ein Blog übers Web, IT, Linux, Techiekram...

Internet, Web, Web 2.0, Nutzung und die Zukunft…

Mal wieder angeregt durch eine Blogparade, dieses Mal vom BlickBlog.com frage ich mich mal selbst, wie zu diesen Fragen stehe... In ersten Teil geht darum welche Internetdienste man nutzt, warum, wie und in welchem Rahmen.

Internetdienste welche, wie, warum?

Hm, was genau ist jetzt wohl ein Dienst? Den Antworten der anderen Teilnehmer nach zu urteilen, ist gar nicht so klar, was dazu zählt. Für mich würden Shops oder eBay eher nicht zu den Diensten zählen, anders als Mr. Wong oder ähnliches. Grundsätzlich bin ich nicht so begeistert von Foren und "klicki-bunti-Ideen", um mich zu informieren ziehe ich normalerweise Mailinglisten oder das Usenet vor. Da es jedoch im geschäftlichen Bereich kaum etwas gibt, was so genutzt wird, nehme ich eben Xing. miradlo arbeitet mit Webapplikationen und Webauftritten, deshalb muss ich sowohl für Kunden, als auch aus Werbegründen die wichtigsten Dienste wie Mr. Wong und Qype kennen und teilweise auch nutzen. Ich persönlich mag es nicht sonderlich, mir wichtige Daten auf fremden Servern liegen zu haben; daher nutze ich beispielsweise Mr. Wong nicht tatsächlich, um meine Lesezeichen zu speichern, sondern lege dort nur die ab, von denen ich möchte, dass sie dort gelistet sind. Welche Google- und ähnlichen Dienste ich sonst noch nutze, habe ich bereits in zwei anderen Artikeln beschrieben: Google-Tools und Alternativen zu Google. Insgesamt habe ich ein Faible für alles, was ich selbst in der Hand habe. Ich lese beispielsweise viele Blogs, aber nur selten mal einen Artikel im Browser, ich bevorzuge die textbasierte Version meines Akregators. Mir ist schleierhaft, warum so viele ihre Blogs bei Diensten wie blogger.com oder twoday.net haben, weshalb Flickr so beliebt ist usw. Ich schätze es, möglichst alles was ich brauche auf dem eigenen Server liegen zu haben. Klasse finde ich, wenn vieles nicht mehr nur lokal, sondern im Netz verfügbar ist, aber nicht auf irgendeinem fremden Server. Beispielsweise ist der größte Teil unserer Unternehmensdoku für uns online verfügbar, aber eben auf unserem Server, in der Form, die ich grad bevorzuge. Manch eine Möglichkeit fehlt mir noch, aber auch da wünsche ich mir eher die Software, die ich wieder auf dem eigenen Server installieren kann, als einen weiteren Dienst, der mir etwas abnimmt. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, ich mag Dienste, die Informationen zusammenfassen, wie z.B. monstercheck,  dort kann ich mehrere Tests auf einmal ablaufen lassen und muss nicht alles einzeln aufrufen. Für erste Analysen eines Internetauftritts ist das sehr praktisch.

Jobbörse Nummer 1, das Internet?

Hm, ich denke schon, dass es noch mehr Jobs bezogen aufs Internet geben wird, und dass weitere Berufsbilder entstehen, die sich in diesem Bereich spezialisieren.  Von uns Diplom-Informatikern erwarhref="http://miradlo.net/bloggt/index.php?16-s"">Alternativen zu Google. Insgesamt habe ich ein Faible für alles, was ich selbst in der Hand habe. Ich lese beispielsweise viele Blogs, aber nur selten mal einen Artikel im Browser, ich bevorzuge die textbasierte Version meines Akregators. Mir ist schleierhaft, warum so viele ihre Blogs bei Diensten wie blogger.com oder twoday.net haben, weshalb Flickr so beliebt ist usw. Ich schätze es, möglichst alles was ich brauche auf dem eigenen Server liegen zu haben. Klasse finde ich, wenn vieles nicht mehr nur lokal, sondern im Netz verfügbar ist, aber nicht auf irgendeinem fremden Server. Beispielsweise ist der größte Teil unserer Unternehmensdoku für uns online verfügbar, aber eben auf unserem Server, in der Form, die ich grad bevorzuge. Manch eine Möglichkeit fehlt mir noch, aber auch da wünsche ich mir eher die Software, die ich wieder auf dem eigenen Server installieren kann, als einen weiteren Dienst, der mir etwas abnimmt. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, ich mag Dienste, die Informationen zusammenfassen, wie z.B. monstercheck,  dort kann ich mehrere Tests auf einmal ablaufen lassen und muss nicht alles einzeln aufrufen. Für erste Analysen eines Internetauftritts ist das sehr praktisch.

