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...Umstellungen sind lästig... Gentoo (K)Ubuntu KDE

Ich bin ja seit langem immer mal wieder dabei von Gentoo auf (K)Ubuntu umzustellen. Am liebsten hätte ich drei Tage Zeit, einfach zum Rumbasteln, dann wäre das meiste einfach mal erledigt. Aber so tröpfchenweise ist es mühsam. Wenn ich nach einiger Zeit wieder an Ubuntu gehe, bleibe ich meist erstmal kurz hängen und muss überlegen, was war wo und wie geht das. Denn klar, mir fehlt die Übung. Erschwerend kommt hinzu, dass ich auf meinem produktiv genutzten Rechner noch immer KDE 3.5 nutze und so auch mit KDE 4 noch nicht in jeglicher Hinsicht vertraut bin. Wäre ich jetzt ruhig und geduldig und nähme mir viel Zeit, dann wäre es sicher einfacher. Aber seit Wochen ist es immer mal so kurz am Rande, dass ich etwas mit Ubuntu mache, meist dann wenn irgendwas beim anderen System hakt oder nicht ganz sicher ist. Dieses Mal war es mein spezieller Freund WordPress. Beim Aktualisieren von Blogs klappte mal wieder in keinem Browser der Umgang mit dem Adminbereich wie erhofft. Weitere Blogs auf die neueste Version anheben, ohne zu wissen, ob ich mit der nachher noch arbeiten kann, ist nicht grad sinnvoll. Auf tacita, meinem Produktivrechner brauchte der Firefox teils mehrere Minuten, um im Adminbereich vom Dashboard auf einen Artikel umzuschalten. Das ist nicht akzeptabel. Im Konqueror ging gar nichts, da lässt sich der Adminbereich gar nicht mehr bedienen. Opera ist zwar schnell, aber der Fehler, dass Absätze und Zeilenumbrüche nicht erhalten bleiben ist immernoch da, das geht also auch nicht. Meist arbeitete ich für Blogs in den letzten Monaten mit Seamonkey, leider lässt der sich mit der neuesten WP-Version gar nicht mehr ein. Weil also all das nicht klappte, testete Roland kurz auf dem Asus, dort waren die Antwortzeiten nicht so unterschiedlich zwischen beiden Versionen. Deshalb musste ich also mal weiter testen und nahm Ubuntu. Der Firefox ist grad noch aktueller und hat noch keinerlei Plugins, die irgendwas beeinflussen könnten. Tatsächlich lässt sich dann selbst der dicke Klotz WordPress 2.8.3 noch einigermaßen bedienen. Wenn ich schon dran bin, dann will ich ja auch immer noch ein bisschen weiterkommen mit meiner Umstellung. Gleich als erstes wollte Ubuntu mein W-LAN wieder nicht mehr finden, das ließ sich recht schnell lösen. Danach blieb ich an Eclipse hängen, was nicht tat, was ich wollte, bis ich etwas intensiver recherchiert und probiert hatte. Ein Rechner ohne die eigenen Daten ist auf Dauer ja auch ein bisschen langweilig. Also wollte ich daran was ändern, nun die passenden IPs für den Zugriff auf die anderen Rechner mit meinen Daten in  die /etc/hosts eintragen ist nicht schwierig, nachdem ich kapiert hatte, dass ich jetzt entweder kwrite installiere oder mich halt doch mal noch an Kate gewöhne... ;-) Ja, ich kann das auch mit dem vi, aber ich war nie, bin nicht und will auch nicht überwiegend mit Konsole arbeiten. Manchmal ist das sehr praktisch, als Backup, wenn der grafische Schnickschnack ausfällt eine perfekte Lösung, aber für mich nicht meine Lieblingslösung. Soweit so schön, grad von tollen grafischen Lösungen geredet, aber ich bin ja nicht konsequent, für manches mag ich das Zeug wieder nicht, ich wollte einen ganz einfachen normalen rsync zwischen xaver, der (K)Ubuntu-Maschine und tacita, meinem Produktivrechner. Weil ich nur kann, was für mich logisch ist, geht mein rsync von der Quelle zum Ziel, andersrum kapiere ich es nicht. ;-) Tja, und genau das ging wieder nicht, von xaver auf tacita kam ich per ssh und und sftp, da hätte wahrscheinlich auch der rsync geklappt, aber umgekehert war wieder nichts zu wollen. Von tacita aus gelang mir einfach kein Zugriff auf xaver. Nun gut, ich soll ja nicht so bockig sein, also doch wieder Klickibunti um mal irgendwo anzufangen. Also halt dolphin mit sftp auf tacita, von dort dann mit echtem Mausschubsen Ordner auf xaver kopieren. Hässliche Variante, aber sie funktioniert, also doch nicht soo doof. ;-) Ich muss nicht erwähnen, dass mir das grafische K-Menü irgendwann unterwegs mal wieder abhanden kam, oder? Aber das kenne ich ja schon, dafür gibt's per rechter Maustaste
  • zum klassischen Menü wechseln
nicht so hübsch, ohne Suchfunktion, aber mit dem Vorzug, es funktioniert einfach. ;-) Insgesamt ist es jedoch alles noch mühsam, weil mir auf Anhieb grundsätzlich nur einfällt, was ich bei Gentoo und KDE 3.5 tun würde, weder habe ich Ubuntu so recht im Griff, noch bediene ich bislang KDE 4 intuitiv. Aber mal so über Nacht ein paar Daten kopieren lassen ist prima, dann passiert was, ich habe das Gefühl ich habe was getan und kann die beiden Rechner problemlos allein lassen, denn die kopieren oder eben nicht, ob ich jetzt dabei bin oder auch nicht. ;-) Perfekt ist grad, dass xaver und tacita identische Rechner sind, wenigstens bezogen auf Optik und Handhabung  muss ich nicht nachdenken. ;-)

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