle Kunden suchen, desto schwieriger ist es, ein neues Angebot in den Suchergebnissen an eine relevante Position zu bekommen. Bei unserem Versanddepot war schon im Vorfeld klar, dass es bereits Mitbewerber gibt, weil wir keine neue Idee umsetzten.

Nach einigen Jahren Erfahrung im Web, war mir klar, nur eine Unternehmenswebseite für solch ein Angebot wäre nicht hilfreich. Denn die Unternehmensseite an sich, kann nicht ständig neue Informationen bekommen, denn am Unternehmen selbst ändert sich ja nicht ständig etwas. Daher plante ich von Anfang an ein Blog mit in die Unternehmensseite ein. Nur, wenn es immer mal wieder neue Informationen gibt, kann eine Seite auf Dauer im vorderen Feld der Suchergebnisse bestehen.

In sozialen Medien gefunden werden

Suchergebnisse sind ein Weg, andere Wege sind weitere soziale Kanäle, in denen ein Unternehmen mit Informationen auffallen kann. Im IT-Umfeld gab es auch über diverse Kanäle wie soziale Medien direkte Kundenkontakte. Im Versanddepot kam das in den fünf Jahren kaum vor, aber in Kundengesprächen wurde zuweilen klar, dass sie sehr wohl gelesen hatten. Sei es Blog oder soziale Kanäle.

Welche sozialen Medien man nutzt, hängt aus meiner Sicht von zwei Hauptfaktoren ab. Der erste ist man selbst. Es hilft nicht einen sozialen Kanal einzurichten, wenn man ihn nie benutzt. Eine Facebookseite, auf der der letzte aktuelle Beitrag Monate oder gar Jahre her ist, wirbt nicht fürs eigene Unternehmen, sondern eher für die Konkurrenz. Wer sich mit einem Netzwerk schwer tut, lässt dieses besser weg. Der zweite wichtige Faktor sind diejenigen, die man ansprechen möchte. Sind die eigenen Kunden kaum in sozialen Medien unterwegs, dann ist es nicht nötig, Zeit und Energie in die Nutzung solcher Kanäle zu investieren.

Kommunikationskanäle

Abgesehen vom reinen Werbeeffekt sind Kanäle in sozialen Medien natürlich auch die Chance erreichbar zu sein. Menschen haben verschiedene Vorlieben, ich persönlich mag manch ein soziales Netzwerk auch mehr als andere. Als Unternehmerin meine ich jedoch, es ist egal, was ich besonders mag, relevant ist, was meine Kunden mögen. Aus diesem Grund bieten wir möglichst alle Varianten an, die unsere Kunden womöglich gerne nutzen würden.

Unser Hauptkommunikationskanal war WhatsApp. Nichts war beliebter bei den Kunden, um benachrichtigt zu werden. Die meisten Anfragen kamen über Whatsapp.

5 Kommentare

Linear

  • IT Blogger
    IT Blogger  
    Google Business ist ja das gleiche wie Google Place? Oder ist Google Place ein Teil von Google Business?
    • ute
      ute  
      Google Business ist mittlerweile inklusive Google Place, oder auch Google local, die Namen ändern sich immer mal wieder. Wirklich geändert hat sich, dass die lokalen Einträge inzwischen ebenfalls innerhalb von Googleplus und Co anpassbar sind.
      • IT Blogger
        IT Blogger  
        Ah, OK, Danke. Die Namen und Begriffe ändern sich wirklich ständig, bin nicht auf dem aktuellen Stand. Need Update =)
        • ute
          ute  
          Update zu Namen von Google-Tools lohnt sich nicht, bis man sich einen gemerkt hat, gibt es bereits wieder einen neuen Namen. ;-)
          • IT Blogger
            IT Blogger  
            Das stimmt auch, jedes Mal was Neues.

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