Jobbörse Nummer 1, das Internet?

Hm, ich denke schon, dass es noch mehr Jobs bezogen aufs Internet geben wird, und dass weitere Berufsbilder entstehen, die sich in diesem Bereich spezialisieren.  Von uns Diplom-Informatikern erwarten im Moment noch viele Laien, dass wir auf jede Frage, die auch nur entfernt mit einem Computer zu tun hat, eine umfassende Antwort haben. Das gilt schon lange nicht mehr. In der IT verdoppelt sich das Know-How alle fünf Jahre, es gibt schon lange keine Person mehr, die auf alle Fragen hierzu antworten kann. Ganz anders als in vielen traditionellen Berufen, bei denen vieles heute kaum anders ist als vor zwanzig Jahren. Mit der rasanten Entwicklung im Netz wird es noch weitere Fachgebiete geben, deshalb werden einige weitere Berufe entstehen, die es heute noch nicht gibt. Allerdings bedeutet das nicht, dass wir deshalb keine traditionellen Berufe mehr haben werden, wie auch? Ich möchte Brötchen und Schnitzel, Milchkaffee, Obst und Klamotten, wenn nötig einen Arzt und bei Bedarf auch einen Anwalt, ich liebe Pflanzen, ich finde Möbel ganz praktisch... All diese Dinge werden durch Berufe außerhalb des Internets ermöglicht. Ich denke schon, dass es bald nur noch wenige Berufe geben wird, die nicht teilweise auch mit Computern optimiert sind, aber vor allem Jobs im Internet? Nö, das glaube ich nicht.

Internet der Zukunft ::: Web x.0

Es gibt keine wirklich eindeutige und griffige Definition für Web 2.0, ebenso wird es kein Web 3.0 geben. Warum? Weil sich das Ganze fortlaufend entwickelt,  weil es keinen Punkt gibt, der definiert: jetzt und hier ist Web x.0. Stattdessen ist Web 2.0 zwar deutlich unterscheidbar vom Web 1.0, indem es keine Interaktion mit den Besuchern von Webauftritten gab, aber es gibt nicht "das" Web 2.0. Ebensowenig wird es "das" Web 3.0, 4.0 oder eben x.0 geben. Vor zehn Jahren konnte man sich nicht vorstellen, was heute im Web Alltag ist: Blogs, Foren, Wikis, Chats usw. Das kommende Web wird sich so entwickeln, wie die Menschen, die es nutzen. Ein Teil ist die Technik, die manches heute ermöglicht, was früher nicht ging, aber der andere Teil sind die Menschen, die bereit sich auf die Interaktion einzulassen. Was würden die Techniken nutzen, wenn die Menschen sie nicht verwenden würden? Nichts. Eben. Menschen sind nur sehr schwer einschätzbar, ich erinnere mich an viele, die anfangs sagten, dass diese Handys doof sind und jeder der sie nutzt zumindest merkwürdig sein muss. Die Mehrheit dieser Menschen geht inzwischen völlig selbstverständlich damit um, erst recht all diejenigen, die damit aufgewachsen sind. Klar, die Technik war nötig, aber die Nutzung, die sich ergibt, die hängt von dem ab, was auch angenommen wird. Die ersten mobilen Mini-Büros waren unhandlich, unpraktisch und nahezu unbezahlbar, inzwischen sind wir sehr nah dran, dass die Mehrheit der Bevölkerung in vielen Ländern mobil ins Netz will. Gesurft werden soll da, wo man gerade ist, gelesen, geschrieben, und früher oder später auch Bilder betrachtet, Videos und Musik genutzt... Irgendwo in dieser Richtung wird es weiter gehen, unkomplizierte Nutzung, genau dann und da, wo man sich gerade aufhält. Die Technik kann das schon so einigermaßen, die Menschen fangen gerade an, es zu nutzen. Ich denke, irgendwo in dieser Richtung wird es weitergehen, egal welche Technik, die ist den Nutzern egal. Die Menschen wollen das, was sie gerne tun im jederzeit und überall tun können.

...von der Steinzeit bis in die Zukunft

Menschen haben einige Grundbedürfnisse, die zunächst erfüllt sein wollen, deshalb müssen Essen, Trinken, Schlafen usw. gesichert sein. Sobald das der Fall ist, wollen die Menschen heute nichts anderes als vor tausenden von Jahren und genau das werden sie in Zukunft wollen: kommunizieren, sich unterhalten, sich selbst verwirklichen, lernen... Egal mit welcher Technik, wenn sich diese Ziele erfüllen lassen, werden die Menschen das Internet oder Web x.0 oder wie auch immer irgendetwas heißt, nutzen.

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